Beiträge von DosAmp

    Zitat von dancle

    Dann kannst du aber immer noch VirtualPC 2007 installieren, läuft auch unter Windows 7.


    Das bietet zwar keine nahtlose Unterstützung des XP-Modus, ist aber immer noch die zweitbeste Option gerade für ältere Betriebssysteme (VirtualBox kann bei unterstützten Gast-Betriebssystemen zwar auch nahtlose Einbettung von Anwendungen, aber dafür Kleinigkeiten nicht wie das Starten einer virtuellen Anwendung von einer Verknüpfung aus) und ältere Hostrechner (ohne Hardware-Virtualisierung).

    Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß, wenn du mit Virtual PC 7 z. B. virtuelle Betriebssysteme von Diskette installieren willst – sämtliche Einstellungsmöglichkeiten für Disketten wurden aus der GUI entfernt und müssen durch rohe Bearbeitung der Virtual-PC-Dateien (zum Glück im XML-Format) und zusätziche Tools durchgeführt werden.

    Bin noch etwas gespalten zwischen den beiden Optionen, aber gerade die Aussicht, dass für ein funktionales vBulletin 4 wieder einiges mehr an Bastelarbeit nötig wäre sowie die von sich aus gebotenen Funktionen aus Sicht eines Benutzers (erweiterte Beitrags-Formatierungen [geht der WYSIWYG-Editor von vB4 jetzt eigentlich auch mit Opera und Webkit-Browsern?], Gravatar-Support etc.) und der Moderation lassen mich ebenfalls immer mehr zum IPB tendieren, wobei ich ebenfalls zu einer Spende bereit wäre. Damit wären wir bei so 5–6 Leute, die relativ zuverlässig je 25–30$ spenden könnten.

    Die Spenden möchte ich im Übrigen auch als solche und ohne politische Folgen (à la »spende dreimal so viel wie der Durchschnitt und bekomme einen Modposten«) verstanden wissen.

    Zitat von Spit

    das k7s5a is mit abstand das schlimmste board


    Dem kann ich durchaus zustimmen, denn einerseits hatten wir bereits in diesem Forum mehrere Problemfälle mit genau diesem Board, andererseits hatte ich auch mal mit einem solchen zu tun, das offenbar mehrere Jahre herumgestanden hatte, dann als Office-PC benutzt wurde und sich dabei als extrem unzuverlässig erwies (z. B. in Form unregelmäßiger Hänger beim Start oder Entfernen eines USB-Geräts) – welche Baugruppen dafür wohl der Grund waren, muss ich wohl nicht weiter erläutern. ;)

    Zitat von Dirk

    Hät bestimmt irgendnen unix gegeben.


    Sicherlich konntest du Anfang der 90er bereits ein 386er-BSD auf deinem PC (oder ein Xenix/Minix bereits auf einem XT) fahren, aber nur die wenigsten Nerds wussten damals schon darum, die meisten aus dieser elitären Gruppe hatten die Betriebssysteme dann aus ähnlichen Gründen, warum man heute immer noch Linux oder andere *ices manchmal zusammen mit Windows auf der Platte haben muss, parallel mit DOS laufen. ;)

    Zitat von Dirk

    naja da ist uns apple ein wenig vorraus. ich glaube da ist doch alles mit dem intel chip 64 bittig?


    In der Tat nicht so ganz. OS X „Snow Leopard“ 10.6 hat die paradoxe Situation, dass alle mitgelieferten Programme 64-bittig sind und 32-Bit- und 64-Bit-Software ohne Probleme ausgeführt werden können. Der standardmäßig benutzte Kernel ist jedoch 32-bittig – vorrangig um alte 32-Bit-Kernel-Extensions (sprich „Treiber“ oder „Module“ im Windows-/Linuxsprachgebrauch) zu unterstützen.
    Der scheinbare Widerspruch besteht dabei darin, dass man für 64-Bit-Software die CPU in den Long Mode schalten muss, das aber einen 64-Bit-Kernel voraussetzt, der diese Umschaltung vornimmt.

    Die Auflösung liegt darin begründet, dass OS X einen Mikrokernel (nämlich Mach) benutzt: Der eigentliche Betriebssystemkernel ist auch nur ein weiterer (wenn auch hochprivilegiertes) Prozess („Server“), der auf dem Mikrokernel läuft. Letzterer ist aber auf einer 64-Bit-Intel-CPU immer 64-bittig, was das Nebeneinander eines 32-Bit-Kernels im Kernelspace, aber im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus, und 64-Bit-Anwendungen im Userspace erklärt.

    Windows NT hat hingegen einen Hybridkernel, der dieses Mikrokernel-Schema aufweicht und die meisten Treiber direkt im Kernelspace laufen lässt (wenn auch seit Vista z. B. die Grafiktreiber nicht mehr), was dann aber auch durchgehend 64-Bit-Treiber erfordert.

    Eine Angabe deiner Quelle wäre in jedem Falle angebracht.

    Ansonsten mag sich hiermit niwax widerlegt sehen:

    Crosseye-3D mag zwar eine sehr günstige Variante der 3D-Vorführung sein, aber sie hat deutliche Nachteile: Eine Trennung der Informationen für das linke und das rechte Auge erfolgt nicht zeitlich (Shutterbrillen) oder durch die Phasenlage, was die Informationsdichte in der Horizontalen halbiert. Außerdem kann man wohl keine längere Darführung schielend genießen, wozu man wiederum Umlenktechnik (ähnlich einem Feldstecher mit weiter auseinanderliegenden Objektiven) benötigt, die finanziell gegenüber den Einweg-3D-Brillen mit Polarisationsfiltern im Nachteil sind.

