Beiträge von DosAmp

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    • Nach gängigen Benchmarks gehen und Grafikkarte so aussuchen, dass sie bei aktuellen Spielen auf maximalen Einstellungen stabil ihre etwa 60–70 fps schafft. In zwei, drei Jahren ist deine Kiste nach diesen Kriterien ohnehin wieder völlig veraltet und hält bei aktuellen Titeln nicht mehr derart Schritt.
      Ich wette aber ohnehin, dass du vor lauter Musikbearbeitung eh nie die neusten Spiele zockst und dass dann eine erheblich kleine Grafikkarte reicht, für CAD (wozu man für professionelles Arbeiten mit 40-Bit-Farbtiefe etc. ohnehin eine Quadro mit den entsprechenden Treibern benötigt) ohnehin.
    • Lieber auf einen neuen Sandy-Bridge-Prozessor als dieses überteuerte Sechs-Kern-Unikat setzen. Aus welchen objektiven Gründen ist dir gleich noch mal ein Quadcore mit Hyper-Threading und Turbo Boost zu wenig?
    • Windows 7 Home Premium ist auf 16 GiB Speicher beschränkt. Also passe dein Speicher daran an.
    • Berechne den maximalen Stromverbrauch genau und beschränke dich beim Netzteil. Ein im Maximum weit unter 50% Vollauslastung betriebenes Netzteil schluckt durch den niedrigeren Wirkungsgrad nur unnütz mehr Strom.
    • Das Gehäuse wie auch irgendwie der Rest der Zusammenstellung sagt mir einfach nur „ich will den Protzfaktor aufs Maximum erhöhen“.


    Wie schon mehrfach erwähnt: Muss du denn wirklich das maximal mögliche System zu einem unmenschlichen Preis zusammenstellen oder reicht ein weit über den empfohlenen Voraussetzungen liegendes System auch? Nur weil dein altes System eventuell nicht mehr ausreichend ist (wäre mal nett, wenn du dessen Daten postest), heißt das nicht, dass die jetzige (gehobene) Mittelklasse für dich nicht bereits passend ist.

    Wenn du mal sagen könntest, was dein anvisierter Einsatzzweck ist, wäre das viel leichter einschätzbar. Je nachdem wird die Ausstattung dann in Ordnung oder eher viel zu sehr überdimensioniert und damit zu teuer sein.

    Zitat von xCtrl

    ganz stark das auf dem Bild erstmal die CPU verdeckt ist !_!


    Geübte Betrachter lesen die gewählte CPU aus der linken Spalte ab.

    Inzwischen eignet sich auch dieses Board gut dazu …
    Ich hab mich mal gefragt, wann mein ältester PC „Geburtstag“ hat, da wir ihn im Sommer 2001 nach einem Blitzschaden an unseren zweiten Computer gekaufen haben. Nun, es hat sich herausgestellt, dass er laut Kaufbeleg heute genau 10 Jahre alt wird – ein stattliches Alter im Vergleich zu dem, was ich schon teilweise an Rechnern gesehen habe, die sich recht exakt an ihren Support- und Produktlebenszyklus halten. :D


    Da fällt man wieder im Vergleich zu heute, wo man einen PC der gehobenen Mittelklasse für weit weniger als 1.125,— € (damals rund 1'713 Fr. oder 15.480 Schilling ;)) erstehen kann, wie sehr Rechner damals ein weit teueres Gut waren, nicht vielleicht zuletzt des für Importeure seitdem immer günstigeren Wert unserer Gemeinschaftswährung. ;)
    Eigentlich wollten wir den exakt selben Rechner statt vom Geil-ist-geil- vom Blöd-Markt beziehen, aber wie immer war auch dieser nicht notwendigerweise der günstigste:


    (Die Rückseite dieses Ausschnittes ist im Gegensatz zu heutigen Prospekten noch mit verschiedenen PDAs statt Smartphones gefüllt. ;))



