Beiträge von DosAmp


    Python ist doch neuerdings (seit 3?) auch UTF-16, oder?

    Python 3.2 und früher haben Unicode-Strings immer intern als UCS-2 oder UCS-4 gespeichert, je nach Kompilations- und Plattformoptionen (Verfügbarkeit und Breite von wchar_t, z. B. Windows NT im Gegensatz zu unixoiden C-Bibliotheken). Das hat gerade mit den 16-Bit-Datentypen immer Probleme gegeben, wenn man Zeichen außerhalb der BMP verwenden will.

    Python 3.3 (PEP 393) führt hingegen PyUnicodeObject ein, das Strings in verschiedenen Repräsentationen speichern kann; insbesondere können ASCII-Strings effizient gespeichert und UTF-8-Daten direkt mit nativem Code ausgetauscht werden.


    Was bewirkt das?

    http://support.microsoft.com/kb/84300/en-us
    http://www.i8086.de/dos-befehle/fcbs.html

    Ersteres deaktiviert zusätzlichen Speicherplatz, den Hardware-Treiber zugeordnet bekommen, um Interrupts zu behandeln. Der Artikel erwähnt, dass DOS 3.2 diesen Wert standardmäßig immer auf 9,128 (9 Stacks à 128 Byte = 1152 Byte) setzt, auch wenn diese Stacks bei Prä-AT-Computern nicht notwendig sind (DOS 3.3 und höher erkennen dies automatisch). Trotzdem kann es nicht schaden, diese händisch abzuschalten.

    Alle aktuellen DOS-Programme sprechen Dateien über Dateideskriptoren (= einfache Zahlen, die eigentlichen Infos zur geöffneten Datei speichert DOS intern) anstatt sogenannter File Control Blocks an, die aus Kompatibilität zu CP/M in DOS 1.x eingeführt wurden. Zweiteres reduziert deren Anzahl auf das Minimum von 1 (der zweite Parameter erschließt sich mir gerade nicht).


    Ich hab vor Ewigkeiten mal SLIP mit Windows gemacht, dürfte bei neueren Releases aber wohl verschwunden sein...

    PPP-Direktverbindung ist zwar nicht mehr so hübsch möglich wie unter Windows 9x, aber mit Nullmodem-Modem und einem Dummy-Skript zum "Login" ohne Benutzer/Passwort immer noch vorhanden.

    Auf DOS-Seite braucht man dann nur einen Packet Driver für PPP über Seriell. Dieser ist z. B. bei Bobcat (kleiner, alter 8086-Nachbau von DOSLynx) in Form von EPPPD und AFAIK bei Arachne dabei.


    wäre interessant zu wissen ob es ein SLIP NDIS "treiber" existiert

    Gibt so weit ich weiß leider nur Shims, um andere Protokolle wie Packet Driver, ODI und PXE/UNDI bei vorhandener NDIS-Schnittstelle zu liefern. Anders herum wäre es schöner, wenn man NDIS auf einen SLIP/PPP-Packet-Driver aufsetzen könnte. :(

    Ist auch ein wenig verwirrend. Bei meinem MS-Konto sieht es jetzt wie bei Pain aus, nachdem ich OneDrive einmalig auf Android installiert und den Foto-Upload aktiviert habe, aber in der App und auf der Website ist nach wie vor nur von zusätzlichen 3 GB die Rede.


    Wie bekommt man die "Bonus für eigene Aufnahmen"?? Ich raffs nicht. Nur über apps?

    Ja. Wobei es auch über die OneDrive-App in Windows 8.x funktionieren soll.

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    Nein, das bezieht sich auf nen Core2Duo oder so als Referenz laut Entwicklern

    Zitat

    The benchmark shows a rating in MIPS (million instructions per second). The rating value is calculated from the measured CPU speed and it is normalized with results of Intel Core 2 CPU with multi-threading option switched off. So if you have Intel Core 2 Duo, rating values must be close to real CPU frequency.

    Das hat nichts mit dem Prozentsatz zu tun. Auf einem C2D entsprechen die MIPS-Angaben nur am nähsten dem Prozessor-Takt in MHz. Anders herum kann man so andere Prozessor-Generationen und -Architekturen auf einen gleichwertigen Prozessor auf Core-2-Basis umrechnen.



    DosAmp: 371% 4356 16062 (Intel Core i5-4570 @ 3,20 GHz)


    Warum zum Teufel haben eigentlich manche höhere Prozentwerte, aber niedrigere Mips als andere? WTF?

    Der Prozentsatz gibt nur an, wie sehr das System durch 7-Zip alleine durch den Benchmark ausgelastet wurde. Im Idealfall würde dieser Wert z. B. bei einem Quadcore mit 4 Threads und latenzlosem Multithreading 400% betragen. Ein Wert von 184% bei einem Dual-Core bedeutet, dass 7-Zip das System durchschnittlich zu 92% auslasten konnte, der Rest ging für Betriebssystem, andere Tasks und Overhead drauf.
    So gesehen ist der Wert für den Leistungsvergleich völlig nutzlos, da selbst langsame Prozessoren mit vielen Kernen vor schnellen Prozessoren mit wenig Kernen einsortiert werden.


    Raspberry Pi hat für den Benchmark nicht genügend RAM. :fresse:

    Wer die Liste im Startbeitrag in einer sinnvoll sortierten Reihenfolge haben möchte, kopiert diese vollständig und gibt sie dieser Befehlsfolge zum Fraß. Sollte mit GNU- und BSD-Versionen von sed und sort funktionieren.

