Beiträge von Xaar

    Da hat sich doch noch ein zweites "m" in die Dimension reingemogelt :D

    Der "Netzschalter" ist bei ATX-Boards nur ein Taster, mit dem kurzzeitig zwei Pins kurzgeschlossen werden. Das dürfte auch bei dem Siemens-Nixdorf D981 so sein. Müsste man nur mal schauen, wie die Belegung dort ist. Hat das Siemens-Nixdorf 'nen durchgehenden Stecker für alle Frontanzeigen? Oder sind das einzelne Steckerchen, wie es bei "normalen" (d. h. einzeln erwerbbaren) Gehäusen üblich ist?

    Siemens hat da sowieso 'n bisschen selbst sich verwirklich.

    Das Board, was du da hast, ist ein Gigabyte GA-6BXC. Das hat den Intel i440BX als Chipsatz - also den Nachfolger vom i440LX. Mit dem Board kannste in ganz andere Dimmensionen vorstoßen :D Dort sollte sich problemlos - soferns PCB Rev. 2.0 ist (kann ich auf den Fotos nicht erkennen) - ein Pentium III im 1 GHz-Bereich mit 768 MB RAM drauf betreiben lassen (CPU-Support-Liste). Sonst immerhin noch ein Pentium III 600 mit Katmai-Kern und 100 MHz FSB. 133 MHz FSB gehen bei dem Board zwar auch, aber da übertaktest du den Chipsatz - und damit auch die AGP- und PCI-Slots, was viele Karten nicht problemlos mitmachen.

    Es ist halt die große Frage: Was machst du damit? "Alte Spiele spielen" ist immer relativ. Das kann Pac-Man sein - das kann aber auch sowas wie Quake III sein. Bei Ersterem wäre 'n Pentium II 233 weit unterfordert - bei letzterem wäre er schon gut beschäftigt (auch in Abhängigkeit der Grafikkartenwahl) :D Rein theoretisch "verarbeiten" sollte das Board einen Pentium II 333 bzw. einen Celeron 533 (mit Mendocino-Kern, also PPGA-Gehäuse) können. Alle CPUs mit 100 MHz FSB gehen zwar auch, laufen aber langsamer - also zwischen 233 MHz (beim 350er wie deinem) und 300 MHz (beim 450er Pentium II). Die ersten Pentium III (512 kB Cache; 450 bis 600 MHz - bei 100 oder 133 MHz FSB) würden sicherlich auch noch laufen, aber da meckert dann das BIOS wieder rum - und mehr als 400 MHz (d. h. Pentium III 600 mit 100 MHz FSB mit nur 66 MHz FSB betrieben) wären dann auch nicht drin.


    warum würde man das wollen? Ich muss also jedes mal in das Drucker WLAN wenn ich drucken will, und dann wieder in das mit Internet? Warum nicht einfach den Drucker ins WLAN hängen? Mein Drucker macht das so, quasi ein Printserver mit WLAN statt LAN..

    Es soll Leute geben, die nicht wollen, das permanent alles am Internet hängt. Und schon gar nicht permanent durch die Gegend funkt.

    Was ich habe, steht ja oben: 'nen Pentium II 266, 'nen Celeron A 300 (Slot 1) und diverse Celeron 400-500 (Sockel 370). Für den Celeron A 300 bedürfte es einem Kühler für Prozessoren in der Gehäuseform SEPP (heißt so), für die anderen Celerons einem Adapter für Sockel 370-Prozessoren auf Slot 1 ("Slotket" - auf dem Bild ist übrigens sogar ein PPGA-Celeron abgebildet, wie ich ihn da hätte) sowie einem Kühler für Sockel 370-PPGA-Prozessoren.

    Falsch machst du nix. Das Board kann nur 66 MHz FSB - mehr geht beim i440LX nicht. Und der Prozessor hat einen festen (d. h. nicht einstellbaren) Multiplikator von 3,5 - also kommt am Ende 3,5 x 66 MHz = 233 MHz raus. Die CPU könnte auch mit 100 MHz FSB laufen - aber das gibt wiederum das Board nicht her.

    Nein, eher nicht. Höchstens 'ne CPU mit 66 MHz FSB besorgen :D Ich hätte da sicher was da, aber sonderlich toll wäre das alles nicht... 'n Pentium II 266 (Klamath - also die erste Baureihe), 'n Celeron A 300 (also der mit 128 kB Cache) oder diverse Celeron für den Sockel 370 (d. h. es wäre ein Adapter nötig!) mit 400 bis 500 MHz. Aber allesamt ohne Kühler. Beim 266er Pentium II würde ja noch der vom 233er bzw. 350er gehen - aber beim Celeron A für den Slot 1 oder die Sockel 370-Celerons wären andere von Nöten.



    Die frage ist, ob die noch voll gecached werden und so in voller Geschwindigkeit laufen können.