    Inzwischen ist die Kiste noch um einiges aufgewertet worden – zum Beispiel bereits kurz nach dem Kauf 2001 um zwei 128-MiB-Module auf 384 MiB Hauptspeicher, da selbst für Windows Me sich 128 MiB als relativ wenig anfühlten. Zwischendurch waren noch einmal eine TV- und eine Cardbus-PCI-Karte (zum Flashen von CI-Modulen für Digital-Receiver) eingebaut, seit unserer ersten externen USB-Platte auch eine USB-2.0-Karte mit VIA-Chipsatz. Leider scheinen diese USB-PCI-Karten zunehmend Probleme mit aktuellen USB-Geräten zu bekommen, die ein regelmäßiges Polling und/oder eine differenzierte Energieverwaltung voraussetzen – fast alle aktuellen USB-Festplatten, mein neuster USB-Stick als auch unser Laser-Kombigerät verweigern daran nach kurzer Zeit den Dienst. :(

    Dann vor zwei Jahren, als der Rechner noch mal temporär mein Haupt-PC wegen des Defekts der GeForce-Karte im neueren PC war, habe ich einerseits die 64-MiB- durch 256-MiB-Module ersetzt und so den RAM auf 768 MiB verdoppelt, andererseits die GF2MX durch eine GeForce 4 Ti 4200 ersetzt. Damit ist hin und wieder GTA 3, Quake III und begrenzt auch Trackmania Nations Forever (sowie Minecraft und HL2 in 800×600, hier limitiert die CPU bereits deutlich) möglich – in dieser Konfiguration lief auf der Zweitfestplatte kurze Zeit selbst Windows 7 mit zu meinem Netbook (als es noch 2 statt 1 GiB hatte) ähnlicher Performance, wenn auch mit XP-Grafiktreibern und ohne Aero Glass. :D


    (Die 160-GB-Platte ist die von Blue, die aus meinen ersten defekten Heimserver stammt und jetzt in diesem Computer als relativ leise Systemplatte dient. b1)


    Man beachte die handwerkliche Meisterleistung von Front-USB. :trollface:

    Über die Zukunft des Rechners bin ich mir noch nicht ganz klar. Prinzipiell spricht nichts dagegen, dass der Rechner noch mindestens bis zum Ende des erweiterten Supports von XP im April 2014 oder eines fatalen Hardware-Defekts als Ersatz-Rechner und Semi-Retro-Gaming-Maschine im Betrieb bleibt. Der generelle Funktionsumfang von Browsern (bis auf die Startzeit merkt man geschwindigkeitsmäßig dank der größeren Menge von RAM keinen großen Unterschied zwischen Firefox, Chrome und Opera) und Ressourcenbedarf von Flash und LibreOffice macht ihm aber zunehmend zu schaffen.

    Danach siehts wohl düster aus. In Zeiten seltener Benutzung hatte ich schon mal bereits mit Igor oder Sje über ein Überlassung als Sammlerstück für großzügig aufgerundetes Porto diskutiert, aber beide haben mittlerweile schon einen ähnlich hochgepäppelten Sockel-423-Rechner in ihrem Fundus. Wenn sich kein anderer Sammler fände, würde er wohl trotz aller Sympathien entsorgt werden, da mit durchweg Legacy-Technik sich kein moderner PC wieder flicken lässt, auch nicht mit dem nicht besonders auf Durchlüftung ausgelegten Gehäuse. Wenn, dann bastelt man höchstens noch ein letztes Mal an den Überresten herum.

    Ich weiß, dass jetzt die echten Retro-Freaks in diesem Forum über diesen Thread erzürnt sind, da sie weitaus ältere, noch funktionale Computer mit interessanteren Plattformen als x86 besitzen (und ich in der Tat mit dem Omnibook einen noch älteren Computer besitze, nämlich ein Business-P2-Laptop aus der Ära 1998) – diese seien versichert, hierbei handelt es sich garantiert nur um einen besonderen Geburtstagsthread im falschen Board. ;)

    Als besonderes Schmankerl habe ich jedoch nicht nur das Verkaufsprospekt unseres dritten PCs, sondern auch das des zweiten noch auffinden können. Es handelt sich um ein Prospekt von Allkauf (heute „real,-“ und vor allem ein Lebensmittel-Markt) aus dem Jahre 1997.


