Beiträge von DosAmp

    Zitat von Playitlouder

    Pff, das Forum heißt nicht ohne Grund "Winhistory-Forum", wäre doch viel logischer das auf einem alten Windows Server laufen zu lassen NT 4.0 oder 2000 Server z.B.:D


    Viel Spaß, darauf einen aktuellen (i. S. v. gepatchten und zu vBulletin kompatiblen) Webserver mit PHP und MySQL auszuführen. MySQL 5.5 läuft z. B. bereits nicht mehr unter Windows 2000.

    Ich gehe mal davon aus, dass du mit „LAN“ die RJ45-Buchsen meinst, denn ein lokales Netzwerk auf Ethernet-Basis stellt das alles dar. ;)

    Ich schätze mal dass das nicht so funktionieren wird, da der Koaxialstecker für den Anschluss ans Backbone bestimmt ist, analog zur 4./8. RJ45-Buchse für den Uplink, d. h. einen anderen (in der Netzwerk-Topologie übergeordneten) Switch/Router. Dafür sind die Sende-/Empfangsleitungen im Gegensatz zu einem Endgerät umgekehrt, weswegen deine Netzwerkkarte an die Sende- statt der Empfangseinrichtungen des Hubs sendet und deswegen nicht verstanden wird. Deswegen ist das auch wohl kein Problem, das im Treiber (Eigenschaftsseite der Netzwerkkarte im Geräte-Manager) zu korrigieren ist.

    Eigentlich müsste dein 100Mbit-Full-Duplex-Switch sich automatisch auf deinen langsameren Hub einstellen und ordnungsgemäß Kollisionserkennung (CSMA/CD) anwenden, wenn Ethernet-Datenpakete (Frames) in Sende- und Empfangsrichtung kollidieren. Wenn nicht, müsstest du ihn darauf konfigurieren, was bei einem Heimverbraucher-Gerät ohne Interface (serielle Schnittstelle, …) aber unmöglich ist.
    Einzige Möglichkeit wäre, dass der Switch nicht mal gescheit Auto-MDI-X (automatische Erkennung eines angeschlossenen Konzentrators und damit, ob Sende-/Empfangsleitungen vertauscht werden müssen) in Kombination mit dem Hub hinbekommt und du deswegen darauf achten solltest, das Kabel vom Switch beim Hub an einem der beiden besagten Uplink-Kabel anzuschließen.

    Windows 2000 zeigt Icons von sich aus schon mit 24 Bit Farbtiefe an, wenn die Option „Symbole mit höchstmöglicher Auflösung“ unter „Effekte“ gewählt wurde – allerdings nach wie vor nur mit binärer Transparenz (transparent/nicht transparent), nicht wie XP mit 8-Bit-Alphakanal, was z. B. die unschönen vollschwarzen Schatten erklärt, wenn man die XP-Symbole unter Win2k verwenden will. Abhilfe schaffen da nur Tools wie das Windows 2000 Revolutions Pack, die Systemdateien patchen oder (wie in diesem Fall) Programme zur Laufzeit modifizieren, sodass sie 32-Bit-Symbole ordnungsgemäß verwenden.

    Zitat

    Wer Hardware, ob funktionierend oder nicht, nicht sachgemäß entsorgt, gehört erschlagen.

    Es gibt einfach Hardware, die weder einen ermesslichen Wert für ihren Eigentümer noch als ausreichend ästhetisches oder funktionales Sammelstück für jemand anderes in absehbarer zeitlicher und örtlicher Nähe darstellt. Das hat sich im Laufe der Wegwerfgesellschaft nie zum Positiven gewendet. Auch der letzte Mikroelektronik-Fetischist wird das eines Tages mehr oder weniger deutlich spüren.

    Wär erst mal interessant, was für eine Art von Treiber du da signieren willst. drv/vxd/386 deuten alle auf das älteste VxD-Treibermodell hin, das bereits mit Windows/386 (2.10) eingeführt wurde und mit Windows 98 begraben wurde. Abgesehen davon, dass dir ein solcher Treiber unter einem modernen WinNT also nichts nützt (die wenigen *.drv-Dateien, die du unter System32/SysWOW64 findest, sind in der Tat nur Kompatibilitäts-Stubs für ältere Programme, die „direkt“ mit dem Multimedia-/Drucker-API reden) und Signaturen für Treiber damals noch nicht so verbreitet waren, unterstützt dein Signiertool wahrscheinlich nur modernere WDM-basierte Treiber, wenn wie dir in deinem Crossposting empfohlen die Version aus dem Win7-SDK verwendest.
    Ich würde an deiner Stelle nach dem Win95/98 DDK (Driver Development Kit) Ausschau halten.

    Früher konnte man so manch „toten“ einfachen MP3-Player noch durch ein erneutes Aufspielen der Firmware wieder in Gang bringen. Leider scheinen Hersteller heutzutage keinerlei derartigen Support (weder Firmware noch dazugehöriges Flash-Tool) mehr zu bieten, entsprechend soll das Ding im Fehlerfall einfach in die Tonne wandern.

    Aber mit ein bisschen Glück ist in der Tat nur das Dateisystem auf deinem MP3-Player kaputt.

    Die meisten Programme tun so etwas, weil sie einmalig nach Installation etwas mit Administratorrechten noch einrichten müssen, traditionell z. B. Dateiverknüpfungen oder Shell-Erweiterungen. Hast du denn überhaupt WinZip auf dessen Wunsch mindestens einmal mit erhöhten Rechten gestartet?
    Ansonsten würde ich mal die Optionen von WinZip nach etwas durchackern, das den UAC-Prompt triggern könnte. Ich kann mir nämlich sehr schwer vorstellen, dass eine solche Software von Windows von vornherein mit erhöhten Rechten zu starten eingestuft wird (erkenntlich am Schild-Symbol an der ausführbaren Datei).

