Beiträge von Xaar

    Nach dem Test der beiden letzten "Festplatten-Pakete" ist die Bilanz etwas ernüchternd: Von sechs 3,5"-IDE-Festplatten sind drei Schrott und von neun 2,5"-IDE-Festplatten sind sechs Schrott:

    • 2,5" IDE:

      • Conner CP2048 (42 MB) --> Tourt hoch und runter
      • Conner CP2088 (85 MB) --> Wird erkannt, meldet aber schon beim BIOS-POST Fehler
      • Conner CP2121 (122 MB) --> Wird erkannt, meldet aber schon beim BIOS-POST Fehler
      • Hitachi DK213A-13 (1,3 GB) --> Hat defekte Sektoren
      • Hitachi DK213A-18 (1,8 GB) --> Wird nicht erkannt
      • Toshiba MK2124FC (130 MB) --> Hat defekte Sektoren
    • 3,5" IDE:

      • Conner CFS540A (540 MB) --> Hat defekte Sektoren
      • IBM IC35L060AVVA07-0 (60 GB) --> Hat defekte Sektoren
      • Western Digital WD5000AAJB (500 GB) --> Hat defekte Sektoren

    Gerade die defekten 2,5"-Conner-Platten finde ich bedauerlich (und ja, es liegt nicht am Board - andere Platten aus dieser Zeit, u. A. eine Conner CP2124, laufen da problemlos dran). Aber was solls. Immerhin sind ja drei 2,5"-Platten (IBM DBOA-2540 (540 MB), Seagate ST9546A (540 MB), Fujitsu MHD2032AT (3,2 GB)) und drei 3,5"-Platten (Maxtor 90650U2 (6,5 GB), Fujitsu MPF3102AT (10,2 GB), Samsung SV0411N (40 GB)) in Ordnung. Interessanterweise steht auf der Fujitsu MHD2032AT händisch drauf "hat Fehler", obwohl badblocks fehlerfrei durchgelaufen ist :D Und auch S.M.A.R.T. zeigt nichts Ungewöhnliches.

    Ist sehr oft eine Frage der Zeit. Wenn ich so dran denke, was mir Bekannte und Kollegen über die Wendezeit so berichtet haben... Was so an DDR-Rechentechnik damals existierte wurde Containerweise entsorgt, weil die "Westtechnik" der heiße Scheiß war. Und jetzt zahlste tlw. 'n halbes Vermögen für solche Rechner. 'ne vollständige, funktionierende EAW P8000 mit 16-Bit-Prozessor, Festplattenbeisteller und Terminal (Neupreis kurz vor der Wende läppische 150000 M :D) beispielsweise geht durchaus für über 1000 € weg. Selbst die noch recht häufig anzutreffenden KCs (v. A. die Mühlhäuser KC 85/2...85/4 und auch der KC Compact) sind ziemlich hoch im Kurs.

    Beim Pentium 4 wird's sicher noch eine Weile dauern - aber wie Dirk schon schrieb, war da auch viel Sockel-775-Massenware dabei. Beim Pentium 4 und auch Athlon XP und den ersten Athlon 64 kommt aber auch noch etwas verknappendes hinzu: Die Elko-Seuche. Gerade beim Sockel-478-Pentium-4 und Sockel-A-Athlon gabs das ja zuhauf, dass da die Elkos aufgegangen sind.


    Als Besitzer von fast 300 Tonbändern und gut 100 Kassetten halte ich diese Theorie für äußerst fragwürdig. Meine ältesten bespielten Bänder tragen noch Aufnahmen von 1953, die perfekt erhalten sind.

    Ist sehr oft eine Frage der Umstände von Lagerung und Material. Ich hab' hier auch Original-Disketten von Apple von 1983, ebenso Disketten, die in den 1980er Jahren intensiv genutzt (beschrieben/gelesen) worden sind - geht noch wunderbar. Andere Disketten gleicher Art (Datendichte, Alter) waren schon nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar.

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    Mein Ryzen 1600x soll auch raus sein. Der ist ja nicht älter als die Intel 7000er Serie.

    Naja, so richtig vollständig scheint die Liste nicht zu sein. Mit dem Athlon 300U/300GE/320GE/3000G sind ja auch noch Zen-1-basierte CPUs/APUs dabei - warum sollte der größere Bruder aus der Ryzen-1000-Serie nicht dabei sein?


