So, der TA Dario 386 SX funktioniert wieder:
- Dallas DS1287 mit CR2032 ausgerüstet, damit das CMOS wieder die Einstellungen behält
- Diskettenlaufwerk verbaut. Passt sogar zeitlich - ist von Mitte 1990.
- Y-Kabel mit Molex-Steckern verbaut, da in der Spannungsversorgungsleitung zum Diskettenlaufwerk 'n Leiterbruch drin ist - und ich kein Netzteil zum Plündern da habe, aus dem ich so eine Leitung entnehmen könnte
Ob das IDE-Interface funktioniert, habe ich noch nicht prüfen können, da TA bzw. Olivetti (die Kiste ist ja baugleich mit dem Olivetti PCS 386 SX) netterweise im BIOS nur total bescheuerte Festplattengeometrien drin hat:
Typ | Cyl | Hd | Sec | Größe | Beispielplatte
----+-----+----+-----+-------------+------------------------------
1 | 615 | 4 | 17 | 21.411.840 | Conner CP3024
2 | 981 | 5 | 17 | 42.693.120 | Conner CP344, CP3000, CP3044
3 | 776 | 8 | 33 | 104.890.368 | Conner CP3104
Ich hab' ja viel hier - aber so eine beschränkte Auswahl!? Die Typen 1 und 2 sind oft als MFM-Platten vertreten (was man auch an der Sektorzahl sieht), aber als IDE!? Selbst Platten mit 40 MB sind schon selten anzutreffen. Nun kann ich mich jetzt entscheiden: Nehme ich eine Seagate ST3120A (107 MB, C/H/S 1024/12/17) als 40 MB-Platte - oder eine Conner CP30174E (170 MB, C/H/S 903/8/46) als 100 MB-Platte. 'ne Platte in halberwegs der Größe (Seagate ST-157A-1 oder Quantum ProDrive LPS 52 AT als 40 MB-Ersatz oder Seagate ST3120A oder ST3144A als 100 MB-Ersatz) gehen ja aufgrund der nicht passenden Geometrie (ein Wert liegt immer unter den BIOS-Werten) nicht 
Andererseits: Es müsste doch einen Weg geben, im CMOS-Setup die Werte für CHS händisch zu ändern - letztlich kann man die ja auch auslesen, was da drin steht. Ist ja von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, wie die Typen da belegt sind.