Beiträge von Xaar


    Wahrscheinlich ist Dein Drive oder sind Deine Floppys in einem besseren Zustand.

    Najo, ich hab' hier aktuell zwei USB-Diskettenlaufwerke: Ein IBM-gelabeltes Sanyo MPF82E und ein Lenovo-gelabeltes TEAC FD-05PUB. Letzeres hatte ich zuvor auch mal als IBM-gelabeltes, das ist mir vor einigen Jahren gestorben.

    Die FDD die in einem älteren Rechner per FDC verbunden waren liefen im Vergleich dazu sehr viel besser.

    Naja, man sollte nicht vergessen, dass die alten FDCs zum Teil für ganz andere Formate mit ausgelegt waren, außerdem auf den direkten Hardwarezugriff der damaligen Betriebssysteme. Die USB-FDC sind ja mehr nur für den Datenaustausch auf Dateibasis gedacht.


    Lesen geht, solange die Disketten nicht überformatiert sind.

    Genauso ist es. Nur deswegen sind sie nicht zwangsläufig gleich Schrott. Hab' ich hier schon oft genug genutzt, um bspw. Diskettenimages zurückzuschreiben oder mal 'n BIOS-Update via Floppy zu machen, weil's keine andere Möglichkeit gab.


    Und ein 5¼″-FDD an USB ist mir noch nicht begegnet.

    Mir leider auch nicht - aber ein Argument gegen USB-Floppy-Laufwerke ist das deswegen dennoch nicht.

    Hallöchen!

    Also zum reinen Auslesen sollten 5,25"-HD-Laufwerke wie das benannte Mitsumi D509V2 oder das TEAC FD55GFR vollkommen ausreichen - nur sollte man mit denen keine 40-Spur-Disketten (DD) schreiben, dann kommt da Kauderwelsch für 40-Spur-Laufwerke raus (da die Spuren vom HD-Laufwerk schmaler sind als die vom DD-Laufwerk). Wenn die Magnetisierung nachlässt könnte aber durchaus das 40-Spur-Laufwerk dank größerem Kopf noch im Vorteil sein.

    Die größte Schwierigkeit bei 5,25"-Disketten ist imho eher, rauszubekommen, was es für Disketten sind. Am Einfachsten sind natürlich die, die noch ein entsprechendes Etikett haben - oder die doppelt gelocht sind zum Wenden (sind dann in 99 % der Fälle Single Sided Double Density, die einfach für den zweiseitigen Betrieb umfunktioniert wurden). Komplett unbeschriftete Disketten aus nicht bekannten Rechnern sind da echt schwierig.

    An Tools hab' ich unter DOS TeleDisk, CopyQM (wobei das imho weniger kann als TeleDisk - sind aber leider beides ShareWare, die man heute nicht mehr kriegt) und ImgDisk von Dave Dunfield im Einsatz. Letzteres funktioniert ganz gut, hat bei mir das TeleDisk so gut wie abgelöst.

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    Das sind die Selben - und den hatte freaked schon gefunden. Ist auch der, den ich wohl als erstes testen werde.


    Da ich wenn es nötig ist, einfach bei einem meiner anderen Server hier schlicht den DHCP rein schalte und gut ist.

    Schön, wenn du das so machst - das war aber hier nicht gefragt. ;)


    Vielleicht wäre das hier etwas, wonach du suchst: https://bitbucket.org/phjounin/tftpd…-4.64-setup.exe

    Sieht auch nicht verkehrt aus - mal schauen, wenns mit dem von freaked als erstes geposteten DHCP-Server (der ohne Installation auskommt, was mir sehr entgegen kommt!) nicht klappt, wäre der vielleicht auch noch eine Lösung.


    Eine alte fritzbox ist auch nicht denkbar?
    Weil doch alle einen DHCP an bord haben.

    *HUST*


    'n Gerät mit integriertem DHCP-Server a la Fritz!Box oder sowas steht leider dafür nicht zur Verfügung.

    Ergo: Bitte beim Thema bleiben.

    Hallöchen!