    Wenn du einen Dialog erhältst, ob du die Datei „aus dem Internet“ wirklich ausführen willst, so behebt das Knopf „Zulassen“ im Eigenschaften-Dialog der Datei.

    Zitat von s4ndwichMakeR

    Ich erinnere mich, dass mir ein Hexdump mal zeigte, dass die Partition komischerweise mit meinen ChatZilla- oder Pidgin-Chatlogs beginnt.


    Diese Text-Dokumente kannst du ansonsten auch gar nicht wesentlich anders versuchen zu retten, denn reiner Text in 8-Bit-Kodierung hat inhärent nun mal keine strukturellen Alleinstellungsmerkmale (von einer gewissen Häufung von Zeilenendzeichen abgesehen), die ihn von Datenmüll abheben. ;)

    Ansonsten gibt es hier nähere Informationen, wie man die Suche nach speziellen Dateien in der MFT auch zu Fuß mithilfe eines Hexeditors bewältigen kann:
    NTFS.com File Recovery Concepts & Products
    Den Anfang der MFT kannst du durch systematisches Suchen nach dem Identifier für einen MFT-Record (Äquivalent der Inode unter Unix-Dateisystemen), nämlich „FILE“ (46 49 4C 45) in Vielfachen der NTFS-Clustergröße (meist 4.096 = 0x1000 Byte) finden.

    Die ganze Dateisystem-Struktur von NTFS bekommt man ohne den Superblock am Anfang fast nie mehr in Gang und auch TestDisk versagt trotz meist intakt gebliebener MFT (die etwa bei einem Achtel des Dateisystems beginnt) dabei, das überschriebene Dateisystem überhaupt noch zu als solches zu erkennen, geschweige denn seine Struktur zu ermitteln. Da kommen nur noch Tools wie TestDisks Schwesterprogramm PhotoRec in Betracht, die Daten auf Dateibasis aufgrund typischer Dateimerkmale (z. B. des Aufbaus von JPEG- oder Zip-Dateien) wiederherstellen, aber häufig ohne jegliche Metadaten (insbesondere ohne richtigen Dateinamen).

    Ein Versuchs wärs aber mal wert.

    Erstelle unter Nero ein bootbare DVD mit ISO/UDF-Dateisystem. Bei „Emulation“ stellst du sinngemäß „keine“ mit 8 Sektoren Bootlänge ein, als Bootcode wählst du die Datei etfsboot.com aus dem Verzeichnis boot. Leider kann ich dir diesbezüglich auch nicht genauer helfen, da ich kein Nero mehr benutze.
    Bei CDBurnerXP hingegen sieht das bei mir z. B. so aus (Medium > Boot-Optionen):

    Alternativ könntest du auch von USB installieren, wenn der Computer das unterstützt, was abhängig vom USB-Stick bedeutend schneller als von DVD funktioniert: Formatiere einen USB-Stick unter Windows Vista/7 (nicht 2000/XP, da diese stattdessen den Datenträger so vorbereiten, dass er den alten Bootlader NTLDR startet) mit FAT32, kopiere alle Dateien drauf, die du aus dem ISO extrahiert hattest, und setze die Partition mit einem Partitionseditor deiner Wahl auf aktiv.
    Eine Anleitung für das Win7-interne Programm diskpart.exe findest du z. B. hier.

    Wenn es nur um die Entfernung der ei.cfg geht, wäre das ei.cfg Removal Utility was für dich. Das patcht im UDF-Dateisystem der ISO-Datei nur ein einziges Bit, das die Datei ei.cfg als „gelöscht“ markiert (wodurch du im Verlauf des Setups entscheiden kannst, welche Edition von Windows 7 installiert werden soll), und kann dieses genauso schnell wieder entfernen.

    Zitat von Pain


    In meinen SP3 OEM Images steckt in Home und Pro dieselbe Version der pidgin.dll.


    Allerdings. Mit der PIDGEN.DLL kommt man nur in Berührung, wenn man eine Corporate-Version von XP Pro in eine OEM- oder Retail-Version oder umgekehrt umwandeln will, da diese dann fehlt bzw. nicht benötigt wird – sie verifiziert nur normale Windows-Seriennummern, keine Volumenlizenzschlüssel.

    Welche Seriennummern eine Windows-XP-CD akzeptiert, wird durch die Datei SETUPP.INI im Verzeichnis I386 geregelt, ob sie Windows XP Home oder Professional installiert durch die Datei SETUPREG.HIV (der Name weist auf einen Registry-Hive hin und in der Tat entspricht dies der Registry des Textmodus-Windows, das vor dem Start des Windows-Setups von CD gebootet wird). Erstere Datei könntest du von einer Retail- oder OEM-CD des Herstellers, von dem die Home-Seriennummern stammen, über die du besitzt, besorgen und eine neue XP-CD mastern, zur Manipulation letzterer sollte dir eine Online-Recherche genügend ausgeben – 2004/2005 wurde das von mehreren PC-Zeitschriften behandelt.

    Das bezieht sich nur auf das Dirty-Flag im Dateisystem, das wie schon in der Fehlermeldung erwähnt typischerweise gesetzt bleibt, wenn der Datenträger nicht ordnungsgemäß ausgehängt wird. „Hardware sicher entfernen“ zu benutzen (oder es zumindest ein-, zweimal zu versuchen, bevor man die Entfernung physikalisch erzwingt) hilft meistens dagegen. Wenn nicht, ist etwas anderes am Dateisystem faul.