Beiträge von Xaar


    Also die 40GB Conner Platten waren damals Massenware. Hab da selbst glaube 4 Stk oder so gehabt, so selten waren die nicht

    Ich rede von 40 MEGAbyte ;) (40 GB von Conner gabs wimre sowieso nicht :D). Conner-Platten waren eh recht verbreitet. Compaq hatte die ja auch zuhauf eingesetzt. Dennoch waren 40 MB insgesamt gesehen (also IDE generell) nicht so verbreitet - waren damals schon ziemliches Low End. Ich hatte auch bestimmt 3 oder 4 bisher gehabt, inkl. einer CP3042, die ich mal im laufenden Betrieb vom Tisch geworfen habe m( Aus Versehen, versteht sich. Allerdings war die sowieso schon hin - das war mein Glück. Die CP30204 (damals meine größte Platte!) hats gerade so noch auf dem Tisch gehalten bei der Aktion...

    Oooch, nöö, danke. Ich hab' noch 20 256 kB-Module hier rumliegen :fresse: Den TA werd' ich sowieso weitergeben. 'nen 386 SX-16 hab' ich ja schon - ein schönes IBM PS/2 Model 55sx :)

    EDIT: Korrektur: Es sind 24 Module. Hab' ja noch 4 256 kB-Module ohne Parity aus 'nem Atari 1040STE.

    TA Dario 386 SX:

    • RAM: 4x 256 kB-SIMM = 1 MB DRAM -> 6x 256 kB-SIMM = 1,5 MB DRAM
    • FDD: Kein -> MFD-17W-12 (3,5" HD)
    • HDD: Keine -> Seagate ST3120A (3,5" SL, 107 MB, IDE PIO-0), formatiert auf 40 MB

    Den RAM auf 2 MB aufrüsten geht leider nicht, da die 256 kB-Module, die ich noch hier habe, keine SMD-ICs drauf haben, so dass die durchguggenden Pins die darunterliegenden RAM-Module stören.


    Das ist schon erstaunlich, dass Du da keine passende Platte hast. ;)
    Selbst in meinem Lager, dass man im Vergleich zu Deinem Lager wohl als minimalistisch bezeichnen kann, findet sich nicht nur eine Conner CP30174E (170 MB IDE pio0 noDMA), sondern auch eine Conner CP3044 (43 MB IDE pio0 noDMA).

    'ne CP3044 habe ich - die steckt aber in einem Soemtron PC 286 (286er Made in Sömmerda kurz nach der Wende - in fast dem selben Gehäuse wie der Robotron EC 1835 mal vorgesehen war). Und da werde ich die gewiss nicht rausreißen :P

    Mich stört eher die kleine Auswahl. Die beiden ersten Typen sind als IDE ziemlich selten anzutreffen, weil halt 40 MB schon ziemlich klein war, als IDE im Massenmarkt ankam - und 20 MB war ja schon zu Ende der MFM-Zeiten nicht mehr der Brüller. Und IDE-Platten in der Größe habe ich auch nicht viele: Eine Conner CP3044 (steckt wie gesagt im Soemtron PC 286), eine Seagate ST-157A-1 (derzeit unverbaut), eine Fujitsu M2611T#D (läuft als 34,1 MB-Platte im Compaq Portable II - welcher auch so ein Rechner ist mit beschränkter HDD-Auswahl!) und eine Quantum ProDrive LPS 52 AT. Alles Andere ist über 100 MB. Selbst die alte Seagate ST-351A/X, die ich mal hatte, wäre da nicht nutzbar - und die ist selbst für XTs gedacht gewesen.

    Die CP30174E ist im übrigen keine "passende Platte" - die ist höchstens eine Notlösung, mehr auch nicht. Genauso wie die Seagate ST3120A als 40 MB-Platte, die ich gerade mal eingebaut habe. Wenigstens funktioniert das auf Anhieb.

