Beiträge von DosAmp

    Zitat von NoNameNeeded

    Was ja vor allem noch dazukommt:
    Win2000 war ja vermutlich im alten Rechner auf C:\ installiert, jetzt im neuen Rechner wird Win2000 aber auf D:\ sein.
    Das stimmt dann auch nicht mehr überein, es sei denn er schaltet vor dem Win2000-Start immer die erste Platte im BIOS komplett aus.


    Das Problem lässt sich noch am einfachsten mit einem zusätzlichen Bootlader lösen. Mein alter Rechner hatte zunächst z. B. nur eine Platte mit XP und Linux, dann habe ich noch eine alte Platte am Secondary Master drangeklemmt, in der BIOS-Reihenfolge nach vorne gestellt und Win98 (sowie FreeBSD und Haiku ;)) installiert und GRUB4DOS als Bootlader benutzt.
    Die Konfiguration sieht dann in etwa so aus:

    Ähnlich sollten das andere Bootlader handeln können.
    GRUB4DOS kannst du entweder in den MBR (mit dem beiliegenden bootlace-Tool) installieren oder in die config.sys von Win95 als DEVICE eintragen (wobei dann der Win95-Eintrag natürlich entfällt und für diese Konfiguration HIMEM etc. nicht geladen werden sollten).

    Mit dem IDE-Controller sollte man, wie freaked schon gesagt hat, gar keine Probleme beim Umzug haben, solange der Controller vom selben Hersteller und etwa aus der selben Epoche stammt. Alle 440er-Chipsätze von Intel haben z. B. einen PIIX-I/O-Controller und laufen stets mit dem intelide-Treiber. Bei Unterschieden diesbezüglich folge einfach Ebbis Rat:

    Zitat von Ebbi

    Ich habe das schon oft gemacht, indem ich vor[her] … für den "IDE ATA/ATAPI Controller" den Treiber "Standard-Zweikanal-PCI-IDE-Controller" installiert habe.


    … und nachher wieder den Treiber auf den herstellerspezifischen IDE-Treiber ändern, natürlich.

    Zitat von Blue

    im abgesicherten modus rattert der auch ne liste ab, ehrlich gesagt seh ich aufn ersten blick nix von istorv krams oder wie das heißt, aber der lädt auch amd sata kacke, die ich sogar ausgestellt habe zum testen (startwert auf 0)


    1. iaStorV ist, wie ich mittlerweile herausgefunden habe, nur für Intel-SATA-Controller im RAID-Modus und kann deswegen deaktiviert bleiben. Du brauchst entweder iaStor (Intel-SATA-Treiber, standardmäßig nicht dabei) oder msahci (MS-Standardtreiber).
    2. Startwert auf 0 bedeutet ja gerade, dass der Dienst gestartet werden soll (SERVICE_BOOT_START). Oder rat mal, warum du in dem obigen KB-Eintrag den Startwert von msahci auf 0 ändern solltest. ;)

    Zitat von Blue

    also iwie hat ders nich übernommen. also schon, aber ich brauch wohl wirklich dieses currentcontrolset?


    CurrentControlSet ist nur ein Link auf das ControlSet, mit dem Windows gerade läuft. Meistens ist das ControlSet001 und wenn Windows erfolgreich hochgefahren ist, kopiert es die Informationen nach ControlSet002, das für die Funktion „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration“ gedacht ist (nur wenn du mit dieser Startoption bootest zeigt CurrentControlSet auf ControlSet002 statt auf ControlSet001). Also kannst du dich erst mal auf ControlSet001 beschränken.

    Mir ist noch etwas eingefallen, warum es scheitern könnte: Windows hat auch eine „Ganz wichtig“-Gerätedatenbank namens CriticalDeviceDatabase (zu finden im Unterschlüssel Control\CriticalDeviceDatabase des entsprechenden ControlSets). Zumindestens musste man unter Windows XP nicht nur einen Eintrag für den SATA-Treiber unter „Services“ machen, sondern auch für das Hardwaregerät an sich in diesem Schlüssel.

