Beiträge von Xaar

    Ich will in nächster Zeit einige bestehende Linux-Rechner neu aufsetzen, da die darin befindlichen SSDs (zumeist SATA-SSDs, manche auch NVMe) zu klein geworden sind. Dazu hab' ich zwei Fragen:

    Swap-Partition

    Bisher hab' ich bei meinen Linux-Systemen bei der Einrichtung immer eine Swap-Partition angelegt, die von der Größe her dem installierten RAM entspricht. Also bei 8 GB RAM eine 8 GB große Swap-Partition.

    Nun hab' ich immer mal wieder überlegt, ob das überhaupt noch notwendig oder sinnvoll ist - großartig speicherlastige Programme nutze ich nicht (meist nur zwei Browser zum Surfen und Streams/Videos guggen, ab und an mal Office-Programme wie LibreOffice oder Editoren), sodass ich gerade bei Rechnern mit viel RAM gar nicht den kompletten Speicher ausgelastet bekomme.

    Wie ist da hier eure Erfahrung bzw. Empfehlung? Swap ja/nein? Wenn ja, wie groß?

    Unpartitionierter Reserve-Bereich

    Dieser Part ist nicht unbedingt Linux-spezifisch, aber passt dennoch hier mit rein.

    Bei den bisherigen Einrichtungen auf SSDs hab' ich ca. 10 % der Kapazität unzugeordnet gelassen, um auch bei voller Nutzung der Partitionskapazitäten genug Reserve-Sektoren für das Wear-Leveling zur Verfügung zu haben. Allerdings schränkt das natürlich die nutzbare Kapazität nochmal merklich ein - gerade im Zusammenspiel mit der o. g. Swap-Partition.

    Wie ist hier eure Ansicht? Ist das heute mit moderneren SSDs noch sinnvoll - oder auch schon überholt?

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    Weil ich das ThinkPad T60p sowieso gerade zwecks Überprüfung einer Festplatte draußen hatte, hab' ich das unter Linux auch mal durchlaufen lassen:

    Xaar454264Intel Mobile Core 2 Duo T74002 Kerne, 2 Threads2,17 GHz-Lenovo ThinkPad T60p (3 GB RAM, Linux)Link

    Ganz nett - für eine CPU die vor gut 18 Jahren rausgekommen ist und damals fast das schnellste Modell am Markt war. :D

    Ah, also doch der Nano - keine Ahnung, warum der da als C8 bezeichnet wurde. Vllt. war das auch damals eine mögliche Bezeichnung.

    Vom Nano hab' ich vier hier: Einen L2200 auf einem Jetway NF76-N1G6-LF und einen Nano X2 L4350E auf einem VIA EPIA-M900-16L. Außerdem jeweils ein Engineering Sample von einem Nano X2 und einem QuadCore - allerdings nicht verlötet. Der QuadCore ist im Großen und Ganzen nicht wirklich groß anders als zwei Nano X2 in kleineren Strukturen und wohl SSE4.2 und AVX2. PCGH da einen Beitrag zum VIA QuadCore C4650: https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106…0-Test-1174383/


    Ansonsten: Ich muss mich mal nach einem S370 Board umschauen und nen C3-C7-C8 Vergleich machen :D

    Was ist denn ein "C8"? Der Cyrix III bzw. C3 und der C7 (in diversen Variationen) sind mir ja ein Begriff - aber ein als "C8" betitelter C7-Nachfolger nicht. Der Nachfolger vom C7 war ja der VIA Nano, Nano X2 bzw. Quad-Core - und die liefen vorher unter dem Codenahme "Isaiah" (bzw. wohl auch als "CN").

    Leider sind die Nano X2 und vor Allem Quad-Core ziemlich selten - immerhin sind die Single Cores relativ oft anzutreffen.


    439 Pkt. @ Intel Mobile Pentium III SL53L 850 MHz (freaked)
    https://browser.geekbench.com/geekbench2/2738569

    falle leider hinter xaar zurück der sicher die gleiche cpu gebencht hat :< muss mal mit live cd testen

    Öhm, das für mich verlinkte Ergebnis ist von Geekbench 2.1.4, nicht 2.4.x :sideeye:

    Außerdem gab's bei Geekbench schon immer Unterschiede, ob nun Linux oder Windows als OS verwendet wurde. Selbst Linux im reinen Text-Modus und mit geladenem X-Server im Hintergrund machte z. T. schon einen enormen Unterschied aus.

    Der Eigenbau-i5 der 12. Generation, den ich vor knapp 2 Jahren mal als Testaufbau für die Spiele-Kompatibilität zu Linux und Windows aufgesetzt hatte, bevor ich ihn nun heute demontiert habe.

    Dazu nochmal der Ryzen 5 8500G unter dem selben (alten) Linux mit nun DDR5-5600 CL36 (Corsair Vengeance). Der Multicore hat etwas eingebüßt - das Singlecore-Ergebnis hingegen ist merkwürdig: Im Ersten Durchgang lag es etwa auf dem selben Niveau wie beim letzten Mal - beim Zweiten Durchgang hingegen plötzlich gut 600 Punkte weiter oben auf dem Niveau vom Windows-Ergebnis. Mysteriös.

