Beiträge von Xaar


    Der A1200 startet als Homecomputer und kann dann sehr sehr gut weiter aufgerüstet werden zu ner Workstation. Das geht bei A500 und A600 in dem Maße nicht. Daher Hybrid.

    Der Amiga 1200 war definiv für den Homecomputer-Markt vorgesehen - alleine schon die Bauform als Tastaturcomputer macht dies deutlich. Irgendwelche Umbauten und (tlw. sehr viel spätere) Erweiterungen durch Enthusiasten mögen zwar den Amiga 1200 zu einer Workstation machen, nichts desto trotz ist er im Ursprung der kleine Bruder vom Amiga 4000. Dass der Amiga 1200 häufiger aufgebohrt wurde, als 'n 4000 dürfte nicht zuletzt am Preis zu Verkaufszeiten der Amigas gelegen haben - man konnte sich halt eher einen Amiga 1200 leisten als einen 4000 - und den dann entsprechend später auch aufbohren.


    schatzi, übertreib jetzt nicht. wir reden von originalen, nicht von verbastelungen wie der deinen

    =)


    Daher finde ich es schade, wenn dieses Image für manche heute noch gilt.

    Ähm... Der Amiga (speziell der 500) war nunmal auch als Spielerechner beliebt gewesen, also was ist daran jetzt so falsch, wenn so ein Rechner als vornehmlicher "Homecomputer" eingeordnet wird? Die "kleineren" Modelle waren nunmal die am häufigsten anzutreffenden Amigas, zumal sie auch für einen Haushalt erschwinglicher waren als die großen Amigas. Das war bei der Atari ST/STE-Serie (und erst recht beim TT) nicht anders. Wobei der Atari ST hinsichtlich der farbgrafischen und Soundfähigkeiten das Nachsehen gegenüber dem Amiga gehabt haben dürfte. Allerdings war beim ST wiederum die Stärke von hochauflösender SW-Grafik - und der nicht zu verachtenden MIDI-Funktionalität.

    Und letztlich entscheidet freilich der Einsatzzweck, was für Technik zum Einsatz kommt. Warum soll ich für Tabellenkalkulation, einfache Textverarbeitung und Datenbanken 'n System nehmen, was tolle Grafik- und Soundfähigkeiten bietet? Das ging genauso mit 'nem IBM PC oder irgendwelchen Unix-Workstations (die ja zum Teil auch auf bestimmte Bereiche spezialisiert waren, v. A. aber hinsichtlich Netzwerk ausgerichtet waren). Wollte man hochauflösende Monochrom-Grafik, so griff man zum Apple Macintosh (oder, wenns "preisgünstiger" sein sollte zum Atari ST), wollte man ordentliche Farbgrafikleistung, so griff man halt zum Commodore Amiga. Und für MIDI-Geschichten wiederum zum Atari ST. Eierlegende Wollmilchsäue wie heute gabs damals ja noch nicht.


    A2000, A3000 und A4000 in all ihren Varianten sind für mich Workstations. Wurden ja für CAD und Highend-Grafikeffekte eingesetzt.

    "Der Amiga" ist aber nicht nur "Der Amiga 2000" (oder 3000 oder 4000), sondern auch "Der Amiga 500" (oder 600 oder 1200 - oder 1000), genauso wie "Der Atari ST" nicht nur der "Atari Mega ST" (oder Mega STE) ist, sondern auch "Der Atari 1040ST" (oder Atari 1040STE bzw. die ganzen anderen Varianten der ST- bzw. STE-Serie). Ergo fallen sie durchaus in beide Kategorien.

    Ich schrieb' ja nicht, dass das unmöglich ist. Nur musste halt die Größen entsprechend wählen - immerhin willste ja auch die einzelnen Spannungsebenen vernünftig auslasten. Und wenn ich mir so ansehe, was die beiden größten AT-Netzteile, die ich habe, so liefern können (26 A @ +5 V; 0,5 A @ -5 V; 9 A @ +12 V; 0,5 A @ -12 V; 246,5 W), braucht's schon 'nen vernünftigen Kühlkörper, um die fast 250 Watt zu verbraten. Und das nächste Netzteil bietet wieder andere Kapazitäten (20 A @ +5 V; 0,3 A @ -5 V; 8 A @ +12 V; 0,5 A @ -12 V; 203,5 W), da musste die Konstellation wieder anfassen um das kleinere Netzteil nicht zu überlasten.

    Was willst du denn da testen? Ob die Spannungen alle da sind? Ob das Netzteil auch die Nennlast verträgt?

    Ob die Spannungen stimmen, kannst du mit 'nem Multimeter relativ simpel überprüfen: Grundlast dranhängen (z. B. eine Festplatte, die 'n bisschen Strom zieht), damit es anläuft und dann alle Spannungen nachmessen.