    Eine Beispiel-INF, die zum Beispiel den MS-Standardtreiber für den ICH8 einrichtet, sieht so aus:

    Die in der INF genannten Schlüssel kannst du natürlich auch einfach so in die Registry eintragen.
    Das Essentielle ist die Device-ID pci#ven_8086&dev_2821&cc_0106. Den PCI-Vendor brauchst du bei Intel nicht abändern (ist immer 0x8086), den Control Code 0x0106 auch nicht (steht allgemein für SATA-Controller), nur die Device-ID ist bei jedem Intel-SATA-Controller anders. Du könntest sie googeln – oder mit Linux ermitteln:

    Zitat

    $ lspci -nn

    00:0d.0 SATA controller [0106]: Intel Corporation 82801HR/HH/HO (ICH8) SATA AHCI Controller [8086:[color=red]2821[/color]] (rev 02)

    Zitat von Ebbi

    Ich habe das schon oft gemacht, in dem ich VOR dem Klonen für den "IDE ATA/ATAPI Controller" den Treiber "Standard-Zweikanal-PCI-IDE-Controller" installiert habe.


    Der Vorschlag fürs nächste Mal ist gar nicht mal so dumm, wenn man ihn von PATA auf SATA überträgt. :)

    Ja und? Kannst du nicht einfach regedit von der Eingabeaufforderung aus starten, die du als erweiterte Startreparatur-Option auswählen kannst, per Datei/Struktur laden den HKLM\System-Hive von der Windows-Partition als Unterschlüssel laden (findet sich unter \Windows\System32\config\SYSTEM) und darin die in KB922976 beschriebenen Änderungen vornehmen und am Ende wieder die Struktur entladen, damit Windows den Standard-Treiber msahci lädt?

    Beispiel: Du hängst diese Datei als „SYS“ unter HKLM der Registry der Reparaturumgebung ein. Dann hast du unter HKLM\SYS Zugriff auf den HKLM\System-Zweig der Windows-Installation und musst entsprechend die Werte in den Schlüsseln

    • HKEY_LOCAL_MACHINE\SYS\CurrentControlSet\Services\Msahci
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\SYS\CurrentControlSet\Services\IastorV


    ändern.

    Apropos danke für den Schubser – jetzt weiß ich endlich, wie ich den Fake-IDE-Controller aus dem Gerätemanager auf meinem Ideapad loswerde, nämlich durch Deaktivieren des entsprechenden überflüssigen Treibers. ;)

    mrshadowtux macht das richtig, aber komplizierter als nötig in diesem Fall – bei einer normalen, in keinster Weise modifizierten Ubuntu-Installation (Root-Passwort gesetzt, GRUB per Passwort gesichert o. ä.) reicht es einfach, den „Recovery-Modus“ in GRUB auszuwählen. Damit bootet Ubuntu im Singleuser-Modus und du kannst per Menü eine Shell als root aufrufen, um den obengenannten passwd-Befehl ausführen (deinen Usernamen findest du notfalls durch Eingabe von tail /etc/passwd sehr schnell heraus).

    Die Ärzte – Meine Ex(plodierte Freundin) [Planet Punk (1995) #11]

    Fun Fact: Den Refraintext („Gestern Nacht ist meine Freundin explodiert…“) habe ich gerade eben beim Minecraft-Spielen spontan in „Gestern Nacht hat’n Creeper meine Wohnung demoliert…“ abgeändert. :D

    Zitat von Blue

    kordis für ubahn pls! :D


    Der Aussichtsturm ist innerhalb Conis Gebäudetrakt zu erreichen. Da Coni schon eine eigene U-Bahn-Anbindung hat, ist der Aussichtsturm ebenfalls ausreichend per U-Bahn zu angebunden. ;)

    Da ich vermute, dass es für ein solches altes Laptop kein BIOS-Update mehr gegeben hat und geben wird, musst du dich wohl nach Alternativen umsehen.
    Ich kann zum Beispiel den Smart Boot Manager (Download auf Sourceforge: sbminst.exe) empfehlen, den du auf Diskette (wenn du im Gegensatz zu meinem Laptop CD-ROM- und Diskettenlaufwerk gleichzeitig anschließen kannst) oder auf Festplatte (in dem speziellen Falle nicht zu empfehlen) installieren kannst. Dieser kann selbstständig CD-ROM-Laufwerke erkennen und von diesen booten.

    Spontan kann ich nur auf meinen Ratschlag, sämtliche Jumplisten auszukehren, verweisen. Im Recent-Ordner gibt es außerdem einen anderen „Destinations“-Ordner, den ich mir auch mal ansehen würde. Allerdings Backup machen nicht vergessen – damit du wenigstens die Jumplist von Skype retten kannst. :oO3:

    Außerdem kann ich bezüglich Firefox nur sagen, dass Firefox 4 Beta definitiv eine (eigene) Jumplist unter Windows 7 hat, Firefox 3.6 hingegen IMO nur eine generische Jumplist wie jedes Programm ohne besondere Jumplist-Unterstützung mitbringt, die dann nur die HTML-Dateien aus dem Dateisystem anzeigt, die man irgendwann mal mit Firefox geöffnet hat.

