Beiträge von Xaar


    Hatte dann durch Zufall noch ein Asus A7V Motherboard bekommen, noch mit SD-RAM und angeblich Support bis zum 1400+.

    Hier das gleiche Spiel. Mehr als ein 1000 MHz Athlon wollte trotz korrekter Jumperung nicht laufen. Bei mehr einfach kein Bild.
    FSB133 statt FSB100 brachte das gleiche Ergebnis. Also habe ich das Projekt mit diesem Board auch eingestampft.

    Das ASUS A7V (Handbuch dazu) hat als Chipsatz einen VIA Apollo KT133 - der kann nur 200 MHz FSB - alles darüber ist abseits der Spezifikationen.

    Also entweder werden die Boards mittlerweile alt und anfällig oder die Sockel A Plattform war tatsächlich so schlecht wie manche schimpfen.

    Das "Problem" beim Sockel A ist eher, dass der sich über viele Jahre hinzog:
    Angefangen hat das Mitte 2000 mit dem AMD Athlon Thunderbird, der anfangs nur mit 200 MHz FSB lief (erste Modelle von 650 MHz bis 1000 MHz, später aufgebohrt bis 1400 MHz mit 200 oder 266 MHz FSB Mitte 2001). Später kamen der Athlon XP mit Palomino-Kern (Herbst 2001 bis Frühjahr 2002 mit 266 MHz FSB; Taktung von 1333 MHz (1500+) bis 1733 MHz (2100+)), Thoroughbred-Kern (Mitte-Ende 2002 mit erst 266 MHz FSB, später 333 MHz und zuletzt noch 400 MHz FSB; Taktung von 1400 MHz (1600+) bis 2133 MHz (2600+ mit 266 MHz FSB), 2250 MHz (2800+ mit 333 MHz FSB) bzw. 2200 MHz (3100+ mit 400 MHz FSB)), Barton-Kern (Frühjahr 2003 bis Ende 2004; doppelter Cache ggü. den Vormodellen; Taktung von 1800 MHz (2500+ mit 400 MHz FSB) bis 2333 MHz (3200+ mit 333 MHz FSB)) und Thorton-Kern (Barton mit halbem Cache als Ersatz für den Thoroughbred) dazu. Angegeben sind die Release-Daten der Prozessoren - produziert wurden die natürlich noch länger.

    Hinzu kommt, dass es für den Sockel A im Laufe der Prozessor-Entwicklung viele Chipsätze auf den Markt kamen. Alleine bei VIA listet die Wikipedia für den Slot A (Vorläufer) und Sockel A 22 Varianten auf (grob zusammengefasst sinds immernoch locker 12 Varianten), die im Laufe der Zeit rauskamen. Dazu gab es noch Chipsätze von AMD, nVidia und SiS, die eine große Leistungsspanne abdeckten.

    Wir haben hier also eine Lebensspanne von gut und gern 4 Jahren, in denen immer wieder neue Prozessoren mit z. T. neuen Spezifikationen rauskamen. Dabei hat sich der FSB immer wieder erhöht: Von 200 MHz (Mitte 2000), über 266 MHz (Ende 2000), 333 MHz (Herbst 2002) bis 400 MHz (Frühjahr 2003). Da ist es doch nicht verwunderlich, dass Boards aus der Frühzeit des Sockel A (wie das genannte ASUS A7V) nicht alles abdecken können. Wenn du sowas suchst, solltest du eher Ausschau nach der letzten Generation (VIA KT600 wie beim Board im Eingangspost oder KT880; nVidia nForce 2 400) suchen. Leider sind die aufgrund von vielen Ausfällen dank Elko-Seuche mittlerweile recht rar gesäät - und damit gern sehr kostenintensiv.

    Zum eingangs erwähnten KT600-Board ist mir auf deinen Fotos noch was aufgefallen: Man kann im BIOS schon die Taktung vom FSB anpassen (erstes Bild, Eintrag "CPU Host Clock Control" - der ist ist bei dir auf Disabled), aber dafür ist es ja nun auch zu spät.

