Da hier einiges durcheinander geht, nochmal kurz 'ne informative Frage:
Was sagt Memtest nun zu den RAM-Modulen? Hast du die jeweils einzeln und im Verbund getestetet, ohne, dass es dort Fehler gibt? Bevor man mit anderen Sachen anfängt ist es schon nicht verkehrt, erstmal zu checken, ob der Arbeitsspeicher in Ordnung ist - wenn dem nicht so ist, kann sich das schon in merkwürdigen Fehlern äußern.
Und nochmal zum Diskettenlaufwerk: @Diamant: Ich habe bisher noch kein Diskettenlaufwerk gehabt (und mein Bestand umfasst derzeit 58 3,5"-Diskettenlaufwerke für den PC-Bereich von 13 Herstellern), wo ich was "wegsäbeln" musste - das hat IMMER gepasst. Die Anordnung der Aussparung (sofern denn vorhanden) relativ zum Pin 1 am Kabel (Rote Ader) ist immer gleich. Auch die Regel, dass die beiden Roten Adern entweder direkt nebeneinander liegen oder beide ganz außen, hat bisher immer gepasst, wenn die Stecker nebeneinander angeordnet waren (übereinander hatte ich auch schon). Außerdem war auf den Diskettenlaufwerke bisher immer erkenntlich, wo Pin 1 ist. Entweder durch 'ne direkte Markierung oder durch ein quadratisches Lötauge (statt dem sonst verwendeten runden). Das siehste aber bei manchen Laufwerken nur, wenn du es von allen Seiten (v. A. von oben) betrachten kannst - also im ausgebauten Zustand.
Das Einfachste ist dort, das Laufwerk auszubauen, in einem anderen Rechner einzubauen und dort zu testen - um auszuschließen, dass es seitens der Boards kommt. Wenn das Laufwerk da funktioniert, könnte das heißen, dass das Board Einen weg hat - oder die Spannungsversorgung nicht richtig hinhaut. Da hatte ich auch schon das Phänomen, dass ich den Netzstecker wirklich in beiden Lagen anstecken konnte - was für das Diskettenlauferk fatale Folgen haben kann (immerhin kriegen die Bauteile, die sonst mit 5 V versorgt werden, die 2,4 fache Spannung!).