Beiträge von Arnulf zu Linden

    Da mein Sennheiser HD555 mittlerweile knarzt, ist mal was neues fällig. primärer Einsatz ist an der DIgitalorgel. Hier liegt z.Z. ein Sennheiser HD559, der aber wieder zurück gehen wird. Trotz nahezu gleicher technischer Daten klingt der HD559 einfach dumpf und mumpfig. Der Bass ist zu dick, die Höhen kaum präsent. Das hat der HD555 wesentlich besser gemacht. Bei dem sind die Bässe in der Kontra- und Subkontraoktave ausreichend präsent, gleichzeitig erklingen die Höhen in strahlendem Glanz, so wie ich es auch von der realen Pfeifenorgel her kenne, wenn vom Subbass 16′ bis zur Mixtur registriert ist oder 'ne Trompete 8′ dazu gezogen wird.

    Kurzum, der Kopfhörer sollte von 16 Hz - 16 kHz möglichst neutral wiedergeben, denn einen Equalizer möchte ich nicht noch an die Orgel hängen müssen.

    Anforderungen:

    • vorzugsweise geschlossenes System
    • Frequenzbereich min. 15 Hz – 16000 Hz
    • 6,3 mm Stereo-Klinkenstecker
    • kein "Noname"-Produkt
    • Preis max. ca. 200,- €

    Was kommt da in Frage?


    Juhuu, endlich mal wieder Probleme nach einem Windows-Update! Es gehen plötzlich keine USB-Massenspeicher mehr […]


    […] Wenn das immer so funktioniert, dann ists ja gut.

    Nein, nicht gut, als Produktivsystem völlig unbrauchbar!
    Da muss Microsoft noch 'n paar Schippen nachlegen, wenn die Windows 7 im Jahr 2020 abwürgen wollen und alle Windows-Nutzer auf Windows 10 wechseln sollen.

    Xaar:
    zu Deinem SIREC 3390:

    Auf Arbeit stehen bei uns zwei Siemens Multireg C1732. Das ist dann doch eine deutlich andere Baureihe der Siemens-Schreiber, die zudem "üppig" mit Schnittstellen ausgestattet ist, immerhin IEEE488 und RS232. Im günstigsten Fall verwenden die das gleiche Datenformat auf den Disketten und die gleichen Befehle für die Kommunikation über IEEE488 und RS232.

    Aber wahrscheinlich hast Du zwischenzeitlich eh ein Handbuch für den SIREC 3390 aufgetan.


    Lizenztechnisch wäre da das W520 für das Windows 7 ganz interessant - das CoA klebt ja schon drauf. Das W530 kam ja schon mit Windows 8 Pro daher. Vom RAM her denke ich mal, wären für die Video-Bearbeitung die 16 GB vom W530 auch besser.

    Du hast Dir die Frage doch schon selbst beantwortet, zumal die Siemens-Programmiersoftware wohl gerade so eben auch noch mit 8 GiB RAM laufen dürfte. :D


    Also wir hatten bis zur siebten Klasse nur Grammatik und etc.

    Klar, aber für die Feinheiten der deutschen Sprache war man in dem Alter noch nicht aufnahmefähig. In der Mittel- und Oberstufe sah das schon anders aus. Da wurde von Latein nach Deutsch nicht mehr stumpf übersetzt, sondern aus einer Rede in lateinischer Sprache sollte auch eine Rede in deutscher Sprache werden usw. …


    Lateinunterricht absoluter horror :trollface:

    aqua – das Wasser, vinum – der Wein. Scher dich zum Teufel, verdammt sei Latein. :D

    Habe das Stück vorhin in der Kirche an einer recht kleinen Orgel gespielt, hier mal eine Einspielung auf einer für das Stück angemessen großen Orgel:

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    Infos zur Orgel


    In der Schule kann man jederzeit Rückfragen an den Lehrer stellen.

    Meine Schulzeit ist schon "etwas" länger her, aber mit 30 Schülern pro Klasse war das schon so 'ne Sache mit Rückfragen.

    Und noch etwas fand ich damals und vor allem auch im Nachhinein ziemlich arm: "Vernünftiges Deutsch", also richtiger Gebrauch der Grammatik, Anwendung rhetorischer Mittel usw. lernten wir damals auf'm Gymnasium nicht im Deutschunterricht, sondern im Lateinunterricht, den ja die Hälfte der Schüler gar nicht hatte, da sie Französich als zweite Fremdsprache lernten. Im Deutschunterricht wurden wir stattdessen mit "Klassikern" der deutschsprachigen Literatur gequält: Kleist, Goethe, …, und natürlich Franz Kafka für uns Kindeskinder der Nazis. Ach ja, zum Abgewöhnen gab es dann, wenn auch vom Pauker vielleicht gut gemeint, zum Ende der Klasse 10 noch "Das letzte Ufer" von Nevil Shute. Muss man Schülern in diesem Alter unbedingt einen düsteren Endzeitroman vorsetzen? Die sinngleiche Frage gilt natürlich auch für "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe, was dann in der Oberstufe dran kam.


