Beiträge von DosAmp


    Wie kommt udev eigentlich darauf dass mein Netzwerkinterface enp0s18 heißt? en für Ethernet, ok, aber der Rest?

    p0 = Port 0, erster Anschluss auf einer dedizierten Netzwerkkarte (Onboard-Controller werden einfach em0, em1, … durchgezählt)
    s18 = Slot 18, in dem Falle aus der PCI-Kennung abgeleitet (deine Karte ist im POST-Bildschirm vermutlich "Bus 0, Function 18")


    ..und welchen Opera hast du zum Laufen gekriegt mit KernelEx ??
    11.50 ist bei mir der Höchste der làuft (samt Flashplayer), 12er Version hab ich noch keinen zum Laufen gekriegt..

    http://kernelex.sourceforge.net/wiki/Opera

    In der Tat läuft Opera nur noch wie auf Win2k bis 12.02 – diese Version kommt im Gegensatz zu 12.0 und 12.01 ohne Plugin-Wrapper, der unter Win98 (und auf richtigen NTs zwischendurch auch gerne) beim Start abstürzt.
    12.10 und höher sind für XP kompiliert, einerseits fehlt da bei KernelEx für den Installer schon ein Teil der API, andererseits wäre wie bereits unter 11.x im XP-Kompatibilitätsmodus die Oberfläche unbenutzbar.
    Opera 12.02 läuft aber problemlos mit KernelEx 4.5.2.

    Flash habe ich nicht getestet, da man meiner Meinung nach dank ausreichender Umstellung des Webs auf HTML5 für den gelegenheitlichen Gebrauch unter Win98 darauf sehr gut verzichten kann.

    Cookies aus Firefox als cookies.txt exportieren:

    Code
    $ sqlite3 cookies.sqlite
    sqlite> .mode tabs
    sqlite> .output cookies.txt
    sqlite> SELECT '.'||baseDomain, 'TRUE', path, CASE WHEN isSecure = 1 THEN 'TRUE' ELSE 'FALSE' END, expiry, name, value FROM moz_cookies;
    sqlite> .quit

    Cookies aus Chrome als cookies.txt exportieren:

    Code
    $ sqlite3 Cookies
    sqlite> .mode tabs
    sqlite> .output cookies.txt
    sqlite> SELECT host_key, 'TRUE', path, CASE WHEN secure = 1 THEN 'TRUE' ELSE 'FALSE' END, expires_utc, name, value FROM cookies;
    sqlite> .quit

    Einfache GUI-Anwendungen funktionieren problemlos, aber NT-Feinheiten wie z. B. geschützter Speicher für KeePass2 kann man vergessen.


    Mal eine unqualifizierte Frage am Rande: Was spricht dagegen, das für 1.1 zu schreiben?

    Andererseits würde ich an kitsunes Stelle auch nicht mehr für das .NET Framework 1.1 schreiben wollen, sofern man für dieses mit aktuellen Visual-Studio-Versionen überhaupt bauen kann. Im Gegensatz zu 2.0–3.5 nutzt dieses eine andere CLR (die zudem aus der Prä-64-Bit-Ära stammt) und ist außerdem außer auf Server 2003 nirgendwo nativ anzutreffen.


    Kann ich da jetzt noch irgendwie etwas mehr Leistung rauskitzeln?

    Bei einem ausreichend aktuellen Treiber (siehe die Manpage intel(4)) kann man AccelMethod auf "SNA" anstelle "UXA" setzen, auch wenn das nicht umsonst für Sandy Bridge New Acceleration steht und auf einer X3100 nicht viel bringen wird. Ansonsten sind deine Tuning-Möglichkeiten begrenzt.


    Also insgesammt tut es ja. Mir kam das nur merkwürdig vor, da ich dachte, Mesa hätte hiermit nix zu tun.

