Beiträge von DosAmp


    How about eierlegende Wollmilchsau GRUB?

    Beziehungsweise den GRUB-Legacy-Fork GRUB4DOS.
    Eine irrsinnige Idee wäre, erst SCSI-Treiber in DOS zu laden und dann mit dessen Hilfe entweder PLoP oder die frühere Lösung Smart BootManager zu booten, was aber meinem Gefühl nach nicht funktionieren wird.

    Andererseits bräuchte man schon ein separates SCSI-ROM, das direkt vom BIOS gestartet werden kann, oder ein Betriebssystem, dessen Kernel man von Diskette starten kann (Win9x/NT/2000/XP, OpenBSD/NetBSD). Linux 2.6 und höher passt selbst mit LZMA-Komprimierung verständlicherweise nicht mehr auf eine Diskette.


    Weil eine GUI, wie Alpha schon sagt, auf einem Server nichts zu suchen hat. Das sehe ich ja mittlerweile auch ein.

    Keine Sorge, alle unsere SLES-Server sind nach wie vor mit einer kompletten GNOME2-Umgebung installiert – inklusive einem permanent laufenden GDM, an dem sich aber zum Glück (weder auf physischen noch virtuellen Maschinen) nie jemand anzumelden scheint. :D


    aber wenn ich den usb stick einstecke will der doch den stick installieren, also erkennt der doch irgendwas oder nicht?

    Die letzte Version von Windows 95 (mit nachinstalliertem USB-Stack) sowie Windows 98 unterstützen zwar von Haus aus USB-Geräte (insbesondere funktionieren USB-Tastaturen/-Mäuse ohne Weiteres), enthalten aber keinen Klassentreiber für Massenspeicher wie USB-Sticks oder -Festplatten.


    und wo bekomme ich sowas her?
    habe bis jetzt nur unfug gefunden, oder ich werde auf irgendwelche werbeseiten geworfen.

    Für Windows 98 SE (nicht 98!) gibt es den NUSB-Treiber, der essentiell den USB-Massenspeichertreiber von Windows Me installiert.
    Es sollten aber auch ältere Versionen von NUSB existieren, die mit der Urversion von Windows 98 funktionieren. Diese Seite hat leider nur die englische Version davon, die dir z. B. den Explorer mit einer englischen Version ersetzen würde.


    Verliert der explodierte dann auch alle Items oder verdoppelts sich einfach?

    Offensichtlich hatte der Spieler im Video noch seine Rüstung/Schild, nachdem er wieder gejoint hatte.
    Gute Frage wäre, ob XP erhalten bleiben – allein auf einem leeren Server lässt sich das nicht beantworten, das TNT lässt sich in diesem Falle bis zum Wiederverbinden Zeit mit dem Explodieren.

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    Wenn laut tune2fs -l discard bereits zu den im Superblock definierten Standard-Mount-Flags gehört, was bei einem auf einer SSD angelegten Dateisystem vermutlich der Fall ist, wird es nicht angezeigt, auch wenn es explizit angegeben wird. Das ist ein "Feature" des Kernels.

    Dass fstrim auch bei aktivem discard nach einem Neustart und etwas Benutzung ein paar Gigabyte getrimmte Daten anzeigt, ist normal, zumal das Queued TRIM auf Samsung-SSDs kaputt ist (kann zu Datenkorruption führen) und daher auf Linux deaktiviert ist. Sie unterstützen nur synchrone TRIM-Befehle, die alle anderen ATA-Befehle und daher I/O-Operationen kurzzeitig aufhalten – was Samsung-Entwickler bisher nicht weiter gestört hat, weil Windows nichts anderes unterstützt.

    data=ordered bezieht sich nur auf den standardmäßigen Commit-Modus, der Daten erst schreibt und dann im Journal als geschrieben ablegt. Ein solches Flag (alternativ data=writeback oder data=journal) wirst du immer unter den Mount-Optionen finden.

    EDIT: Das ist ein primitiver Test (der direkt den Sektor von der Platte liest), der überprüft, ob TRIM funktioniert:
    https://nedoboi.wordpress.com/2011/11/12/tin…ck-if-it-works/


    und mit /D sollte EMM286 zwar den UMB support liefern, aber keinen EMS erzeugen:
    http://files.mpoli.fi/unpacked/hardw….zip/emm286.txt

    Von UMBs steht da nichts, mein Gutster – im Vergleich zu EMM386 kümmert sich EMM286 ausschließlich um die Emulation von EMS-Diensten mithilfe von Speicher, den der XMS-Treiber bereitstellt. Man kann nur mit /D vorübergehend den reservierten XMS-Speicher freigeben und mit /A wieder anfordern.


    dreh aber bios/video shadow im bios ab, damit mehr vom bereich 640-1mb frei ist.

    Das ändert doch nichts daran, dass der entsprechende Adressbereich (z. B. 0xC0000-0xC7FFF für das Video-ROM, 0xF0000-0xFFFFF für das BIOS/BASIC-ROM und je nach ROM-Ausstattung verbauter Erweiterungskarten verschiedene Bereiche in 0xD0000-0xEFFFF) nach wie vor belegt ist? Shadow RAM führt nur dazu, dass anstelle der weitaus langsameren ROM-Bausteine eine Kopie im (ansonsten unnutzbaren) RAM abgelegt wird.
    Das Problem mit den 286ern besteht nur darin, den restlichen Teil in der Upper Memory Area zu schreibbarem RAM umzuwidmen. Mit der im Prozessor eingebauten MMU allein ist das nicht möglich.