    Ich glaub' ich steh' irgendwie auf'm Schlauch: Ich dachte, ich muss für das AUR separat ein Repository angeben? Oder war das bei yaourt noch notwendig, bei pikaur aber nicht mehr? :b5:

    Und ja: pikaur aktualisiert sich selbst mit, wenn ich es mittels pikaur -Syu laufen lasse.

    EDIT: Ok, ich glaub', ich hab's nun verstanden. Hab' mal eben alle ungenutzten Pakete/Repositorys vom Rechner geworfen und bereinigt und nochmal ntpdate neu installiert - ging auf Anhieb. War mir echt nicht bewusst, dass ich kein separates Repository angeben muss, wenn ich pikaur nutze. Danke für die Hilfe!


    Wobei ich sowieso mal schauen müsste, welche Pakete ich davon nutze - gibt's da einen einfachen Weg, das zu filtern, aus welchem Repository die ganzen installierten Pakete stammen?

    Hab' dazu mal kurz recherchiert und etwas gefunden: Mittels pacman -Qm erhalte ich eine Liste fremder Pakete. Bei mir sind das drei Pakete, die für mich noch von Relevanz sind: ntpdate, pikaur und xfe. Ansonsten ist noch irgend ein Theme installiert, was ich nicht mehr brauche.

    EDIT: ntpdate habe ich jetzt mal durch ntpd ersetzt, das sollte damit auch laufen. Bleiben noch pikaur und xfe.

    Zugegebenermaßen war mir nicht mal bewusst, dass archlinuxfr einfach eine individuelle AUR-Paket-Zusammenstellung war - ich dachte, das wäre das komplette AUR als vorkompilierte Pakete (was ich durchaus als vorteilhaft erachte, da ich schon tlw. 3-4 Stunden drauf warten durfte, dass irgend ein größeres Paket erstmal auf meinem recht langsamen ThinkPad X301 kompiliert wurde).


    archlinux.fr war früher ein einfacher weg yaourt zu bekommen, falls man eh auf yayoder eben pikaur umgestiegen ist kann man ja das repo entfernen und alte Pakete aufräumen.

    yaourt hatte ich früher auch genutzt, jetzt pikaur. Wenn ich jetzt archlinuxfr rauswerfe ist das ja gut und schön (bleibt mir ja auch nix Anderes übrig) - aber was ist mit den Paketen daraus? In den normalen Repos vom Arch Linux sind die bisherigen AUR-Pakete ja nicht enthalten, sodass diese nicht mehr aktuell gehalten werden - oder sehe ich was falsch?

    Wobei ich sowieso mal schauen müsste, welche Pakete ich davon nutze - gibt's da einen einfachen Weg, das zu filtern, aus welchem Repository die ganzen installierten Pakete stammen?

    Ich hab' mal eine Frage: Seit ein paar Wochen bekomme ich bei meinen Arch-Linux-Installtionen, bei denen ich pikaur nutze, die folgende Fehlermeldung bei Abfragen des AUR über pikaur:

    Code
    Fehler: Konnte Datei 'archlinuxfr.db' nicht von repo.archlinux.fr übertragen : The requested URL returned error: 404


    Ich kann die Abfrage dann abbrechen und pikaur aktualisiert dann bis auf die AUR-Pakete auch den Rest - aber eben die AUR-Pakete nicht mehr.

    Wie ich gerade gelesen habe, wurde repo.archlinux.fr abgeschalten. Lt. Arch-Wiki-Eintrag zu Unofficial user repositories gibts ja eine Menge anderer als archlinuxfr. Hat jemand eine Empfehlung, welches man nutzen könnte?

    ASUS A7N8X-X:

    Hier war beim BIOS-Update das Flashen aus mir nicht bekanntem Grund fehlgeschlagen (Bildschirm wurde mittendrin schwarz), sodass das BIOS-EEPROM mit einem defekten Image versehen war. Leider ist das verbaute EEPROM eins, was nicht nur über einen mechanischen Adapter mit meinem EPROMmer beschrieben werden konnte, sondern es brauchte einen FWH/LPC+-Adapter. Zum Glück hab' ich in Italien einen passenden gefunden. Der kam gerade an - also flott mal den EEPROM gelöscht und mit dem neusten Image beschrieben: Und schon bootet das Gute nForce-400-Board wieder :b1:

    Doofe Frage: Ist die CMOS-Stützbatterie (vermutlich eine CR2032) noch in Ordnung? Ich hab' hier ein ASUS A7N8X, bei dem dank leerer CMOS-Stützbatterie die CPU-Erkennung nicht so recht will. Mit neuer Batterie geht das Ganze.

    Ansonsten wäre Dirks Frage auch noch interessant: Ist das eine gemoddete CPU? Die Athlon XP wurden ja gern mal mittels diverser Hardwarebrücken übertaktet.


    Kannst hier mal checken ob die Modem Werte passen. Mit ner Docsis 3.1 box bekommt man normal schon ungefähr 900-950Mbit/s down. https://www.vodafonekabelforum.de/viewtopic.php?t=39941

    Jo, passt soweit - zumindest aktuell. Hab' jetzt auch nochmal 'nen Speed-Test laufen lassen, jetzt warens um die 670 MBit/s :D Ich will aber nicht ausschließen, dass es auch an meiner Verkabelung liegt: Ich hab zwischen Fritz!Box und Rechner ja auch noch 'nen kleinen GbE-Switch hängen, der mit 'ner Cat-6-UTP-Flachleitung an die Fritz!Box angeschlossen ist (aktuell an deren 2,5-GbE-Port). Muss ich vllt. mal beobachten, ob das 'nen Unterschied macht. Wenn ich per WLAN an der Fritz!Box dranhänge, habe ich aktuell sowieso keinen Rechner, der auch nur ansatzweise an die 1 GBit/s rankäme, das Maximum ist da zur Zeit eher so 600-800 MBit/s im Idealfall.


    Hier in der Gegend gibts dann zwei Docsis 3.1 Downstream und Upstream Channels die das Problem lösen :P

    Verbindung sind hier lt. Anzeige zwanzig Down- und fünf Up-Streams nach DOCSIS 3.0. Datenrate ist sogar mit 1100 MBit/s Down bzw. 55 MBit/s Up angegeben.

    Was ich nur merkwürdig finde: Während meine alte Fritz!Box 6490 just letzte Woche von Fritz!OS 07.29 auf 07.56 aktualisiert wurde, zeigt mir die neue 6660 das installierte Fritz!OS 07.29 als aktuellste Version an. Aber vllt. kommt das ja noch die Tage - ist ja eine vom Provider gestellte, keine eigene.

    Internet-Zugang:

    Fritz!Box 6490 Cable mit 512 MBit/s Down- und 25 MBit/s Up-Stream (bzw. bis vor 'ner Woche sogar nur 32 MBit/s Down- und 2 MBit/s Up-Stream) --> Fritz!Box 6660 Cable mit 1 GBit/s Down- und 50 MBit/s Up-Stream

    Musste erstmal das alte Netzwerkkabel zur Fritzbox austauschen - war noch ein Cat. 5 (ohne e!), was immer wieder zu Verbindungsabbrüchen führte. Jetzt tut's an der Stelle ein bis dato ungenutztes Cat. 6A.

    Praktisch komm' ich zwar laut Speedtest "nur" auf 300...600 MBit/s Down-Stream, aber auch das reicht mir, zumal ich aktuell soviel für den 1-GBit-Anschluss zahle wie normalerweise einen 250-MBit/s-Anschluss. Up-Stream werden die 50 MBit/s auch voll erreicht :b1:

    "DIN-Beige"? Ist das nicht das "normale" Schwarz/Dunkelgrau von damals? Aber schaut echt schick aus, das Gute Stück =)

    Apropos "frisch überholt": Hast du was an den Scharnieren gemacht? Bei meinen alten ThinkPads aus der Generation sind die stark Ausbruchgefährdet - sowohl aufgrund der Alterung des Kunststoffs als auch aufgrund ziemlich fester Scharniere.

    Joa, das klingt durchaus sehr ähnlich wie das Original - was bei dem von dir beschriebenen Hintergrund auch nicht verwundert. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich mit solchen Bandhistorien überhaupt nicht auskenne - und auch die Band YES sagt mir nur in einem Zusammenhang etwas: Mit dem Lied "Owner of a Lonely Heart", wenn ich so die Titelliste von YES in der Wikipedia überfliege.

    @Topic: Boston - More Than A Feeling