Das Arch-Wiki gibt unter 1 GB für das Basissystem (von dem man je nach Bedarf noch einige Pakete weglassen kann) vor, in diesem Thread wurden soweit sinnvolle Überschläge genannt, wie viel die genannte Software auf der Root-Partition belegen wird. Üblicherweise ist jede Installation bei mir ohne Benutzerdaten weit unter den 15 GB geblieben, die das Wiki zur Partitionierung empfiehlt.
Ansonsten hast du als primären Platzverbrauch nur noch /boot (wo in der Regel nur ein einzelner Kernel mit 2 Initcpios und evtl. Bootloader liegt), Swappartition (welche du, falls vorhanden, mit Slackware teilen kannst) und /var. Letzteres ist primär von Logdateien (bzw. dem systemd-Journal, welches man durch Konfigurationsdateien sehr gut in der Größe einschränken kann) und dem Paket-Cache von Pacman bevölkert, welchen du aber bei Platzmangel in /etc/pacman.conf von /var/cache/pacman/pkg an einen Ort deiner Wahl umbiegen kannst. Eventuell noch etwa 100 MB für das Arch Build System unter /var/abs, falls du mal ein mitgeliefertes Paket mit eigenen Optionen neu kompilieren willst.
Macht Arch das auch oder wird da nach Updates alter Ballast intelligent entsorgt?
Automatisch wird wie z. B. auch auf Debian nichts entsorgt, aber wenn dein System zufriedenstellend läuft, kannst du regelmäßig nach einem Upgrade pacman -Sc ausführen, um nicht mehr installierte Pakete (i. d. R. ältere Versionen von Paketen, die aktualisiert wurden) aus dem Paket-Cache zu entfernen. Wenn man ansonsten die üblichen verdächtigen Verzeichnisse (~/.cache, /var/tmp) gelegentlich säubert, müllt da nichts zu.