Access-Datenbanken lassen sich mit LibreOffice Base unter Windows konvertieren, wenn die entsprechende Version von MS Access (dazu reicht auch die Access-2010- oder -2016-Runtime, die ohne Funktionen zum DB-Design daherkommt) mit dem dazugehörigen MS-Jet- und/oder ACE-Datenbanktreiber installiert ist.
Alternativ konnte man schon immer in Access Daten auf einen Datenbankserver über eine ODBC-Verbindung exportieren, die man in der Systemsteuerung unter "ODBC-Datenquellen" anlegen kann.
In beiden Fällen können in der Tat wohl nur SQL-standardgemäße Objekte wie Tabellen und Abfragen übertragen werden; Access implementiert gewissermaßen nur clientseitige Skripte, keine Stored Procedures wie auf einer "vollen" Datenbank.
Ein Mittelweg ist, die Daten in eine ODBC-Datenquelle auszulagern (wo diese auch von anderen Clients angesprochen werden können) und die Access-Datenbank, die nur Frontend-Inhalte (Formulare, Berichte, Makros etc.) hält, mit dieser zu verknüpfen.


