Beiträge von Xaar

    Hm, also ich hab bei der 6er und der 7er Nero-Version keine Auswahlmöglichkeit für iso-Images gefunden.

    DosAmp: So ein nrg-Image ist aber in einigen Fällen um einiges größer als ein iso-Image. Ich hab schon Images gehabt, die waren im nrg-Format knapp 100 MB größer als das jeweilige Pendant im iso-Format...

    Zitat von thosch97

    In Nero musste man als Gerät immer Image Recorder auswählen, ansonsten vllt mal auf gut Glück in der Hilfe nach ISO suchen

    Hm, kann das Nero mittlerweile? Bei Nero 6 und 7 (sind die Versionen, die ich kenne) konnte man mit dem Image Recorder nur Images im Format *.NRG erstellen...

    Da kann ich nur dankend erwiedern:

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    Zitat von niwax


    Und dass passiert, wenn aus Versehen durch den Kühöwasserstoff erst ne 4 Meter dicke Wand wegsprengt und dann in den Reaktorblock eindringt.

    Was? Hast du überhaupt eine Ahnung, wie so ein Leichtwasser-Reaktor-Kernkraftwerk aufgebaut ist? Wenn ich das lese, was du schreibst, vermutlich nicht..

    Du verwechselst da offensichtlich etwas. Das, was da jetzt passieren könnte, wäre: Der Druck im Reaktordruckbehälter (der sich innerhalb des Containments befindet) steigt (aufgrund von Wasserdampf, nicht Wasserstoff, denn schließlich ist dort Wasser das Kühlmittel, nicht Wasserstoff)
    und dieser Reaktordruckbehälter berstet. Durch die unzureichende Wärmeabfuhr kommt es zur Kernschmelze. Aber das ist "nur" eine Kernspaltungsreaktion, keine Kernfusionsreaktion. In dem Falle würde dann auch erst das Containment zerstört werden. Alleine durch den Wasserdampf kann das Containment an sich nicht zerstört werden, möchte ich meinen.

    Also ich stehe nachwievor auf dem Standpunkt, dass die Kernenergie eine sichere Energiequelle ist. Nur wie schon gesagt unter dem Apekt, dass denn auch die Richtlinien/Standards alle eingehalten werden. Leider ist das offensichtlich öfters nicht der Fall, da wird hier und da von diesen Richtlinien/Standards abgewichen - meist, nur des Geldes wegen. Und soetwas darf nicht mal annähernd toleriert werden, wird es aber scheinbar :(

    Eine ganz andere Frage ist bei der Kernenergie selbstverständlich die Geschichte: "Was passiert mit dem "verbrauchten" Brennmaterial?". Auf diesem Gebiet der Kernenergie ist meiner Meinung nach der größte Forschungsbedarf vorhanden.

    niwax: Dir ist schon bekannt, dass eine Wasserstoffbombe eine Bombe ist, die mit Hilfe einer Kernspaltung ("Atombombe") eine Kernfusion hervor ruft?

    Zitat von gandro

    Problem ist vielmehr, dass Atomkraft viel flexibler und in der Stromzufuhr zuverlässiger ist als die sehr variablen Stromerzeugungen aus Erneuerbaren und daher nicht ersetzt wird;

    Genau das meine ich. Um die Leistung eines, sagen wir 1.000MW-Kernkraftwerks, in Solarzellen bereit zu stellen muss man eine immens hohe Fläche mit den Solarzellen verbauen. Auch wenn die Leistungsdichte mittlerweile schon recht hoch ist (was haben die denn da zur Zeit für Wirkungsgrade?), brauchts mehr installierte Brutto-Leistung als bei dem 1.000MW-Block - schließlich scheint in der Nacht keine Sonne und an "nicht ganz so sonnigen Tagen" können die Solarmodule auch nicht ihre volle Leistungsfähigkeit ausspielen. Und die Sahara (upps, da gibts ja auch die Nacht!) mit Solarzellen zu zupflastern ist gewiss keine tolle Idee.. 'n großes Verbundnetz würde auch wieder immense Verluste bedeuten.

    Allgemein ist die Grundlastversorgung durch regenerative Energien relativ schwierig zu realisieren (Beispiel: Windstille/-arme Nacht). Klar, es gibt sicher noch Wasserkraftwerke (die allerdings auch einen immensen Eingriff ins Ökosystem mit sich bringen, siehe Assuan-Staudamm) und Geothermiekraftwerke, aber ich kann mir da kaum vorstellen, dass die effektiv die Grundversorgung in der Nacht übernehmen können...

    Das sage ich noch immer:
    Die Kernenergie ist (sofern denn die Sicherheits-Vorgaben/Standards alle eingehalten werden!) sicher. Die Geschichte in Fukushima ist natürlich 'ne unschöne Sache.

    Aber: Auch dort haben die Sicherheitsmaßnahmen gegriffen, in dem nämlich die Blöcke heruntergefahren und die Notkühlsysteme in Gang gesetzt wurden. Dass die nun auch teilweise ausgefallen sind, ist (hoffentlich!) ein unglücklicher Zufall, der definitiv Konsequenzen haben wird, was die Reaktorsicherheit anbelangt.

