Beiträge von Xaar


    Die Hardware ist erst "zu Ende", wenn sie kaputt gegangen ist oder man für sich entschieden hat, dass sie "zu Ende" ist. Nur weil M$ nicht will, dass alte Hardware weiter genutzt wird, ist die noch lange nicht "zu Ende". Da kommt dann halt 'nen Linux oder ein anderes freies OS drauf und gut is' (oder es wird einfach mit dem alten Windows weiter gearbeitet - solange die Kiste offline bleibt oder M$ noch Updates dafür liefert - kein Problem).

    Ich schrieb "am Ende" - nicht "zu Ende" ;) Und das bezog sich eher auf die Leistungsfähigkeit. Und da ist das alte ThinkPad (was ich oben mit dem Windows XP auf 'nem Mobile Pentium MMX 233 schrieb) ein gutes Beispiel für. Nach einiger Zeit ist die Hardware eben für "immer das Aktuellste" nicht mehr ausreichend leistungsfähig. Das heißt ja noch lange nicht, dass man die deswegen komplett aufgeben müsste.

    Ich hab hier mehrere alte Rechner - u. A. auch meinen jetzt über 10 Jahre alten Athlon XP (seineszeichens "geboren" im Oktober 2003). Da läuft seit über 10 Jahren Windows XP mit SP2 drauf. Reicht wunderbar aus. Windows 7 oder neuer würde ich dem aber nicht mehr antun. Klar würde es laufen - aber was hätte ich groß davon? 'n Linux draufpacken wäre für mich keine Alternative, da ich in der Hauptsache Windows nutze.

    Linux nutze ich nur für Bastelzwecke - und dafür habe ich einen Pentium 4 2000 mit 'ner 13 Jahre alten IDE-Platte mit Xubuntu 12.04 LTS drauf. Läuft dort prima das OS, ohne Frage. Aber ein Windows 7 oder gar Windows 8 auf der Kiste? Würde ich nicht machen - zumals mir ggü. 'nem Windows XP keinerlei Vorteil bringen würde. Und was hätte ich da davon?

    Zumal der Vergleich Windows <-> Linux in gewisser Weise auch hinkt - bei Windows hast du bei Weitem nicht die Möglichkeiten, das System so anzupassen, dass es auch auf leistungsschwächerer Hardware läuft. Bei Linux hast du die Auswahl zwischen etlichen Distributionen. Und da wirst du wohl kaum ein aktuelles Kubuntu auf dem o. g. Pentium 4 zufriedenstellend zum Laufen bekommen. Ein Aktuelles Lubuntu/Xubuntu hingegen läuft ganz vernünftig - alleine schon weil 'ne ganz andere Oberfläche (mit anderen Systemvoraussetzungen/-belastungen) dabei ist. Bei Windows siehts da schon ärmer aus, was diese Optionen angeht.

    Zumals mich immer wieder erstaunt, was für Rechenleistung es heutzutage bedarf, nur, damit man im Endeffekt (fast) die selben Arbeiten macht, wie vor 10 oder 20 Jahren. Klar, da hat sich - gerade im Internet und was Medienabspielerei angeht - sicherlich viel getan, aber selbst für 'n olles Office-Paket wirds teilweise schon haarsträubend, was da an Mindestvorausetzungen von Nöten ist.

    Aber wir schweifen vom Thema ab.

    Sorry für den Tripple-Post D:

    @Topic: SGI Octane: IBM DDRS-4560 -> Western Digital WDE9100

    Die DDRS kommt in 'ne Fehlerprüfung, da ich da die Vermutung habe, dass die defekt ist. Das installierte IRIX motzt immer mal wieder rum. Außerdem ist die Platte eh voll :oO: Wenn ich 'nen passenden Rahmen für die Platte finde und sie in Ordnung ist, kommt sie wieder rein - ansonsten bleibts bei der WDE9100.


    bei mehreren virtuellen desktops verliere ich die Übersicht

    "ah, wo ist denn jetzt das Programm... da... nee... dort?... auch nicht.. hm... ach da ist es!"

    ich komme mit einem echten desktop wunderbar klar.

    Geht mir genauso :D


    Ich bin gespannt ob Windows 9 noch mit ältern CPU's läuft.
    Win 8.1 braucht ja schon ne AM2 CPU oder ein Core 2.