    Gehe mal deine beim Start ausgeführten Programme (mit deinem bevorzugten Autostart-Tool, alternativ msconfig) und laufenden Prozesse (mit dem Task-Manager) durch und beende alles, was so aussieht, als ob es mit der Tastatur oder „Hotkeys“ zu tun hat. Irgendetwas blockiert bei dir das Ereignis „Strg und Alt gleichzeitig gedrückt“.

    Dieser nicht funktionierende LPC-Controller im Geräte-Manager steht vermutlich nicht für den Controller selbst (der häufig schon als funktionierend unter „Systemgeräte“ eingetragen ist), sondern für ein Gerät, das über diesen angebunden ist, etwa einen ACPI-Treiber (der oft für andere Tools des Herstellers wichtig ist) oder einen TPM-Chip. Wahrscheinlich wirst du auf der Lenovo-Seite fündig, wenn du mal nach der Hardware-ID dieses unbekannten Geräts im Web suchst.

    Benutzt du irgendeine Desktop-Firewall-Lösung neben den integrierten Windows-Firewall, z. B. als Teil eines Internet-Security-Paketes? Hast du schon dessen Einstellungen überprüft?

    Funktioniert es mit einem anderen Browser, unter anderen Betriebssystemen (z. B. mit einer Ubuntu-Live-CD) oder an anderen Rechnern?

    Zitat von mrshadowtux

    Ich finde das sehr schade, dass "moderne" Soundkarten garkeine eigenen Klänge generieren können, sondern nur das samplen was die Software ihnen vorgibt. Ist doch langweilig sowas.


    Nun, dazu musst du mal betrachten, wer das tatsächlich benötigt. In erster Linie fallen mir da Musiker und Komponisten ein. Und diese haben häufig gar nicht nur Profi-Soundkarten, sondern auch gleich externe Synthesizer, die jede Audigy und jede GUS mit Speicher im einstelligen Megabyte-Bereich ausstechen.

    Spiele als zweiter großer (ehemaliger) Verwendungszweck von MIDI-Musik hingegen benutzen seit 1997/98 kontinuierlich bereits digitalisierte Musik, früher als Audio-Tracks von der Spiel-CD, heute in komprimierter Form als MP3 oder Vorbis von Festplatte. Und ehrlich gesagt ist mirs auch lieber, wenn ein Entwicklerstudio wie Valve, die ein eigenes kleines Orchester zur Vertonung ihrer Spiele halten, neben professionellen Digitalklangerzeugern auch noch echte Instrumente einsetzt, als wenn man MIDI-Musik entweder auf einen bestimmten Synthesizer optimiert (mit der Folge, dass sie auf anderen, technisch überlegenen Chips recht bescheiden klingt – versuch mal z. B., Doom-Musik auf einer GUS oder einem Roland MT-32 abzuspielen) oder so portabel macht, dass sie überall zufriedenstellend klingt, aber die kleinen „Schmankerl“ fehlen.
    Geeks wie ich, die immer noch gerne z. B. Duke Nukem 3D (für dessen Open-Source-Weiterentwicklung EDuke32 Digitalaufzeichnungen der Musik auf dem zur Komposition benutzten Synthesizer Roland SC-55 Teil des High Resolution Packs sind) oder Monkey Island (das in seiner Neuauflage selbstverständlich mit digitalisiertem Ton daher kommt) spielen, haben hingegen für diese Spiele entweder immer noch einen alten Retro-Rechner zur Stelle oder sich halt Dinge wie Emulationen von Hardware-Chips und Software-Synths ausgedacht, die zwar immer qualitativ der Hardwarelösung hinterherstehen, aber eine ausreichende Qualität bieten, falls der Betrieb in Realität keine Lösung ist.

    Ich mag deine Nostalgie schätzen, aber im Mainstream-Bereich benötigt einfach keiner mehr eingebaute MIDI-Synthesizer auf Soundkarten Onboard-Soundchips.

    P.S.: Ich habe hierbei das Problemfeld der Module Tracker ausgelassen, wozu eine Soundkarte wie die GUS mit eigenem Speicher schon von Vorteil ist, was aber eine moderne CPU mit etwas Rechenaufwand mit exakt gleicher Qualität mitbekommt.