    Der Titel sagt's ja schon: Kennt jemand einen kleinen DHCP-Server für Client-Windows-Systeme?

    Brauchen tu' ich's nur für die Ersteinrichtung eines Gerätes, was standardmäßig per DHCP auf seine IP-Adresse wartet. 'n Gerät mit integriertem DHCP-Server a la Fritz!Box oder sowas steht leider dafür nicht zur Verfügung.


    Hat der physische Testaufbau am Ende nicht mehr Spaß gemacht?
    Eine VM ist doch eher was, wenn Software aus 'm Neolithikum noch produktiv genutzt werden soll oder muss und dafür keine olle Kiste mehr verfügbar ist.

    Für mich ist's eher die Frage: Was will ich bezwecken? Will ich mal flott was recherchieren (wie bspw. in meinem Falle die Build-Nummern), oder will ich es zeitgemäß nutzen? Für den dauerhaften Einsatz ziehe ich nachwievor die "echte" Hardware vor.

    Letztlich hab' ich so manches hier als VM rumfliegen - eben um "mal schnell was ausprobieren zu können". Meist ist es da eher ein Krampf zwischen der alten Hardware und dem aktuellen System Daten auszutauschen, was in so einer VM nicht selten einfacher machbar ist. Und Screenshots kannste bei manchen Dingen auf echter Hardware auch nicht mal einfach ausführen. Und 'nen Framegrabber habe ich nicht.

    Und ja: Der Hardware-Aufbau macht natürlich noch einen Zacken mehr Spaß, als die VM am Rechner zusammenzuklimpern. Vor Allem freut's mich, dass die Technik noch so problemfrei nach den vielen Jahren arbeitet - und dazu zählt auch die von dir als "lahm" bezeichnete Seagate ST-157A-1.

    Allerdings hab' ich dank der VM rausbekommen, warum das alte OS/2 sich nicht auf neueren Rechnern booten lässt: Es liegt am zu hohen Prozessortakt. Hab's nämlich heute nochmal mit Virtual PC auf 'nem Pentium III 850 probiert - selber Fehler wie bisher. Dann in 86Box mit 'nem 486DX-25 - läuft. Mit 'nem 486DX2-66 geht's dann plötzlich nicht mehr, während der 486DX-33 es dann noch tut. Auf echter Hardware hätte das doch einiges an Zeit mehr in Anspruch genommen.


    damals wie heute:
    Es geht doch nix über die schlichte Eleganz, die ein BIOS im Textmodus vermittelt.

    Das BIOS ist im Text-Modus - nur halt gefühlt in CGA-Farben auf LSD. Lässt sich aber auch auch 'n schlichtes Blau-Weiß oder Schwarz-Weiß umschalten. Oder man nutzt eine MDA-Karte und ignoriert alle Farben abseits von Schwarz und Bernstein/Grün/Weiß (je nach Monitor :D).


    Meist ist es Stressfreier, bei besonderen Installationen, Hardwarenahe Emulation wie 86Box zu nutzen.. Besonders alte Linux-Systeme sind deutlich angenehmer.

    Jupp, sehe ich auch so. Gerade bei alten Systemen "mal flott" auszutesten, was noch geht und was nicht, ist da z. T. mit recht hohem Aufwand verbunden - und durchaus auch für so Manchen nicht realisierbar, da die Komponenten nicht vorhanden sind. Ich bin da gewiss eher die Ausnahme als die Regel, dass ich soviel verschiedene Hardware rumliegen habe, so dass ich vom 8088er bis zum Core 2 Duo bzw. Athlon 64 X2 (und durchaus auch noch darüber) so ziemlich alles abdecken kann.

    Dank dem Betreiber von old-dos.ru/wiki bin ich auf 86Box gestoßen - welches sich prima zum emulieren von alten Computern und damit auch von solchen alten OS/2-Versionen zu eignen scheint. Daher nochmal neuere Bildschirmschüsse:

    Wobei die emulierte Hardware (486DX-25, 12 MB, VGA, 127 MB IDE) meinem Testaufbau (486SX-25, 4 MB, VGA, 48 MB IDE) ganz gut nahe kommt. Sogar das BIOS ist zufälligerweise das selbe (schön quietschbuntes AMI-BIOS).


    So nennt das also die Jugend von heute. Damals(TM) hieß das noch "fliegender Aufbau". :D

    OpenSystem(TM) hieß das bei mir schon vor 15 Jahren. Und ich bezweifle, dass ich heute noch zur "Jugend" gehöre :D


    Man beachte die Wortwahl. Wonach andere (nicht ich, da nur 'n 486SX) sich 'n Wolf suchen, das baut unser lieber Xaar mal eben flott zusammen.

    Najo, als erstes hätte hier ein ASUS EISA-486 gelegen, aber da wollte ich dann mit so einem alten OS/2 doch nicht ran. Das zweite greifbare Board war 'n Sockel-2-basiertes, wofür ich aber erstmal einen 486er ausbuddeln hätte müssen und mich mit den Jumpern rumplagen müsste. Da kam das Board mit dem aufgelöteten 486SX richtig willkommen. Und wenn ich will, kann ich das Board noch aufrüsten, da das Board noch 'nen Upgrade-Sockel für allerlei Prozessoren bietet: Neben dem naheliegenden 487SX gehen diverse 486er Modelle, wie wohl auch ein Pentium OverDrive. An sich also kein so schlechtes Board.


    Kann das Brett nicht mehr oder mag OS/2 nicht mehr?

    Das Board dürfte 32 MB vertragen (8x 4 MB), aber für meinen Test reichen mir die 4 MB aus. Systemanforderung lt. Box ist 'n 286er mit 2 MB RAM.


    Na, die ist doch selbst für 'n 486SX arg lahm.

    Für 'nen Testaufbau aber mehr als genug geeignet. Außerdem zeitlich dem Betriebssystem recht nahe kommend, da 1991 hergestellt - sogar gegen Jahresende. Also eigentlich sogar noch zu neu (wie auch das ganze Board, welches von 1993 ist) :D Und auf Geschwindigkeit kommt's hier eh nicht an - dann hätte ich eher noch meinen eh schon aufgebauten Pentium II 233 genommen.


    Auf was für 'ner Kiste hast Du das installiert?


    Auf jenem OpenSystem(TM) hier:


    IBM Operating System/2 Version 1.3 Standardversion installieren. [...] Also kommt's auf 'n flott zusammengebautes System mit 486SX-25, 4 MB RAM, Tseng ET4000 1 MB und 'ner Seagate ST-157A-1.

    Im Detail ist das Mainboard eines namens "4FLUD". CPU ist ein aufgelöteter Intel 486SX-25, Chipsatz 'n UMC UM82C480 mit 256 kB Cache sowie 4x 1 MB RAM 70 ns. Als Grafikkarte ist 'ne ColorImage 8515 (Tseng ET 4000AX, 1 MB RAM) im Einsatz, als Multi-I/O-Controller 'n IDE Plus-V2 mit Acer M5105 A2, als Floppy 'n Panasonic JU-257A und als Festplatte eine Seagate ST-157A-1. Das Netzteil ist 'n Datatech Enterprises PTP-153 (150 W, AT). Seitens extern angeschlossener Komponenten hängt mein Fujitsu-Siemens Color Monitor 3815 FA (15" TFT, max. 1024x768, VGA-only) dran, als Tastatur eine IBM KB-7953 (über 'nen PS/2-AT-Adapter) und als Maus eine Microsoft Serial - Mouse Port Compatible Mouse dran. Das Gehäuse ist "Luft".

    Ist das detailliert genug? :D

    Da ich nicht weiß, wie ich unter OS/2 Screenshots machen kann, müssen Fotos von der Digitalkamera dafür herhalten:

    Meldet sich als OS/2 Version 1.30, ist lt. Diskettenaufdruck aber Version 1.31 - und lt. Betawiki.net wäre es möglicherweise eine OS/2 Version 1.30.1. Die Versionsnummernschemen von OS/2 sind echt verwirrend :fresse: