Beiträge von Commodore-Freak

    Naja Susanne, du musst es auch mal so sehen...
    Jegliche Gewalt aus den Stadien zu verbannen ist eine relativ aussichtslose Sache.
    Ich finde es schon sinnvoller, wenn man die Ultras, die ihren Verein sagen wir mal "extremer" anfeuern in einen extra Block tut, wo sie mehr oder weniger machen können was sie wollen. Und wo Familien mit Kindern dann wirklich nichts zu suchen haben.
    Jedenfalls ist das sinnvoller, als das Risiko einzugehen, dass irgendwelche Störenfriede direkt neben Familien ihr Unwesen treiben.
    Übrigens, nur um das hier nochmal ganz klar zu sagen: Ultras heißt NICHT gewaltbereiter asozialer Penner, Ultra heißt erstmal nur, dass man seinen Verein tatkräftig unterstützt. Durch Plakate, große Fahnen, Fangesänge, den Verkauf von Fanartikeln und sonstigem. Mit gewaltbereit oder nicht hat das erstmal noch gar nichts zu tun.

    Zitat von Världer

    Warum darf es nicht den 3000 Leuten von Verein A die an dem Tag gegen 3000 Leuten von Verein B randalieren selbst überlassen sein, ob die das wollen oder nicht.
    Fakt ist, das bei Auseinandersetzungen beim Fußball seltener Unbeteiligte zu Schaden kommen als bei Demos o.ä.
    Und, wenn du sowas nicht sehen willst, dann bleib weg vom Fußball und gucke DU gefälligst von der Couch.
    Hört auf anderen Leuten zu verbieten wat se tun solln und was nicht.
    Ich kann au nich meinen ganzen Frust an Sitzplatzkanacken entladen, also macht es andersherum auch nicht.

    Also sollten Fußballstadien eher denen gehören, die sich die sich einvernehmlich die Fresse einschlagen wollen, als denen, die einfach das Spiel und das Gemeinschaftsgefühl genießen wollen?
    Überleg mal, wem du damit alles die Stadion-Erfahrung vorenthälst: Kindern zum Beispiel, die sicher mal gerne ins Stadion wollen, denen man aber nicht zumuten will, dass sie sich ansehen, dass sich Leute gegenseitig verprügeln. Allgemein Leute, die Angst haben, dass sie versehentlich zwischen die Fronten zweier rivalisierender Gruppen von Gewaltbereiten geraten.
    Du sagst, dass bei solchen Schlägereien bei Fußballspielen seltener unbeteiligte zu Schaden kommen, als z.B. bei Demos. Vollkommen richtig.
    Demos sind nur im Gegensatz zu Fußballstadien kein Ort, wo sich Familien mit Kindern aufhalten.
    Versteht mich nicht falsch: Ich finde, wenn Leute einvernehmlich auf eine Schlägerei aus sind, dann sollten sie das Recht dazu haben. Aber dann sollen sie diese bitte dort austragen, wo sie niemanden damit stören.

    Fangesänge, Choreographien, Transparente sind natürlich eine vollkommen andere Sache. Diese machen schließlich die Stadionatmosphäre aus, spornen den eigenen Verein an und zeugen in der Regel von Kreativität. Wer mit so etwas ein Problem hat, sollte sich in der Tat überlegen, ob er in ein Stadion gehört.
    Dennoch: Als Stadion-Besucher sollte ich erwarten können, dass ich auf keine Gewalt stoße, und übrigens auch, dass Fangesänge und Transparente frei von Rassismus sind.

    Ich sehe absolut keinen Grund den Leuten, die friedlich ein Fußballspiel genießen wollen, die Daseinsberechtigung im Stadion abzusprechen. Immerhin finanzieren diese ihren Verein genau so wie andere Fans, die aktiv Fangesänge anstimmen und Plakate hochhalten.
    Ultras sind wichtig für ihre Vereine, immerhin sind sie es meistens, die für gute Stimmung und ausreichend Unterstützung für ihre Mannschaft sorgen.
    Gewaltbereite Fans und solche, die auf Stress aus sind, bereiten ihrem Verein allerdings in erster Linie Ärger, weil sie die normalen Fans aus den Stadien vertreiben, die für die Finanzierung ihres Lieblingsvereines unabdinglich sind.

    Zitat von hecken

    Nö, die Hundesöhne nerven einfach nur. Vor allem diese Mittdreißiger, die meinen bei ner WM ihren zweiten Partyfrühling erleben zu müssen, merken garnicht wie peinlich die sind. Keine Ahnung wie man Fußball zelebriert aber die Klappe aufreißen...

    Darf ich daraus schließen, dass es eine "richtige" Art gibt Fußball zu zelebrieren und eine "falsche", und dass es darauf auch eine Altersbeschränkung gibt?

    Auf die Schnelle hingerotztes Linux Mint, das so lange halten muss bis ich wieder die richtige Festplatte im System stecken hab:

    Wer übrigens ein schnell aufsetzbares Out-Of-The-Box Linux sucht, scheint mit Mint recht gut bedient zu sein. Hier läuft alles quasi ohne jeglichen Einrichtungs-Aufwand rund.