Beiträge von Xaar

    Ich hab sogar ein paar "Ur-Klassiker":

    8-Bit-ISA-Karte mit 2 seriellen Schnittstellen (über je zwei 10polige Pfostensteckfelder), 1 parallelen Schnittstelle und einer MDA-Grafikkarte :)

    8-Bit-ISA-Karte mit RAM (384 kByte), externe Ports (s.o.) und RTC :)

    Nuja, und ein paar Soundkarten inkl. IDE-Schnittstelle für CD-ROM-Laufwerke hab ich auch noch ;D

    Also bei den technischen Daten wird das wohl nix mit einer 1541 :oO: Und wenn ich mir so die Anschlüsse ansehe: Da scheint nirgendwo ein altes Commodore Floppy ranzupassen. Ist ja von der Sache her nur ein 0815-PC im Tastatur-Format...

    Zitat von Spit

    ich frickel da vieeel zu oft rum

    O_o
    Würde mich ja mal interessieren, weswegen man da "so oft" dranrumwurschteln tut. Ich meine jetzt nicht irgendwelche Rechner sonden den Rechner, den du hauptsächlich nutzt.

    Um nochmal auf die Geschichte bezüglich der Kompatibilität zu kommen: Wenn man einen Kompromiss findet, bei dem beispielsweise das Betriebssystem in der Lage ist sowohl auf einem Rechner mit EFI als auch mit BIOS zu starten, warum nicht? Ich meine, auf einem aktuellen Rechner Windows 2000 oder ähnlich einzusetzen ist wahrscheinlich für die Wenigsten sinnvoll. Und die paar Bastler, die das wollen, finden sicher auch einen Weg das zu umgehen :D

    Von der technischen Seite her kann ich nicht beurteilen, was EFI für Veränderungen/Vorteile gegenüber BIOS bringt.

    Zitat von Spit

    auch nen bios hat bald seine kapazitäten erreicht auch was komfortabilität angeht, 640x480 oder was das darstellen soll ist keineswegs komfortabel, mit mehr resolution könnten mehrere funktionen einfacher erklärt werden z.B

    Mal ganz ehrlich gefragt: Wie oft tust du bei deinem Haupt-Rechner was im BIOS einstellen?

    Nur wegen des vermeintlich besseren "Komforts" einer GUI wird man gewiss nicht auf EFI umsteigen. Zumal BIOS nicht gleichzeitig heißen muss, dass es keine GUI gibt! Ich hab einige Boards, die HABEN eine GUI (sogar inkl. Mausunterstützung!)! Und die sind nicht mal aus diesem Jahrtausend! :D

    Beweise kann ich liefern :P

    Zitat von chiaki

    hat eigentlich jemand mal diesen aktenkoffer benutzt

    Japp, ich hab ihn benutz. Allerdings ist der für größere Synchronisationen ungeeignet, vorallem, wenn das Teil öfters mal Probleme mit dem Datum hat (beispielsweise identische Dateien (auch von der Größe/Prüfsumme her), die alle einen Zeitversatz von exakt einer Stunde haben :fresse:

    Was ist da jetzt das Problem? Bau doch einfach die neue Platte rein und schau, ob die erkannt wird/läuft. Wenn nicht, dann hast du "ein Problem" und wenn sie läuft ist auch gut! Oder hast du die Software-CD (mit der ganzen Einstellerei-Software) für den Deskpro nicht?

    Zitat von fatSherpa

    Hi

    Nimmst Du die als sentimentale Staubfänger oder ist da noch gelegentlich Leben drinnen ?:P

    M.P.

    Gelegentlich belebe ich die auch :D Aber bei reichlich 70 historischen Rechnern jeglicher Art (davon mindestens 60 voll funktionsfähig!) in meiner Sammlung ists schwer, jeden Rechner gleichoft zu "beglücken" :D

    Vor allem für den 800XL hab ich auch noch periphere Geräte: Einen 1010, einen 1020 (bei dem funktioniert der Papiertransport leider nicht mehr richtig da dort zwei Zahnrädchen gebrochen sind, die Stifte sind leider leer und außerdem fehlt mir das zugehörige Netzteil) und einen 1029 hab ich auch noch :)

    Für die ST-Serie habe ich lediglich einen SM124 sowie zwei SF314 und ein SF354, wobei das eine SF314 an dem Atari PC3 hängt (der hat ja nur ein 360k-5,25"-Laufwerk intus).

    Bei den Atari-Geräten mangelt es mir aber leider noch arg an Software. Bis auf die originalen TOS-Disketten für den 260ST hab ich nicht mal Disketten mit Atari-Software :fresse:

    PS: Du kannst deine bereits erstellten Beiträge auch editieren ;D

    Hm! Da kann ich dir vielleicht helfen.. Der hat doch einzelne separate integrierte Schaltkreise für den RAM. Meiner hat drinnen:

    - 4x 64kBitx4, 120ns (Typ 4464-12)
    - 16x 256kBitx1, 150ns (Typ 41256-15)

    Leider sind die bei mir alle verlötet :( Sind die ICs bei dir gesockel?

    Ersatz-ICs hätte ich noch da.
    Von den 41256 hab ich noch 18 Stück (sind 120ns von TI und nennen sich TMS4256-12NL) und von den 4464 habe ich noch 2 da (sind 100ns von OKI und nennen sich M41464-10).

    Zitat von niwax

    Obwohl die DDR durchschnittlich 9 Jahre gebraucht hat, um nen Westprozessor zu kopieren!

    Wie kommste denn da drauf? Wieviele Westprozessoren hat die DDR denn "kopiert"? Das was du da so salopp als "kopieren" bezeichnest, nennt sich "Reverse-Engineering" und war durchaus technisch sehr anspruchsvoll (wenngleich der Begriff "Clone" natürlich seine Berechtigung hat). Außerdem: Wie um himmelswillen kommst du auf 9 Jahre?

    Hier mal die Zeitspannen zwischen Erscheinen eines Prozessors "im Westen" und der Fertigstellung des "Clones" aus der DDR:
    - U808: 6 Jahre ('72 - '78)
    - U880: 3 Jahre ('76 - '79)
    - U8000: 5 Jahre ('79 - '84)
    - U80601: 7 Jahre ('82 - '89)

    Allerdings ist beim U80601 zubeachten, dass ursprünglich die 16 Bit-Rechnentechnik auf dem U8000 basieren sollte, was sich aber nicht wirklich durchsetzte. Daher entwickelte man ab '86 den U80601 (also eigentliche Entwicklungsdauer: 3 Jahre). Letztlich sind die Entwicklungszeiten de facto kürzer als die oben genannten Zeitspannen, da man ja nicht sofort begonnen hat, die Prozessoren zu entwickeln sondern erst später (wie eben im Falle des U80601).

    Zitat von niwax

    Die Mark in der DDR hatte aber auch ne extreme Inflations- und Teuerungsrate, es wurde ja sogar eingeführt, dass bei nem Grenzübertritt starke Westmark eingetauscht werden müssen, ums eiigermaßen stabil zu halten.

    Nöö, die Teuerungsrate war eigentlich bei 0,00000000000000000000000000000000% :D Ein Brot hat in den 1960ern genauso viel gekostet wie in den 1980ern ;D

    Nur die Technik ist mit der Zeit durchaus "billiger" geworden. Da ist ja aber auch die wirtschaftliche Situation in der DDR zu berücksichtigen (siehe diverse andere Threads).

    Aber dennoch: selbst 180.000 Mark sind für einen Bürocomputer in der DDR noch extrem viel gewesen. Die "normalen" lagen so bei 30.000 bis 60.000 Mark.