Beiträge von Xaar

    HD Tune in einer älteren Version wäre eine Idee - lt. Chip.de-Download-Webseite für HD Tune 2.55 und auch heise.de-Download-Webseite für HD Tune 2.55 läuft das auch noch unter Windows 2000. Allerdings ist die Version 2.55 schon rund 15 Jahre alt - hat also mit neueren Platten und SSDs sicher so seine Schwierigkeiten.


    Wichtig ist, es muss eine Platte die über USB angeschlossen ist getestet werden können.

    Wenn ich mich recht entsinne, kommt es bei USB-Festplatten sehr auf den in der Festplatte verbauten Controller an, ob die SMART-Thematik funktioniert. Zumindest hab' ich schon USB-Festplatten (die intern auf IDE oder SATA umgesetzt haben) gehabt, bei denen das Auslesen der SMART-Werte funktionierte und andere wieder nicht - am selben Rechner und USB-Port.

    Heute als defekt und damit zur Verschrottung aussortiert:

    • NEC FD1231H (3,5"-DSHD-Floppylaufwerk)
    • Pan-International Industrial 400D (40-fach-IDE-CD-ROM-Laufwerk)
    • Maxtor 6Y120L0 (3,5"-120-GB-IDE-Festplatte)

    Die ersten beiden Laufwerke habe ich - zusammen mit drei Festplatten - von 'nem Arbeitskollegen bekommen, wobei die Festplatten intakt sind. Die Maxtor hingegen stammt aus einem Shuttle-Barebone und hat massig defekte Sektoren - also auch was für den Schrott.


    Kann mich auch an keine bedeutenden Chipsätze für P4 von Fremdherstellern nicht groß erinnern.

    Du kannst dich an keine Chipsätze nicht groß erinnern - also an viele sehr gut? :trollface: Spaß beiseite: VIA hatte durchaus beim Pentium 4 noch einige Chipsätze am Markt, die ganz gut waren. Außerdem gab es auch noch einige von SiS - die waren aber imho eher im Low-End-Segment zu finden. nVidia hat im Intel-Chipsatz-Markt auch ein bisschen mitgewildert (nForce4, nForce 500, nForce 600, nForce 700 ab dem Pentium 4/D bis zum Core 2 hoch), was aber imho auch eher verhalten viel Erfolg brachte - vllt. noch am ehsten im Zusammenhang mit SLI

    Bei den AMD CPUs der Zeit war halt die Range extrem groß, da lange noch Durons mit niedrigen FSB mitgeschleppt wurden. Glaube das und der Cache waren damals die Marketingunterscheidungen um das selbe Die in ne 50 € oder ne viele hundert € CPU unterzubringen.

    Beim Athlon XP war das echt übel. Den Athlon XP 2600+ bspw. gabs im Endeffekt in 7 Varianten mit 3 verschiedenen CPU-Kernen:

    • Thoroughbred-B-Kern (256 kB L2-Cache)
      • FSB266: 2133 MHz
      • FSB333: 2083 MHz
    • Barton-Kern (512 kB L2-Cache)
      • FSB266: 2000 MHz
      • FSB333: 1917 MHz
      • FSB400: 1900 MHz
    • Thorton-Kern (256 kB L2-Cache; Barton mit halbem L2-Cache)
      • FSB266: 2133 MHz
      • FSB333: 2083 MHz

    Letztlich hat der Thorton den Thoroughbred-B nur abgelöst und damit auch die selbe Taktung. Wobei sich mir nicht so recht die Differenz beim Barton erschließt: Das "Leistungsplus", was FSB333 ggü. FSB266 bringen soll, wird durch 83 MHz weniger Takt ausgeblichen - beim Sprung auf FSB400 hingegen machen es nur noch 17 MHz weniger aus?


    Die beiden ersten Seiten in Deinem Anhang erwähnen "200 MHz FSB", was totaler Quatsch ist, denn einen mit 200 MHz getakteten FSB bieten erst die letzten Sockel-A-Bretter etwa mit dem "nvidia nForce2 400 Ultra" oder dem "Via KT 600" oder dem "SiS 741" Chipsatz drauf.

    Gemeint ist bei dem A7V der "FSB200", der mit 100 MHz getaktet ist. Der Unsinn mit den 200 MHz rührt wahrscheinlich daher, dass beim Sockel-A mit jedem Takt zwei Signale übertragen werden.

