Beiträge von Xaar

    Software ist im Moment nur ein schnödes MF-DOOF 6.22 :D Bin noch am Überlegen, was ich mit dem Guten Stück mache. Wollts erst als Basis für diverse HP-IB-Laufwerke nehmen (daher die GPIB-Karte da drin), aber vermutlich werde ich da beim RAM-Ausbau scheitern (atm. 2MB RAM und Windows 95 ist nicht so das Wahre!), so dass für diesen Zweck wohl eher ein anderes PS/2-Modell herhalten darf. Mal schauen, vielleicht nehm' ichs für Novell Netware 3.11 oder 3.12 - oder für ein altes Unix (Xenix, AT&T Unix oder AIX PS/2). Mal guggen. So viel passt dann ja auch nicht auf die 70MB-Platte drauf. Kommt vllt. noch eine 150MB ESDI-Platte dazu - aber ganz sicher bin ich da noch nicht (auch wg. o. g. Offener Klärung der Plattengeometrieablage).

    Großartig was mit Grafischen Betriebssystemen (OS/2 2.x oder ein altes Linux) brauch' ich da auch nicht anfangen - die Onboard-VGA hat nur 256kB RAM. Die XGA-2, die ich verbauen wollte, kriege ich aber nicht zum Laufen, da das BIOS die adf-Datei nicht von Diskette lesen will (obwohl die Datei und die Diskette in Ordnung ist - läuft ja in einem anderen PS/2-Modell ohne Probleme mit der selben adf). Daher wirds wohl bei Text-Mode Only bleiben.

    Für den Fall ist sicher Novell Netware nicht verkehrt zum austesten. Als Client kann ich ja dann 'n anderes System mit Fenster 3.1x nehmen. Mal guggen. Erstmal muss etwas mehr RAM rein - mit 2MB machts nicht so wirklich Spaß :D

    Ich würde fast behaupten wollen, dass es in den 1980er Jahren (sprich ab 1987, als es diese MicroChannel-Reihe gab) noch so recht keine "x86er Server" gab. Für Netzwerke waren damals (TM) eher die ganzen Unix-Kisten oder andere Proprietäre Systeme (bspw. diverse HP 9000-Systeme, DEC VAX-Systeme usw.) bzw. Minicomputer im Einsatz - denke ich zumindest. :D

    Das Erste Modell der PS/2-Serie, was mir als "PS/2 Server" bekannt ist, wären die PS/2 Server 85 - und die kamen irgendwann 1992 raus (Lt. dieser Liste im September 1992).


    ist da sowas wie n CPU-Kühler/Lüfterkombi verbaut worden

    Da ist gar kein CPU-Kühler drauf.

    bläst das Teil die Abluft nach hinten raus? :b1:

    Ja, das macht das Netzteil :D Hat einen recht ordentlichen 120mm-Lüffi drin.


    Ab wann bekam das Modell eigentlich das LCD-Display auf der Schräge beim Anschalter?

    Meines Wissens nach gabs das Modell 80 nicht mit LCD-Display. Das war das Model 95, möchte ich meinen. Das Model 80 hatte maximal einen 386er drin (wobei es wohl auch 486er Boards für das Model 80 gab) - das Model 95 gabs als 486er und später als Pentium. Das Model 95 hat auch ein breiteres Gehäuse - wie das Model 85.

    IBM PS/2 Model 80 (Type 8580-071):

    Ist noch nicht komplett so ausgerüstet, wie ichs gern hätte - aber mehr hab ich bisher nicht geschafft :D

    Drin ist:

    • Intel A80386-20 (getaktet mit 16MHz - k. A., warum da ein 20MHz-Modell eingebaut worden ist)
    • Intel A80387-16B
    • 2MB RAM (Proprietäre Module von IBM)
    • 1,44MB FDD
    • 70MB ESDI-HDD
    • Microchannel-Slots: 3x 32bit MCA-MME, 1x 16bit MCA-AVE, 4x 16bit MCA
    • Erweiterungskarten (von oben nach unten):

      • IBM ESDI Hard Disk Attachment
      • IBM Baseband Network Adapter
      • IBM Token Ring Network 16/4 Adapter/A (long)
      • National Instruments MC-GPIB
      • Future Domain MCS-700
      • <leer>
      • IBM 2-14/4-14MB 386 Memory Expansion/A
      • SKNET GS 8803/1.1 (Ethernet Adapter/G)

    Die FPU sowie alle Erweiterungskarten - mit Ausnahme des ESDI-Controllers - habe ich nachgerüstet.

    Im Moment hab ich noch das Problem, dass ich keine Speichermodule habe, die mit der Speichererweiterungskarte laufen wollen (kann auch defekt sein, die Karte - muss ich mal mit meinem Model 70 überprüfen), dann nörgelt Checkit seltsamerweise rum, dass die CPU nicht mit dem Protected Mode zurecht kommt (EDIT: Scheint ein Problem mit dem RAM zu sein - ohne "DOS=HIGH" in der config.sys gehts) - und außerdem muss ich erstmal guggen, wie ich eine zweite ESDI-Platte zum laufen bekomme, da bei den Maschinen die Plattengeometrie wohl auf der Platte abgelegt ist - das ist aber kein Standard gewesen. Auf jeden Fall ists ein schicker Rechner, wenn auch mit einige "Macken".

    Dieses Sun-CD-Laufwerk ist aber noch ein recht altes ;) Wenn mich nicht alles täuscht, müsste das ein Sun 411 sein (zumindest optisch :D). Das läuft bei mir bspw. problemlos an einer HP 9000 Series 300 aus den 1980er Jahren. Neuere Laufwerke tuns leider nicht.


    Es reicht ja wenn der Nachbar beim rasenmähen, das Stromkabel vom Elektrorasenmäher durchtrennt.

    Also wenn bei euch die Elektroinstallation SO bescheuert aufgebaut ist, dass ein Nachbar, der seine Rasenmäherzuleitung durchtrennt bei dir die Spannungsversorgung ausfallen lässt, dann würde ich bei dem damaligen Elektroinstallateur aber Sturm laufen... SOWAS kann ja echt nicht sein. Oder hängt der Rasenmäher von deinem Nachbarn bei dir in der Steckdose, wo auch dein Rechner dran hängt? ;)

    Das Flashen mit 'ner USV ist wirklich ziemlich übertrieben.. Ich hab schon so einige Rechner geflasht - da ist noch nie just in diesem Moment der Strom ausgefallen ;)

    Um zum Problem zurückzukehren: Was meinst du mit "findet ständig neue CPU"? Bei den Boards, die ich kenne, ist das reichlich egal, was da für eine CPU drin steckt. Der CPU-Typ wird angezeigt beim booten, die Einstellungen (FSB, Multiplikator und ggf. RAM-Takt) werden automatisch ermittelt. Da nörgelt auch das BIOS nicht rum.

    Wo es rummeckert, ist, wenn die Stützbatterie leer ist. Dann haste alle BIOS-Einstellungen auf Standard, wenn du den Rechner zum Ersten mal nach einiger Zeit ohne Spannung wieder einschaltest.

    Ich hätte hier noch 'n externes CD-RW-Laufwerk von HP (sieht aus wie 'n DiscMan :D), das könnte ich weggeben. Ist 50p SCSI mit dem HD-Stecker. Müsste ich aber erstmal testen, hat bei mir an diversen Unix-Workstations nicht gefunzt (was nicht ganz ungewöhnlich ist - die sind doch teilweise recht wählerisch).

    Also ich hab bei mir bis aufs SP4 und das UR1 keine weiteren Updates eingespielt unter Windows 2000. Und das UR1 auch nur, weils eine Software, die ich installiert habe, unbedingt haben wollte - sonst wärs beim SP4 geblieben. Ich seh' da auch keinen Grund, weitere Updates einzuspielen, solange der Rechner Stand-Alone unterwegs ist im Heimnetzwerk (d. h. ohne Internet-Anbindung). So siehts auch unter allen anderen Betriebssystemen aus - sei es Windows 7 oder Windows XP.