Beiträge von Xaar


    Wann kamen da die Türkis-beigen Programmiergeräte? Das letzte, was ich live gesehen hab, sah aus wie n Notebook und lief mit Win2k

    Beige mit später einem Hauch Türkis waren dann die ganzen 700er PG-Reihen (750 als Portable mit CRT, 730 als Portable mit TFT, 710 als Laptop (dickes Notebook), 720/740 als Portable mit TFT, 750D/760/770 als Tower/Desktop (gab's z. T. mit sehr verschiedenen Ausstattungen vom 386er (710/730/750/770) bis zum Pentium III (720/740).

    Das, was du meinst, ist bestimmt ein Field PG:

    (Quelle: https://www.rockmann-industrieauktionen.de/de/l/18294/1_s…imatic_field_pg)

    Die Field PGs gab's mit Mobile Pentium III (Field PG), Mobile Pentium 4-M (Field PG P4), Pentium M (Field PG M), Mobile Core 2 Duo (Field PG M2) und Mobile Core i3/5/7 (ab Field PG M3 bis zum aktuellen Field PG M6, die alle dann mit Wide-Screen).

    Daneben gab's noch aus der Pentium-III- und -4-Generation das Power PG - was im Grunde die Fortführung vom PG 740 PIII war (als erweiterbarer Portable mit TFT):

    (Quelle: https://www.amikon-shop.de/siemens-progra…emens-s5/a-5650)


    du bist wirklich der meinung, dass sowas hier nicht passt, zumindest vom anschluss her?

    https://www.ebay.de/itm/3137822502…nQAAOSw2B5hhVeS

    Das ist der gleiche Laufwerkstyp wie du oben schonmal verlinkt hast (nur als Sofortkauf). Ob's passt, kann ich leider wirklich nicht sagen - die Steckerproportionen sehen eben auf dem Foto anders aus. Kannst ja zur Sicherheit einfach mal beim Verkäufer fragen, ob er dir die Höhe und Breite des Kragens bzw. der Kontaktzunge ausmisst und das mit deinem Anschluss vergleichen.

    Die Festplatte ist für 'ne 2,5"-Festplatte schon ein recht gewichtiger Kollege. Hab' zwar nur die Spezifikationen für eine CP 2034 hier (30 MB), die ist aber mit 160 g angegeben. Zum Vergleich: 'ne Samsung SSD 860 Pro als 2,5" wiegt ca. 50-60 g, eine WD Blue HDD 2,5" um die 90 g. Klar, viel ist's nicht, aber sind ja auch 2,5"-Festplatten, nicht die in solchen "Schlepptops" durchaus noch üblich gewesenenen 3,5"-Festplatten.

    Das Handbuch scheint übrigens für die Software LapLink zu sein, nicht für den Rechner. Mit LapLink kann man Daten über die Serielle und/oder Parallel Schnittstelle zwischen zwei Rechnern übertragen.


    und dann ist die große hauptfrage, geht die kiste überhaupt an?!

    Das ist immer die spannendste Frage überhaupt.

    ich frage mich auch noch, was sich hinter der klappe verbirgt die ich nicht aufbekomme (vllt. ne HDD)
    wurde offensichtlich aber schon mal geöffnet.
    habe die 2 schrauben gelöst und das schiebeteil verstellt, da passiert gar nichts...

    Schau' doch mal ins Maintenance Manual auf Seite 4-2 bzw. 4-3: Da ist die Festplatte drunter. Rausgenommen bekommst du die anscheinend, wenn du die beiden Schrauben unter den "VOID WARRANTY IF REMOVED"-Aufklebern rausdrehst und den Schieber nach links schiebst (wobei der schon ziemlich links aussieht?).


    habe ich das eigentlich richtig verstanden, dass der T1000er ne 20MB HDD verbaut hat?
    mir wurde auch woanders gesagt, dass ich auf dem eimer nichts installieren kann, da keine HDD dafür vorgesehen war...

