Diese ganzen Abhängigkeiten sind bspw. etwas, was mich bei Linux stört. Klar, unter Windows haste auch gemeinsam genutzte Bibliotheken, aber die schränken sich (zumindest nach meiner praktischen Erfahrung) bei Weitem nicht so sehr ein wie das unter Linux der Fall ist. Will ich da eine alte Software (die bspw. nicht mehr weiterentwickelt wird) installieren und es liegt keine passende Bibliothek vor, hab ich ein Problem.
Sicherlich isses praktisch, wenn man Vielgenutztes nicht doppelt und dreifach vorliegen hat - aber bei heutigen Speichermöglichkeiten ist das kaum noch ein Argument - zumindest für den gewöhnlichen Anwender.
Auch wenn neuere Versionen vllt. nicht so radikale Schnitte machen wie es bspw. bei der Oberfläche von MS Office 2003 zu 2007 getan wurde, kann man dennoch 'ne ältere Version besser finden. Man muss doch nicht zwingend immer alles toll finden, was an Änderungen getan wird.
Zumal: Die beiden Male, die ich bisher ein Upgrade von Ubuntu gemacht habe, war die halbe Installation nach dem Upgrade im Arsch, weil irgendwelche Bibliotheken aktualisiert worden sind - anscheinend aber nicht richtig. Da hats die halbe Bedienoberfläche total durcheinander gewürfelt, weil manches Alt und manches Neu war - aber gepasst hats nicht mehr zusammen. Da bin ich im Endeffekt mit 'ner Neuinstallation besser gefahren. Mag vllt. ein Einzelfall gewesen sein (wobei das bei den Upgrades auch bei Anderen schon schiefgelaufen ist, also ist nicht nur ein Problem bei mir gewesen).
Von daher: Auch wenn die Ganze Registry-Geschichte unter Windows wahrlich nicht schön ist, ist mit die Software-Handhabung unter Windows nachwievor lieber.