Beiträge von DosAmp

    Zitat von chiaki

    weiss jemand ob die .net frameworks abwärtskompatibel sind?


    Ich hab das mal recherchiert: Beim .NET-Framework gibt es drei verschiedene Generationen von Bytecode, die von jeweils genau einer bestimmten Generation der CLR (Common Language Runtime) unterstützt werden.

    • Die erste Generation an Bytecode ist der, der mit dem ursprünglichen .NET 1.0 2002 eingeführt wurde. Die letzte CLR für diesen Bytecode ist im .NET 1.1 SP1 enthalten.
    • Die zweite Generation an Bytecode wurde mit .NET 2.0 eingeführt. Die meisten .NET-Anwendungen sind aus dieser Generation. Die letzte .NET-Version, die die CLR dafür besitzt, ist 3.5 SP1.
    • Die dritte Generation wurde dieses Jahr mit .NET 4.0 eingeführt. Im Gegensatz zu den vorherigen Versionen ist diese Umgebung nicht abwärtskompatibel.


    Das heißt, um alle jeweils verfügbaren .NET-Anwendungen ausführen zu können, muss man auf frisch installierten MS-Betriebssystemen folgende Runtimes installieren:

    • Windows NT 4.0: .NET 1.1 SP1
    • Windows 98/ME: .NET 1.1 SP1, .NET 2.0 (ohne Service Pack)
    • Windows 2000: .NET 1.1 SP1, .NET 2.0 SP1
    • Windows XP: .NET 1.1 SP1, .NET 3.5 SP1, .NET 4.0
    • Windows Server 2003 SP2: .NET 3.5 SP1, .NET 4.0 (.NET 1.1 ist bereits enthalten)
    • Windows Vista: .NET 1.1 SP1, .NET 3.5 SP1, .NET 4.0 (.NET 3.0 ist bereits enthalten)
    • Windows 7: .NET 1.1 SP1, .NET 4.0 (.NET 3.5 ist bereits enthalten)


    Dabei sollte man beachten, dass die .NET-1.1-Umgebung ausschließlich als 32-Bit-Software verfügbar ist und man ggf. gezwungen ist, auch .NET-2.0-Anwendungen (die ansonsten normalerweise problemlos mit einer 64-Bit-CLR funktionieren) als 32-Bit-Software auf einer 64-Bit-Plattform auszuführen, wenn man situationsbedingt .NET-1.1/2.0-Code mischen muss.

    Jo, nur wenn man MS-DOS über den entsprechenden Versionsbefehl nach der Version abfragt (wie es MSD tut), gibt es unter Win95/98 wie zu erwarten als Major-Version 7 und als Minor-Version 0 (bis Win95a) oder 10 zurück.

    Mein eigenes, unvollständiges Projekt „MS-DOS 7.10 legal mithilfe der Daten einer Windows-98-CD installieren“ (oder auch das Standalone der China DOS Union) beruhen größtenteils darauf, dass in der IO.SYS und v. a. der COMMAND.COM (VER ist ein interner Befehl des Kommandoprozessors unter DOS) der String „Windows 98“ durch das gleichlange „MS-DOS 7.1“ ersetzt wurde. ;)

    Zitat von Blue

    Dein eigener Mac inner Uni? oder einfach nur ein zugewiesener?


    Einer der drei öffentlichen eMacs im B-Trakt, der auch das Mac-Labor (mit moderneren Apple-Kisten) beheimatet – und auch der einzige, mit dem man überhaupt noch arbeiten kann. :oO3:
    (Der zweite ist nicht richtig fürs Netzwerk eingerichtet, sodass die Anmeldung an der Domäne nicht funktioniert und nur der lokale Admin sich anmelden kann, und beim dritten zeigt die Röhre seit letzter Woche nur noch ein flatterndes, trapezförmig verzogenes Bild, was vermutlich keiner mehr reparieren will.)

    Siehe meinen Code-Schnippsel hierzu – das einfachste ist wohl, in deiner virtuellen Maschine einen acpid zu installieren (falls das nicht wie z. B. im Falle einer Debian-Standardinstallation ohnehin der Fall ist), der auf das ACPI-Signal des virtuellen Ausschaltknopfes reagiert und die VM herunterfährt. Wenn der Prozess nach dem Schließen der Konsole weiterlaufen soll, musst du natürlich das Programm mit start starten. ;)
    Für ein Tray-Programm bräuchte man sicher erst einmal weitere Informationen über die öffentliche API von VirtualBox, aber wie man eventuell leicht rausfindet, kann man schon mit VBoxManage sehr viele Informationen über eine VM herausfinden.
    Windows kann man zudem so konfigurieren, dass es Skripte beim Herunterfahren ausführen soll (und auch warten, bis die VM heruntergefahren ist).

    Zitat von xCtrl

    samma... Kein Hintergrund bei den Texten unter den Desktopsymbolen... das war doch mit nem registry fix zu machen ne... hat den einer noch da?