    Und wenn das nicht ausreicht, gibt es Nachhilfeunterricht.

    Das wiederum sollte die absolute Ausnahme bleiben! Da erwarte ich von einem aus unseren Steuergeldern finanzierten Schulsystem mehr.


    Die sitzen alle nurnoch vorm Handy und sind zu blöd in der lehre ne bohrmaschine zu halten, oder anständig zu messen.

    Sagst denen 3x Die haben während der arbeit ihr smartphone nicht zu benutzen (wenn du mal draufschaust zwischendurch ists kein thema)

    Das ist in der Tat 'ne echte Seuche, die ich auch schon bei unseren studentischen Hilfskräften (mitunter inkl. Stöpsel in den Ohren) beobachten musste. Da habe ich letztens auch mal einen ins Gebet genommen, denn das geht gar nicht, auch nicht "mal zwischendurch"! Von studentischen Hilfskräften, die ja schließlich mal Akademiker werden wollen, erwarte ich da schon etwas Disziplin.


    Aber die ist neu mit knapp 50 € Quatsch für nen 3t Rechner.

    Wenn Du die Kiste noch länger nutzen möchtest, sind 50 € nun nicht gerade übertrieben teuer für'n neues Netzteil. Netzteil gebraucht kaufen ist m.E. sinnentleert, da man schön vorgealterte Elektronik, insbesondere Elkos bekommt. Was an alten Netzteilen vorhanden ist, wird natürlich verbraucht, aber gekauft wird nur neu.

    Mehr oder weniger täglich am Start sind zwei baugleiche Tastaturen, eine am Arbeitsrechner, die andere wechselnd am Software-Ausprobierrechner, am Backupserver oder an einem Museumsrechner (ggf. mit Adapter "PS/2-keyboard to AT-mainboard").

    Und wenn ich den Begriff "Tastatur" etwas weiter fasse:


    naja soweit ich weiß gibt es den 3100+ gar nicht.

    Athlon XP 3100+ = Thorton; 256 KiB L2-Cache; 2,2 GHz; FSB400 = AXDC3100DKV3E
    Athlon XP 3200+ = Barton; 512 KiB L2-Cache; 2,2 GHz; FSB400 = AXDA3200DKV4E

    Es gibt noch ein Phantom (habe ich nie in freier Wildbahn gesichtet):
    Athlon XP 3200+ = Barton; 512 KiB L2-Cache; 2,333 GHz; FSB333 = AXDA3200DKV4D


    habe zumindest mal gehört die alten AMD CPU's neigen gerne mal dazu, etwas wärmer zu werden als andere.

    Das kam damals vor allem deshalb auf, weil in den Fertig-PCs Spackelkühlkörper verbaut wurden und an Gehäuselüftern ebenfalls gespart wurde. Mit einem ordentlichen Kupfer- oder Turmkühler drauf und einem ausreichend belüfteten Gehäuse werden die nicht kritisch warm.


    ist das denn schon veraltet?

    Wenn es für das Brett ein neueres BIOS gibt, ist das installierte BIOS veraltet. Immerhin ist es ja nicht in der Lage, einen Athlon XP 3200+ richtig zu erkennen.


    und die frage ist bringt das überhaupt was wenn er schon mit 2.2GHz angezeigt wird.

    Physikalisch bringt es nix, da der Prozessor korrekt mit 2,2 GHz @ 200 MHz FSB läuft.
    Aber: Die Krone der Sockel-A-Prozessor-Schöpfung soll ja auch optisch glänzen. :D


    hier paar bilder wie es grade eingestellt ist, bzw. was ich verändern könnte.

    Versuch mal diese Einstellungen:
    CPU Multiple: 11.0
    AI Overclock Tuner: Manual
    CPU Frequency: 200
    Spread Spectrum: Disabled

    Dann sollte der Athlon XP 3200+ korrekt erkannt werden und mit 2,2 GHz laufen. "Spread Spectrum" braucht kein Mensch, der nicht gerade neben dem PC 'ne Amateurfunkbude mit "fliegenden Aufbauten" betreibt. Das soll nur die EMV des PCs verbessern. Echtes OC beginnt, wenn Du "CPU Frequency" (eigentlich falsch, korrekt müsste es "Front Side Bus Frequency" heißen) beim Athlon XP 3200+ auf über 200 MHz drehst, wovon ich abrate, da das die Restlebensdauer der Kiste verkürzt.

    Daran glaub ich nicht.

