Zitat von Dirk
Es gibt auch keine floppy emulation mehr... =(
ich finde hat eher nen schritt ins schlechte gemacht.
Wie immer ist’s aus der Oberfläche verschwunden, aber noch im Programm vorhanden. Was ich davon halte, deckt sich in etwa mit den Kommentaren zum Blogeintrag:
Virtual PC Guy's WebLog : Using Floppy Disks with Windows Virtual PC
Schließlich hab ich mit den Additions von VPC 2004 SP1 unter VPC 2007 auch komplette Integration von Windows 95 in Bezug auf Ordnerfreigabe, Zwischenablage und Maus – würde mich nicht wundern, wenn das auch noch mit den Connectix-VPC-4.1-Additions in Verbindung mit Win3.x ginge.
VPC wendet sich in Zukunft einfach nicht mehr an den bastelnden Virtualisierer, sondern an den Endkunden, der wegen ein paar inkompatibler Programmen ein kleines XP virtualisieren möchte. Schade eigentlich, denn in Bezug auf Dinge wie die emulierte Hardware (statt irgendeiner generischen VESA- oder herstellereigenen virtuellen Grafik kommt eine S3 Trio64 zum Einsatz, die von wesentlich mehr klassischen Betriebssystemen unterstützt wird) oder die Vereinbarkeit von OS/2 und Hardware-Virtualisierung (wie von Igor angesprochen) ist VPC gerade für die DOS-basierende Linie von MS-Betriebssystemen IMO der beste Virtualisierer unter Windows gewesen.
Schade. Aber wenn mal VirtualBox neben einer brauchbaren OpenGL- auch eine brauchbare Direct3D-Emulation (idealerweise sogar mit WDDM-Treibern) bekäme, wäre es immerhin sowohl für FOSS-Betriebssysteme als auch modernere Mitglieder der NT-Familie vollständig brauchbar. Spezifische Anforderungen an ein Retro-System werden am anderen Spektrum der Virtualisierung dagegen von DOSBox angesprochen (in dem man auch notfalls ein Win9x von einem Festplatten-Image booten kann).