    Mesa ist nur die generelle OpenGL-Schnittstelle für unixoide Betriebssysteme. Hardware-beschleunigtes OpenGL bekommst du entweder über einen DRI-Treiber für die Hardware (Intel, Nouveau, Radeon) oder einen proprietären Ersatz für die libgl-Bibliothek (Nvidia, Catalyst) hin.


    Hm also direktes Rendering geht schonmal (sonst ständ da was von Mesa Indirect)

    Wenn der Client selber in Software rechnet, aber die Ausgabe per GLX erfolgt, steht trotzdem "direct rendering: Yes" da (heutzutage übliche Situation im Falle fehlender 3D-Unterstützung), dann hat man aber als Renderer "Software Rasterizer".


    ich wollt nur mal fragen wie ich ein Windows 7 Iso von linux aus aufm usb stick kopieren kann, damit ich es dann von selbigem installieren kann

    Die einfachste Lösung ist, den Stick an irgendeinem Rechner mit Windows Vista/7 mit FAT32 zu formatieren (= was gleichzeitig einen bootfähigen MBR und Partitions-Bootcode schreibt), die Partition im Partitionsmanager deiner Wahl (z. B. GParted) als aktiv (= bootbar) zu markieren und zuletzt mit einem Archivmanager einfach den gesamten Inhalt des ISOs auf den Stick zu entpacken (bzw. alle Dateien und Ordner von dem eingehängten UDF-Dateisystem zu kopieren).
    Insbesondere funktioniert dieses Verfahren ohne Neuformatierung und Verlust der Daten mit jedem USB-Stick, der schon mal unter WIndows formatiert wurde.


    Meinst du die TCP/IP-Implementierung, wie man sie von DOS 6.22 kennt? … und läuft TCP/IP auf PC-DOS 2000 denn performanter?

    Netzwerk-Dateiaustausch muss unter MS-DOS nicht zwangsläufig über SMB und den MS-Netzwerkstack (mit Protman und NDIS-Treibern) erfolgen. Gibt auch genügend DOS-Software, die z. B. für den Watcom-WATTCP-Stack (386+) geschrieben wurde und nur einen Packet Driver benötigt. mTCP läuft gar auf jedem erdenklichen x86 und bringt verschiedene grundlegende TCP/IP-Tools (FTP-Client, FTP-Server, NTP-Client, IRC-Client) schon mit.

    Für den Datenaustausch mit Unix gibt es hingegen verschiedene NFS-Implementationen wie XFS oder Sun PC-BSD, die reibungsfrei mit NFS3-Servern kommunizieren können. Ich habe so z. B. mal per PXE, DOS-Floppyimage und Ghost 2003 ein paar XP-Installationen übers Netz ausgerollt.

    Zitat

    <Hoschi> btw coni: den creative-mc scheint ja keiner so wirklich zu vermissen, denn der im thread is tot und von meinem weiß keiner ausser dosamp was lol


    Ähm … fixed.

    Nachdem Coni auf dem Foren-Server doch etwas Luft bezüglich Arbeitsspeicher und Rechenleistung (ein komplettes Rendern der Dynmap hat gerne mal PHP und damit das Forum in die Knie gebracht) erwünscht hat, ist der Creative-Server schon seit … nun ja, einiger Zeit zu HOMEBOY umgezogen. Auch wenn so ziemlich kein Proteststurm der Nichterreichbarkeit wegen aufgekommen ist, habe ich mal den Startbeitrag auf den neuen Hostnamen ks3096924.kimsufi.com aktualisiert.


    Welches Programm nehmt ihr für Screenshots von Windows 3.1? Da Paint ja bekanntlich alles abschneidet.

    Einfacher Trick: Ansicht in Paintbrush verkleinern, sodass man die gesamte Fläche sieht, und anschließend zwei Mal das Bild aus der Zwischenablage einfügen – beim ersten Mal wird nur ein Muster eingefügt, das nach dem Einzoomen nicht mehr sichtbar ist.