Hat der physische Testaufbau am Ende nicht mehr Spaß gemacht?
Eine VM ist doch eher was, wenn Software aus 'm Neolithikum noch produktiv genutzt werden soll oder muss und dafür keine olle Kiste mehr verfügbar ist.
Für mich ist's eher die Frage: Was will ich bezwecken? Will ich mal flott was recherchieren (wie bspw. in meinem Falle die Build-Nummern), oder will ich es zeitgemäß nutzen? Für den dauerhaften Einsatz ziehe ich nachwievor die "echte" Hardware vor.
Letztlich hab' ich so manches hier als VM rumfliegen - eben um "mal schnell was ausprobieren zu können". Meist ist es da eher ein Krampf zwischen der alten Hardware und dem aktuellen System Daten auszutauschen, was in so einer VM nicht selten einfacher machbar ist. Und Screenshots kannste bei manchen Dingen auf echter Hardware auch nicht mal einfach ausführen. Und 'nen Framegrabber habe ich nicht.
Und ja: Der Hardware-Aufbau macht natürlich noch einen Zacken mehr Spaß, als die VM am Rechner zusammenzuklimpern. Vor Allem freut's mich, dass die Technik noch so problemfrei nach den vielen Jahren arbeitet - und dazu zählt auch die von dir als "lahm" bezeichnete Seagate ST-157A-1.
Allerdings hab' ich dank der VM rausbekommen, warum das alte OS/2 sich nicht auf neueren Rechnern booten lässt: Es liegt am zu hohen Prozessortakt. Hab's nämlich heute nochmal mit Virtual PC auf 'nem Pentium III 850 probiert - selber Fehler wie bisher. Dann in 86Box mit 'nem 486DX-25 - läuft. Mit 'nem 486DX2-66 geht's dann plötzlich nicht mehr, während der 486DX-33 es dann noch tut. Auf echter Hardware hätte das doch einiges an Zeit mehr in Anspruch genommen.
damals wie heute: 
Es geht doch nix über die schlichte Eleganz, die ein BIOS im Textmodus vermittelt.
Das BIOS ist im Text-Modus - nur halt gefühlt in CGA-Farben auf LSD. Lässt sich aber auch auch 'n schlichtes Blau-Weiß oder Schwarz-Weiß umschalten. Oder man nutzt eine MDA-Karte und ignoriert alle Farben abseits von Schwarz und Bernstein/Grün/Weiß (je nach Monitor :D).
Meist ist es Stressfreier, bei besonderen Installationen, Hardwarenahe Emulation wie 86Box zu nutzen.. Besonders alte Linux-Systeme sind deutlich angenehmer.
Jupp, sehe ich auch so. Gerade bei alten Systemen "mal flott" auszutesten, was noch geht und was nicht, ist da z. T. mit recht hohem Aufwand verbunden - und durchaus auch für so Manchen nicht realisierbar, da die Komponenten nicht vorhanden sind. Ich bin da gewiss eher die Ausnahme als die Regel, dass ich soviel verschiedene Hardware rumliegen habe, so dass ich vom 8088er bis zum Core 2 Duo bzw. Athlon 64 X2 (und durchaus auch noch darüber) so ziemlich alles abdecken kann.