Beiträge von Xaar

    Seid gegrüßt, alle miteinander!

    Für meinen Backup-Rechner habe ich mittlerweile die wichtigsten Komponenten beisammen. Nun bin ich am Überlegen, wie ich die beiden RAID1, die ich zunächst aufbauen will, hardwareseitig realisiere. Ich habe hier:

    - einen 2-Kanal-RAID-Controller
    - zwei 18 GByte Festplatten
    - zwei 73 GByte Festplatten

    Dabei will ich jeweils zwei gleichgroße Platten zu je einem RAID1 zusammenfassen. Was aber wäre nun die beste Lösung (also von der Performance her)? Die Platten des 18 GByte-RAID auf einen Kanal und die Platten des 73 GByte-RAID auf den zweiten Kanal?
    Oder jeweils eine Platte jedes RAIDs auf beiden Kanälen, also je eine 18 GByte und eine 73 GByte auf den beiden Kanälen?

    Wie schauts dann im Hinblick auf ein etwaiges RAID5 aus, also wenn ich mir noch jeweils eine (oder mehrere) Platte(n) zusätzlich zulegen möchte (also beispielsweise zwei RAID5 aus jeweils 3 Platten)?

    Achja: OS soll voraussichtlich Windows 2000 oder XP werden :fresse:

    Zitat von Aquanox1968

    Wer so wie ich mit Dos anfing, trägt es sein Leben lang im Kopf als "Backup" mit rum.. :)
    Könnte mir deshalb nie vorstellen ohne..

    Dem kann ich nur beipflichten! Mit DOS hab ich auch meine ersten Computer-Erfahrungen gemacht. Nachwievor benutze ich noch DOS für's Backup meines Desktops. Auch so ist mir DOS für viele Sachen ganz lieb, alleine schon, weil es
    a) alle (für mich!) wichtigen Diagnose- und Reparatur-Tools auf einer Diskette (1,38 MByte) unterbringen kann und
    b) verdammt schnell bootet :)

    Selbst bei der Neukonfiguration meines Laptops vor einigen Monaten habe ich DOS verwenden (müssen). Denn die Windows XP-Reparaturkonsole (und auch das von 7!) hat es nicht hingekriegt, die XP-Parition "normal" bootete. Dabei war lediglich eine Kleinigkeit zu tun: Die Patition musste nur "aktiviert" werden. Womit gings? Ganz einfach: FDISK vom DOS-Unterbau von Windows 98 SE :D Gut, mit GParted oder anderen Linux-Tools hätte ich das gewiss auch hingekriegt. Aber ehe Ubuntu oder sonst eine Live-Linux-Distribution hochgelaufen wäre, hab ich das unter DOS schon 3mal erledigt.

    Zitat von gandro

    Windows NT 3.51. Was sonst.

    Kein anderes Windows ist dermassen exotisch =)

    Alte 16Bit-GUI, aber grosse Teile der Win32-API. Inklusive Speicherschutz für 16Bit-Apps. Portierungen auf IA-32, Alpha, MIPS und PowerPC. NTFS und HPFS, lange Dateinamen auf FAT16 aber kein FAT32. OpenGL mit dabei, aber kein DirectX. Erstes Windows NT mit PCMCIA. Ach, und POSIX und OS/2-Subsysteme. Welches andere Windows ist dermassen leet?

    Hm, also ich finde Windows NT 3.5 oder sogar 3.1 dann noch wesentlich exotischer :D Zumal Windows NT 3.1 doch sehr eingeschränkte Hardware-Unterstützung hat :fresse:

    Heute "ergattert":

    Unten eine HP Workstation B2600 (PA-RISC 8600 500 MHz, 512 MByte RAM, 2x 36 GByte HDD, DVD-ROM) mit HP-UX 10.20.
    Darüber eine ABB Advant Station 500 (PA-RISC 7300 180 MHz, 128 MByte RAM, 36 GByte HDD) auch mit HP-UX 10.20. Eigentlich ist das eine HP 9000 B180L.
    Ganz oben noch ein HP C2983D, also ein DDS-2-Bandlaufwerk (optisch wie technisch zur Advant Station passend ;))

    Natürlich alle voll funktionsfähig. Sogar die Passwörter habe ich mitbekommen =) :b1:

    Hm, der GDT ist doch glaube ich von mir, oder? Was war das nochmal für einer?

    Ergänzung: Ich habe ihn gerade in einer alten Datenbank gefunden. Müsste ein ICP vortex GDT6118RS sein, also Ultra 2 Wide SCSI. Der bringt mir leider nix.. Außerdem hat mich chiaki gerade drüber aufgeklärt, dass ein Zweikanal-SCSI-RAID-Controller günstiger wäre (geschwindigkeitsmäßig). Oder ein zweiter Ultra 160 SCSI-Controller (einen Adaptec ASC-29160 habe ich ja schon).

    Zu den Platten: Was sind denn das für welche (Modell?)?

