Für Leute mit wenig Windows-Ahnung und einem völlig fehlkonfigurierten System, das (ggf. nach Ausführung der Systemreparatur) dennoch einigermaßen noch bootet, mag die Systemwiederherstellung schon noch einen Einsatzzweck haben. Bei Malware-Befall (der häufig noch pflichtbewusst von selbiger archiviert wird), Hardware-Ausfällen, Verlusten von Nutzerdaten oder Problemen in den benutzerspezifischen Anwendungsdaten, die AFAIK nicht von der Systemwiederherstellung erfasst werden – also der weitaus größeren Zahl von Ernstfällen –, stößt sie aber naturgemäß auf ihre Grenzen und muss durch ein passendes Backup-Programm ergänzt oder ersetzt werden.
Zur ursprünglichen Frage: Ich musste zwar bisher an einem frisch installierten Windows 7 SP1 ebenfalls nicht die Dienste der Systemwiederherstellung in Anspruch nehmen, aber unter „Neuinstallation“ meinst du schon eine Low-Level-Formatierung der Festplatte – oder wenigstens der kompletten Windows-Partition in Kombination mit dem MBR-Bootcode?