    Was die Nennlast angeht, ist das schon komplexer - immerhin ist nicht jedes Netzteil gleich belastbar auf den jeweiligen Spannungsebenen, zumal nicht auf jedem Netzteil die Belastbarkeit aller Spannungsebenen draufsteht. Hier müsstest du entsprechend umfangreich die Last auslegen - was mit rein ohmscher Last sicherlich relativ einfach ist, aber auch recht üppige Widerstände benötigt. Ein Beispiel: Das Netzteil bringt auf der 12 V-Schiene 10 A. Hier bräuchtest du einen 1,2 Ohm-Widerstand (Spannung geteilt durch Strom), der 120 Watt (Spannung mal Strom) verbraten kann - eine sehr hohe Leistung. Man kann das sicherlich auch kaskadieren, aber die Wärme muss halt weg. Und das ist nur 'n kleines Netzteil - die meisten Netzteile bringen mehr als 10 A auf der 12 V-Schiene, wobei auch noch die 5 V-Schiene dazu kommt.

    Man kann natürlich auch induktive oder kapazitive Lasten dranhängen, was das Ganze aber auch nicht einfacher macht. Am Einfachsten ist da wohl der Weg, das Netzteil zumindest teilweise auszulasten - z. B. durch eine große 5,25"-FH-Festplatte. Die haben tlw. im Anlauf eine Leistungsaufnahme von 50 Watt.

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    Klassiker :b1:

    Transcend JetFlash 810 16 GB USB 3.0-Stick. Nach reichlich 3 Jahren gestorben - und dabei hab' ich ihn eigentlich relativ wenig benutzt. Wurde an 'nem USB 3.0-Port nimmer erkannt (USB 2.0 ging - manchmal!) - und beim Formatieren gab's Fehlermeldungen ohne Ende. Schade. Hab' USB-Sticks, die deutlich länger halten, wie mein Transcend JetFlash 150 2 GB - von 2007 oder so. War damals(TM) schweineteuer - dafür aber auch recht flott für die damalige Zeit.

    Hmm. Doof. Aber vermutlich werd' ich eh das ACDSee rauswerfen. Ist zwar 'ne nette Software, aber wenn ich's mir so ansehe, ist das irgendwo doch recht nah an IrfanView dran (wenn nicht sogar abgeguggt!?). Und mehr als Bilder anguggen und ggf. mal zurechtschnibbeln sowie konvertieren will ich ja nicht - und das geht augenscheinlich mit IrfanView auch ganz vernünftig.

    Hrmpf. Hab' nun das Windows 10 soweit eingerichtet, alle Software installiert und wollte die nun feineinrichten, bevor ich den ganzen Spaß sichere. Nun will ich das erste Programm einrichten (ACDSee 3.1 aus dem Jahr 2000) und hab' schon die ersten Huddeleien:

    1.: Windows 10 will nicht kapieren, dass ich im Programm die zugehörigen Dateiendungen registrieren lassen will - ich will nicht jedes Mal gefragt werden, wenn ich einen anderen Dateityp öffnen will, welche Anwendung ich nutze. Und das irgendwo in der Systemsteuerung händisch für gefühlte 100 Dateitypen anzupassen ist für mich keine Lösung.

    2.: Jedes Mal, wenn ich ein Bild über den Explorer öffnen will (egal, ob nun JPG, BMP, PNG oder was Anderes), krieg' ich 'ne Fehlermeldung "Bei der Weitergabe des Befehls an das Programm ist ein Fehler aufgetreten" - SEHR informativ! Was für ein Fehler denn? Starte ich erst das Programm und öffne dann darin die Datei, so funktioniert's problemlos. Das Programm in irgend einem Kompatibilitätsmodus auszuführen bringt auch nix. Und nach der Fehlermeldung im Netz suchen bringt auch nicht wirklich was - außer irgendwelche Probleme mit Microsoft Office und irgend einem Fix dafür, der mich herzlich wenig berührt. Ansonsten gibt's auch Hinweise wie "Programm ist zu alt" (im Falle von AutoCAD 2006 z. B.). Aber das kann imho nicht der Grund sein, da das Programm selbst ja stabil läuft. Irgendwas an der Übergabe des Dateinamens scheint da Probleme zu bereiten - nur was?

    Irgendwelche Ideen?


    Nee, es handelt sich hierbei nicht um nen Verschnitt von The Day after Tomorrow. Das ist real passiert.

    Ham' genug Leute miterlebt - und auch nachwievor im Gedächtnis, keine Angst. Gab' aber auch genug andere harte Winter. 1986/87 z. B. - da ist bei uns um die Ecke bei 'nem Kraftwerk 'n Block hochgegangen aufgrund von gefrorenem Kondenswasser Druckluftsystem des Generatorhauptschalters. Mit den entsprechenden Konsequenzen für die Energieversorgung in der Region.


    Das gilt so aber nur für Windows. Linux und andere unixoide Betriebssysteme konnten schon viel früher von SMP profitieren.

    Das bezieht sich bei Windows aber auch nur auf dem Consumer-Bereich. SMP konnte Windows NT schon seit Windows NT 3.1 (wimre 2 CPUs für die Workstation und 4 CPUs für den Advanced Server).