    Code
    sed -r 's/^[0-9]*\.\s*//;s/ MIPS//g;s/^([^:]+): ([0-9]+) ?%,? ([0-9]+),? ([0-9]+) \(([^\)]+)\).*$/\1\t\4\t\3\t\2%\t\5/' | sort -rnk 2,3


    DosAmp: 365% 2678 9707 (Intel Core i3-3220 @ 3,30 GHz)

    Würde zur Kategorie „Nur mal gebencht“ zählen – ist mein Arbeits-PC.

    Außerdem möchte ich in einer „fremden“ Benchmarkliste nicht meckern, aber „praktische Gesamtauslastung im Verhältnis zu theoretischer Single-Thread-Auslastung“ mag zwar eine sinnvolle Angabe sein, jedoch ein sehr seltsamer Sortierschlüssel. Ich würde eher nach den absoluten Megainstruktionen pro Sekunde sortieren.

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    Wird eig. nur die CPU sowie Ram gebencht oder zählen noch andere Faktoren mit wie zb Graka?

    Ja – das Ergebnis wird nur aus den je drei Single- und Multithread-Teilergebnissen für Integer, Floating Point und Memory zusammengerechnet. Für einen CPU/GPU-Benchmark solltest du mal in den Cinebench-Threads (hier der für die aktuelle Version 15) nachschauen.


    Kann zum Server nun nicht mehr verbinden.

    Klappt wieder. :) Habe wie gesagt noch am Launcher etwas modifiziert, dass systemd den Server-Prozess überwacht und eventuell auch neu starten kann.

    Spoiler anzeigen

    Allerdings ist das immer noch ideal, da der Server dann als Kind von sudo und Enkel von screen läuft … und damit losgelöst von systemd, das regelmäßig die PID des Servers pollen müsste.

    Zitat

    systemd[1]: minecraftd.service: Supervising process 6296 which is not our child. We'll most likely not notice when it exits.


    Und das reinschreiben auf die Standardeingabe?

    Da scheint die interaktive Konsole von Minecraft zu spinnen, wenn ich die Standardeingabe umleite.

    Eine Idee wäre, den Wrapper so umschreiben, dass er eine Screen-Sitzung mit sich selber aufruft, innerhalb dieser seine Prozess-ID in ein Pidfile schreibt und dann per exec den Java-Prozess startet. Auf diese Art kann man die Unit als Type=forking nutzen.


    Aus reiner technischer Neugier: Bedeutet /stop dass das Init/Systemd-Script den Server danach neu startet? Damit kann man ja Ops die Möglichkeit geben den Server neuzustarten ohne SSH-Zugang?

    Noch nicht. Die Systemd-Unit (von aur/minecraft-server in Arch geklaut) verfolgt derzeit noch nicht den Zustand des Servers (Type=oneshot), nachdem dieser in einer Screen-Sitzung gestartet wurde (aus Administrationsgründen muss ich irgendwie Zugriff auf die Standardeingabe des Servers aufrecht erhalten – vielleicht kann man diese auf eine FIFO umbiegen). Dann könnte man per Restart=always die Unit sich selbsttätig neustarten lassen.

    Server läuft jetzt mit Minecraft 1.8 Vanilla auf einer verschlankten Installation von Debian Testing (jetzt neu mit vermurkstem Debian Flavor™ systemd, die Hälfte der Dienste haben immer noch Initskripts statt Units :ninja:). Folgende Änderungen gab es im Vergleich zu Bukkit:

    • Alle zum Bauen freigeschalteten Spieler stehen jetzt auf der Whitelist des Servers, alle bisherigen Mods (Spit, geiger2006, freaked) sind jetzt Ops mit Level 3 (Wynton und ich sind Level 4 und können zusätzlich den Server aus der Ferne herunterfahren).
      Gegebenfalls können wir Level-1- oder -2-Berechtigungen an Weltenbauer vergeben.
    • Mods können die Whitelist mit /whitelist add <Spieler> um neue Mitglieder ergänzen, mit /whitelist list diese auflisten, mit /whitelist remove <Spieler> Spieler aus dieser entfernen. Bitte deaktiviert die Whitelist nicht komplett. ;)
    • Die Spielregel mobGriefing ist deaktiviert, damit Creeper, Endermen etc. keinen Schaden an der Landschaft anrichten.


    Der Web-Server mit aktualisierter Information und Overviewer-Map kommt morgen wieder an den Start.


    frage ist, inwiefern sachen wie /weather, /time /gamemode dann funktionieren und ob man für gewisse user das zulassen kann, oder nicht..

    Ohne Permission-System kann man auch keine fein verteilten Privilegien vergeben. Entweder man ist Op und kann alles, was der Vanilla-Server an Befehlen bietet, oder nicht.

    Würde sowieso gerne mal eine etwas größere Downtime einplanen wollen, um einen Haufen unbenötigter GUI-Pakete vom Server zu schmeißen, die Wynton irgendwann mal installiert hatte (notfalls mit der Folge, dass ich bis auf die Minecraft- und Webserver-Daten und das alte /etc Debian Testing aus der Recovery-Konsole per debootstrap noch mal auf die vorhandene Partition aufsetze), und dosamp.net auf meinen eigenen Server umzuziehen.