Beiträge von Xaar


    Bloß meine Serielle Logitech aus den frühen 90ern benutze ich für meine ältern PC's ohne PS/2 Ports, wie 286er, 386er und einen 486er.

    Genau dafür nutze ich serielle Mäuse auch ;) Das Zerlegen und Reinigen ist leider in den von mir gemeinten Fällen nicht die Lösung, auch wenn das gelegentlich geholfen hat.


    ok...haste die Dinger mal zuerlegt? Ich hab die Erfahrung gemacht, dass aus unerklärlichen Gründen die Kugeln mit den Jahren leichter werden. dann laufen sie logischerweise auch schlechter. Ich würde die Dinger mal zerlegen. Komplett reinigen. auch die Dioden und auf Beschädigung prüfen. (Sichtprüfung) auch die Bauteile. vllt werden die Bauteile auch schwach mit den Jahren...is zwar ned viel drin in so ner Mouse aber ein Widerstand defekt kann schon den Tod bedeuten.

    :rolleyes: Maus aufschrauben und reinguggen ist so ziemlich das Erste, was ich mit einer "neuen" Maus mache ;) Das Zweite ist dann die Reinigung und Begutachtung. Es liegt definitiv nicht an den Kugeln, das kann ich ausschließen (schrieb ich übrigens schon einige Beiträge vorher), es liegt defintiv am "Aufnehmersystem", also an der Erfassung der Bewegung mittels Lichtschranke - oder die anschließende Signalverarbeitung. Widerstände sind - nach meiner Erfahrung - das, was so ziemlich als letztes ganz bleibt, meist stirbt irgend ein Halbleiterbauelement früher - oder ein Elko.


    es gibt halt kaum normale PC-Netzteile unter 300W, und ob da 300W ein 300W-Netzteil 20W ausgibt oder ein 80W-Netzteil 20W dürfte sich schon bemerkbar machen.

    Da hast du vollkommen recht. Allerdings gibts schon Netzteile, die weniger rausbringen. Die sind dann zumeist im mATX-Format (hab ich zwei 200W von Seasonic hier). Vermutlich sind da aber die effizienteren Netzteile doch kostenmäßig nicht günstiger als so eine PicoPSU in Verbindung mit einem passenden Netzteil.

    Dazu brauchste aber auch ein passendes Netzteil, was effizient arbeitet. Zumindest gibts bei uns hier keine Gleichspannungsversorgung mit 12V :D Im Endeffekt verschiebst du also die Geschichte mit dem "Wirkungsgrad" auf das externe Netzteil, was die PicoPSU einspeist. Das kann genauso ineffizient - oder effizient - sein, wie ein PC-Netzteil, ist ja auch ein Schaltnetzteil.

    Kurz gesagt: Ein ziemlich kleines PC-Netzteil, was aus einer Eingangsspannung (wohl in der Regel 12V) die anderen benötigten Spannungen für den ATX-Stöpsel und ein paar Laufwerke bereit stellt. Dadurch haste den Vorteil, dass du kein großes Gehäuse brauchst - du must nur ein externes Netzteil (wie bei einem Notebook) dranhängen und hast ein schön kleines Rechnerchen.

    Ich meine auch nicht "abnutzen", ich meine eher, dass sich der Kunststoff unter Einwirkung von äußeren Einflüssen (Wärme, UV-Strahlung, usw.) von den Eigenschaften (v. A. der Lichtdurchlässigkeit) her verändert.

    Einen Kabelbruch kann ich eigentlich getrost ausschließen. Es sei denn, ihr könnt mir erklären, wie dadurch der Mauszeiger in vertikaler Richtung flüssig sich bewegen lässt, in horizontaler hingegen nicht ;)

    Ist 'n ganz normaler doppelstöckiger PS/2-Anschluss, also so, wie bei dem Elitegroup hier:

    Von so einem (defekten) K7S5A hab ich schon letztens einen PS/2-Doppelport ausgelötet, für ein anderes Mainboard. Das defekte K7S5A ist auch das, was ich nachwievor immer im Schrott sehe, leider vermehrt es sich da nicht :b2:

    Das habe ich auch schon gelegentlich gehabt, aber das ist hier defintiv nicht die Ursache. Wenn ich händisch an dem Rädchen drehe (und ich sehe ja, dass es sich dreht!), es sich aber beim Mauszeiger auf dem Bildschirm nix tut, dann ists gewiss nicht die Kugel.

    Ist nett, aber nein danke. Sockel 775 riecht förmlich nach Bleifreiem Lot D:.. Da warte ich lieber, bis mal wieder was Altes, bleihaltiges im Schrott liegt :D Soll auf ein Abit KT7A rauf, da ist der Maus-Anschluss defekt (hat nur zum Teil Kontakt zur Maus, ist also was verbogen drinnen).

    Hallöchen!

    Da ich heute mal wieder eine Weile mit einer seriellen Kugelmaus gearbeitet habe, ist mir aufgefallen, dass bei mir immer mehr Kugelmäuse (also die, die unten die Kugel drin haben und damit zwei Rädchen bewegen, deren Bewegung via Lichtschranken dann erfasst wird) anfangen zu hakeln, trotz gereinigter Wellen bzw. Kugel. Vornehmlich hab ich das Problem bei seriellen Mäusen, wohl auch, da die in der Regel älter sind als die PS/2-Mäuse, die ich habe.

    Ich hege ja die Vermutung, dass die verwendeten Infrarot-Dioden mit der Zeit "stumpf" werden, also nicht mehr genug Licht herausbringen, das zum Empfänger gelangen könnte. Oder eben die Empfangs-Fotodioden, (oder -Transistoren, was auch immer das für welche sind), die mit der Zeit nicht mehr wollen.

    Hat sich da jemand schon mal mit befasst und u. U. eine "Lösung" gefunden? Rein von der Theorie her müsste man ja - sofern meine Vermutung zutrifft - einfach nur die Diode bzw. die Fotodiode austauschen - aber ohne Typangabe wird das schwierig.

    Dazu musste solche Karten aber erstmal kriegen. Sowas liegt bei uns net auf der Straße rum - und im E-Schrott liegt bei uns eher selten mal PC-Hardware. Und wenn, dann ists eher selten sowas altes. Wobei: Ich hoffe auch schon lange auf ein schrottiges ATX-Mainboard, finde aber immer nur eins, was ich selbst mal reingeworfen habe :fresse:

    Ach, die Speicher. Nö, die laufen vernünftig, memtest86 hat nix zu Meckern gehabt. Ist sowieso so gemacht (wie ich das gelernt habe, bei solchen Maschinen :D), dass die langsameren Riegel die erste Bank belegen - und somit den "Takt vorgeben". Hat bisher nirgends Probleme bereitet.

    Die Grafikkarte selbst hat normale DRAM-ICs in DIP-Bauform als Aufrüstspeicher, sowas hier: http://www.ebay.com/itm/KM41C1000A…1-/390371634794 (nur als Beispiel).

    Diese Speicher-ICs in SOJ-Bauform bräuchte ich für das Twin-Modul auf der Miro. Hab ich testweise mal aus einer ATi WinCharger (Mach64) ausgebaut, funktioniert auch (sind dann 2MB statt 1MB). Aber da ich die WinCharger ganz gern mit 2MB hätte.. :D

    Den Speicher hab' ich selbst aufgerüstet :D Sind ja normale 1024kBit-DRAM-ICs (80ns oder schneller; hab 60ns). Die hab ich vorher natürlich in einem passenden Rechner getestet (memtest), die liefen ohne Probleme. Ich vermute mal, dass die Karte einen Treffer weg hat, die hat vorher schon ordentlich rumgemuckert (wollte zum Beispiel garnicht mehr).

    Die CPU läuft wohl mit 84MHz - bei einem FSB von 42MHz, wie du schon schriebst. Der VL-Bus sollte aber mit weniger als 33MHz laufen, zumindest ist der entsprechende Jumper so gesetzt. Die Probleme bleiben aber gleich, egal, ob der nun mit <=33MHz oder mit >33MHz gejumpert ist (sowohl bei der Karte, als auch beim Mainboard).

    Dass die Miro späne macht, ärgert mich eigentlich, da das durchaus eine gute Karte ist (S3 Vision964). Aber zu der findeste nahezu garnix im Internet ._.

    Wie schon angekündigt, gibt es heute mal ein System, dessen CPU man "in freier Wildbahn" wohl ziemlich selten antreffen dürfte: Ein Rechner auf Basis eines NexGen Nx586! Technikstand ist etwa Anfang/Mitte 1995, mit einer RAM- und Laufwerks-Aufrüstung 1998.

    Die technischen Daten:

    • Gehäuse + Netzteil: Hyundai HD-480G (~1995)]
    • Mainboard: NexGen VL (Anfang 1995)
    • Prozessor: NexGen Nx586-P90 (Anfang 1995)
    • Speicher: 4x 4MB FPM PS/2-SIMM 70ns (1994/1995) + 2x 16MB FPM PS/2-SIMM 60ns (Mitte 1998)
    • Grafik: ECS VI-711A auf Cirrus Logic CL-GD5428 mit 1MB RAM, ISA-VL-Bus (Anfang 1994)
    • Controller-Karten:

      • IDE Plus-V2 IDE/Floppy/-Kombicontroller & I/O-Karte für Schnittstellen (1992)
      • Adaptec AHA-2842A Fast SCSI/Floppy-Kombicontroller (Mitte 1995)
    • Netzwerk: 3Com EtherLink III (3C509-COMBO) (Mitte 1994)
    • Sound: Creative SoundBlaster 16 Value (CT2770) (Mitte 1994)
    • Diskettenlaufwerke:

      • Mitsumi D359T5 (3,5" HD) (1995)
      • Mitsumi D509V3 (5,25" HD) (1992)
    • Festplattenlaufwerk: HP HP C3725-39002 (Fast SCSI, 2,1GB) (1994)
    • Optisches Laufwerk: NEC CDR-511 (4fach SCSI mit Caddy) (Anfang 1995)
    • Wechselplattenlaufwerk: Iomega JAZ 2GB (SCSI) (1998)
    • Betriebssystem: MS-DOS 6.22 + MS Windows für Workgroups 3.11, sowie MS Windows 95 OSR 2.1 im Dual-Boot

    Leider ist der NexGen Nx586 auch etwas der Knackpunkt an dem System: So ziemlich alle Programme, die etwas neurer sind (und da reicht schon Hover von der MS Windows 95 OSR 2.1-CD!), erkennen die CPU schlicht als 386er, da sie keine FPU bietet. Das ist an sich etwas schade - aber nicht zu ändern.
    Die VL-Bus-Grafikkarte ist nicht so wirklich zeitgemäß, da die Cirrus auch eher eine Low-End-Karte ist, zumindest für die Zeit. Leider funktioniert meine Miro Magic 20TW Twin VLB nur unzureichend (Grafikfehler mit dem Chip auf der Karte bzw. Treiber-Probleme mit dem Chip auf dem Twin-Board), und die Trident TGUI9400CXi, die ich noch hätte, muckert auch etwas rum: trotz 2MB Speicher-Upgrade (welche auch vom BIOS der Karte erkannt wird), will der Treiber nur 1MB erkennen - und bietet mir entsprechend auch keine Modi an, die mehr als 1MB Speicher benötigen (wie zum Beispiel 1024x768x64K).

    Rein von den Aufgaben her erfüllt der Rechner mehr oder weniger die Selben Aufgaben wie der 486er im ersten Post: Sicherung und Rücksicherung von alten Disketten. Zusätzlich soll er aber auch für ein paar Spielchen herhalten, daher hat er eine Soundkarte verbaut bekommen.

    Abschließend noch ein paar Fotos vom System:

    Wie man sieht: Salat ohne Ende. Die Festplatte versteckt sich unter dem Netzteil, wenngleich sie auch aufs Netzteil obendrauf gepasst hätte (ist extra eine Aussparung dafür da). Aber da hätte es mit dem eh schon ziemlich störrischen SCSI-Kabel nicht gepasst. Der CPU-Kühler ist direkt ein Modell für den NexGen Nx586 :)