Beiträge von DosAmp


    Ich hab das Problem.. Wenn ich DOS=HIGH,UMB angebe, sind alle UMBs da und nutzbar.. wenn ich das ,UMB weglasse, ists, wie bisher angegeben..

    Warum ist das so?

    http://www.i8086.de/dos-befehle/dos.html
    Weil DOS mit der Standardeinstellung NOUMB die UMBs niemals anfasst. Weder zum Auslagern eigener Strukturen noch zum Hochladen von Programmen.

    DOS=HIGH,UMB gehört in jede config.sys, in der man sowohl einen XMM als auch Speichermanager (oder im Falle von JEMMEX, beides kombiniert) lädt.


    wo geht nutze ich jemmex, alleine weil es weniger speicher für sich selbst braucht.

    Ja. Leider kann man UMBPCI (was wie zu sehen grundsätzlich nur 160 Byte konventionellen Speicher frisst) erst ab Pentium richtig nutzen, da man bei 486ern mit PCI häufig nicht den Speicher über den PCI-Konfigurationsspeicher als frei deklarieren kann. Und selbst dann nicht auf Boot-Disketten (= oder mit SCSI-, Soundblaster- etc. Treibern), wenn kein ISA-DMA verfügbar ist.

    Versuche mal den Bereich, den MSD als XMS-UMBs anzeigt, ebenfalls als I=-Parameter einzubinden oder den Include-Parameter komplett wegzunehmen, da dann EMM386 ggf. nur UMBs im Bereich B000-B7FF aktiviert.

    So sieht meine RAM-Belegung z. B. unter PC-DOS 7.0 auf VirtualBox (virtuelles BIOS deklariert standardmäßig die UMA nicht als schreibbaren RAM) aus, wenn ich manuell I=CC00-DFFF zu EMM386 oder UMBPCI hinzufüge (im Bereich C800-CBFF und im Segment E000-EFFF sind leider Speicherbereiche für die virtuelle Netzwerkkarte bzw. die VM selbst reserviert):


    und video/bios shadow im bios=off

    Hör mit dem Schlangenöl auf.

    Außerdem soll HIRAM.EXE helfen, auf 8086/80286 ggf. ebenfalls UMBs zu bekommen.

    Insofern bin ich wenigstens zufrieden, dass die kostenlose verteilte Windows-10-Lizenz relativ eindeutig ausschließlich an die Identität des Mainboards gebunden ist. Auch wenn mich das andererseits schon wieder zum Raubkopierer gemacht hätte, wenn ich meine Reservierung auf der Basis meiner Windows-8.1-Lizenz und meines angeknacksten Mainboards, das ich vermutlich im Frühjahr noch austauschen werde, bereits durchgeführt hätte.


    How about eierlegende Wollmilchsau GRUB?

    Beziehungsweise den GRUB-Legacy-Fork GRUB4DOS.
    Eine irrsinnige Idee wäre, erst SCSI-Treiber in DOS zu laden und dann mit dessen Hilfe entweder PLoP oder die frühere Lösung Smart BootManager zu booten, was aber meinem Gefühl nach nicht funktionieren wird.

    Andererseits bräuchte man schon ein separates SCSI-ROM, das direkt vom BIOS gestartet werden kann, oder ein Betriebssystem, dessen Kernel man von Diskette starten kann (Win9x/NT/2000/XP, OpenBSD/NetBSD). Linux 2.6 und höher passt selbst mit LZMA-Komprimierung verständlicherweise nicht mehr auf eine Diskette.


    Weil eine GUI, wie Alpha schon sagt, auf einem Server nichts zu suchen hat. Das sehe ich ja mittlerweile auch ein.

    Keine Sorge, alle unsere SLES-Server sind nach wie vor mit einer kompletten GNOME2-Umgebung installiert – inklusive einem permanent laufenden GDM, an dem sich aber zum Glück (weder auf physischen noch virtuellen Maschinen) nie jemand anzumelden scheint. :D


    aber wenn ich den usb stick einstecke will der doch den stick installieren, also erkennt der doch irgendwas oder nicht?

    Die letzte Version von Windows 95 (mit nachinstalliertem USB-Stack) sowie Windows 98 unterstützen zwar von Haus aus USB-Geräte (insbesondere funktionieren USB-Tastaturen/-Mäuse ohne Weiteres), enthalten aber keinen Klassentreiber für Massenspeicher wie USB-Sticks oder -Festplatten.


    und wo bekomme ich sowas her?
    habe bis jetzt nur unfug gefunden, oder ich werde auf irgendwelche werbeseiten geworfen.

