Beiträge von Xaar


    Das kann WinImage, ohne die Boot Fähigkeit zu killen?

    Mit WinImage kannste 'n Komplettabbild von Disketten erstellen, wobei das zurückgespielte Abbild auch bootfähig ist, wenns die originale Diskette war.

    Sprich: Schreibste ein Image auf eine Diskette, ist die Diskette bootfähigt, wenn das Image es hergibt. Sonst nicht. Was vorher auf der Diskette war ist dann uninteressant.

    Ansonsten nimmste dir eine bestehende, FAT-formatierte Diskette und überträgst die System-Dateien (IO.SYS, MSDOS.SYS und COMMAND.COM im Falle eines MS-DOS) mit dem Befehl sys A: auf die Diskette, um eine bootfähige Diskette zu erhalten. Muss natürlich noch genug Platz für die o. g. Dateien sein, sonst klappts freilich nicht.


    Habe hier Disketten mit dem Namen Toolstar.
    Könnte ich die auch nutzen, wenn ihr die kennt?

    Die Software sagt mir nix - musst du ausprobieren.


    So müsste ich nicht erst eine DOS Setup, dann CHKCPU nach werfen, und brauche nur eine Diskette einsetzen.

    'n Diskettenwechsel ist doch kein Kraftakt? Entweder legste dir 'ne separate DOS-Startdiskette zu - oder du bootest halt von einer DOS-Setup-Diskette und wechselst dann die Diskette. Ich hab' mir für solche Zwecke einmal selbst eine Diskette gebaut, die alle für mich relevanten Tools enthält: Diverse CD-ROM-Treiber, Testtools, Datenverwaltungsprogramme u. Ä.


    Bist Du schon damit überfordert, eine Diskette mit FAT12 zu formatieren, dann unter DOS/Windows mit sys a: zu bestiefeln

    format A: /s - spart gleich einen Schritt mehr :D. Aber ja, das ist kompliziert!


    In groben Kindheitserinnerungen fällt mir gerade ein, dass bei Adaptec die ID 6 für den Controller reserviert war, uff! Liege ich damit richtig oder war das ne höhere Nummer? Irgendwie schwebt mir auch die 15 im Kopf rum..

    Der Horst-Adaptör ist standardmäßig auf der ID 7 - kann aber z. T. auch geändert werden.


    Zweite Frage: Ich habe da jetzt keinen Terminator dran und TERM PWR auch nicht gesetzt, trotzdem funktioniert alles. Liegt das daran, dass es schlichtweg das einzige Gerät am Bus ist? Ich habe ein 50poliges Kabel, von dem ein Abgriff an der Controller-Karte steckt und der andere Abgriff am Laufwerk, mehr Abgriffe hat das Teil nicht.

    TERM PWR gabs wimre mehrere Varianten: Wenn ich's noch recht erinnere ist die "Standard-Variante", dass der Host-Adapter die Spannung zur Verfügung stellt, die anderen Teilnehmer nicht. Gibt aber Systeme, bei denen alle Teilnehmer die Spannung auch zur Verfügung stellen - k. A., warum.
    Ansonsten sollten beide Enden des Kabels terminiert werden. Am Host-Adapter passiert das bei moderneren Controllern von sich aus bzw. kann im BIOS eingestellt werden, am letzten Teilnehmer kann das per Jumper, steckbaren Abschlusswiderständen am Gerät - oder über separaten Abschlusswiderstand nach dem letzten Teilnehmer passieren.

    Dritte Frage: Wie ist das, wenn ein Controller sowohl 50-polige als auch 68-polige Anschlüsse hat und man an beide Sachen hängen will? Müssen dann BEIDE Kabel terminiert werden?

