Der besagte PC "war damals mein Backupserver". Heute wäre mir der dafür auch zu lahm.
Ah, okay. Da habe ich das missverstanden. Zu Athlon XP-Zeiten hätte ich sowas sicherlich auch genutzt.
Auf meinen Fossilen möchte ich keine proprietären Betriebssysteme installieren und auch sonst keine proprietäre Software (einzige Ausnahmen: capella 1.5 für DOS, für das ich eine Lizenz habe; kostenfreie DOS-Programme).
Ein "vollwertiges Linux" bringt für mich alles mit, um einen Kernel und andere Software aus dem SRC zu backen, X, mehrere GUIs zur Auswahl und für die GUI zumindest eine rudimentäre Ausstattung mit Standardsoftware (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung, Webbrowser). Kernel und X müssen natürlich die vorhandene Hardware unterstützen. Meine Wahl fiel auf Slackware:[...]
Ah, alles klar. Da bin ich irgendwie "anders drauf". Ich lasse auf meinen Rechnern ja verschiedene Systeme laufen - mehr oder weniger zeitgemäß (für die damalige Zeit, als das System aktuell war). Sicherlich ist hier und da auch mal ein Linux dabei, die meisten sind aber eher MS Windows oder MS DOS - da die Kisten oftmals hauptsächlich zum Spielen genutzt werden. Oder eben zum probieren diverser Sachen.
Für ein DOS-System ist man bei so alten Kisten oft an die 1024-Zylinder-Grenze gebunden. Für FreeDOS nehme ich 470 MB (FAT16) auf hda1, dann kommen 32 MB (ext3) für /boot auf hda2, was dann noch komplett innerhalb der 1024-Zylinder-Grenze liegt. Ab hda3 hat dann nur Linux Zugriff auf die Festplatte, weil der einmal gestartete Kernel die 1024-Zylinder-Grenze umgeht. DOS + DDO ginge natürlich auch, aber das habe ich nur bei bisher einem 286er gemacht, um da eine Festplatte (Pio4/mdma2) rein zu bekommen, die nicht mehr als Flaschenhals arbeitet. Die Festplatte (Pio0/no-DMA), die da ursprünglich drin war, fand ich nicht so prickelnd, weil die doch ziemlich den Anker geschmissen hat.
Sicherlich, wenn man ein Linux neben einem DOS betreiben will, ist so eine kleine Platte (wie zum Beispiel die 107MB große Platte in meinem 486DX33) viel zu klein, das ist verständlich. Dafür sind meine Rechner aber auch eher auf zeitgemäße Betriebssysteme zugeschnitten, nicht deutlich modernere (die sicher auch laufen würden).
Da ich eh kein Windows dazu installieren will, ist mir FreeDOS lieber. Es bietet einfach mehr Features, die man teilweise von der Linux-Console her kennt, als MS-DOS 6.22. Außerdem ist es Open Source Software (s.o.). Und capella 1.5 (fossiles Notensatzprogramm) läuft darauf auch. capella 1.5 bringt seine eigene GUI mit, die sehr an Atari erinnert.
Ich muss gestehen, ich habe FreeDOS noch nie wirklich benutzt - obwohl ich eine FreeDOS-CD von 2002 hier habe. Ebenso hab ich noch ein IBM DOS 2000 hier, das hab ich auch noch nie genutzt. Irgendwie scheue ich aber doch irgendwie den Umstieg, da mir das MS-DOS doch recht geläufig ist vom Handling bzw. den Eigenschaften. Ich hatte mal testweise DR-DOS 6.0 (hab ich auch im Original hier) installiert - und war doch recht "verwirrt", wie anders das an manchen Stellen gegenüber MS-DOS bzw. PC-DOS 5 bzw. 6 ist. Ist sicherlich eine Geschmackssache. Vielleicht ringe ich mich auch mal dazu durch, mir ein System zusammen zu stellen, auf dem ich kein Windows und DOS von MS, sondern DR-DOS und vllt. GEM oder auch FreeDOS drauf nutze/installiere. Mal sehen.