    Jeder wäre dankbar und froh, dass auch Android-Apps nun laufen, der Alman hingegen kommt mit Datenschutz an, kann den Datenschutz-Unfug echt nicht mehr sehen.

    Sind wir hier mal wieder dabei, Alles über einen Kamm zu ziehen? Nur weil dir das Schnurz ist, trifft das nicht auf alle Anderen auch gleich zu.


    lustig, dass just der gerätemanager als beispiel für nt4 dienen soll, hatte der doch keinen.

    Im Bild geht's wohl eher um die Microsoft Management Console ("MMC"), der Gerätemanager ist da nur ein Beispiel für 'nen Anwendungsfall.

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    Jetzt mal ehrlich: Willst du ernsthaf teinen Browser ohne Account nutzen?

    Stell dir vor: Es gibt durchaus Leute, die brauchen diese ganze Account-Bindung nicht. Mag sein, dass das für den einen oder Anderen durchaus Vorteile mit sich bringt, aber nicht jeder braucht oder will das.


    Wie synchronisierst du Lesezeichen, Verlauf, Passwörter, offene Tabs und co zwischen deinen Geräten? Chromium hat leider den Accountsync rausgenommen. Ich habe zwischenzeitlich Microsoft Edge mit seinen vertikalen Tabs kennengelernt und bin nun (auch unter macOS und Linux) zu diesem gewechselt, der kann über den Microsoft-Account ja ebenso Sync. Aber ganz ohne Sync mit mehreren Geräten macht doch echt keinen Spaß.

    Ich wüsste bei mir jetzt keinen Grund, warum ich die von dir genannten Punkte zwingend synchronisieren müsste. Ist sicherlich für den einen oder anderen nice to have, aber den "Spaß" am Internet verdirbt mir das Nicht-Vorhandensein einer Synchronisationsfunktion (oder in meinem Falle die Nicht-Nutzung) definitiv nicht.

    Letztlich sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass jeder seine eigenen Arbeitsweisen und Ansichten hat.

    Gabs nicht ein MIPS-NT?

    Ja, aber das waren nur ein paar MIPS-basierte Systeme, die nicht von SGI waren. Die HCL von Windows NT 3.5 meint dazu:


    schaut aus wie slot2 xeons

    Bingo!

    Ist ein - Hardware-technisch zugegebenermaßen merkwürdig ausgestattetes - Dual-Slot-2-System:

    • MB: AOpen DX2G Plus
    • CPU: 2x Intel Pentium III Xeon 550/512k ('Tanner')
    • RAM: 512 MB SDRAM PC100 ECC (4x 128 MB)
    • Erweiterungskarten:

      • Grafik: 3Dlabs Oxygen GVX1 AGP (3Dlabs GLINT R3 + GLINT Gamma G1; 32 MB SGRAM)
      • Controller: OnBoard Adaptec AIC-7896 (Dual-Channel Ultra 2 Wide SCSI)
      • Netzwerk: OnBoard Intel 82558 (Fast Ethernet)
      • Sound: Creative SoundBlaster 128 PCI
    • Laufwerke:

      • FDD: Mitsumi D359M3 (3,5" HD)
      • HDD0: IBM DNES-309170 (9,1 GB; Ultra 2 Wide SCSI)
      • HDD1: Fujitsu MAP3147NP (147 GB; Ultra 320 SCSI)
      • ODD: Yamaha CRW4416S (16x CD-ROM, 4x CD-R, 4x CD-RW; Fast SCSI)
    • Betriebssystem: Windows 2000 Advanced Server


    Bis auf das Gehäuse/Netzteil und die Fujitsu-HDD sind das alles Komponenten von Ende 1999/Anfang 2000. Die Fujitsu-HDD ist 'ne Refurbished-Platte - auf dem Gehäuse steht was von "Worldisk MXJ3147SC" drauf.

    Leider ist das Mainboard nur für die 2,0-V-Xeons (d. h. Pentium II Xeon mit 'Drake'-Kern und Pentium III Xeon mit 'Tanner'-Kern) geeignet. Die neueren Pentium III Xeon mit 2,8 V oder 5/12 V (d. h. Pentium III Xeon mit 'Cascades'-Kern) laufen auf dem Board leider nicht. Damit ist auch einer meiner exotischsten x86er Prozessoren (Pentium III Xeon 400/256k mit 'Cascades'-Kern und 133 MHz FSB) leider nicht nutzbar.