    Kommt drauf an: Eigentlich nur der, wo Teilnehmer dran hängen. Aber es gibt da verschiedene Host-Adapter: Solche, die einen SCSI-Kanal zur Verfügung stellen (wo also je nach Typ 7 Geräte oder 15 Geräte angeschlossen werden können) und solche, die mehrere Kanäle zur Verfügung stellen (bspw. einen Ultra SCSI für 7 Narrow-Teilnehmer und einen Ultra Wide SCSI für 15 Wide-Teilnehmer).

    Und letzte Frage: Mehrere Controllerkarten pro PC sollten ja denke ich kein Problem sein oder? Dürfen die IDs dann zwischen beiden Controllern überlappen, weil jeder ein eigenes "Ökosystem" ist?

    An sich sollte jeder Host-Adapter seine eigenen IDs haben - aber ob man noch genug Ressourcen Richtung Mainboard (I/O-Adressen, IRQ-, DMA-Leitungen usw.) ist dann die Frage.


    Warum DDS3? 12 GB pro Kassette (24 GB komprimiert) sind doch echt geil und man bekommt die Kassetten sehr sehr günstig. Außerdem kann man die nicht nur in diesen Laufwerken, sondern auch in DAT-Rekordern verwenden

    Ich muss mal guggen - 'n paar DDS-Bänder müsste ich hier auch noch rumfliegen haben - wären dann "übrig" (sind aber vermutlich meist DDS und DDS2). 'n DDS4-Laufwerk hab' ich auch noch.


    tar kann man mit WinRar entpacken, bzw. mit 7zip.

    ... und wo haste das jetzt aufgerüstet?


    so lahm die cpu, dass es sich retro anfuehlt den pocket 1 zu nutzen.
    mein handy is schneller...

    Am Anfang des Threads war die "obere Definitionsgrenze" von Retro mal die Jahrtausendwende - der Pocket ist da weder von der Performance, noch von der Technik noch vom Betriebssystem her nur ansatzweise in der Nähe.

    Internet Explorer 4.0 Preview Release 2 integriert in Windows 95 (wimre das Ur-Windows 95). Hab' ich vor Ewigkeiten mal auf meinem damaligen Am5x86-P75 um die Jahrtausendwende installiert gehabt - und noch gesichert, den Screenshot :D Irgendwo fliegt die Beta 2 vom IE 4.0 auch noch rum.


    Warum Hardware Trap auf DX2? Für mich muss das auf: i486DX4-&EW, P24D, P24T, Am486DX4-SV8B:

    Die Angabe enthält ja nicht nur den DX2 von Cyrix:

    Zitat

    Cyrix DX(2), DX2-V, DX4, 5x86, Am486DXL2, Ti486DX2-G

    Und wenn man sich die Liste ansieht, dann sind DX4-Prozessoren in allen drei Varianten vorhanden.


    Wenn man sich die Liste anschaut, ist das einfach der Multiplikator. Der ist bei DX2 2 und damit wären die 66 MHz verständlich. die dx4 haben nen Multi von 3. Das wären dann 100 MHz.

    Welcher Jumper genau für den Multiplikator zuständig ist, ist mir da nicht so wirklich klar. Je nach CPU-Typ scheint das über den JP20 oder JP21 zu erfolgen. Bei den alten Revisionen 1.1 (th99-Daten) scheint das aber auch nicht zu passen, da gehört der JP21 zur Jumpergruppe, über die der FSB eingestellt wird - und der JP20 scheint nur spezifisch für den Pentium OverDrive zu sein.


    ... ist nicht zwangsläufig verläßlich. Kann auch sein, daß die CPU mit 100MHz läuft, vom BIOS wegen "zu alt" aber für den CPU-Typ nicht angezeigt werden kann.

    Diamant001: Was haste denn für eine BIOS-Version?


    Laß Dich mal hier von den Kollegen beraten, mit welchem DOS-Tool man die tatsächliche Taktfrequent ermitteln kann. Ich hab' da leider nichts auf die Schnelle parat, da ich mich zulange nicht mit sowas beschäftigt hatte.