    Die 32 MiB EDO-RAM dieser Kiste hatten wir mit den 8 MiB eines anderen getauscht und um 64 MiB erweitert, so dass wir am Ende über üppige 2×32 + 2×8 = 72 MiB für Internet-Ausflüge unter Windows 95b mit IE4/5 verfügten. :D


    Damals kosteten zwar CD-Rohlinge den 4–5fachen Preis von heute, dafür waren neue Disketten um etwa 50% im Vergleich zu heute günstiger. ;)

    Und auch andere technologische Merkwürdigkeiten findet man wieder, zum Beispiel analoge Knipsen mit digitalem LCD-Sucher. Oder was für Funktionalität mag man sich in diesem Fall unter „LCD-Display“ vorstellen?

    Nun ja, viele günstige Atom-Boards mit integrierter Grafik haben zum Beispiel auf Grund von Intels Politik immer noch nur einen VGA-Ausgang extern (und maximal einen internen LVDS-Anschluss), da wäre für einen digitalen TFT eine solche Karte schon eine sinnvolle Bestückung – wenn sie denn in einen PCIe-1x-Slot passen würde. X(

    Als Referenz:

    Zitat

    windows 2000 change login screen logo


    Zweites Ergebnis mit gesuchter Datei, nach 2 Minuten gefunden.

    mrshadowtux und Blue-Fox zeigen offenbar hingegen das gegenteilige Syndrom, nämlich das erstbeste Suchergebnis zu verlinken, das man findet – auch wenn dieses gar nicht zur Lösung beiträgt, denn zwischen (Hintergrund-)Bild und Logo des Anmelde-Bildschirms ist ein deutlicher Unterschied. ;)

    … und das sah nicht mal ansatzweise realistisch aus, manche wurde es nach regelmäßigem, völlig unperspektivischen Nach-oben-Schauen sogar übel. Ein Umstand, der wohl auf seine Weise einen kleinen Hauch dazu beigetragen hat, dass es nach wie vor eine der schwierigeren Aufgaben für Spieleentwickler ist, den Spieler dazu zu bewegen, nach oben zu schauen. ;)
    Mit aktuellen Engines, die im Software-Modus eine perspektivisch korrekte Horizontverschiebung (ZDoom …) und per OpenGL eine korrekte 3D-Erstellung (GZDoom, EDuke32) ermöglichen, hat man zum Glück nicht mehr das Problem.

    Glaub eher, das ist einfach ein Stück Hardware, um eine Onboard-Grafik nutzen zu können, die zwar auf dem Mainboard vorhanden ist (bei den Intel-G-Chipsätzen ist das ja immer der Fall), aber zugunsten einer normalen Steckkarte nicht zur Benutzung vorgesehen ist (das heißt: keinen Videoausgang nach draußen führt). Das kann durchaus eine sinnvolle Maßnahme sein, wenn man einen solchen PC zur Office-Maschine o. ä. abrüsten will.

    Nur mal so gesagt: Ansonsten gibt es doch auch als externe Geräte Ethernet-auf-WLAN-Bridges, die bevorzugt für Spielkonsolen-Besitzer produziert wurden, um deren Geräte in ein Drahtlosnetzwerk einzubinden, aber prinzipiell mit jedem Ethernet-fähigen Knoten funktionieren. Oder sind diese Geräte mittlerweile ebenfalls sehr rar und/oder überteuert?

    Weils hier etwas besser als in den News-Thread passt: Google denkt sich nicht nur dauernd neue Web-Technologien aus, sondern ist (neben den bis zu 1337 $ Belohnung pro Chrome-Bug) noch geekig genug, auf Auktionen die Mitbieter etwa mit mathematischen Konstanten zu trollen, als Beispiel exakt 3.141.592.654 Dollar. :D Verloren haben sie in der Aktion um die Nortel-Patente trotzdem gegen das gemeinsame Gebot von Apple, Microsoft, RIM und anderen (4,5 Mrd. $).

    Hast du überhaupt den passenden Hersteller-Treiber für den IDE-Controller (SiS Bus Master PCI-IDE-Controller oder ähnlich) ausgewählt oder läuft dieser als „Standard-Zweikanal-PCI-IDE-Controller“?

    Zugegebenermaßen findet man für den Chipsatz nur das Paket sis530_ide_102.zip im Internet, das Treiber für Win9x und NT4 enthält – ich würde wenn schon XP-eigene Treiber einem Versuch mit letzterem (und einer selber gebastelten INF-Datei) vorziehen.

    EDIT 1: Von der SiS-Downloadseite könntest du versuchen, den für so ziemlich alle SiS-IDE-Controller gültigen XP-Treiber herunterzuladen – zumindestens stand selbst der SiS 540 noch mit auf der Liste. Genau genommen unterstützt dieses Paket die beiden Hardware-IDs

    Code
    PCI\VEN_1039&DEV_5513
    PCI\VEN_1039&DEV_5518

    die du mal mit dem IDE-Controller im Geräte-Manager (Registerkarte „Details“) abgleichen kannst.

    EDIT 2: Ich gehe davon aus, dass du das übliche Vorgehen bei diesem Problem, nämlich den IDE-Controller und die Kanäle aus dem Geräte-Manager zu entfernen und neu zu starten, schon durchgeführt hast?

    Zitat von ChrisKuhli

    Hint: Systemvorraussetzungen von Windows 3.1x!

    Zitat von http://www.winhistory.de/more/win31.htm

    Mindestvoraussetzungen für Standard-Modus: 286er, 1 MB Arbeitsspeicher, 8 MB Festplatte, DOS 3.1


    ;)

    Zitat von Commodore-Freak

    Wie können Menschen eigentlich nicht dabei völlig zu Grunde gehen, regelmäßig ihre SMSe per Zifferntastatur und T9 schreiben zu müssen.



    :trollface:

    Benchmark-Satz ist im Übrigen das Pangramm

    Zitat

    Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich.

    Zitat von Dirk

    …, was sollen die ganze Symbole bedeuten?


    Hab ich mal aus dem Beitrag rauseditiert – es muss anhand der aus phpMySQLadmin herüberkopierten Symbole nicht jeder wissen, wie der Datenbank-Server der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Name seiner Datenbank lautet.

    Zitat von Dirk

    Würde beim Kunden nicht ne referenz auf das konto machen, er könnte mehr als eins haben.


    Ack, damit wird die 1-zu-n-Beziehung zerstört.

    Außerdem:

    • Tausch deinen String-Geld-Datentyp auf jeden Fall gegen DECIMAL aus. Wenn du hingegen vor hast, die Historie der Kontostände für jedes Konto zu speichern, dann mach gleich eine eigene Tabelle Kontostände_Historie o. ä. draus – vorformatierter Mehrzeilen-Text ist äußerst unflexibel (und eigentlich nur zum Anzeigen geeignet), vor allem wenn du mal damit rechnen willst.
    • Warum ist manches VARCHAR- und manches TEXT-Datentyp?
    • Warum nutzt du (außer vielleicht bei Konten) keinen Zahlentyp (am besten mit AUTO INCREMENT) für einen eindeutig („Nummer“) als Zahl ausgewiesenen Primärschlüssel?


    Und jetzt setz dich erst mal an dein (virtuelles) Reißbrett und gestalte einen ordentlichen ER-Plan deiner Datenbank.

    Traditionell geht das mit Multiplayer-Minecraft im WHF analog seiner Kultur und Geschichte doch ohnehin so vonstatten:

    1. Irgendwer zieht weit, weit, ganz weit weg, weils ihn ankotzt, dauernd die Straßenbeleuchtungen (Redstone-Leitungen, U-Bahnen, …) anderer zu treffen, wenn man sein Haus ein wenig in alle Richtungen erweitert.
    2. Er richtet sein neues Haus und die Umgegend malerisch schön ein.
    3. Andere ziehen nach expliziter Nachfrage und herzlicher Aufnahme durch den Siedlungsgründer in der Nähe ein.
    4. Die Infrastruktur in der neuen Siedlung wächst, was erste Missgönner und Nörgler auf den Plan ruft.
    5. Irgendein Depp kommt auf die Idee, vorhandene Strukturen grundlegend umzubauen und etwas völlig Unnützliches in die Landschaft zu stellen. Die Bevölkerung teilt sich daraufhin entgültig in Befürworter und Gegner.
    6. Gehe zu Schritt 1 (solange aktueller Minecraft-Mod nicht kaputt gegangen, aktueller Minecraft-Server nicht eingebrochen, entweder die aktuelle Map oder irgendein Backup davon noch intakt sind und überhaupt jemand den letzten Monat auf dem Server war).
    7. Warte eine unbestimmte, frustrierte Zeit.
    8. Setze einen neuen Minecraft-Server mit neuer Map und neuen, vielversprechenden Mods auf. Gehe zu Schritt 2.