    Aber: Ich bin froh, überhaupt ein Slot-2-Mainboard zu haben. So sonderlich häufig waren die ja nicht - zumal der Performance-Gewinn eines Dual-Slot-2-Systems gegenüber einem Dual-Slot-1-Systems eher gering ausgefallen sein dürfte. Einen Vorteil haben die Pentium II Xeons mit 'Drake'-Kern und Pentium III Xeons mit 'Tanner'-Kern aber gegenüber ihren Pendants mit 'Deschutes'- bzw. 'Katmai'-Kern (abgesehen davon, dass die Xeons für 8-CPU-Systeme geeignet sind): Sie haben einen L2-Cache, der mit vollem Takt läuft, wobei Varianten mit bis zu 2 MB L2-Cache verfügbar waren (Pentium II Xeon 400 nur bis 1 MB L2-Cache). Beim späteren Pentium III Xeon mit 'Cascades'-Kern gab es den vollen Takt beim L2-Cache immer (wie ja auch beim 'Coppermine') - die üppige Auslegung des L2-Caches gab es aber nur für einzelne Taktraten (700 MHz und 900 MHz), die dann aber nur 'nen langsameren 100-MHz-FSB hatten.

    So wirklich zufrieden bin ich mit dem System aber noch nicht:

    • Generell scheint was am OnBoard-SCSI nicht hinzuhauen: Obwohl die Festplatten beide mindestens Ultra 2 Wide SCSI (also LVD-Modus mit bis 80 MB/s) können, spricht sie der Host-Adapter nur als Ultra 2 Wide SE an (also Single-Ended-Modus mit max. 40 MB/s, zusätzlich mit den Einschränkungen, die der ältere SE-Modus mit sich bringt). In Benchmarks liegen die beiden Platten bei ganz akzeptablen Werten in Sachen Datenrate für den U2W-SE-Modus (ca. 15 MB/s bei der IBM und ca. 34 MB/s bei der Fujitsu), allerdings gibt's auch hier Merkwürdigkeiten: Zwischenzeitlich stagniert die Datenrate irgendwo zwischendrin konstant (glatter Strich, ohne einen einzigen kleinen Abweichler!), und geht dann plötzlich wieder normal weiter.
    • Außerdem scheint die Systemfestplatte (IBM DNES-309170) einen Treffer zu haben: Das System braucht z. T. ewig, um irgendwas zu machen - und plötzlich rattert die Platte auf einmal los und das System ist normal nutzbar. Bei Festplattenbenchmarks (HD Tune) bricht die Performance am Anfang der Platte reproduzierbar mal kurz extrem ein. Wenn diese Platte beim Benchmark der Fujitsu was macht, rauscht hier auch die Datenrate in den Keller.
    • Der CPU-Kühler der zweiten CPU ist zusammengestückelt aus dem Kühlkörper aus 'nem Compaq-Server und einem alten CPU-Lüfter mit viel zu kleinem Durchmesser. Einen zweiten Original-Kühler von AOpen (wie bei der ersten CPU) habe ich leider nicht - im damals(TM) gekauften Original-Lieferumfang war nur ein Kühler dabei. Außerdem motzt das BIOS immer rum, dass der zweite CPU-Lüfter nicht in Ordnung wäre (wohl aufgrund der anderen Drehzahl oder dem fehlenden Temperatur-Messwert).
    • Die beiden CPUs sind die "kleinsten" der 550-MHz-Klasse - leider habe ich von den Xeons mit mehr Cache nur den Pentium II Xeon 400/1M doppelt da - alle anderen (Pentium II Xeon 450/2M, Pentium III Xeon 550/1M) sind Einzel-Exemplare. Zeitlich passender wären da schon eher die 'Cascades'-Xeons - aber die laufen ja leider nicht.

    Muss ich mal schauen, was ich da bezüglich der SCSI-Probleme machen kann. Werd's wohl erstmal mit einer anderen Platte (Fujitsu MAE3182LC, leider nur über Adapter) probieren. Einen anderen Controller einbauen wäre auch eine Idee - hab' aber gerade nix zeitlich passendes von ~2000.