    Die Angabe "200 MHz FSB" ist zu der Zeit aber keine unübliche Angabe gewesen: Bei AMDs Sockel 462 (A) wurden FSB-Takte mit 200/266/333/400 MHz DDR angegeben, bei Intels Sockel 423/478/603/604 mit 400/533/667/800 MHz Quadpumped - für FSB-Basis-Takte von 100/133/166/200 MHz. Ist natürlich irritierend, dass in einem Handbuch einmal von bis zu 200 MHz die Rede ist - und dann später Angaben von 90-133 MHz (Rev. 1.02) bzw. 100-133 MHz (Rev. 1.04) zu finden sind.

    Die Angabe "MT/s" kenne ich erst merklich später - in der englischen Wikipedia ist der zugehörige Artikel zu Transfers per second im Februar 2006 erstellt worden. Vermutlich wurde der Begriff eingeführt, um solche Irritationen zu verringern.


    Ganz schön verwirrend das ganze. Ich bin davon ausgegangen 133 MHz FSB x 10 Multiplier = 1333 MHz des entsprechenden Athlons.

    Der Multiplikator bezieht sich schon auf 133 MHz Basis-Taktung des FSB. Die Angabe "266 MT/s" bezieht sich auf die Datenübertragung von der CPU, da hier zwei Datenpakete pro Takt übertragen werden ("Double Data Rate" - DDR). Bei Intel wurden vier Datenpakete pro Takt übertragen ("Quadpumped" - wären hier also bei 133 MHz Basis-Taktung des FSB 533 MT/s).


    Vermutlich wieder ein Marketingtrick um das Board als "schneller" zu vermarkten. Auf den ersten Blick scheint es im Vergleich zur Konkurrenz ja so.

    Ja - und nein. Ja, da der erste K7 Athlon damit punkten konnte 2 Datenpakete in einem Zyklus zu übertragen, wogegen der direkte Konkurrent Pentium III nur 1 Datenpaket pro Takt (gelegentlich auch als "Single Data Rate" - SDR bezeichnet; was aber auch irritiert, da "SDR" auch für "Synchronous Dynamic RAM" steht) übertragen konnte. Und Nein, denn Intel hat das Ganze dann aber mit dem kurz darauf eingeführten Pentium 4 quasi "umgedreht" - denn ab diesem wurden bei Intel 4 Datenpakete übertragen (o. g. "Quadpumped"), bei AMD blieb es aber bei 2 Datenpaketen pro Takt. Die Variante mit 2 Datenpaketen pro Takt gab es bei Intel nur äußerst selten, bspw. beim allerersten Itanium - der Itanium 2 nutzte dann auch die Quadpumped-Geschichte.


    Hatte dann durch Zufall noch ein Asus A7V Motherboard bekommen, noch mit SD-RAM und angeblich Support bis zum 1400+.

    Hier das gleiche Spiel. Mehr als ein 1000 MHz Athlon wollte trotz korrekter Jumperung nicht laufen. Bei mehr einfach kein Bild.
    FSB133 statt FSB100 brachte das gleiche Ergebnis. Also habe ich das Projekt mit diesem Board auch eingestampft.

    Das ASUS A7V (Handbuch dazu) hat als Chipsatz einen VIA Apollo KT133 - der kann nur 200 MHz FSB - alles darüber ist abseits der Spezifikationen.

    Also entweder werden die Boards mittlerweile alt und anfällig oder die Sockel A Plattform war tatsächlich so schlecht wie manche schimpfen.

    Das "Problem" beim Sockel A ist eher, dass der sich über viele Jahre hinzog:
    Angefangen hat das Mitte 2000 mit dem AMD Athlon Thunderbird, der anfangs nur mit 200 MHz FSB lief (erste Modelle von 650 MHz bis 1000 MHz, später aufgebohrt bis 1400 MHz mit 200 oder 266 MHz FSB Mitte 2001). Später kamen der Athlon XP mit Palomino-Kern (Herbst 2001 bis Frühjahr 2002 mit 266 MHz FSB; Taktung von 1333 MHz (1500+) bis 1733 MHz (2100+)), Thoroughbred-Kern (Mitte-Ende 2002 mit erst 266 MHz FSB, später 333 MHz und zuletzt noch 400 MHz FSB; Taktung von 1400 MHz (1600+) bis 2133 MHz (2600+ mit 266 MHz FSB), 2250 MHz (2800+ mit 333 MHz FSB) bzw. 2200 MHz (3100+ mit 400 MHz FSB)), Barton-Kern (Frühjahr 2003 bis Ende 2004; doppelter Cache ggü. den Vormodellen; Taktung von 1800 MHz (2500+ mit 400 MHz FSB) bis 2333 MHz (3200+ mit 333 MHz FSB)) und Thorton-Kern (Barton mit halbem Cache als Ersatz für den Thoroughbred) dazu. Angegeben sind die Release-Daten der Prozessoren - produziert wurden die natürlich noch länger.

