Beiträge von DosAmp


    Oh Gott. Da ist mir /var/log aber tausendmal lieber oO

    Nicht mit dem Journal kompatible Abläufe und Benutzer kann man immer noch mit einem Syslog-Daemon abdecken, der sich statt /dev/log einfach mit /run/systemd/journal/syslog verbindet, wenn man ForwardToSyslog=yes in der /etc/systemd/journald.conf setzt.
    Zu deiner Freude wird dies zum Beispiel bei der nächsten Stable-Version von Debian Linux der Fall sein (siehe meinen bearbeiteten Post im Tageserkenntnis-Thread), wo nach wie vor standardmäßig rsyslog für die Sicherung von Logs auf Platte eingesetzt wird. Das Journal wird in diesem Falle nur in einer minimalen Größe unter /run/systemd/journal im RAM gehalten.

    Kleines Python-Skript, das sich jeden Tag auf Arbeit mit dem Referenz- und Entwicklungs-Datenbankserver verbindet und auf neue Daten überprüft, die von ersteren auf letzteren gespiegelt werden müssen:


    Kurze Frage: Ist es möglich die binären Logs von systemd in Plaintext umzuwandeln?

    Das ist alles mit dem journalctl-Befehl möglich, dessen Ausgabe du entsprechend in Textdateien umleiten kannst. Nennenswerte Parameter sind:
    [list][*]Ohne weitere Angaben gibt alle verfügbaren Inhalte des Journals aus. Diese kannst du mit folgenden Parametern einschränken.
    [*]-b: Schränkt auf Ausgaben seit dem letzten Systemstart ein. Du kannst auch -1 für den vorletzten Bootvorgang, -2 für den vorvorletzten etc. bzw. umgedreht 1 für den ersten aufgezeichneten Bootvorgang usw. nutzen.
    [*]-u: Schränkt auf Ausgaben für eine bestimmte Unit ein (z. B. -u nginx für alle Ausgaben des Web-Servers oder unter Arch -u netctl@* für alle statisch konfigurierten Netzwerkprofile).
    [*]--file=: Lese aus einer bestimmten Journaldatei. Das ist nützlich, wenn du eine bestimmte Journal-Datei aus einem Live-Linux heraus lesen willst. Bsp.:

    Code
    # /mnt ist das eingehängte Linux-System
    # 12345678901234567890123456789012 ist die 128-Bit-UUID des Systems
    # system.journal ist die jeweils letzte Datei des Journals
    journalctl --file=/mnt/var/log/journal/12345678901234567890123456789012/system.journal


    [*]--root=: Wie oben, wobei du nur den Pfad zum Root-Verzeichnis angeben musst (z. B. journalctl --root=/mnt) und alle nutzbaren Journal-Dateien berücksichtigt werden.

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    Weiß jemand wie man unter lubuntu ne schriftart bekommt, die möglichst viele Emojicons im UTF-8 hat? die normalen Smilies werden angezeigt, aber nicht die erweiterten oder der ganze dingbats kram... finde irgendwie nix.

    https://www.kirsle.net/blog/entry/make-emoji-work-in-linux

    Neben den ganz oben genannten Schriftpaketen ist es trotzdem noch empfehlenswert, für möglichst große Abdeckung von Unicode-Bling „Symbola“ zu installieren (wenn nicht als Paket vorhanden, einfach die Zip-Datei im Netz suchen und Symbola.ttf benutzerspezifisch nach ~/.fonts entpacken). Symbola (So! Much! Awsum!) ist schon bereits Teil der erwähnten »Unicode Fonts for Ancient Scripts«.

    http://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?&t=45118

    • Auf Windows nutzt man statt qemu-system-arm.exe qemu-system-armw.exe, wenn man die QEMU- und serielle Konsole im SDL-Fenster (Strg+Alt+2 bzw. Strg+Alt+3) statt in einem zusätzlichen Konsolenfenster haben will.
    • Statt -hda (IDE-Festplatte an Master 1) sollte man wenn möglich -drive if=sd,index=0,media=disk,file=<image_von_sdkarte>.img nutzen, damit die virtuelle SD-Karte ordnungsgemäß als /dev/mmcblk0 ansprechbar ist.
    • -kernel ist das Kernel-Image von der FAT32-Bootpartition. Das erspart den Weg über den virtuellen Bootloader.
    • -append sind die dem Kernel zu übergebenden Parameter (aus der /boot/cmdline.txt).


    Unter Linux kann man zusätzlich USB-Geräte mit einer bestimmten Vendor/Product-ID durchschleifen, siehe dazu die QEMU-Dokumentation. Ebenso ist z. B. ein QEmu-Image als virtuelle USB-Festplatte oder ein beliebiges Char-Device als virtueller RS232-USB-Adapter möglich.

    Die ordnungsgemäße Simulation des Grafikchips des RPi wird wohl nicht ohne Weiteres möglich sein.

    Was ist an Tiling-WMs für das kleine Display eines Netbooks mit 1024×600 Pixel Auflösung empfehlenswert? Oder nutzt man in diesem Falle effektiver nur einen Fenster-Umschalter à la Ratpoison, weil man praktisch ohnehin nur Platz für ein Fenster hat?

    Der Treiber braucht weniger Platz, weil er anstatt Scancodes zu interpretieren einfach die Zeichen der (101-Tasten-)US-Tastatur mit denjenigen vertauscht, die bei der deutschen Tastatur auf derselben Position liegen. Insofern müsste man ihn nur disassemblieren und die Ersetzungs-Tabelle für das 83-Tasten-Layout anpassen. Ich schau mal, was sich machen lässt.


    Auch hier wäre die Frage, als was der zählt (Tablet oder Mobil).

    Tablet, wegen SoC. Und Leuten wie Commo, für den wir solange nach passenden Definitionen gesucht haben, bis sein Transformer Book in die Tablet-Kategorie gepasst hat.

    Ohne gerootetes Betriebssystem bzw. entsperrten Bootlader kannst du allerdings keine der besagten Methoden richtig nutzen. Da bleibt als einziges Mittel ein Backup aller App-Einstellungen über USB-Debugging und die in Android eingebaute Backup-Funktion (adb backup/restore), was erstens Systemeinstellungen nicht mitsichert (WLAN z. B. dürfte nicht so tragisch sein, aber SMS sollte man ggf. mit einer passenden App vorher sichern) und zweitens nicht immer sehr zuverlässig beim Zurückspielen von App-Daten ist – nach Möglichkeit solltest du eingebaute Export-Funktionen von Apps wie Threema, die ihre Daten ohnehin nicht vollständig in der Cloud ablegen, vorziehen und die Daten vom internen Massenspeicher manuell sichern.


    Weil die oft zu Inkompatibilitäten führen.

    Nein, es ist schließlich vollständig abwärtskompatibel zu SMB 1.x (sowohl über TCP/IP als auch das Monstrum namens NetBIOS-über-TCP/IP) und im Zweifelsfall will man es immer haben (Apple nutzt es mittlerweile auch als Standard-Freigabeprotokoll), weil es effizienter und sicherer sowie mehr Features (wie Symlinks) unterstützt.
    In dem Falle ist ausschließlich die Authentifizierung das Problem; aus Sicherheitsgründen akzeptieren Vista und höher nur NTLM2-Hashes, was seit NT4.0 mit Service Packs und Win98 mit AD-Client kein Problem darstellt.