Natürlich sind moderne Linux-Distributionen eine polierte Sache und in der Mehrzahl der Fälle kann man ausreichend ohne Frickeleien auskommen, wenn man sich nicht mit diesen anfreunden kann.
Allerdings ist es häufiger, dass hin und wieder doch Ecken und Kanten auftreten, insbesondere was den Betrieb von Hardware angeht.
In diesem Fällen ist es hauptsächlich wichtig zu wissen, wo und wie man Fragen richtig stellt.
Wohlgemerkt hat die Ubuntu-Community (im deutschsprachigen Raum, wie schon von oreissig erwähnt, am prominentesten durch ubuntuusers.de abgedeckt) da noch einen etwas besseren Ruf, was den Umgang mit technisch nicht ganz so Versierten angeht. Aber selbst dann kann das Beherzigen dieser Ratschläge dem Ratgeber und dir noch einiges an Zeit sparen.
Zitat von thosch97Ich persönlich würde übrigens nicht auf Ubuntu sondern Fedora setzen, aber das ist letztlich Geschmackssache (Vor allem bei Gnome, Ubuntu hat da sein imho hässliches Eigenteil)
Fedora ist wohl weniger für einen „blutigen Anfänger“ geeignet, dem der Unterschied zwischen Unity und GNOME 3 recht gleichgültig ist, da es den Fokus vor allem auf aktuelle, durchweg freie Software denn ein abgerundetes System legt – wobei ich nicht sagen will, dass Ubuntu gerade in den letzten Jahren da immer ein Musterbeispiel abgegeben hat. Auch wenn ich mit meiner Fedora-15-Installation bisher immer zufrieden war (im Gegensatz zu Ubuntu lief z. B. die ATI-Grafikkarte neuerer Generation meines Notebooks ohne den zusätzlichen Treiber von AMD stabil auf Anhieb und mit Kernel 3.0 die WLAN-Karte meines Notebooks weit vor Veröffentlichung des neuen Ubuntu 11.10 eher ohne weitere Konfiguration), musste ich dennoch deswegen z. B. zusätzliche (wenn auch im Internet gut dokumentierte) Schritte unternehmen, um z. B. MP3-Dateien abspielen zu können (wegen Software-Patenten nicht von Haus aus in Fedora enthalten) oder das Adobe-Flash-Plugin im Browser zu haben.