    Für Windows 98 SE (nicht 98!) gibt es den NUSB-Treiber, der essentiell den USB-Massenspeichertreiber von Windows Me installiert.
    Es sollten aber auch ältere Versionen von NUSB existieren, die mit der Urversion von Windows 98 funktionieren. Diese Seite hat leider nur die englische Version davon, die dir z. B. den Explorer mit einer englischen Version ersetzen würde.


    Verliert der explodierte dann auch alle Items oder verdoppelts sich einfach?

    Offensichtlich hatte der Spieler im Video noch seine Rüstung/Schild, nachdem er wieder gejoint hatte.
    Gute Frage wäre, ob XP erhalten bleiben – allein auf einem leeren Server lässt sich das nicht beantworten, das TNT lässt sich in diesem Falle bis zum Wiederverbinden Zeit mit dem Explodieren.

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    Wenn laut tune2fs -l discard bereits zu den im Superblock definierten Standard-Mount-Flags gehört, was bei einem auf einer SSD angelegten Dateisystem vermutlich der Fall ist, wird es nicht angezeigt, auch wenn es explizit angegeben wird. Das ist ein "Feature" des Kernels.

    Dass fstrim auch bei aktivem discard nach einem Neustart und etwas Benutzung ein paar Gigabyte getrimmte Daten anzeigt, ist normal, zumal das Queued TRIM auf Samsung-SSDs kaputt ist (kann zu Datenkorruption führen) und daher auf Linux deaktiviert ist. Sie unterstützen nur synchrone TRIM-Befehle, die alle anderen ATA-Befehle und daher I/O-Operationen kurzzeitig aufhalten – was Samsung-Entwickler bisher nicht weiter gestört hat, weil Windows nichts anderes unterstützt.

    data=ordered bezieht sich nur auf den standardmäßigen Commit-Modus, der Daten erst schreibt und dann im Journal als geschrieben ablegt. Ein solches Flag (alternativ data=writeback oder data=journal) wirst du immer unter den Mount-Optionen finden.

    EDIT: Das ist ein primitiver Test (der direkt den Sektor von der Platte liest), der überprüft, ob TRIM funktioniert:
    https://nedoboi.wordpress.com/2011/11/12/tin…ck-if-it-works/


    und mit /D sollte EMM286 zwar den UMB support liefern, aber keinen EMS erzeugen:
    http://files.mpoli.fi/unpacked/hardw….zip/emm286.txt

    Von UMBs steht da nichts, mein Gutster – im Vergleich zu EMM386 kümmert sich EMM286 ausschließlich um die Emulation von EMS-Diensten mithilfe von Speicher, den der XMS-Treiber bereitstellt. Man kann nur mit /D vorübergehend den reservierten XMS-Speicher freigeben und mit /A wieder anfordern.


    dreh aber bios/video shadow im bios ab, damit mehr vom bereich 640-1mb frei ist.

    Das ändert doch nichts daran, dass der entsprechende Adressbereich (z. B. 0xC0000-0xC7FFF für das Video-ROM, 0xF0000-0xFFFFF für das BIOS/BASIC-ROM und je nach ROM-Ausstattung verbauter Erweiterungskarten verschiedene Bereiche in 0xD0000-0xEFFFF) nach wie vor belegt ist? Shadow RAM führt nur dazu, dass anstelle der weitaus langsameren ROM-Bausteine eine Kopie im (ansonsten unnutzbaren) RAM abgelegt wird.
    Das Problem mit den 286ern besteht nur darin, den restlichen Teil in der Upper Memory Area zu schreibbarem RAM umzuwidmen. Mit der im Prozessor eingebauten MMU allein ist das nicht möglich.


    Kann ich das auch auf einen Headland Chipsatz anwenden? Mein 286er hat auch 4MB Ram, ich würde DOS gerne hochladen.

    Nein. UMBs benötigen bei einem 286er-Prozessor speziellen Chipsatz-Support, um RAM in diesem Bereich einzublenden, und da ist der NEAT wohl der einzige Vertreter. Erst auf 386 und höher kann man die MMU des Prozessors direkt dafür programmieren, etwas Speicher über der Megabyte-Grenze dafür abzuzwacken (EMM386, UMBPCI).
    Mit anderen 286ern bleibt dir nur FDXMS286 für XMS-Speicher und ggf. optional EMM286, wenn du ältere DOS-Programme ausführen willst, die statt XMS nur Expansionsspeicher unterstützen. Letzteres frisst allerdings funktionsbedingt immer 64 KiB (= ein gesamtes Segment) für den Page Frame im konventionellen Speicher, wie freaked richtig bemerkt hat.

    609 KiB freier konventioneller Speicher ist schon ganz in Ordnung für einen 286er.