Als "stabilisierte" Grundlage hatte ich eine Zeit lang auf einem Arch-Server die gesamte "Middleware" eingefroren, damit man den Rest des Systems vielleicht unabhängig davon wie eine Release-Distribution aktualisieren könnte:
IgnorePkg=linux systemd systemd-libs systemd-sysvcompat
Wenig überraschend ist diese Taktik dann regelmäßig auseinandergefallen, weil an irgendeinem Punkt eine der zahlreichen rekursiven Abhängigkeiten von systemd (oder udev, was damals noch ein separates Paket war) auf eine inkompatible Version aktualisiert wurde und man damit fröhlich Rebuilds für die neuen Abhängigkeiten übersprungen hat. Während man in dieser Situation dann wenigstens ein Downgrade durchführen kann, damit die systemd-Clienttools wieder funktionieren und mit dem laufenden Daemon sprechen können, hat man bei einem Desktop im schlimmsten Fall ein nicht bootendes System.
Die einzige garantiert funktionierende Lösung ist das System vorübergehend mit dem Archiv auf einen in sich konsistenten älteren Zustand festzuzurren oder auf Upgrades vollständig zu verzichten.