Beiträge von DosAmp

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    Lies dir doch einfach mal Kapitel 4 des Debian-Installationsleitfadens durch, vor allem Kapitel 4.3. Wenn ich mal davon ausgehe, dass du einen USB-Stick oder -Festplatte besitzt, die mindestens die erste CD oder DVD (was halt für ein grundlegendes Debian-System benötigt wird) halten kann, dann würde ich dir Kapitel 4.3.2 ans Herz legen. Kapitel 4.3.1 geht im Übrigen nicht, da die einfache Variante mit einem vorgefertigen 256-MB-Dateisystem nur mit kleinen Images [d. h. Netboot und Businesscard] geht, solange du im Anschluss das Dateisystem nicht wieder mit Tools wie (g)parted auf die volle Größe des USB-Sticks vergrößerst. Den für die hd-media-Installation benötigten Kernel und Initrd findest du z. B. auf dem deutschen Mirror (vmlinuz und initrd.gz). Syslinux gibt es im Übrigen auch für Windows.

    Den USB-Stick kannst du anschließend, falls das BIOS wirklich nicht von USB booten kann (d. h. kein Eintrag für den eingesteckten USB-Stick im BIOS-Setup oder -Bootmenü), mithilfe einer PLoP-Diskette oder -CD booten.

    Das willst/kannst du ja nicht, aber die Kapitel 4.2.1 und 4.5 sollten dir zumindest einen Eindruck geben, welche Images du brauchst und wo sie abzulegen sind – die Konfiguration der DHCP/TFTP-Server geschieht freilich anders.

    Zitat von dancle

    Dann kannst du aber immer noch VirtualPC 2007 installieren, läuft auch unter Windows 7.


    Das bietet zwar keine nahtlose Unterstützung des XP-Modus, ist aber immer noch die zweitbeste Option gerade für ältere Betriebssysteme (VirtualBox kann bei unterstützten Gast-Betriebssystemen zwar auch nahtlose Einbettung von Anwendungen, aber dafür Kleinigkeiten nicht wie das Starten einer virtuellen Anwendung von einer Verknüpfung aus) und ältere Hostrechner (ohne Hardware-Virtualisierung).

    Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß, wenn du mit Virtual PC 7 z. B. virtuelle Betriebssysteme von Diskette installieren willst – sämtliche Einstellungsmöglichkeiten für Disketten wurden aus der GUI entfernt und müssen durch rohe Bearbeitung der Virtual-PC-Dateien (zum Glück im XML-Format) und zusätziche Tools durchgeführt werden.

    Bin noch etwas gespalten zwischen den beiden Optionen, aber gerade die Aussicht, dass für ein funktionales vBulletin 4 wieder einiges mehr an Bastelarbeit nötig wäre sowie die von sich aus gebotenen Funktionen aus Sicht eines Benutzers (erweiterte Beitrags-Formatierungen [geht der WYSIWYG-Editor von vB4 jetzt eigentlich auch mit Opera und Webkit-Browsern?], Gravatar-Support etc.) und der Moderation lassen mich ebenfalls immer mehr zum IPB tendieren, wobei ich ebenfalls zu einer Spende bereit wäre. Damit wären wir bei so 5–6 Leute, die relativ zuverlässig je 25–30$ spenden könnten.

    Die Spenden möchte ich im Übrigen auch als solche und ohne politische Folgen (à la »spende dreimal so viel wie der Durchschnitt und bekomme einen Modposten«) verstanden wissen.

    Zitat von Spit

    das k7s5a is mit abstand das schlimmste board


    Dem kann ich durchaus zustimmen, denn einerseits hatten wir bereits in diesem Forum mehrere Problemfälle mit genau diesem Board, andererseits hatte ich auch mal mit einem solchen zu tun, das offenbar mehrere Jahre herumgestanden hatte, dann als Office-PC benutzt wurde und sich dabei als extrem unzuverlässig erwies (z. B. in Form unregelmäßiger Hänger beim Start oder Entfernen eines USB-Geräts) – welche Baugruppen dafür wohl der Grund waren, muss ich wohl nicht weiter erläutern. ;)

    Zitat von Dirk

    Hät bestimmt irgendnen unix gegeben.


    Sicherlich konntest du Anfang der 90er bereits ein 386er-BSD auf deinem PC (oder ein Xenix/Minix bereits auf einem XT) fahren, aber nur die wenigsten Nerds wussten damals schon darum, die meisten aus dieser elitären Gruppe hatten die Betriebssysteme dann aus ähnlichen Gründen, warum man heute immer noch Linux oder andere *ices manchmal zusammen mit Windows auf der Platte haben muss, parallel mit DOS laufen. ;)

    Zitat von Dirk

    naja da ist uns apple ein wenig vorraus. ich glaube da ist doch alles mit dem intel chip 64 bittig?