    Hinzu kommt, dass es für den Sockel A im Laufe der Prozessor-Entwicklung viele Chipsätze auf den Markt kamen. Alleine bei VIA listet die Wikipedia für den Slot A (Vorläufer) und Sockel A 22 Varianten auf (grob zusammengefasst sinds immernoch locker 12 Varianten), die im Laufe der Zeit rauskamen. Dazu gab es noch Chipsätze von AMD, nVidia und SiS, die eine große Leistungsspanne abdeckten.

    Wir haben hier also eine Lebensspanne von gut und gern 4 Jahren, in denen immer wieder neue Prozessoren mit z. T. neuen Spezifikationen rauskamen. Dabei hat sich der FSB immer wieder erhöht: Von 200 MHz (Mitte 2000), über 266 MHz (Ende 2000), 333 MHz (Herbst 2002) bis 400 MHz (Frühjahr 2003). Da ist es doch nicht verwunderlich, dass Boards aus der Frühzeit des Sockel A (wie das genannte ASUS A7V) nicht alles abdecken können. Wenn du sowas suchst, solltest du eher Ausschau nach der letzten Generation (VIA KT600 wie beim Board im Eingangspost oder KT880; nVidia nForce 2 400) suchen. Leider sind die aufgrund von vielen Ausfällen dank Elko-Seuche mittlerweile recht rar gesäät - und damit gern sehr kostenintensiv.

    Zum eingangs erwähnten KT600-Board ist mir auf deinen Fotos noch was aufgefallen: Man kann im BIOS schon die Taktung vom FSB anpassen (erstes Bild, Eintrag "CPU Host Clock Control" - der ist ist bei dir auf Disabled), aber dafür ist es ja nun auch zu spät.

    Ich glaub' ich steh' irgendwie auf'm Schlauch: Ich dachte, ich muss für das AUR separat ein Repository angeben? Oder war das bei yaourt noch notwendig, bei pikaur aber nicht mehr? :b5:

    Und ja: pikaur aktualisiert sich selbst mit, wenn ich es mittels pikaur -Syu laufen lasse.

    EDIT: Ok, ich glaub', ich hab's nun verstanden. Hab' mal eben alle ungenutzten Pakete/Repositorys vom Rechner geworfen und bereinigt und nochmal ntpdate neu installiert - ging auf Anhieb. War mir echt nicht bewusst, dass ich kein separates Repository angeben muss, wenn ich pikaur nutze. Danke für die Hilfe!


    Wobei ich sowieso mal schauen müsste, welche Pakete ich davon nutze - gibt's da einen einfachen Weg, das zu filtern, aus welchem Repository die ganzen installierten Pakete stammen?

    Hab' dazu mal kurz recherchiert und etwas gefunden: Mittels pacman -Qm erhalte ich eine Liste fremder Pakete. Bei mir sind das drei Pakete, die für mich noch von Relevanz sind: ntpdate, pikaur und xfe. Ansonsten ist noch irgend ein Theme installiert, was ich nicht mehr brauche.

    EDIT: ntpdate habe ich jetzt mal durch ntpd ersetzt, das sollte damit auch laufen. Bleiben noch pikaur und xfe.

    Zugegebenermaßen war mir nicht mal bewusst, dass archlinuxfr einfach eine individuelle AUR-Paket-Zusammenstellung war - ich dachte, das wäre das komplette AUR als vorkompilierte Pakete (was ich durchaus als vorteilhaft erachte, da ich schon tlw. 3-4 Stunden drauf warten durfte, dass irgend ein größeres Paket erstmal auf meinem recht langsamen ThinkPad X301 kompiliert wurde).


    archlinux.fr war früher ein einfacher weg yaourt zu bekommen, falls man eh auf yayoder eben pikaur umgestiegen ist kann man ja das repo entfernen und alte Pakete aufräumen.

    yaourt hatte ich früher auch genutzt, jetzt pikaur. Wenn ich jetzt archlinuxfr rauswerfe ist das ja gut und schön (bleibt mir ja auch nix Anderes übrig) - aber was ist mit den Paketen daraus? In den normalen Repos vom Arch Linux sind die bisherigen AUR-Pakete ja nicht enthalten, sodass diese nicht mehr aktuell gehalten werden - oder sehe ich was falsch?