    Da noch niemand einen funktionierenden Flux-Kompensator oder ein Gerät mit vergleichbarer Funktionalität gebaut hat, können wir nicht in die Zukunft blicken. ;)

    Microsoft hat etwas ähnliches aber schon mal gemacht: Sie verhökerten dereinst Joysticks und ähnliche Geräte zum Betrieb am Gameport. Jahre später wurde die Unterstützung für den Gameport aus Windows entfernt, obwohl zu dem Zeitpunkt noch solche Geräte zum Betrieb am Gameport verfügbar waren und auch PCs noch mit einem Gameport (kombiniert mit MIDI am Onboard-Soundchip oder an dedizierten Soundkarten) daher kamen.


    bin gerade dabei, NT 4.0 zu installieren und einzurichten,

    NT 4.0 ist neuer als der RZ1000 und der CMD640 (PCI), die bereits auf Sockel-4-Brettern mit Intel 430LX Chipsatz (Mercury) auftauchten. NT 4.0 sollte also eigentlich diese IDE-Controller aus der Tüte erkennen und Treiber mit Workarounds für deren Bugs installieren. Irgendwo müsste NT 4.0 Dir also auch anzeigen, welcher IDE-Controller auf'm Brett sitzt.


    Momentan ist es so, dass von SCSI gebootet wird, die IDE-Platte hab ich nur als Datenplatte angeschlossen

    Ach so, na dann lass es so. Wichtige Daten werden ja nicht drauf sein und bei 'ner Datenhalde spielt Geschwindigkeit nicht ganz so die Rolle.


    Muss mal gucken, ob ich rausfinde, was da genau für ein IDE-Controller verwendet wird.

    Zwei Möglichkeiten:

    1. Starte die Kiste mit einer tomsrtbt-Diskette und schau dann, was dmesg als IDE-Controller erkannt hat. Ach ja, der Link zu tomsrtbt ist tot. Bei Bedarf kann ich Dir 'n tarball zukommen lassen. Ein iso-Image ist vielleicht keine so gute Idee, da die 3,5"-Diskette von 1,44 MB (80 Spuren mit 18 Sektoren je Spur) auf 1,722 MB (82 Spuren mit 21 Sektoren je Spur) überformatiert werden muss, was das Geraffel aus dem tarball automatisch erledigt. Du brauchst also dafür 'ne Kiste mit Linux drauf und nativem 3,5"-FDD am FDC drin, da USB-FDDs mit Überformaten Probleme machen können.
    2. Mit einer btmgr-Diskette das optische Laufwerk anschubsen, in dem eine grml32-CD oder grml96-DVD einliegt. Schau dann, was dmesg als IDE-Controller erkannt hat.


    Wegen Linux muss ich noch genauer lesen, wie ich das am besten angehe, das BIOS kann nicht von CD booten,

    Zwei Möglichkeiten:

    1. Mit einer btmgr-Diskette das optische Laufwerk anschubsen.
    2. Bei alten Distros (bis Kernel 2.4) kann oftmals eine Startdiskette erstellt werden, mit der dann die Installation vom optischen Laufwerk oder über LAN angestoßen wird.


    Oh, wenn ich das richtig sehe, ist das noch ein i430NX - also der erste Pentium-S-Chipsatz, der wimre noch keinen IDE-Port direkt integriert hat.

    Laut dem hier ist das so. Und wenn da ein RZ1000 oder CMD640 IDE-Controller dran hängt, wird es gruselig. Die Dinger sind fehlerhaft implementiert. Zwar wurden damals sehr schnell Bugfixes (mir bekannt für Windows 95 & Linux, Windows NT 4.0 wäre zu überprüfen) nachgeschoben, die zwar Datenschrott verhindern, dafür aber IDE noch weiter ausbremsen als es nominell durch den Chipsatz der Fall wäre.

    Kann die Kiste vom SCSI-Controller starten? Dann lass die IDE-HDD einfach weg und nimm IDE, wenn überhaupt, nur für das optische Laufwerk.


    Linux wäre natürlich auch interessant, welche Distri bzw welche Kernelversion ist da empfehlenswert?

    Linux kann SMP aus der Tüte. Mit Kernel 2.4 läuft auch USB 1.1. Als Distro kämen z. B. SuSE, Slackware oder Debian in Frage.

    Richte doch ein Dualboot mit Windows NT 4.0 und Linux ein. Dann hast Du einen Vergleich, wie die beiden Betriebssysteme die Hardware nutzen.


    Mir ist auch aufgefallen, bei AIDA32 wird das System beim Start resetet (kein Bluescreen) und dann bleibt er im POST-Screen mit der Meldung "Memory Test failed" stehen, aber der Speicher ist grundsätzlich in Ordnung.

    Das hört sich nach einem unsauberen Reset an, bei dem irgendwelcher Müll im RAM überlebt und dann den Fehler produziert.