    Kann ich das auch auf einen Headland Chipsatz anwenden? Mein 286er hat auch 4MB Ram, ich würde DOS gerne hochladen.

    Nein. UMBs benötigen bei einem 286er-Prozessor speziellen Chipsatz-Support, um RAM in diesem Bereich einzublenden, und da ist der NEAT wohl der einzige Vertreter. Erst auf 386 und höher kann man die MMU des Prozessors direkt dafür programmieren, etwas Speicher über der Megabyte-Grenze dafür abzuzwacken (EMM386, UMBPCI).
    Mit anderen 286ern bleibt dir nur FDXMS286 für XMS-Speicher und ggf. optional EMM286, wenn du ältere DOS-Programme ausführen willst, die statt XMS nur Expansionsspeicher unterstützen. Letzteres frisst allerdings funktionsbedingt immer 64 KiB (= ein gesamtes Segment) für den Page Frame im konventionellen Speicher, wie freaked richtig bemerkt hat.

    609 KiB freier konventioneller Speicher ist schon ganz in Ordnung für einen 286er.


    Man kann eine /etc komplett über NFS teilen? Du menst eventuell die eine Datei, aber das normale /etc muss auf der Systempartition sein, da dort ja auch die fstab drin ist.

    Mit einer kreativen Initcpio-Lösung wäre das sogar ohne Weiteres machbar und wird bei progressiven Nicht-Unix-Betriebssystemen wie Plan 9, wo auch lokale Dateisysteme als »Server« ausgeführt sind, auch in der Regel so gehandhabt. Natürlich würde man z. B. bei einem Thinclient eher das ganze Root-Dateisystem per NFS einhängen.
    Der Trend im systemd-Ökosystem geht auch dahin, eine möglichst selbstverwaltende, paketgesteuerte Konfiguration unter /usr zu liefern und im Bedarfsfall zur Laufzeit unter /run zu modifizieren bzw. vom lokalen Administrator unter /etc anpassbar zu machen.


    Welche Möglichkeit habe ich, ein Netzwerkinterface standardmäßig mit 'ner statischen IP-Adresse zu versorgen - und bei Bedarf über DHCP konfigurieren zu lassen? In der /etc/network/interfaces steht folgendes:
    Achja: OS ist Bananian 15.08, läuft auf 'nem Banana Pi.

    Wenn du die Debian-Netzwerkkonfiguration »nach altbewährtem System« (ifupdown, /etc/network/interfaces) um Netzwerkprofile ohne Autokonfiguration ergänzen willst, dann ist ifscheme wohl das Paket der Wahl. Du kannst dann mehrere Profile (eth0-static, eth0-dhcp) anlegen und bei Bedarf wechseln:

    Code
    ifdown eth0
    ifscheme dhcp
    ifup eth0


    Das eingestellte Profil bleibt solange gültig, bis du es wieder umstellst.

    Alternativ gibt es auch guessnet, mit dem man ebenfalls mehrere Profile anlegen kann, aus denen aber automatisch beim ifup eines Interfaces eines danach ausgewählt wird, welchen MAC-Adressen bestimmte IP-Adressen im Netzwerk zugeordnet sind, wodurch man mehrere Netzwerke mit gleichem Subnet aber unterschiedlichen Routern unterscheiden kann.

    Als dritte Möglichkeit kannst du auch NetworkManager auf Debian installieren. Dann brauchst du aber u. U. eine grafische Oberfläche zum Einrichten bzw. Wechseln der Profile, da das Konsolenwerkzeug nmtui erst seit Neustem wieder brauchbar geworden ist.

    Code
    %sudo    roland=(ALL:ALL) ALL
    Zitat

    User_Spec ::= User_List Host_List '=' Cmnd_Spec_List (':' Host_List '=' Cmnd_Spec_List)*

    Die erweiterte Backus-Naur-Spezifikation in sudoers(5) ist echt nicht leicht zu lesen und verstehen, aber was du da definiert hast, bedeutet "Mitglieder der Gruppe sudo dürfen alle Befehle als beliebiger Benutzer auf dem Rechner roland ausführen.
    Ich würde an diese Stelle auch erst mal ALL setzen, da das Host-Feld nur wirklich nützlich ist, wenn man dasselbe /etc-Verzeichnis auf mehreren Rechnern teilt – meine sudoers enthält neben ein paar Defaults-Direktiven ebenfalls praktisch nur

    Code
    %wheel ALL=(ALL) ALL

    Siehe auch hier, eine verständliche Anleitung auf Deutsch:
    https://www.ostc.de/howtos/sudo-HOWTO.html

    Gibts ne Liste, welche Karten diesen Chipsatz haben? Ist das Utility generisch?

    Mit Google das Ubuntuusers-Wiki (site:wiki.ubuntuusers.de) nach RT8180/RT8185 zu durchsuchen ist noch eine der gehaltvollsten Suchanfragen; eBay direkt gibt leider nur Mini-PCI-Karten mit RTL8185L-Chipsatz zurück.

    Das Treiberpaket zu "Realtek RTL8185 54M Wireless LAN Network Adapter" (NDIS-Treiber + WLAN-Tool) ist ansonsten generisch.