    Ein bloßer Registry-Eintrag hat nicht genügt, aber es gibt eine Unmenge an Tools, die diesen Hack bewerkstelligen – manche temporär (machen die Desktop-Symbole einmalig transparent und beenden sich wieder), manche permanent (laufen im Hintergrund und setzen den Transparenz-Effekte neu, wenn z. B. ein Vollbild-Spiel beendet wird). Als konkretes Beispiel hab ich zum Beispiel Transpa2k2 oder die entsprechende Funktion des Wallpaper Changers benutzt (der nicht nur die Symboltexte transparent machen, sondern auch farblich an das eingestellte Hintergrundbild anpassen kann).

    Das Plus!-Pack umfasst hingegen nur all die Erscheinungs-Einstellungen, die ab Windows 98 ohnehin im Anzeige-Dialog vorhanden sind (gesamtes Fenster beim Ziehen anzeigen, Schriftartglättung, …).

    Die obige Zeile

    Code
    socket options = TCP_NODELAY SO_RCVBUF=8192 SO_SNDBUF=8192

    kannst du z. B. wieder in die smb.conf reinnehmen, ohne kann Samba um einiges langsamer laufen.
    Für ein paar andere Tipps siehe hier: Chapter 45: Samba Performance Tuning

    Zum Vergleich wäre es auch interessant, einfach mal einen FTP-Server auf deinem Linux-System zu installieren und die Übertragungsrate mit der von Samba zu vergleichen. Wenn FTP-Übertragungen langsam sind, dann liegt es an deiner Netzwerkverbindung, nicht an Samba.
    Weiterhin solltest du immer darauf achten, auf welche Daten du zugreifst. Mit vielen kleine Dateien hat SMB sowohl unter Unix als auch unter Windows traditionell Probleme.

    Klingt nicht trivial – und lässt sich am unproblematischsten wohl eher durch eine Systemwiederherstellung beheben, wenn du zufällig gerade einen von gestern/heute früh hast.
    Da ich schon davon ausgehe, dass du schon zur Genüge probiert hast, den Explorer einfach zu killen oder neuzustarten, würde ich mal versuchen, den Ordner %APPDATA%\Microsoft\Windows\Recent\AutomaticDestinations zu entleeren und dich wenigstens neu anzumelden – ggf. gehört zum dem leeren Icon noch eine „klemmende“ Jumplist.
    Eventuell wäre auch eine Komplettreinigung der „Windows Explorer“-Kategorie in CCleaner sinnvoll.

    Noch mal: Abwärtskompatibilität ist doch insoweit gegeben, dass nicht die Bildschirm-Hersteller waren, die das Ende der analogen Bildausgabe beschlossen haben, sondern die Hersteller von Grafikkarten? Zumindest aus der Perspektive von Intel und AMD wird nach wie vor die Möglichkeit gegeben sein, eueren alten Computer oder euer Netbook, die nur über einen VGA-Ausgang verfügen, an eueren neuen TFT anzuschließen. Ein gesunder Mensch würde ohnehin nicht mehr seinen Full-HD-Monitor an seinen PC per VGA verbinden, um die ohnehin durch die höhere Pixeldichte kleinere Darstellung erst unleserlich zu machen (mal ganz abgesehen von der ganzen Kalibrierungs-Schoße, die nach über 12 Jahren der dominierenden analogen Bildübertragung endlich der Vergangenheit angehört).
    Und solange das Betriebssystem neu genug ist, um überhaupt mit der installierten Grafikkarte klar zu kommen, gibt es allein des Unterschieds VGA zu DVI oder DisplayPort/HDMI wegen doch auch von Software-Seite keinen Bruch der Kompatibilität?

    Zitat von tk1908


    Soll ich die Zeilen dann löschen oder was soll ich da ändern?


    Die Angabe in der ersten genannten Zeile muss mit dem gemeinsamen Beginn aller deiner LAN-Adresse übereinstimmen (z. B. 192.168.178.), die in der zweiten Zeile ist die Netzmaske in Präfixlängen-Notation (z. B. 192.168.178.0/24) und letzte beiden Angaben müssen auf deine Broadcast-Adresse (z. B. 192.168.178.255) zeigen.

    Ansonsten kannst du erstmal versuchen, die Zeichen ebenfalls zu löschen oder mit Semikolons oder Rauten auszukommentieren. Jeweils Neustart des Samba-Servers nicht vergessen.

    Holy Carp, hast du viele nicht-standardmäßige Direktiven, benötigst du die tatsächlich alle für deinen speziellen Fall (Profil-Variablen, genaue Verschlüsslungsparameter…) oder willst du einfach nur einen einfachen Samba-Server? Ich würde an deiner Stelle eher mal mit einer einfacheren Konfiguration anfangen (ein guter Anfang wäre mal, alle Direktiven unter "null passwords = no" aus dem [global]-Abschnitt zu löschen).
    Ein weiterer Showstopper wären sicherlich die Zeilen

    Code
    hosts allow = 127. 192.168.0.
    interfaces = 127.0.0.1/8 192.168.0.0/24
    remote announce = 192.168.0.255
    remote browse sync = 192.168.0.255


    wenn sie nicht deinem LAN-IP-Bereich (zum Beispiel 192.168.1.*) entsprechen würden, dann würde der Samba-Server nur Verbindungen vom selben Rechner annehmen können.