    So, der TA Dario 386 SX funktioniert wieder:

    • Dallas DS1287 mit CR2032 ausgerüstet, damit das CMOS wieder die Einstellungen behält
    • Diskettenlaufwerk verbaut. Passt sogar zeitlich - ist von Mitte 1990.
    • Y-Kabel mit Molex-Steckern verbaut, da in der Spannungsversorgungsleitung zum Diskettenlaufwerk 'n Leiterbruch drin ist - und ich kein Netzteil zum Plündern da habe, aus dem ich so eine Leitung entnehmen könnte

    Ob das IDE-Interface funktioniert, habe ich noch nicht prüfen können, da TA bzw. Olivetti (die Kiste ist ja baugleich mit dem Olivetti PCS 386 SX) netterweise im BIOS nur total bescheuerte Festplattengeometrien drin hat:

    Code
    Typ | Cyl | Hd | Sec |    Größe    |       Beispielplatte
    ----+-----+----+-----+-------------+------------------------------
      1 | 615 |  4 |  17 |  21.411.840 | Conner CP3024
      2 | 981 |  5 |  17 |  42.693.120 | Conner CP344, CP3000, CP3044
      3 | 776 |  8 |  33 | 104.890.368 | Conner CP3104

    Ich hab' ja viel hier - aber so eine beschränkte Auswahl!? Die Typen 1 und 2 sind oft als MFM-Platten vertreten (was man auch an der Sektorzahl sieht), aber als IDE!? Selbst Platten mit 40 MB sind schon selten anzutreffen. Nun kann ich mich jetzt entscheiden: Nehme ich eine Seagate ST3120A (107 MB, C/H/S 1024/12/17) als 40 MB-Platte - oder eine Conner CP30174E (170 MB, C/H/S 903/8/46) als 100 MB-Platte. 'ne Platte in halberwegs der Größe (Seagate ST-157A-1 oder Quantum ProDrive LPS 52 AT als 40 MB-Ersatz oder Seagate ST3120A oder ST3144A als 100 MB-Ersatz) gehen ja aufgrund der nicht passenden Geometrie (ein Wert liegt immer unter den BIOS-Werten) nicht :b6:

    Andererseits: Es müsste doch einen Weg geben, im CMOS-Setup die Werte für CHS händisch zu ändern - letztlich kann man die ja auch auslesen, was da drin steht. Ist ja von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, wie die Typen da belegt sind.


    Flash ist out, tot, kaputt, vorbei, vorüber.

    Für Videoportale gibts HTML5 und ansonsten braucht man dies echt nicht mehr.

    Ich erinnere mich: Früher gabs etliche Webseiten die komplett auf Flash basierten.
    Ohne Flash konnte man da gar nichts ansehen.

    Es gibt auch nachwievor Portale, die auf Flash setzen und kein HTML5 bieten - twitch beispielsweise.

    Außerdem nutze ichs auch noch - auf meinem ThinkPad X300 unter Xubuntu kannste Youtube mit HTML5 vergessen - das ist eine einzige Diashow. Mit Flash isses zwar auch nicht ganz flüssig, aber deutlich besser als mit HTML5. Die CPU-Last ist bei beiden fast immer auf Maximum.

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    :D


    Ist das bleihaltige in Deutschland überhaupt noch erlaubt?

    Jo, im privaten Bereich kannste das nachwievor einsetzen. Nur bei industriell hergestellten Produkten ist das nicht mehr gestattet, wobei es da auch ein paar Ausnahmen gibt (oder gab) - wie bspw. bei Medizintechnik u. Ä.

    Selbst wenns irgendwann mal verboten sein sollte - ich hab' genug Lötzinn mit Flussmittelseele hier, das reicht 'ne Weile :D Die 1000 g-Rolle, die ich 6 Jahren nutze, ist vllt. zu 20 Prozent geleert - und eine in dieser Größe steht hier nachwievor rum, neben zwei oder drei kleineren (100 g und 50 g). Das dürfte also genug sein.


    Da ich lieber selbst mit Flussmittel löte, und auch noch massig entsprechendes Lötzinn da hab, werde ich mir mal irgendwann nur Lötwasser oder Lötfett kaufen. Wobei beides Vor und Nachteile hat. Das Lötfett aus DDR Zeiten hat zwar schon kräftig nach Krebs gerochen aber dafür war es gut. Das Lötwasser lässt sich tlw besser verarbeiten ist aber nicht so gut wie das Lötfett, dafür aber mit Sicherheit gesünder :D

    Für Elektronik-Arbeiten ist beides nicht wirklich gut, da säurehaltig - Stichwort: Korrosion. Brauchst dir nur die ganzen alten DDR-Feinsicherungen anguggen - die gammeln fröhlich vor sich hin und sind nicht selten der Grund für ein nicht funktionstüchtiges Gerät.