    Ich kann da nur das Maintenance Manual zitieren:

    Zitat

    The T1000XE stores version 3.30 of the MS-DOS operating system and related programs in read only memory (ROM). The internal 2.5-inch hard disk drive (HDD) has capacity of 20 Mbytes.

    Und auch die Specifications meinen was von 'ner 20-MB-Festplatte:

    Zitat

    Drives: One 20MB hard disk drive

    Kann natürlich sein, dass die Platte mittlerweile defekt ist oder ausgebaut wurde. Inwiefern die gegen andere (neuere/größere Typen) austauschbar ist, weiß ich nicht - kommt sicher auf das BIOS drauf an, was das an Kapazitäten mitmacht.

    Ansonsten gab's vom T1000 wohl einige Modelle: Das T1000, das T1000SE, das T1000LE und dein T1000XE. Das T1000 und das T1000SE hatten Floppy-Laufwerke aber keine Festplatten. Das T1000LE hatte Floppy und Festplatte - und das XE nur 'ne Festplatte mit externem Floppy.

    Wird sowieso schwierig werden, bei solchen alten Laptops - aufgrund des Preises damals werden die sicher nicht sehr verbreitet gewesen sein. Hab' vorher auch schonmal versucht ein paar Fotos zu finden - war aber nicht sehr erfolgreich. Ein Foto vom vermeintlichen Laufwerk habe ich im Netz gefunden (hier):

    Wenn sich kein passendes Laufwerk findet, bliebe noch der Versuch eines Selbstbaus: Wenn man das Pinout vom 34p-Anschluss eines normalen Floppy-Laufwerks mit dem aus dem o. g. Maintenance Manual vergleicht, so scheinen die meisten Signale vorhanden zu sein - allerdings zum Teil mit anderen Bezeichnungen:

    02: INDEX08: /INDEX
    04: FDSELA ("Floppy Drive Select A"?)14: /DRVSA ("Drive Select A")
    06: DSKCHG ("Disk Change")34: /DSKCHG ("Disk Change")
    08: READY?
    09: MEDIA?
    10: MONA ("Motor On A"?)10: /MOTEA ("Motor Enable Drive A")?
    11: LOWDNS ("Low Density"?)02: /REDWC ("Reduced Write Current" -> "Density Select")?
    12: FDCDRC ("Floppy Drive Controller Direction Change?")18: /DIR ("Direction Select")?
    14: STEP20: /STEP
    16: WDATA22: /WDATA
    18: WGATE24: /WGATE
    20: TRACK026: /TRK00
    22: WPROTC ("Write Protect"?)28: /WPT ("Write Protect")
    24: RDDA ("Read Data"?)30: /RDATA ("Read Data")
    26: SIDE32: /SIDE1

    Das sind aber nur Annahmen von mir - ob das passt, vermag ich leider nicht zu sagen. Die Pins 8 und 9 am T1000XE kann ich auch so recht nicht zuordnen - lt. Pinout vom 34p-Anschluss wäre Ready ja mit auf dem Pin vom /DSKCHG. Und ob das mit den negierten Signalen (d. h. das "/" vor dem Signalnamen) auch beim T1000XE so ist, weiß ich leider auch nicht.

    'n Handbuch ist an sich nicht verkehrt - kommt auf den Inhalt drauf an. Vllt. findest du das auch noch im Netz. In meinem Fall reicht mir die elektronische/eingescannte Form dann meistens aus. Aber manch' Einer will die Papierform der Vollständigkeit halber mit dabei haben.

    Der Stecker von dem Floppy-Laufwerk sieht flacher und breiter aus, als der auf dem Foto vom Anschluss an deinem T1000XE.

    Hab' 'ne Spezifikationsliste zum T1000XE gefunden, wo auch die Modell-Nummer für das externe 3,5"-Floppy-Laufwerk drinsteht: https://usermanual.com/document/7501/…cification.html

    Demnach hat das die Modell-Nummer PA8380U - und das wurde scheinbar auch an anderen Toshiba Laptops genutzt (bspw. beim T6400).

    Wird schwierig bei solchen alten Geräten. Was haste denn da für 'nen Anschluss? Vllt. lässt sich da was selbst zusammenbauen.