    Hab gerade da was beim Pentium II 350 SL2SF gefunden:

    Zitat von http://www.cpu-world.com/sspec/SL/SL2SF.html

    Cacheable address space supports up to 4 Gbytes.

    Hab' ich schon gelesen. Hab mittlerweile auch rausgefunden, dass das BIOS V4.06 R1.06.981 den Support für den Deschutes mitgebracht hat - und den Covington.

    Wie siehts da Prozessorseitig aus? Haste den Pentium II 350 da nachwievor mit 233 MHz laufen - oder ist wieder der Pentium II 233 drauf?


    Die frage ist, ob die noch voll gecached werden und so in voller Geschwindigkeit laufen können.

    Sollten sie eigentlich. Den Cache bringt ja die CPU mit - auf dem Board (wie zu Pentium-Zeiten) ist da ja nix mehr - und die CPU kann auf 'nem anderen Board mit 'nem anderen Chipsatz auch diese Menge an Speicher cachen.

    Mach' erstmal eine Sache fertig. ;) Erstmal das BIOS-Update, dann gehts mit Windows weiter (oder nicht...).

    Zu dem Windows-Fehler: Ich bin da komplett durcheinander, da hier kreuz und quer mehrere Probleme gleichzeitig beschrieben sind. Was hast du gemacht (bzw. willst du machen) und wo tritt welcher Fehler auf?

    Das ist mal aus der Readme kopiert - daher bootet die Diskette bei dir auch nicht, ist also doch nicht bootfähig. Es ist aber dringend anzuraten, dass du von Disketten bootest! Einfach mal im MS-DOS-Fenster unter Windows 98 "SYS C: A:" eintippe, dann werden die Windows 98-Startdateien auf die Diskette kopiert. Danach von der Diskette booten - und es sollte laufen :)

    In der autoexec.bat steht auch nur Folgendes drin:

    Code
    @ECHO OFF
    flashbio D981_00.omf

    Damit sollte der "richtige" Befehl klar sein: FLASHBIO D981_00.OMF

    Also wenn ich die Beschreibung (inkl. Deppenleerzeichen D:) recht verstehe, sollte die booten:

    Zitat von http://support.ts.fujitsu.com/download/Showdescription.asp?SoftwareGUID=973DB444-3BE1-4077-8A35-318D81856366

    Installations Beschreibung:

    Boot the system with the inserted Flash BIOS floppy disk.
    The FLASHBIO.EXE utility first reads in the BIOS Update file.
    Once the Flash Memory type has automatically been recognised, programming
    begins. The old BIOS
    Setup is deleted and overwritten with the contents of the BIOS Update file.

    Aber kannst ja auch mal draufschauen, was auf der Diskette drauf ist. Wenn da 'ne io.sys, command.com und msdos.sys (oder ibmbio.com, ibmdos.com und 'ne command.com, wenns 'n IBM DOS oder DR-DOS nutzt))

    Dazu schrieb' ich schon etwas:


    Wenn du Windows 98 von CD bootest, wird automatisch eine Bootdiskette "emuliert" (wenn man so sagen mag). Das reell vorhandene Laufwerk ist in deinem Falle dann B:

    Ansonsten: Wenn du eh Windows 98 installiert hast, drück' unmittelbar nach dem POST (also wenn das "Windows 98 wird gestartet..." auf dem Bildschirm erscheint) mal auf F8. Dann erscheint ein Startmenü. Dort wählst du "Nur Eingabeaufforderung" aus - und landes im DOS-Modus. Dort solltest du das Diskettenlaufwerk direkt als A: ansprechen können. Alternativ kannst du den Rechner auch nach dem Booten von Windows 98 im DOS-Modus neustarten, in dem du auf "Start" -> "Beenden..." -> "Im MS-DOS-Modus neu starten" auswählst.

    Ich würde da eher auf 'n falsches (selbstgebautes?) Kabel tippen :D Das hatte ich auch schon, dass die dort verdreht waren. Aber da ich ja hier die Auswahl habe, fliegen solche Kabel dann einfach weg. Bei älteren Leitungen haste zuweilen nicht mal diese "Nase" dran - dann isses eh wurst :D

    Okay, da hab' ich das wohl übersehen.

    Wie meinst du das mit "im DOS [...] wird es überhaupt nicht angesprochen"? Wenn du DOS von der Festplatte bootest und es dann ansprechen willst? Oder wenn du DOS von der Windows 98-CD-ROM bootest?

    Ansonsten leg' dir doch unter Windows 98 mal eine Startdiskette an, lass die im Laufwerk und boote den Rechner davon. Wenn das Laufwerk in Ordnung ist, sollte das ja keine Problem geben.

    Bei mir ist das Tonabnehmersystem das VM 2103 von Tesla :3 Da kann man auch die Nadel einzeln tauschen - und die Leitungen zum System selbst ist tlw. gesteckt, tlw. auch verlötet (hab ich beides schon gesehen).