    Ich persönlich würde gar nicht mehr zu was Anderem als bleihaltigem Elektronik-Lot mit Flussmittelseele greifen - lässt sich ohne großes Rumpampern verarbeiten und funktioniert einwandfrei.


    Wir als Hersteller von medizinischen Geräten verwenden nur noch bleifreies Lot.

    Also ich kenne noch den Stand, wie es in der Wikipedia bspw. steht:

    Zitat von https://de.wikipedia.org/wiki/Lot_%28Metall%29#Eigenschaften_der_Lotbestandteile

    Wegen der guten technischen Beherrschbarkeit und des niedrigen Schmelzpunkts enthält eine Reihe von Loten Blei. Aufgrund der aktuellen Rechtslage, insbesondere in der EU (u. a. WEEE, RoHS: d. h. DIR 2002/96/EG und DIR 2002/95/EG) gibt es weltweit jedoch starke Bemühungen, die bleihaltigen Weichlote durch bleifreie zu ersetzen. Diese haben jedoch meist einen weniger universellen Einsatzbereich und bringen z. T. technische Probleme wie Verspröden und Whiskerbildung mit sich. Aus diesem Grund ist bei der Fertigung elektronischer Baugruppen für Medizintechnik, Sicherheitstechnik, Messgeräte, Luft- und Raumfahrt, Bahntechnik, Feuerwehrtechnik sowie für militärische/polizeiliche Verwendung der Einsatz bleifreien Lotes nicht zulässig. Bei elektronischen Baugruppen, die z. B. extremen Temperaturen ausgesetzt sind, oder bei denen der Einsatz von Blei aus anderen Gründen sinnvoll ist, z. B. in der Messtechnik, ist die Verwendung von bleihaltigem Lot dem Ermessen des Herstellers überlassen.

    Oder hat sich das mittlerweile geändert?


    Live Linux ist wohl ein Diagnose-Tool...? Das ist mir jetzt total unangenehm, aber das sagt mir (mal noch) nichts :ninja:.

    Linux ist ein Betriebssystem (bzw. ein Betriebssystem-Kern). Es gibt verschiedene Distributionen (quasi Zusammenstellungen von Software rings um den Kern) - unter Anderem auch solche, die du direkt von einer CD oder DVD starten kannst ohne sie vorher auf dem Rechner zu installieren (bzw. auch von USB-Sticks). Diese Varianten werden dann als "Live-CD" o. Ä. bezeichnet. Für Diagnosezwecke verwende ich persönlich ganz gern grml. Gibt aber auch noch viele Andere, wie bspw. Knoppix. Aber auch von anderen Distributionen, wie Ubuntu gibt es Live-Varianten.


    Hoffentlich hast Du da keine unzulässige, da brandgefährliche Elektroinstallation aufgebaut.

    Als Elektrofachkraft sage ich dir: Nein, wieso sollte ich? Ist alles ausreichend dimensioniert vom Querschnitt, außerdem ist überall genügend Abstand und die ausreichende Belüftung ist auch gewährleistet - und überlastet ist da auch nichts. Und die Schaltverteiler sind im Übrigen keine 0815-Billig-Teile, sondern hochwertige von Brennenstuhl. Du kannst also beruhigt sein ;)

    Ich wollte es nur aufgeräumt haben, da mich die sich auf dem Fußboden rumsielenden Netzteile angekotzt haben. Ist ja teilweise schlimmer als zu C64/Amiga-Zeiten, wo überall für jeden Krams 'n Netzteil rumlag. Ein Grund mehr, der für den großen Atari 1040ST spricht. Im Übrigen läuft diese Installation nun schon seit 4 oder 5 Jahren so - alles ohne bisher auch nur ein Problem gehabt zu haben, ganz im Gegensatz zur Vorgängerkonstellation, die nur für 'n Jahr Bestand hatte :) Und durch die vernünftige Unterbringung dürfte sich die Brandgefahr sogar noch gemindert haben, als wenn die Netzteile nur auf der Auslegware rumliegen würden.