Ich weiß nicht, inwiefern die Angaben zur RAM-Konfiguration im Handbuch (https://theretroweb.com/motherboard/ma…4c054853011.pdf, Seite 29-31) bzw. in der TH99 (https://th99.bl4ckb0x.de/m/E-H/31760.htm) alle funktionierenden Kombinationen darstellt: Mit dem Jumper JP6 lassen sich die SIP-Module ja als Bank 0 und 1 konfigurieren, sodass die DIP-Sockel raus aus der Konfiguration sind. Allerdings scheint das Board nur Module mit Parity (also 9 Bit - sprich, bei den meisten Modulen mit 8 oder 2 Daten-ICs plus 1 Parity-IC drauf) zu unterstützen. Außerdem sind in den Konfigurationsangaben nur Module mit 256 kB oder 1 MB Kapazität aufgeführt. Kann sein, dass das einfach mangels damals vorhandener 4-MB-Module der Fall ist (dürften um 1990 auch extrem selten gewesen sein, falls es sie überhaupt schon gab), kann aber auch sein, dass die einfach prinzipiell nicht funktionieren.
EDIT: Adrian Digitals Basement hat interessanterweise gerade ein Video zu einem 286er Board mit SIPs (was im Prinzip auch ein 386SX sein könnte). Da wird das Thema mit den 4-MB-SIMMs auch angesprochen:
- kommt also drauf an, ob an den RAM-Sockel alle Adresspins vom Chipsatz anliegen, oder ob eine fehlt.
Bei Bedarf könnte ich dir aber auch, wie Arnulf, 30-polige SIMMs zur Verfügung stellen, davon habe ich eine ganze Stange. Die Umrüstung ist einfach durch Anlöten von Stiftleisten möglich. Wenn es der Platz her gibt und du noch 30-polige-SIMM-Sockel findest, könnte das Board auch auf den Betrieb mit normalen SIMMs umgerüstet werden.
FPU ist eher so ein "nice to have"-Feature - wie Arnulf schon schreibt, braucht die wenigste Software von damals welche. Wenn du preisgünstig einen 387SX irgendwo ergatterst, dann pack' ihn gern dazu - viel Software, die den wirklich braucht, wirds aber kaum geben 
Was die Diagnose-Karten betrifft: Was haste denn da für eine? So ein ISA-PCI-Kombi-Teil?