    Xaar113362838AMD Ryzen 5 8500G2+4 Kerne (Zen 4+4c), 12 Threads4,10+3,20 GHzASRock DeskMeet X600, LinuxLink, Thermisch gedrosselt
    Xaar113252327Intel Core i5 125006 Kerne, 12 Threads3,00 GHzEigenbau, LinuxLink

    Finde ich schon merkwürdig, dass der Core i5 auf dem gleichen Niveau liegen soll, wie winfreaks Ryzen 9 5950X - der mehr als doppelt so viele Kerne und Threads bietet als der Core i5 12500. Vllt. eine Ungenauigkeit zwischen den Geekbench-Versionen? Der Ryzen 9 5950X wurde durch GB 6.2.1 gejagt - der Core i5 12500 durch GB 6.3.0.

    Jo, arbeiten geht damit noch prima - das P70 hab' ich seit dem Kauf 2018 fast täglich im Einsatz. Reicht noch sehr gut aus. Nur Windows 11 wird da drauf nicht mehr offiziell unterstützt :b2:

    Mal das ThinkPad P70 unter Linux durch den Geekbench geschoben:

    Xaar49031410Intel Xeon E3-1575M v54 Kerne, 8 Threads3,00 GHzLenovo ThinkPad P70Link

    Unter Windows 10 wollte Geekbench 6.3.0 bei mir nicht starten - ohne erkenntlichen Grund. Aber unter Linux ist in der Regel eh mehr drin, von daher... :D

    Ist aber echt interessant, dass das P70 mit seinem 45-W-Mobil-Xeon von 2016 von Michis ThinkPad X13s mit dem Snapdragon 8cx Gen 3 von 2022 und seinen 7 W TDP locker überholt wird - sowohl im Single als auch im Multicore =)

    Warum willst du dich "scheuen, wie weit du kommst"? Mach' doch einfach 8D


    Wer hat noch so eine ganz altes Maschine mit Win95 am Start, ggf. auch ein 486 DX2 oder DX4.

    "ganz alt" - nunja, ein XT IBM PC 5150 wäre in PC-Maßstäben "ganz alt" (mit 43 Jahren). Aber ein Pentium 60? Der ist ja gerade mal süße 31 Jahre alt. :trollface:

    Spaß beiseite: Kommt sehr drauf an, was du machen willst. 'nen Compaq Deskpro 486/33M (486DX-33) mit der CPU-Karte eines Deskpro 5/60M (Pentium 60 - natürlich mit FDIV-Bug! - und in meinem Falle sogar die frühe Variante ohne goldenem Heatspreader) habe ich hier. Ebenso einen Eigenbau mit NexGen Nx586-P90 (der bei Weitem nicht an einen Pentium-S 90 ranreicht, zumal ihm die FPU fehlt).

    Unter Windows 11 kommt zumindest im Single Core deutlich mehr raus - interessant:

    Xaar103082729AMD Ryzen 5 8500G2+4 Kerne (Zen 4+4c), 12 Threads4,10+3,20 GHzASRock DeskMeet X600, Windows 11 24H2Link, thermisch gedrosselt

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass es beim Linux einfach am Release liegt - ist ja doch eine Version, die recht nahe am CPU-Release dran ist (und schon gut 8 Monate alt). Mal schauen, ob's unter 'nem aktuellen Arch Linux besser ausschaut.

    Mal ein erster Test mit dem voraussichtlichen Nachfolger des ThinkPad P70 als mein Hauptsystem:

    Xaar104542199AMD Ryzen 5 8500G2+4 Kerne (Zen 4+4c), 12 Threads4,10+3,20 GHzASRock DeskMeet X600, LinuxLink, thermisch gedrosselt

    Nettes Gerätchen - muss aber noch ein bisschen was dran machen. Soll noch größeren/flotteren RAM (aktuell 2x Kingston Fury Beast 8 GB DDR5-5200 CL40 XMP) bekommen, außerdem je eine M.2-PCIe-SSD fürs OS, eine SATA-SSD fürs Datengrab, eine zusätzliche PCIe-Netzwerkkarte und evtl. noch eine M.2-WLAN-Karte bekommen.

    Außerdem würde ich gern das ATX-Netzteil gegen ein kleineres mATX-Netzteil mit weniger Leistung austauschen - eine leistungsstarke Grafikkarte baue ich da eh nicht ein, daher ist das 500-W-NT eigentlich deutlich zu überdimensioniert. Mit 'nem mATX-NT würde evtl. sogar ein größerer Kühler als der jetzt verbaute Noctua NH-L9a-AM5 reinpassen - mal schauen.

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    Wenn die Platte eh in den Schrott geht (da ja auch schon defekte Sektoren vorhanden sind), wäre imho die physische Zerstörung vor der Entsorgung das praktikabelste.

    Ansonsten sollte ein unter Linux ausgeführtes badblocks -svwf auf der Festplatte auch dafür sorgen, dass nix mehr übrig ist von den alten Daten. Kann bei defekten Sektoren aber auch extreme lange dauern.