    CHKCPU war imho ganz gut gewesen:
    http://web.inter.nl.net/hcc/J.Steunebrink/chkcpu.htm

    Welchen Takt hast du jetzt und wie haste was gejumpert? Mr. Vain hatte ja in #23 u. A. auf diese Seite hier verwiesen, wo die einzelnen Einstellungen für die verschiedenen CPU-Typen dokumentiert sind: https://www.elhvb.com/mobokive/archi…4/sv2g-cpu.html

    Für den Cyrix 5x86-100 sollten die Einstellungen in den Feldern gelten:

    • "Cx486DX4-P/O / Cx5x86(M1sc)"
    • "Cyrix/Intel CPU Selection" -> "Cyrix"
    • "CPU Voltage Setting" -> "3,45(Volt)"
    • "CPU External Clock Setting" -> "33MHz"
    • "Hardware Trap Setting" -> "Cyrix DX(2), DX2-V, DX4, 5x86, Am486DXL2, Ti486DX2-G"

    UM61256ck-20


    32K x 8 SRAM, 20 ns Zugriffszeit - von UMC. 'n Datenblatt dazu habe ich leider nicht gefunden - ist aber lt. Cross Reference Guide von ISSI kompatibel zum IS61C256AH-20N von ISSI. Datenblatt ISSI IS61C256AH.

    W24257AK-20


    32K x 8 SRAM, 20 ns Zugriffszeit - von Winbond. Datenblatt W24257A.

    CE81256C-15


    Dürfte ein 32K x 8 SRAM mit 15 ns Zugriffszeit sein, hab' aber keine weiteren Angaben dazu gefunden.

    MS62256A-20NC


    32K x 8 SRAM, 20 ns Zugriffszeit - von Mosel (bzw. nun Mosel Vitelic). Datenblatt MS62256A (wobei hier noch das Modell mit 20 ns Zugriffszeit nicht aufgelistet ist).

    AS7C164-20PC


    8K x 8 SRAM, 20 ns Zugriffszeit - von Alliance Semiconductor. Datenblatt AS7C164.

    AE88128AK-15


    Dürfte ein 16K x 8 SRAM mit 15 ns Zugriffszeit von Aster sein - hab' aber auf die Schnelle kein Datenblatt gefunden.

    71256


    32K x 8 SRAM - auf deinem viel zu kleinen und schwer erkennbaren Foto scheint das einer mit 20 ns Zugriffszeit von IDT zu sein. Datenblatt IDT71256.

    IS61C64AH-15N


    8K x 8 SRAM, 15 ns Zugriffszeit - von ISSC. Datenblatt vom ISSI IS61C64AH.


    Der W24257AK-20, ist dann wohl ein Tag-RAM?
    Oder woran erkenne ich das?
    An den 257? :b7:

    Tag-RAM ist eine Funktion, kein spezieller Typ. Der speichert nur Adressen, braucht daher nicht so groß sein -> Wikipedia-Artikel zum Tag-RAM.

    Ansonsten kann man die Größe meist anhand der Bezeichnung erahnen: Bei vielen ICs ist die Speicherkapazität in kBit in der Bezeichnung drin:

    • 8K x 8 == 64 kBit: AS7C164-20PC, IS61C64AH-15N
    • 16K x 8 == 128 kBit: AE88128AK-15
    • 32K x 8 == 256 kBit: UM61256CK-15, CE81256C-15, MS62256A-20NC, IDT71256S-20P