    Wobei ich sowieso mal schauen müsste, welche Pakete ich davon nutze - gibt's da einen einfachen Weg, das zu filtern, aus welchem Repository die ganzen installierten Pakete stammen?

    Ich hab' mal eine Frage: Seit ein paar Wochen bekomme ich bei meinen Arch-Linux-Installtionen, bei denen ich pikaur nutze, die folgende Fehlermeldung bei Abfragen des AUR über pikaur:

    Code
    Fehler: Konnte Datei 'archlinuxfr.db' nicht von repo.archlinux.fr übertragen : The requested URL returned error: 404


    Ich kann die Abfrage dann abbrechen und pikaur aktualisiert dann bis auf die AUR-Pakete auch den Rest - aber eben die AUR-Pakete nicht mehr.

    Wie ich gerade gelesen habe, wurde repo.archlinux.fr abgeschalten. Lt. Arch-Wiki-Eintrag zu Unofficial user repositories gibts ja eine Menge anderer als archlinuxfr. Hat jemand eine Empfehlung, welches man nutzen könnte?

    ASUS A7N8X-X:

    Hier war beim BIOS-Update das Flashen aus mir nicht bekanntem Grund fehlgeschlagen (Bildschirm wurde mittendrin schwarz), sodass das BIOS-EEPROM mit einem defekten Image versehen war. Leider ist das verbaute EEPROM eins, was nicht nur über einen mechanischen Adapter mit meinem EPROMmer beschrieben werden konnte, sondern es brauchte einen FWH/LPC+-Adapter. Zum Glück hab' ich in Italien einen passenden gefunden. Der kam gerade an - also flott mal den EEPROM gelöscht und mit dem neusten Image beschrieben: Und schon bootet das Gute nForce-400-Board wieder :b1:

    Doofe Frage: Ist die CMOS-Stützbatterie (vermutlich eine CR2032) noch in Ordnung? Ich hab' hier ein ASUS A7N8X, bei dem dank leerer CMOS-Stützbatterie die CPU-Erkennung nicht so recht will. Mit neuer Batterie geht das Ganze.

    Ansonsten wäre Dirks Frage auch noch interessant: Ist das eine gemoddete CPU? Die Athlon XP wurden ja gern mal mittels diverser Hardwarebrücken übertaktet.


    Kannst hier mal checken ob die Modem Werte passen. Mit ner Docsis 3.1 box bekommt man normal schon ungefähr 900-950Mbit/s down. https://www.vodafonekabelforum.de/viewtopic.php?t=39941

    Jo, passt soweit - zumindest aktuell. Hab' jetzt auch nochmal 'nen Speed-Test laufen lassen, jetzt warens um die 670 MBit/s :D Ich will aber nicht ausschließen, dass es auch an meiner Verkabelung liegt: Ich hab zwischen Fritz!Box und Rechner ja auch noch 'nen kleinen GbE-Switch hängen, der mit 'ner Cat-6-UTP-Flachleitung an die Fritz!Box angeschlossen ist (aktuell an deren 2,5-GbE-Port). Muss ich vllt. mal beobachten, ob das 'nen Unterschied macht. Wenn ich per WLAN an der Fritz!Box dranhänge, habe ich aktuell sowieso keinen Rechner, der auch nur ansatzweise an die 1 GBit/s rankäme, das Maximum ist da zur Zeit eher so 600-800 MBit/s im Idealfall.


    Hier in der Gegend gibts dann zwei Docsis 3.1 Downstream und Upstream Channels die das Problem lösen :P

    Verbindung sind hier lt. Anzeige zwanzig Down- und fünf Up-Streams nach DOCSIS 3.0. Datenrate ist sogar mit 1100 MBit/s Down bzw. 55 MBit/s Up angegeben.

    Was ich nur merkwürdig finde: Während meine alte Fritz!Box 6490 just letzte Woche von Fritz!OS 07.29 auf 07.56 aktualisiert wurde, zeigt mir die neue 6660 das installierte Fritz!OS 07.29 als aktuellste Version an. Aber vllt. kommt das ja noch die Tage - ist ja eine vom Provider gestellte, keine eigene.