Beiträge von Xaar

    Jo, ist klar. Zwei Cedar Mill-Kerne (aka Presler) werfen nunmal auch viel Hitze ab :D

    Das mit dem K6-2+/570 tut mir ja echt leid.. Ich hätte noch 'n Tekram-Board, falls dir das was nutzt - aber das hat 'ne Onboard-Grafik (Chipsatz ist 'n VIA Apollo MVP4), also ist nicht so das Wahre, da kein AGP-Slot :-\


    Meine Interessen:

    • Nadeldrucker und Typenraddrucker
    • Hardware bis 1985
    • Terminals und TTYs

    Bis auf die Jahreszahl, würd ich das auch so für mich sehen. Bei mir kanns ruhig noch bis zur ersten Pentium [Pro] Generation gehen. Also ich sag mal ~1996. NexGen wär auch gut. Unix-Kisten (sofern dabei) wärn auch prima :)


    habe noch nie einen cedar mill gesehen...

    Gab halt nicht viele Modelle.. Eigentlich beim Pentium 4 nur die 631 (3GHz), 641 (3,2GHz), 651 (3,4GHz) und 661 (3,6GHz) sowie ein paar Celeron D: 347 (3066MHz), 352 (3200MHz), 356 (3333MHz), 360 (3466MHz) und 365 (3600MHz). Die Pentium 4 haben alle FSB800, 2MB Cache (wie auch die letzen Prescotts) und HyperThreading, die Celeron D haben FSB533 und 512kB Cache.

    Die ersten Cedar Mill-Celeron D sind im Mai 2006 rausgekommen (352, 356), weitere folgten im Oktober (347), November 2006 (360) und im Januar 2007 (365). Die Pentium 4 sind im Januar 2006 rausgekommen.

    Mir ist schon klar, dass die Netburst-Architektur eine Sackgasse war und bei Weitem nicht so effizient wie es beispielsweise die Architektur des Pentium III war. Aber dennoch ists Unsinn, auf dem Pentium 4 rumzuhacken. Er war zum damaligen Zeitpunkt nunmal (angefangen beim Northwood; warum Intel mit dem Willamette noch eine 180nm-CPU rausgebracht hat, hab ich sowieso nicht so recht verstanden) der schnellste Prozessor am Markt. Dass sich Intel selbst ins Knie geschossen hat mit dem Prescott, weiß ich. Nur: etwas ausschließlich auf seine schlechten Seiten zu reduzieren ist auch nicht gerade richtig. Man sollte beide Seiten betrachten und beachten.

    Achja: Die letzte Pentium 4-Reihe (Cedar Mill) war im Übrigen wieder ein deutlicher Schritt nach Vorn, vor Allem, was die Thermischen Probleme anbelangte. Aber da die nur in recht geringen Stückzahlen im Umlauf waren (wohl, weil die Core-Architektur schon in den Startlöchern stand), werden die wohl gern misachtet..


    Mmmh, SpeedStep gabs bei Notebooks schon seit Pentium 3 :)

    Ich rede aber von Desktop-Prozessoren ;) Und die hatten SpeedStep erst später. Im Übrigen: SpeedStep gabs im Mobile Pentium 4 und Mobile Pentium 4-M ebenso ;)


    Für alle. die auf den P4s rumhacken:
    Ich habe hier ein P4-Laptop, oh, wen wunderts: Es raucht weder ab, noch ist laut, noch wird ungewöhnlich heiß. Bei den Desktop P4s genau so.

    Dieses Pentium 4-gebashe ist sowieso albern. Mag sein, dass die ersten Pentium 4 mit SDRAM im Verhältnis zu den letzten Pentium III-S lahm waren und auch die Sockel 775-Pentium 4 recht warm wurden, dennoch waren sie schnell. Und: Ich hab einen Pentium 4 C 2800 mit Hyperthreading (DESKTOP-VARIANTE!) in einem Notebook - das läuft auch ganz wunderfein und ist auch ausreichend flott :)

    Und was den Energieverbrauch anbelangt: Da hat Intel beim Pentium 4 eben am Ende etwas stark hinterher gehinkt. Als der Pentium 4 aufkam waren die Athlon Thunderbird- und Athlon XP-Prozessoren auch nicht gerade Stromsparwunder. Mit den Athlon 64 zog dann Cool'n'Quiet bei AMD ein, bei Intel hats noch eine Weile gedauert, ehe da SpeedStep oder etwas ähnlichliches Einzug gehalten hat.

    Also wenn man CPU-World.com aufsucht, steht dort auch für z. B. den SL8JX als Feature EM64T drin. Und ich hatte angenommen, die 64bittigen sind ausschließlich auf Sockel 775 released worden.

    ABER:

    Zitat von CPU-World.com

    The processor was produced in limited quantities and is no longer available for purchase.

    Scheint doch eher eine "Sonderanfertigung" zu sein - bei allen anderen sSPECs, die Intel da listet, sagt CPU-World.com da nix weiter, von wegen EM64T..

    Auch wenn man sich bei der von dir verlinkten Seite mal die gelisteten Prozessoren unter "Ordering/sSPECs/Steppings" anschaut, so steht das EM64T explizit nur bei den LGA775 da.

    Auch wenns langsam zur Alleinunterhaltung wird: Hab schon wieder was reparieren können =) Mein Thermo/Thermotransferdrucker Robotron K6304 funktioniert wieder :) War - wie erwartet - mal wieder ein vergammelter Sicherungshalter. Lustigerweise war statt der eigentlich einzubauenden T200mA eine F125mA als Sicherung drin. Wär also ganz gewiss beim ersten Einschalten durchgebrannt, die Sicherung :D Nun druckt er wieder schön. Hab nur leider kein Thermopapier (nur eine alte, unbrauchbare Rolle noch aus DDR-Zeiten, die geht aber noch als normales Papier) - und auch keine Thermotransferkassetten.

    Hab heute einen TVM MD-7E aus dem Schrott gezogen :b1: Ist ein kleiner, schnuckeliger EGA-Bildschirm, der anscheinend auch MDA bzw. HGC kann. Auf der Vorderseite gibts nen Umschalter, mit dem man von Weiß auf Grün oder Bernstein umschalten kann :) Der Gute ist 26 Jahre alt, schaut optisch noch ganz gut aus (ein paar kleine Kratzer und 'n bissl veschmutzte Oberfläche) und ich bin Guter Dinge, dass er noch funktioniert. Nach dem Einschalten zeigt er ziemlich rasch ein weißes Bild - genauso tut es mein HP-EGA-BIldschirm auch, wenn kein Signal anliegt. Ob er gänzlich noch okay ist, kann ich im Moment nicht sagen, ich habe momentan keinen Rechner mit EGA-Anschluss zur Hand.