Beiträge von DosAmp

    Man kann Windows 95 in der zweiten Phase auch erst mal zu Ende installieren, ohne Zugriff auf einen Installations-Datenträger zu haben, da zumindest alle kritischen Systemkomponenten (Kontroller-, VGA-Treiber) schon während des Setups eingerichtet wurden. Einfach frech auf "Abbrechen" drücken – dann überspringt er die komplette Hardware-Erkennung und führt nur die Finalisierungsschritte (Startmenü, Systemsteuerung, Zeitzone, Drucker etc. einrichten) durch. Allerdings fehlt zumindest dann die komplette Netzwerkeinrichtung, was wiederum die nachträgliche Installation der Netzwerkkomponenten erschwert. Außerdem könnte es sein, dass im Nachhinein Plug & Play unzuverlässig funktioniert, was ich aber wohl nicht so einfach reproduzieren kann.

    Evtl. kannst du ja im zweiten Schritt ein Festplatten-Image via PXE als Ramdisk booten, das alle Setup-Dateien und einen Boot-Loader, der einfach von der ersten Festplatte chainloadet, enthält? Bei MEMDISK kann man angeben, dass es das Image nicht als erstes Floppy/Harddisk einbindet.

    Code
    LABEL win95step2
      LINUX memdisk
      INITRD win95setupfiles.img
      APPEND harddisk=1


    Dann wären das Image als BIOS-Laufwerk 0x81 bzw. auf DOS-Festplatte D: erreichbar.

    Nachteil ist, dass MEMDISK gerne mal bis zur doppelten Größe des Images vom XMS wegnimmt, was bei Systemen unter 128 MB RAM ggf. ein Problem darstellen könnte.

    Ich vermisse auch nach ein paar Wochen Testbetrieb mit Windows 8 CP am Dienst-Notebook das Startmenü auf dem Desktop nicht. Gerade für den Poweranwender von Windows 7 ändert sich doch streng genommen gar nichts: Programme startet man nach wie vor, indem man die Windows-Taste drückt und eingibt, was man starten will, und aufs Dateisystem greift man ohnehin über den Explorer zu.
    Und extreme Vergangenheitsbefürworter können sich nach wie vor tolle Desktop-Verknüpfungen machen.

    Das ist weder deine interne LAN-Adresse deines Hosts (die in der Regel unter der Netzwerkverbindung "LAN-Verbindung" o. ä. für verkabeltes Netzwerk oder "Drahtlosnetzwerkverbindung" für WLAN geführt wird) noch die externe IP-Adresse deines NAT-Routers, die dir da angezeigt wird, sondern die virtuellen Hamachi-Adapters.
    Entweder du leitest den Minecraft-Port in deinem Router weiter oder du richtest ein Hamachi-Netzwerk ein, um den Server für ein paar Leute über Hamachi freizugeben.

    EUTER server für die Stadt rennt Adresse: 5.105.246.94


    Da die eurasische IP-Vergabestelle RIPE NCC trotz der zunehmenden IPv4-Adressknappheit noch keine IP-Adressen aus dem Netzwerk 5.0.0.0/8 vergeben hat, wäre es noch sehr hilfreich dazuzuschreiben, in welchem Hamachi-Netzwerk sich der Server befindet. ;)


    Welche Gäste laufen bitte unter VPC besser :D


    Durch die Retro-Hardware-Ausstattung virtueller Maschinen (S3 Trio64+, Soundblaster 16 PnP, Intel/DEC 21140, brauchbare UMBs) laufen DOS- und Windows-98/ME-Maschinen insgesamt wesentlich besser als unter VirtualBox (nur generische SVGA-Grafik mit Drittanbieter-Treibern) oder genauso gut wie unter VMware (Unterstützung aller wichtigen Funktionen außer 3D-Beschleunigung). Windows 95 lässt sich ordnungsgemäß mit den Additions von 2004 SP1 betreiben. OS/2 läuft wie von Igor dargelegt besser, da Virtual PC eine VM mit allen 4 Ringen der x86-Architektur (anstatt Ring 0 für Kernel- und Ring 3 für Userland-Code, die bei HW-Virtualisierung auf Ring 1 und Ring 2 des Hosts laufen) virtualisieren kann.

    Virtual PC 7 ist im Prinzip nur eine Version von VPC 2007, die Hardware-Virtualisierung voraussetzt und für den Windows-XP-Modus zurechtverkrüppelt wurde – z. B. fehlt da die GUI zum Konfigurieren von Disketten-Images komplett, welche sich aber noch in der XML-basierten Konfigurationsdatei eintragen lassen.

    Interessant. Die Konsole lässt sich nicht zufällig auch auf UTF-8 oder wenigstens UTF-16 umstellen?


    UTF-8 ist Codepage 65001. Zwar scheint die Konsole nicht interaktiv mit Multibyte-Zeichensätzen umgehen zu können, aber wenn man die Ausgabe shellinterner Befehle wie dir in Dateien umleitet, erhält man ordnungsgemäßes UTF-8.

    UTF-16 ist als Little Endian unter Codepage 1200 und als Big Endian unter Codepage 1201 zu erreichen, allerdings nur für gemanagte .NET-Programme.

    Ein Upgrade von XP Home Professional mithilfe der Windows-CD scheint immer noch die beste Lösung zu sein, da dir dann deine Einstellungen und Programme erhalten bleiben – nur die Windows-Updates müsstest du noch einmal neu laden.

    Sehr einfach, nur Text Ä, Ö, Ü, ß werden falsch dargestellt...


    Das nächste Mal speichere entweder mit einem Texteditor im DOS-Zeichensatz (cp850, OEM-Westeuropäisch o. ä.) ab oder nutze einen Befehl zum Umschalten des Konsolen-Zeichensatzes auf Windows-Codepage (chcp 1252 > nul).