Beiträge von michi

    Dankeschön, hier im Forum gibt es sogar einen Thread mit dem selben Rechner hab ich gesehn.

    Inzwischen hab ich für den Pentium III auch eine etwas zu moderne aber vermutlich einigermaßen noch zuverlässige Seagate 80 GB IDE Festplatte gefunden und Windows 98 SE aufgesetzt. CF darf doch noch warten. Damit hab ich jetzt auch eine Möglichkeit Disketten zu lesen und werde wohl die Daten von der Kalok sichern, dann kann man da mit Diagnosesoftware mal weitermachen bzw. formatieren um zu sehen ob sie noch funktioniert. Eine Sache möchte ich dann auf jeden Fall noch ändern an dem PC, das verbaute Floppykabel erlaubt lediglicht die Nutzung des 5,25 " Diskettenlaufwerkes als A:\ und vom 3,5" Laufwerk als B:\. Ich würde lieber vom 3,5" Laufwerk starten können da muss ich noch nach einem Floppykabel Ausschau halten.

    Die ausgelaufene Batterie hat ein paar Leiterbahnen angegriffen, wobei 4 noch Durchgang haben und eine, wohl bei einem VIA, wurde beschädigt. Sobald die Verbindung auf der Rückseite überbrückt war, lief der Kasten wieder. Die Kalok im BIOS eingetragen und sie lädt fröhlich DR DOS mit der "QuikMenu" Shell. Wenn die HDD so anfällig ist, werde ich sie jetzt erstmal abstecken bis ich mein USB Floppy vom elterlichen Keller besorgt habe und ein Backup von den Sachen am Rechner machen kann.


    Als jemand der sich für Akkus interessiert würde ich eigentlich gerne genauer wissen was da vor sich geht. Grundsätzlich gibt (mind.) 2 Typen, die 3,6 V Thionylchloridzellen und die 3 V Manganoxid.
    Die ersteren (zB verbaut bei PowerMac G3 B&W aufwärts) da kann ich mir gut vorstellen, dass die Inhalte eine schlimme Korrosion verursachen. Man hat Lithium und Chlor in Lösung, das leitet dann schonmal super und schwefelhaltige Reaktionsprodukte die sicher mit Luftfeuchtigkeit zu schwefelsäure reagieren und sehr korrosiv wirken.

    Die Manganoxid Zellen, da ist es schon interessanter. Auf youtube gibt es ein Video von LGR, wo ein Pack mit 6 V aus einem IBM PC auch eine grausame Korrosion verursacht hat. Eine Möglichkeit ist, dass Lithium Perchlorat als Leitsalz eingesetzt wurde (siehe zB hier), das wäre ein starkes Oxidationsmittel. Wäre interessant was (damals) verwendet wurde.

    Und kaum ein Akku oder eine Batterie ist vor dem Auslaufen geschützt! Sobald sie feucht werden, korrodiert das Metallgehäuse, es ist ja immerhin eine Spannung an den Polen vorhanden.

    beim ersten Hochlaufen hat sie das Geräusch einmal gemacht, aber nicht dauernd so wie in dem Video. Die zwei weiteren Versuche haben sich für meine Laienohren eher angehört wie eine "normale Initialisierung". Ab da hab ich sie abgesteckt, weil kein POST stattfindet, also kann es auch sein, dass die Platte kaputt ist und sobald der MFM controller Anfragen stellt das Geräusch wieder kommt.

    Erstmal muss ich schaun, dass ich das Board zum Laufen bekomme, nur mit Netzteil (Spannungen sind OK) und PC Speaker kommt kein POST beep und auch kein beepcode. Der BIOS Akku ist ausgelaufen hat aber auf den ersten Blick nicht viel erwischt, der wird jetzt mal ausgelötet und die Korrosion entfernt. Ich werde vermutlich dann mit Fragen zur Fehlerbehebung wieder hier vorbeikommen :D

    Beim Suchen nach der S370 Hardware in den Kleinanzeigen hab ich auch noch einen lieben 286er gefunden für 10€, den hab ich mir dann doch auch geholt. Leider kein POST direkt nach den 20 Jahren am Dachboden, aber vielleicht bring ich ihn ja zum laufen:

    Ich lasse es glaub ich auf ein Experiment ankommen. Mit diesem Adapter hätte man den Riesenvorteil von einem leichten Datenaustausch. Einfach schnell an den modernen PC mittels Cardreader und alte Software rüberhuschen lassen: https://www.reichelt.at/kartenleser-fu…409.html?&nbc=1

    Meiner Erfahrung nach ist Windows 98 gleich mal recht flott unterwegs, auf einem Pentium II Acer Travelmate hatte ich vor vielen Jahren eine CF, der war unglaublich agil. Windows XP von einer CF Karte war dagegen ein Trauerspiel. Da würde ich auf jeden Fall eine der letzteren IDE HDDs oder eine adaptierte SATA SSD nutzen.