    Nebenbei gesagt sind die betroffenen Böcke Fukushima Daiichi 1 bis 3 schon relativ alt (sind zwischen 1971 und 1976 ans Netz gegangen). Fukushima Daiichi-1 sollte sogar in diesem Monat vom Netz gehen, da die Betriebsdauer von 40 Jahren erreicht wäre. Daiichi-2 wäre 2014 und Daichi-3 vermutlich 2016 an der Reihe gewesen. Die Blöcke in Fukushima Daini sind um einiges neurer (zwischen 1982 und 1987 ans Netz gegangen).

    EDIT: Nanu? Wo sind die vorherigen Posts? 8|

    Aso, alles Klar :D

    Nuja, es sollten "normale" Leichtwasserreaktoren (also Wasser als Moderator) sein. Da ist der Dampfblasenkoeffizient (Void-Koeffizient) negativ, also sollte bei Kühlmittelverlust die Kernspaltung von alleine abklingen. Allerdings muss das ja noch lange nicht heißen, dass das ungefährlich ist. Wenn nämlich die Restwärme so groß ist, dass das Kühlmittel komplett verdampft (z.B. wenn so ein Kühlmittelverlust während des Volllastbetriebs auftritt), dann kann es dennoch zu einer Kernschmelze kommen, da ja die Restwärme auch erstmal "raus" aus dem Reaktorkern muss. Aus diesem grund muss das Kühlsystem auch weiter laufen.

    Bei den noch aktiv in Betrieb befindlichen Deutschen Kernkraftwerken (und auch den WWER aus sowjetischer Produktion, die auf dem Gebiet der ehemaligen DDR standen) ist das genauso.

    Zum Thema "Alternativen": Da siehts zur Zeit sehr Mau aus! Regenerative Energien wie Solar- oder Wind-Energie kann man zur Zeit vergessen, da musst du dir ja elendig viele Flächen zupflastern und so recht effektiv ist das Ganze auch nicht gerade. Naja, und bei fossilen Brennstoffen ist ja schon langsam, aber Sicher das Ende der Vorräte in Sicht.

    Andere Alternativen gibts da meiner Meinung nach zur Zeit nicht wirklich. Geothermie- und Wasserkraftwerke sind ziemlich geographisch gebunden und greifen auch nicht gerade wenig in die Umwelt ein... Wird also schwierig, da was als Ersatz zu finden :S

    Selbst bei den angegebenen sekundären 2,5A und 'nem miesen Wirkungsgrad von 50% würden sekundärseitig grob geschätzt 5A fließen - das muss der Trafo nicht soooooooo fett werden wie der Trafo bei deinem 13,8er (was da bei 50% Wirkungsgrad mal eben 10A/12A sekundärseitig wären). Da möchte der Querschnitt schon ordentlich größer sein.

    Wie groß der Elko beim Voltcraft ist, ist leider nicht so recht erkenntlich :S Da kommts ja dann sicher auch noch auf die Spannungsfestigkeit an.

    Zitat von Playitlouder

    [...] und sag da noch so in (Deutschen) Siedewasser-Druckreaktoren wird es nicht so weit kommen.....

    Entweder Siedewasser-Reaktor (SWR) oder Druckwasser-Reaktor (DWR).

    Das Problem bei solchen Kraftwerken ist immer wieder die Kühlung (wie auch nun in Fukushima). Das Containment ist ja dort nicht beschädigt worden (zumindest hab ich davon bisher nichts gelesen), somit kann durch das Reaktorgebäude selber keinerlei Radioaktivität austreten. Nur: Wenn der Dampfdruck immer weiter steigt (weil immer mehr Kühlwasser verdampft), dann ist irgendwann mal Schluss. Irgend eine Stelle gibt dann mal nach, sofern man nichts dagegen unternimmt.

    An sich wäre ja eine erste Möglichkeit, den Reaktor komplett zu Fluten - wenn man denn wenigstens etwas Kühlwasser zum Wärmetauscher pumpen kann, um dort dann die entstehende Wärme kontrolliert an die Umgebung ab zu geben. - Und da sind wir wieder bei der Kühlmittelpumpe...

    Bei einem RBMK wäre vermutlich sowieso schon alles zu spät, dank des Dampfblasenkoeffizienten (Siehe das Reaktorunglück von Tschernobyl).

    Hm, ist offensichtlich ein NSW-Export aus der DDR :O

    Aber die RFT-Elkos halten eigentlich ziemlich lang duch, hab ich so die Erfahrung gemacht. Bei meiner ganzen DDR-Technik funzen alle Netzteile noch (egal ob Linear oder Schaltnetzteil). Selbst die von 1980 sind noch alle funktionsfähig (sogar in längeren Tests geprüft).

    Achja: Die DDR-Netzteile sehen irgendwie oft so "gruselig", aber das liegt vermutlich nur daran, dass die Eisenkerne anfangen zu rosten, wenn die Kiste schlecht gelagert wurde.