    Najo, wenn man überlegt, wie alt der AM2 bzw. Core 2 mittlerweile schon sind... Sind von 2006 - das ist schon 8 Jahre her. Klar, läufts auch auf solchen System akzeptabel. Andererseits: Wer hat Windows 7 auf 'nem 2001er Pentium 4 ("Willamette")/Athlon XP ("Palomino") langanhaltend laufen gehabt? Läuft auch, keine Frage, aber auf die Dauer isses sicher nicht sonderlich angenehm. Noch "extremer" wirds bei Windows XP. Oder hat das jemand auf Hardware von Ende 1993 am Laufen gehabt? :D Ich hatte es auf 'nem Pentium MMX-Notebook drauf (233er von Anfang 1998) - lief mehr als nur gruselig, auch aufgrund des geringen Speichers von 96MB. Wobei 96MB anno 1998 durchaus gut waren.

    Irgendwann ist die Hardware nun mal "am Ende". Zumal ich manchmal so den Eindruck habe, dass so manche Befehlssatzerweiterung kaum bis garnicht groß genutzt worden ist - und vom OS sowieso links liegen gelassen wird.


    In so Situationen bin ich über OS X froh. Da kann ich nämlich entscheiden, ob ich zwischen den Fenstern der aktuellen Anwendung (mit CMD+<) wechseln möchte oder zwischen den Anwendungen selber (CMD+Tab). So kann ich dann problemlos die Fenster einzelner Anwendungen mit einem Druck auf einmal tauschen oder zwischen Fenstern blättern. Diese Unterscheidung zwischen Programmen und Fenstern fehlt mir woanders immer.

    So eine Umschaltfunktion fände ich in der Tat auch manchmal hilfreich. Gerade, weil Windows 8.1 bei mir gern mal die Fenster durcheinander haut (speziell bei MS Access merke ich das immer wieder).


    Kann ich mir garnicht vorstellen... Ich werds mal selbst testen - 'ne HDD findet sich - und 'n paar IRIX-CDs habe ich ja auch :D

    So, ich korrigiere mich mal: Ich kanns mir nun vorstellen :fresse:

    Ich musste erstmal herausfinden, wie ich die "neue" Festplatte dazu bringe, dass IRIX die auch mag. Also erstmal gaaaanz versteckt das Partitionierttool starten (Dank dieser Seite hats auch geklappt). Und dann nach 'ner halben Stunde am-Bildschirm-lesen darf ich dann feststellen, dass die 4 Overlays-CDs natürlich NICHT ausreichen um IRIX zu installieren. Dazu sind noch die Foundations 1 und 2 sowie mindestens die Applications CDs von Nöten. Tolle Wolle. Aber andersrum wäre es ja auch zu einfach :oO:

    ThinkPad A31p: Von 2x 512MB DDR-SDRAM PC266 auf 2x 1GB DDR-SDRAM PC400 (läuft aber nur auf 266MHz, da der Chipsatz nicht mehr kann)
    ThinkPad G40: Von 1x 256MB + 1x 512MB DDR-SDRAM PC266 auf 2x 512MB DDR-SDRAM PC266 (könnte auch PC333 - habe ich aber nicht da).

    Damit sollte das XP auf dem A31p mehr "Luft" haben - und das SuSE Linux 9.3 auf dem G40 auch. :)

    Hab ja auch einiges von Silikon Grafik :D

    Da wären:

    • SGI Indy

      • MIPS R5000PC 150 MHz
      • 128 MByte RAM
      • Express Graphics (XZ, GR4/VB3)
      • 4,5 GByte Ultra SCSI HDD (IBM Ultrastar 9ES)
      • SGI IRIX 6.5.18f
    • SGI O2

      • MIPS R5000SC 200 MHz 1 MByte Cache
      • 384 MByte RAM
      • Onboard Grafik
      • 4,5 GByte Ultra Wide SCSI HDD (IBM Ultrastar 2XP)
      • SGI IRIX 6.5.22
    • SGI Octane

      • MIPS R10000 250 MHz 1 MByte Cache
      • 256 MBytes RAM
      • Impact Graphics Second Generation (SE/ESI)
      • 4,5 GByte Ultra Wide SCSI HDD (IBM Ultrastar 9ES)
      • SGI IRIX 6.5.6m

    Also nix Weltbewegendes :D Wobei die Octane 'n bissl rumspackt, bringt des Öfteren Kernel Faults beim Booten ("Software detected SEGV").