    In der Tat nicht so ganz. OS X „Snow Leopard“ 10.6 hat die paradoxe Situation, dass alle mitgelieferten Programme 64-bittig sind und 32-Bit- und 64-Bit-Software ohne Probleme ausgeführt werden können. Der standardmäßig benutzte Kernel ist jedoch 32-bittig – vorrangig um alte 32-Bit-Kernel-Extensions (sprich „Treiber“ oder „Module“ im Windows-/Linuxsprachgebrauch) zu unterstützen.
    Der scheinbare Widerspruch besteht dabei darin, dass man für 64-Bit-Software die CPU in den Long Mode schalten muss, das aber einen 64-Bit-Kernel voraussetzt, der diese Umschaltung vornimmt.

    Die Auflösung liegt darin begründet, dass OS X einen Mikrokernel (nämlich Mach) benutzt: Der eigentliche Betriebssystemkernel ist auch nur ein weiterer (wenn auch hochprivilegiertes) Prozess („Server“), der auf dem Mikrokernel läuft. Letzterer ist aber auf einer 64-Bit-Intel-CPU immer 64-bittig, was das Nebeneinander eines 32-Bit-Kernels im Kernelspace, aber im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus, und 64-Bit-Anwendungen im Userspace erklärt.

    Windows NT hat hingegen einen Hybridkernel, der dieses Mikrokernel-Schema aufweicht und die meisten Treiber direkt im Kernelspace laufen lässt (wenn auch seit Vista z. B. die Grafiktreiber nicht mehr), was dann aber auch durchgehend 64-Bit-Treiber erfordert.

    Eine Angabe deiner Quelle wäre in jedem Falle angebracht.

    Ansonsten mag sich hiermit niwax widerlegt sehen:

    Crosseye-3D mag zwar eine sehr günstige Variante der 3D-Vorführung sein, aber sie hat deutliche Nachteile: Eine Trennung der Informationen für das linke und das rechte Auge erfolgt nicht zeitlich (Shutterbrillen) oder durch die Phasenlage, was die Informationsdichte in der Horizontalen halbiert. Außerdem kann man wohl keine längere Darführung schielend genießen, wozu man wiederum Umlenktechnik (ähnlich einem Feldstecher mit weiter auseinanderliegenden Objektiven) benötigt, die finanziell gegenüber den Einweg-3D-Brillen mit Polarisationsfiltern im Nachteil sind.

    EDIT: Auf beiden Augen das gleiche Bild zu haben, wie im Ursprungsbeitrag beschrieben, ist natürlich gerade das genaue Gegenteil von räumlichen Sehen und unterscheidet sich vom Effekt nicht vom normalen Fernsehen. Lass dich auf kognitive Dissonanzen überprüfen.

    Zitat von Dirk

    falschherum kenn ich nur wenn man cable select jumpert. aber wer macht das schon?


    Ich meine, wenn die Hauptplatte im Rechner ohnehin SATA und man als relativ Unerfahrener (NOTE: es sei nicht impliziert, dass ich irgendjemand in diesem Thread als solchen werten möchte) Laufwerke über den Legacy-Controller betreiben möchte, warum sollte man auf das bisschen Autokonfiguration verzichten, das nicht weiter ins Gewicht fällt, da ohnehin bei 98% der Leute die IDE-Laufwerke mit ihren Parametern nicht fest im BIOS konfiguriert sind, sondern bei jedem Start automatisch erkannt werden?
    Außer an exorbitant alten IDE-Controllern und an USB-Adaptern (die meistens eine als Master gejumperte Platte voraussetzen) habe ich mit Cable Select bisher keine Probleme gehabt.

    Zitat von xchrissix95

    hm komisch, ich hab nämlich auch ne Intel-Onboard-Karte.


    Der Satz ist ungefähr so sinnvoll wie „Ich hab nämlich auch ein Auto und auf den Straßen hier fährt das toll“.

    Unter Linux obliegt die Umschaltung zwischen Lautsprechern und Kopfhörern normalerweise dem Kernel-Modul selber – da sich die Hersteller aber vorlaufend neue HD-Soundchips mit löchriger/fehlender Dokumentation ausdenken und die einzige Gemeinsamkeit die Unterstützung vorgeschriebener Abtastraten und Auflösungen ist, werden solche spezifische Eigenschaften häufig von den freien Treibern gar nicht unterstützt oder nicht erkannt.
    Der beste Tipp bei solchen Cutting-Edge-Problemen ist immer noch, auf einen möglichst aktuellen Kernel zu setzen. In meinem Notebook ist z. B. ein Conexant-Chip verbaut, der vor dem Kernel 2.6.34 dem Conexant-Code im Soundtreiber einfach unbekannt (weil zu neu) war und deshalb auch nicht die Kopfhörer-Umschaltung ermöglichte, wenn ich nicht den Workaround model=thinkpad genutzt hätte. Ab Kernel 2.6.35 klappte es dann ohne irgendwie Konfiguration vollautomatisch.

    Wenn das keine Option für dich ist, kannst du wie gesagt wenigstens die model=-Parameter durchprobieren (siehe auch den SuSE-Wiki-Eintrag dazu). Wenn die Internet-Recherche nach deinem Realtek-Chip keinen Erfolg gebracht hat, könntest du dich noch mal danach in der Datei /usr/share/doc/alsa-base/driver/HD-Audio-Models.txt.gz (in der Konsole mit zless anzeigen) umsehen.