    Btw.: Lt. Maintenance Manual hat das 'ne 20-MB-2,5"-Festplatte intus gehabt. Wäre interessant zu wissen, ob das 'ne XT-IDE-Platte ist. Lt. Manual waren da wohl auch Conner CP2024 verbaut - das sind "normale" IDE-Platten, kein XT-IDE.


    habe mir auch sagen lassen, dass die A-Zahl egal ist, das NT gibt nur soviel ab wie der rechner braucht.

    Das ist soweit korrekt. Allerdings bin ich persönlich bei solchen Netzteilen etwas vorsichtig, ob die auf Dauer (d. h. wenns notwendig ist - muss jetzt nicht in deinem Fall so sein) auch den maximalen Strom mitmachen.


    habe mal was im handbuch gefunden. 1,7A sollten da ausreichen, oder nicht?

    Dann sollte so ein 2-A-Netzteil es ganz gut tun, zumal in der Regel die höchste Stromaufnahme beim Start herrschen dürfte (Start der Festplatte).


    anbei noch ein foto, wo das einer zum laufen bringt mit som "messgerät"

    Dieses "messgerät" ist ein Labornetzteil (regelbare Spannungs-/Stromversorgung).

    Das wäre zwar von den Größen her adaptierbar, aber die Polarität kannste nicht ändern, wie es aussieht?

    Ansonsten tät' ich wohl eher ein größeres Netzteil zwecks Reserve nehmen. Hab' hier für sowas 'n 3,5-A-Netzteil.


    das ding ist nur passt der stecker dann?
    da gibt es doch minimale unterschiede...

    Auf dem Foto wäre es ein Hohlstecker, vermutlich 5,5 mm/2,1 mm oder 5,5 mm/2,5 mm (Außen-/Innendurchmesser).

    Wird nur schwierig, das auszumessen. Vllt. erwischst du ja ein Universalnetzteil mit verschiedenen Steckeraufsätzen - die kannste dann in Polarität und Größe nach Bedarf anstecken.

    So, es ist mTCP mit seinem FTPSRV im Zusammenspiel mit dem Packet-Treiber von 3Com für die EtherLink III geworden. Lüppt nach minimalsten Startschwierigkeiten (die Konfigurationsdatei sollte am Ende mit einem Zeilenumbruch in eine neue Zeile enden). Performance ist ausreichend - hab' zum Test eben mal 80 MB an Disketten-Images (zwischen 1,38 MB und 14 MB groß) rübergejuckelt, die gehen mit ca. 230 kB/s übers Netzwerk, wenn es sich eingepegelt hat. Könnte man sicher noch etwas mehr rauskitzeln, mal schauen.

    Nur die Übername des Zeitstempels muss ich mir nochmal ansehen - ist etwas doof, dass da der Zeitstempel des Dateitransfers genommen wird, nicht der ursprüngliche. Und dabei ist im FileZilla der Punkt "Änderungszeitpunkt der übertragenen Dateien beibehalten" aktiviert.


    Wieso gleich 'n Server auf der Kiste. Reicht da nicht 'n Client? FreeDOS könnte so etwas mitbringen.

    Najo, ich hatte bisher eher schlechte Erfahrungen mit dem Zugriff von alten Systemen auf neuere Systeme (d. h. mit bspw. Zugriff von einem Windows-9x-System auf 'ne SMB-Freigabe unter Windows 7 oder sowas), daher erscheint mir der umgekehrte Weg einfacher. Muss ja auch kein Full-Feature-Server sein, was minimales reicht zu. Sonst muss halt doch wieder auf ein Windows 3.11 zurückgegriffen werden.

    FreeDOS hab' ich noch nie genutzt, obwohl ich das immer mal tun wollte. Hab' aber was gefunden, was ich schon früher mal gesehen habe - und was mir gut weiterhelfen dürfte: http://wiki.freedos.org/wiki/index.php…_FreeDOS_-_mTCP

    mTCP gugg' ich mir mal an, das bringt 'nen FTP-Server mit :)