    Blue: Ja meine CF von den XP Experimenten hatte dann auch schon Ausfälle. In dem Fall ist es mir aber egal, wie oft läuft die Kiste dann wirklich? Da brauch ich an TRIM nicht denken.

    EDIT: Zu TRIM: Ich habe meine erste SSD ein Jahr ohne TRIM betrieben, weil es keinen offiziellen OS Support gab. Nach einem Jahr habe ich das System neu aufgesetzt und mit Drittanbietersoftware TRIM aktiviert. Natürlich war das frische System etwas flotter, aber ob das einfach ein "verkalktes System" war oder ob das deaktivierte TRIM der SSD schuld war - ich kann es nicht sagen. Und wenn man es nach 1 Jahr Produktivsystem nicht merkt dann auf einem Spaß-und Museumsstück in meinen Augen nie.


    Ohje das wäre eigentlich genau das gewesen, was ich gesucht habe, aber habe gerade einen Slot 1 Fujitsu Scenic L mit AGP Slot aufgetan, damit ist die Suche wohl zu Ende.


    Irrtum sprach der Igel und stieg vom Kaktus. Es ist doch eine S370 Kiste 933 MHz Pentium III mit 256 MB RAM und einer defekten Festplatte. Bin noch am überlegen ob eine 16GB mSATA Cache SSD auf IDE adaptiert oder eine CF Karte reinkommt.

    Danke für das Angebot Xaar, darf ich mir das mit einem 633 MHz Celeron (den hatte ich als Kind :D) und einem 128 MB PC133 Riegel mal im Hinterkopf behalten, falls ich wo ein Board auftreiben kann? Am Laptop gibt es Interesse, also wird der Thread evtl. zu einem reinen [Suche].

    Hallo Leute,
    ich habe gerade etwas Lust mir ein bisschen Windows 98 Feeling zu holen und mir schwebt da ein einfacher PIII (gern auch Celeron) S370 Rechner vor. Ich bin mir noch unsicher ob ich einen Vorhandenen Laptop (Fujitsu LifeBook E6550) dafür nutzen soll, oder doch lieber einen Desktop mit mehr Freiheiten.
    Daher wollte ich fragen ob jemand Interesse an dem Tausch von dem Laptop (650 MHz PIII, 256 MB RAM, CD-ROM und Diskettenlaufwerk zum wechseln) hat gegen ein S370 uATX mobo, evtl. mit ein bisschen SDRAM (2x64 MB zB) und auch einem Celeron oder Pentium dafür. Kauf von so einem Bundle für kleines Geld würde evtl. auch gehen.

    Naja manche Leute geben 1100€ für eine Grafikkarte aus, die in 5 Jahren ein schöner Wanddekor ist. Da tippt so eine Tastatur dann immer noch. Und der PC, für den die Tastatur bestimmt ist, ist 100% unnötig, soviel kann ich schonmal sagen. Hab halt nachgedacht, im Grunde habe ich mir nie wirklich einen Desktop von 0 auf gebaut, eben auch weil ich einfach keinen Bedarf dafür habe. Jetzt möcht ich das halt einfach mal nachholen, und bei werden auch ein Drittel der Kosten nicht in Performance gehen sondern in Deko :baby: Auch ein Grund ist, dass ich gerne mal AMD etwas abkaufen mochte, ohne deren Offensive hätte Intel vor 2-3 Jahren keine Motivation gehabt die Kaby Lake-R Quadcores für (Sub-)Notebooks zu bringen. Und so einer hilft mir bei "sinnvollen" Sachen wiederum aus.

    Also ist die Tastatur dann vielleicht sogar der sinnvollste Teil am Rechner, die kann ich an das Notebook anschließen wenn ich mal was schreiben muss.

    Also die WSAD schauen sehr cool aus, unglaublich viele Möglichkeiten. Der Versand aus den Staaten schockt halt ein bisschen. Danke Smaecks den Shop werde ich mir anschauen!

    freaked: hmnaja, hab leider nichts annähernd brauchbares herumliegen, da dacht ich mir ich hol mir einmal was gescheites dann komm ich "den Rest vom Leben aus". Beim Notebook schaut man ja auch auf die Qualität von Tastatur und Trackpad, dann mag ich eigentlich nicht am Desktop eine Kittastatur die vor 10 Jahren in einer Firma niedergetippt und ausgemistet wurde. :sideeye:

    Hi,
    ich bin auf der Suche nach einer Tastatur, da wollt ich fragen ob hier jemand evtl. einen Tipp hat. Vom Layout her wäre tenkeyless cool, aber halt schon mit den seperaten Pfeiltasten. Hab mal beim Mitbewohner Cherry MX blue Tasten probegetippt, das hat mir recht gut gefallen. Beleuchtung brauch ich eigentlich nicht. Preislich wird sich das wahrscheinlich bei 100-150 € sowas bewegen, das wäre OK.

    Danke schonmal :b1: