Spätestens mit Markteinführung des AMD K6-III bzw. der "+" (Plus-) Varianten, also zum Beispiel AMD K6-2 570+ oder dem K6-III 400+, mit eigenem "Level 2 Cache on die" war der Knoten geplatzt. Die nächste CPU von AMD war der Athlon auf Slot A Basis und die erste "echte" Eigenentwicklung von AMD! (Der K5 war quasi eine Mischung aus der zugekauften CPU-Schmiede NexGen (reine Integer-CPU) und des alten 486er Design von Intel (FPU)
Auch wenn ich Gefahr laufe, als "Klugscheißer" dazustehen (wobei ich diesen "Stempel" sowieso schon weghaben dürfte), einige Korrekturen:
Die aus dem AMD K6-III hervorgegangen - eigentlich eher als Mobil-CPU gedachten - K6-2+ und K6-III+ kamen erst nach dem K7 Athlon raus. Der K7 Athlon wurde im Juni 1999 auf den Markt gebracht, die K6-2+ und K6-III+ erst im April 2000. Der K6-III kam kurze Zeit vor dem K7 Athlon im Februar 1999 raus.
Der K5 basierte nicht auf einer NexGen-CPU sondern intern auf der AMD Am29000-Familie, einer RISC-CPU-Familie, die AMD seit Ende der 1980er Jahre entwickelt hatte. Der K5 war an sich eine CPU der Am29000-Familie mit einer x86-Dekodiereinheit, die die Befehle in die jeweiligen RISC-Befehle umgesetzt hat. Erst der K6 basierte auf den Entwicklungen, die NexGen gemacht hat. Somit war der K5 schon eine Eigenentwicklung von AMD - wenn auch keine rein x86er Entwicklung.