Beiträge von Xaar


    ja die tualatins kamen sehr spät sind ja daraus die centrinos entstanden also haben die dinger schon power netburst war einfach ratzig

    Erstmal abseits vom Thema: Hast du schonmal etwas von Zeichensetzung gehört?

    So, nun zum eigentlichen Thema: Was bitte soll "ratzig" sein? Eine Erklärung dieses Wortes wäre recht sinnvoll.

    Die Netburst-Architektur hat die Architektur des Pentium III in Sachen Leistungsfähigkeit deutlich überflügelt - auch wenn sie im Endeffekt eine Sackgasse aufgrund mangelnder Effizienz war. Dass Pentium 4 lahme Krücken wären, trifft im Vergleich zum Pentium III(-S) auch nur bedingt auf die ersten Pentium 4 zu - die ja bereits über ein halbes Jahr vor dem Pentium III(-S) rauskamen.

    Weswegen der Pentium III in 130nm überhaupt entwickelt wurde, ist mir nicht bekannt, auf jeden Fall ist der Tualatin-basierte neuer als der Willamette-basierte Pentium 4 (180nm). Der Northwood-basierte Pentium 4 (130nm) überflügelt den Pentium III mit Tualatin-Kern deutlich.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Intel seinerzeit (Ende 2000) deutlich unter Zugzwang stand, da die AMD-Prozessoren in Sachen Performance deutlich besser da standen als die Pentium III-Prozessoren von Intel. Und die Netburst-Architektur ist ja durchaus für hohe Leistung ausgelegt - durch hohe Taktraten, nicht durch eine effiziente Architektur (wie bei der K7-Architektur von AMD).

    Gestern warens hier rund 36°C - auch wennse im Radio meinten, dass es nur 32°C gewesen wären. Nuja, für heut sind 37°C angesagt - und ich müsste eigentlich einkaufen gehen :b2: Nuja, bis morgen halt ich hoffentlich noch durch...

    Atm sinds schon 31°C :b2:


    Die Dateien werden wohl auch .exe heißen, enthalten dann halt IA-64-Code statt i386-Code. Aber der Itanium kann wohl einen x86 emulieren, wenn man dann doch mal eine i386-Anwendung startet. Ist dann zwar nicht sonderlich schnell, aber tut.

    Das funktioniert aber auch nicht in Jedem Falle. Manche Programme funktionieren problemlos, andere tuns überhaupt nicht und wiederum andere funktionieren teilweise. Kenn ich von dem Windows 2003 auf meiner Itanium ES-Kiste.

    Ich hab mal den nBench über meine rx2600 mit diversen CPU-Konfigurationen unter Debian 6.04 drübergejagt
    Compiler, CFLAGS, OS-Version:

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    gcc version 4.4.5 (Debian 4.4.5-8)

    CFLAGS = -s -static -Wall -O3

    Linux HP-RX2600 2.6.32-5-mckinley #1 SMP Sun May 6 08:36:37 UTC 2012 ia64 GNU/Linux

    Die CFLAGS sind die, die standardmäßig eingestellt sind. Andere hab ich mangels Wissens, was es gibt (noch?) net getestet.

    Hier die Ergebnisse, hinterher gleich die cpuinfo aus /proc/cpuinfo:

    Itanium 2 1000MHz 1MB L3 Qualification Sample (Single)

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    Itanium 2 1300MHz 3MB L3 (Dual)

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    Itanium 2 1400MHz 1.5MB L3 Qualification Sample (Single)

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    Itanium 2 1400MHz 4MB L3 (Single)

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    Itanium 2 1500MHz 6MB L3 (Single)

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    Ich hab die 1400MHz/1.5M- und die 1500MHz/6M-Konfiguration auch als Duale laufen gehabt, aber es hat sich kein wirklicher Unterschied gezeigt zur Uniprozessor-Version (dürfte ja auch net auf Dual-CPU-Konfigurationen optimiert sein).

    Man merkt auch keinen Unterschied zwischen gleich hoch getakteten Prozessoren mit verschiedenen L3 Caches (1400MHz/1.5M und /4M).

    HP Integrity rx2600: Dual Intel Itanium 2 1.3GHz/3M -> Dual Intel Itanium 2 1.5GHz/6M

    Eigentlich wollte ich auf ein Dual Itanium 2 1.6GHz/9M aufrüsten, aber scheinbar ist die Firmware-Version zu alt (ist von 2003, der 1.6GHz/9M ist ja von Ende 2004).

    Falls das 'ne Anspielung auf den Hintergrund sein sollte: 'n Mobile Pentium III-M basiert ausschließlich auf dem Tualatin-Kern. Die Coppermine-basierten mobilen Pentium III nennen sich schlichtweg nur "Mobile Pentium III".

    Hm, nee ich hatte eigentlich nicht vor, viel rumzufriemeln.. Eher so wie grml: CD rein und loslegen - aber vermutlich ist IA-64 dazu einfach zu "selten". SysRescueCD ist aber ein guter Hinweis. Havon hatte ich schonmal was gehört, aber irgendwie war mir der Name entfallen. Da werd ich nachher mal guggen, ob die auch für IA-64 gibt.

    Mal eine andere "bescheidene" Frage zu der Frickelei: Wärs machbar (nur rein von der Theorie her), sich aus einem fertig installierten Debian einen Live-Datenträger zu basteln, der auf anderen Systemen läuft?


    … und außerdem war das nur ein (in Zahlen: 1) Satz.

    Welchen Sinn hat deine Aussage bezüglich meiner Frage?

    Ist jetzt kein richtiges "Problem", aber ich will net unbedingt 'nen neuen Thread aufmachen:

    Kennt jemand eine Linux-Live-Distri für IA-64? Sprich Itanium? Debian und Ubuntu gibts ja für Itanium, letzteres nur als Port (und nur als Server oder Alternate Install, aber kein Live).