    EDIT: Auf beiden Augen das gleiche Bild zu haben, wie im Ursprungsbeitrag beschrieben, ist natürlich gerade das genaue Gegenteil von räumlichen Sehen und unterscheidet sich vom Effekt nicht vom normalen Fernsehen. Lass dich auf kognitive Dissonanzen überprüfen.

    Zitat von Dirk

    falschherum kenn ich nur wenn man cable select jumpert. aber wer macht das schon?


    Ich meine, wenn die Hauptplatte im Rechner ohnehin SATA und man als relativ Unerfahrener (NOTE: es sei nicht impliziert, dass ich irgendjemand in diesem Thread als solchen werten möchte) Laufwerke über den Legacy-Controller betreiben möchte, warum sollte man auf das bisschen Autokonfiguration verzichten, das nicht weiter ins Gewicht fällt, da ohnehin bei 98% der Leute die IDE-Laufwerke mit ihren Parametern nicht fest im BIOS konfiguriert sind, sondern bei jedem Start automatisch erkannt werden?
    Außer an exorbitant alten IDE-Controllern und an USB-Adaptern (die meistens eine als Master gejumperte Platte voraussetzen) habe ich mit Cable Select bisher keine Probleme gehabt.

    Zitat von xchrissix95

    hm komisch, ich hab nämlich auch ne Intel-Onboard-Karte.


    Der Satz ist ungefähr so sinnvoll wie „Ich hab nämlich auch ein Auto und auf den Straßen hier fährt das toll“.

    Unter Linux obliegt die Umschaltung zwischen Lautsprechern und Kopfhörern normalerweise dem Kernel-Modul selber – da sich die Hersteller aber vorlaufend neue HD-Soundchips mit löchriger/fehlender Dokumentation ausdenken und die einzige Gemeinsamkeit die Unterstützung vorgeschriebener Abtastraten und Auflösungen ist, werden solche spezifische Eigenschaften häufig von den freien Treibern gar nicht unterstützt oder nicht erkannt.
    Der beste Tipp bei solchen Cutting-Edge-Problemen ist immer noch, auf einen möglichst aktuellen Kernel zu setzen. In meinem Notebook ist z. B. ein Conexant-Chip verbaut, der vor dem Kernel 2.6.34 dem Conexant-Code im Soundtreiber einfach unbekannt (weil zu neu) war und deshalb auch nicht die Kopfhörer-Umschaltung ermöglichte, wenn ich nicht den Workaround model=thinkpad genutzt hätte. Ab Kernel 2.6.35 klappte es dann ohne irgendwie Konfiguration vollautomatisch.

    Wenn das keine Option für dich ist, kannst du wie gesagt wenigstens die model=-Parameter durchprobieren (siehe auch den SuSE-Wiki-Eintrag dazu). Wenn die Internet-Recherche nach deinem Realtek-Chip keinen Erfolg gebracht hat, könntest du dich noch mal danach in der Datei /usr/share/doc/alsa-base/driver/HD-Audio-Models.txt.gz (in der Konsole mit zless anzeigen) umsehen.

    Um gandro zu zitieren:

    Aber mal ehrlich: Was hilft dagegen?
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch diesmal Coni im Log niemand Fremdes finden, der im fraglichen Zeitraum auf dem Server war und Amok gelaufen ist. Dann bliebe nur noch ein Stammgast als Verursacher übrig, der wenigstens genügend Arsch in der Hose haben sollte, um es zuzugeben und sich zu entschuldigen.
    Und wenn es aus bösen Absichten passiert und wir sogar so weit gehen würden, den Server etwa hinter einen SSH-Socks-Proxy mit Anmeldung zu verbannen, würde das auch keine Sicherheit bieten – auf kurz oder lang würde man dieser Person X dann doch vertrauen und sie zulassen.

    Finde über das Programm alsamixer (in der Konsole) heraus, welchen exakten Realtek-Chip du hast und ergoogele dir den passenden model-Parameter für das snd-hda-intel-Modul (das für sämtliche Azalia-HD-Onboard-Soundchips verantwortlich ist), welchen du dann anschließend meist in einer Konfigurationsdatei unter /etc/modprobe.d in der Form

    Code
    option snd-hda-intel model=XXXX

    eintragen musst. Ansonsten hilft oft etwas Herumprobieren oder als letzter Versuch entweder model=auto oder model=ref. Nach jeder Änderung ist es ratsam,

    • entweder in den Singleuser-Modus zu booten, das Modul zu entladen und mit neuen Einstellungen zu laden
    • oder die Initrd neu bauen zu lassen (siehe die SuSE-Dokumentation dazu) und neu zu starten.


    Manchmal hast du allerdings wenigstens getrennte „Front“- und „Headphones“-Regel, über die du nach Einstecken manuell die internen Lautsprecher stumm und die Kopfhörer laut schalten kannst (nichts anderes macht auch das „HD Audio Panel“ unter Windows). Dann wäre gandros input-event-daemon vielleicht was für dich. ;)

    Du hast halt das Problem, dass NTLDR bei der multi()-Notation immer über das BIOS geht und Partitionen jenseits der 128 GiB nur genau dann unterstützt, wenn dies das BIOS ebenfalls kann. Die scsi()-Notation mit einer Kopie des IDE-Treibers als NTBOOTDD.SYS wäre in diesem Fall zwar nicht im Sinne des Erfinders, aber wenigstens einen Versuch wert.