    Der Winbond W24257AK-20 weicht da etwas ab - aber grob geschaut passt das immernoch.
    Solche "Abweichungen" haste bspw. gern mal bei DRAMs. Da gibt's manche, die den Fast Page Mode (FPM) können und manche die dem Enhanced Data Out (EDO)-Modus können. Da ist die letzte Ziffer bei der FPM-Variante eine andere als die EDO-Variante - der Rest ist gleich: Hab' bspw. RAM-Module mit Siemens HYB5117400BJ-60 und mit HYB5117405BJ-60 hier. Die mit der "0" am Ende ist die FPM-Variante, die mit der "5" am Ende die EDO-Variante. Ansonsten haben die ICs die selbe Kapazität. Manchmal haste die andere Bezeichnung auch, weil die ICs intern anders strukturiert sind und z. B. nicht acht sondern nur vier Datenleitungen haben. Das haste auch wieder gern bei DRAM-ICs, die in der Anfangszeit nur eine Datenleitung hatten, später dann vier oder mehr.
    Leider sind die Typenangaben von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, das Schema passt daher leider nur recht grob. Bei DRAMs ist es etwas übersichtlicher - zumindest, wenn man noch nicht bei FPM-/EDO-DRAMs angekommen ist, sondern nur die alten IC-Typen (41256 oder sowas) hat.

    Wenn der Typ unklar ist, einfach entweder mal in der Suchmaschine deiner Wahl suchen (bspw. mit "filetype:pdf" vorher, um das Ergebnis auf PDF-Dateien einzugrenzen), oder du suchst auf speziellen Datenblatt-Suchmaschinen wie Datasheet Archive, Datasheet4U.com oder Alldatasheet.com.

    Um auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen: Du hättest alle notwendigen Typen da, auch wenn jetzt der AE88128AK-15 und der CE81256C-15 ggf. fraglich sind. Allerdings würde ich sehen, dass du möglichst nicht die Hersteller mischst, zumindest nicht in der Cache-Bank. Der Tag-RAM könnte auch von 'nem anderen Hersteller sein. Außerdem sollten sie die gleiche Zugriffszeit haben (wobei imho der Tag-RAM auch flotter sein kann).

    Je nach dem, wieviele du von den jeweiligen Typen da hast, könntest du folgende Varianten hinbekommen:

    • 128 kB Cache: 4x 32K x 8 in Bank 0 + 1x 8K x 8 als Tag-RAM
    • 256 kB Cache: 4x 32K x 8 in Bank 0 + 4x 32K x 8 in Bank 1 + 1x 32K x 8 als Tag-RAM

    Für mehr brauchste größere ICs (bsw. 'n ISSI IS61C512 als 64K x 8 oder ISSI IS61C1024 als 128K x 8).


    Weil hier bei mir auf den Chips stehen voll werte wie 256, 128 oder 512 und nicht 32K x 8.

    Was haste denn für Chips rumliegen? Schreib' mal die genauen Typenbezeichnungen auf. In der Regel kann man daraus dann die Konfiguration rauslesen (oder ein Datenblatt dazu finden).


    Denn wenn ich jetzte die Angabe werte 32K x 8 = 256 und 8K x 8 = 64 zusammen Addiere komme ich nicht wie in der Tabelle nicht auf 128KB, sondern auf 320.
    Habe ich da was falsch verstanden?

    32 k x 8 heißt einfach nur 32768 ("32K") Speicherwörter zu je 8 Bit. Also rechnerisch eine Gesamtkapazität von 256 kBit bzw. 32 kB. Wenn du vier dieser ICs zusammenschaltest, kommst du auf 4x 32 kB = 128 kB. Die 8K x 8 sind der Tag-RAM, die werden nicht zur Cache-Kapazität dazu gerechnet.


    Mich wundern bei so uralt Radios überhaupt UKW können.

    Die ersten UKW-Radiosender in Deutschland gibt's wohl seit 1949 (--> https://de.wikipedia.org/wiki/UKW-Rundfunk#Geschichte ). Ich kann mich auch sehr gut an alte Radios erinnern, die nur bis 100 MHz (aus den 1950er/1960er Jahren) oder 104 MHz (meist aus den 1970er Jahren) gingen. Meine Oma hat auch solche Radios - und das hatte mich immer geärgert, da die Radiosender, die ich damals(TM) hören wollte, eher am Ende des Frequenzbereiches lagen.