    Die Antwort ist einfach: Moderne Soundchips à la AC97 und HDA haben gar keinen eigenen eingebauten MIDI-Synthesizer mehr dabei. Allenfalls auf Creative-Karten findest du heute noch einen ordentlichen Wavetable-Synth, auf ISA-/PCI-Karten der vorherigen Generation häufig einen OPL-artigen (d. h. Soundblaster-kompatiblen) FM-Synth, der entsprechende Retro-Klänge hervorzaubert. ;)

    Alles andere wird in Sachen MIDI heute in Software gerendert. Wenn du heute in einem Programm eine MIDI-Datei unter Windows abspielst, so läuft diese eigentlich über einen seit DirectX 8 im System eingebauten Software-Synthesizer (Teil des DirectMusic-Systems, auch „Microsoft GS Wavetable“ oder „Microsoft Synthesizer“ genannt). Dieser bildet einen Roland-Synthie der 90er ab und bezieht seine Samples aus einem Roland-Patchset, das du in der Regel unter Windows\system32\drivers\gm.dls findest.

    Unter Linux ist dies ähnlich – dort gibt es z. B. den Software-MIDI-Player Timidity++, der auch als Daemon laufen kann und ein virtuelles MIDI-Gerät im Linux-Soundsystem ALSA simuliert. Mit dem Unterschied, dass dieser auch direkt Soundfonts (wie man sie für Creative-Karten verwendet) oder mit ein bisschen Konfiguration Patchsets im GUS-Stil benutzen kann.

    Wenn du also willst, dass die Wiedergabe von MIDI-Dateien wie eine GUS klingt, musst du dir entweder eine teuere Profi-Software besorgen, die Patchsets in verschiedenen Formaten untereinander umwandeln kann (d. h. von GUS -> Roland DLS) oder du benutzt einfach einen Software-MIDI-Player, der damit unmittelbar umgehen kann. Oder du recherchierst nach solchen darunter, die selber ein virtuelles MIDI-Gerät unter Windows bereitstellen können (gibt es).

    Zitat von thosch97

    Tipp für die Windows-7- (und Vista-)Nutzer: Das "Snipping Tool" ist gut für Screenshots geeignet, kann nur Fenster, Vollbild oder Auswahl in PNG speichern und das kann dann direkt auf dem Bilderhoster seiner Wahl hochgeladen werden.



    Bitte aber daran denken, unter Vista diese Option des Snipping Tools zu deaktivieren, da man sonst alle seine Screenshots mit einem hässlichen roten Rahmen verziert.

    Zitat von u.r. Desktop(halb)kenner

    Spielt es den eine Rolle, ob es in BMP, JPG oder PNG ist?


    Ja. Das BMP-Format war schon vor 15 Jahren nicht webtauglich und wird es nie sein. Ein BMP in roher Form zum Direktkonsum im Netz zu veröffentlichen, zeugt entweder von Unwissen oder von extremer Faulheit.
    Das PNG-Format z. B. hingegen ist genauso verlustfrei wie BMP (d. h. du kannst das Bild wieder zu einem pixelexakten Abbild des Originals dekodieren), ist aber ein komprimiertes Format und allgemein von Browsern unterstützt. In JPEG (das verlustbehaftet ist) kannst du hingegen speichern, wenn du einen Screenshot mit weichen Übergängen hast (z. B. Desktop mit minimierten Fenstern und Photo als Hintergrundbild, das meist ohnehin schon ein JPEG ist).
    Für ältere Betriebssysteme (bis Win XP), deren Paint keine native Speicherung in PNG oder JPEG anbietet, lohnt es sich immer ein einfaches Bildprogramm wie IrfanView (läuft in der neusten Version immer noch unter Windows 95) installiert zu haben, notfalls auch als portables Programm.
    Vielen Dank, die Leute, denen Bandbreite nicht wie im Schlaraffenland zufliegt, werden es dir danken.

    Bei all dem nicht weniger als der Ursprungsbeitrag produktiven Micha-Bashing sei mir der Einwurf gegönnt, dass es trotz der Funktionalität als Switch (die oft selbst dann noch gegeben ist, wenn die Firmware des Routers nicht mehr funktioniert), die per se das Routing im lokalen Netzwerk auf keine Weise beeinträchtigt, durchaus interne Firewall-Regeln in einigen Routern geben kann, die dies unterbinden. Man denke z. B. an die Isolierung von WLAN-Geräten an manchen Hotspots.