    Also ich habe mein uraltes PowerBook 145B (braucht normalerweise ein 7,5V-Netzteil) mit einem 6V-Netzteil betrieben - lief tadellos, solange man keine Diskette eingelegt hat. Dann war der Strombedarf wohl so groß, dass die Spannung des Netzteils unter den Mindestwert der benötigten Laptopeingangsspannung gefallen ist.. Dann war das PB auf einmal finster :D

    Ja, das habe ich dann im Zuge des Umganges mit den MicroChannel-Systemen von IBM gemerkt. Da gabs ja diese BVE (Base Video Extension, wenn ich nicht irre), über die das "normale"-Grafikkarten-Signal in das der 8514/A-Karten eingeschleift wurde.

    Zitat von oreissig

    OT: wärs für nen backupserver nich irgendwie wirtschaftlicher auf platten mit dem besten preis/gb-verhältnis zurückzugreifen?
    für den Preis von 2x72gb SCSI kriegst du vermutlich nen Terabyte SATA

    Ich will das Backup ja nicht auf Festplatten bannen. Das Backup soll auf Band (voraussichtlich LTO Ultrium 1 oder 2). Von daher brauchts nicht so große Platten :) Ok, bei Ultium 2 wären >200 GByte/Platte schon durchaus angebracht, aber noch hab ich kein passendes Ultrium 2 Laufwerk, das erschwinglich ist, gefunden.

    Außerdem müsste ich mir für SATA noch einen Controller zulegen, einen Ultra 160 SCSI (den ich für das Bandlaufwerk sowieso benötige) habe ich hier, wenngleich ohne RAID-Funktion.

    chiaki Was sind denn das für welche (Hersteller/Typ)? Und wieviele?

    Joa, für mein "neustes" Selbstbau-Projekt (Backup-Workstation mit Dual Athlon MP und div. "Schnickschnack") suche ich kostengünstig einige funktionstüchtige SCSI-Festplattenlaufwerke. Am besten wären zweimal zwei identische Laufwerke (wegen RAID-Verbund). Können gern "langsame" 7200er Laufwerke sein. Von der Größe her hätte ich an zwei 18,2 GByte Platten für's Betriebssystem gedacht (9,1 GByte sollten auch noch reichen) sowie zwei Platten mit 73 GByte (oder mehr) für die Daten/als Zwischenspeicher gedacht.

    Also die technischen Daten, die mir so vorschweben, kurz zusammen gefasst:

    - Formfaktor: 3,5" SL (Slim-Line, also die heute übliche Bauhöhe, KEIN Half-Height/HH!)
    - Interface: Ultra 160 oder Ultra 320 SCSI
    - Drehzahl: möglichst 7.200 U/min (höher ist aber auch ok)
    - Anschluss: 68pol. SCSI (kein 80pol. SCA/SCA-2)
    - Kapazität Betriebssystem-Platten: >=18,2 GByte je Platte
    - Kapazität Daten/Zwischenspeicher-Platten: >=73 GByte je Platte
    - Anzahl Betriebssystem-Platten: 2
    - Anzahl Daten/Zwischenspeicher-Platten: 2*n (n>=1)

    Hat da jemand etwas?

    Zitat von Sje

    ATI 28800-5:
    [iIMG]http://img.7pics.info/DSC00168_4e4.jpg[/img]

    Dat is ja ein komisches Teil o_O
    Da sind ja noch die Vordrucke für einen FDD/IDE-Kontroller drauf :lol2:

    Jo, dann will ich auch mal weiter machen. Hier ein paar seltenere ISA-Grafikkarten.

    ZA-MGA62-05A -> Irgendeine Noname-Grafikkarte, vermutl. MDA (monochromer Text), anno 1988

    Octek PAL089-014 -> EGA/VGA, 256 kByte, anno 1990

    VideoSeven V7-Mecury -> SVGA, 4 MByte, anno 1993

    ATi 8514 Ultra AT-BUS -> 8514/AI, 1 MByte, anno 1992

    Die Grafikkarte läuft sogar unter Windows 3.11 richtig :D Sie kann aber keine Text-Ausgaben, man braucht also eine zweite Grafikkarte und 2 Bildschirme (oder einen Umschalter), wenn man beispielsweise mit DOS arbeiten will. Das habe ich erst rausgefunden, nachdem ich die Karte gut 2 Jahre in meinem Besitz hatte. Vorher dachte ich , die wäre futsch :fresse:

    Hab gerade eben mein Kenwood KDC-W534U wieder repariert. Da war das Display ausgefallen.
    Dank Google hab ich ein Forum gefunden, in dem jemand diesem Problem mal nachgegangen ist. Eine Lötstelle von so einem Scheiß-Mist-Ding (SMD) von Widerstand hatte sich "gelöst", damit war die Heizung für das Display tot. Und somit gabs keine Anzeige mehr... Ich dachte schon, ich müsste mich damit abfinden (ist schon seit gut einem halben Jahr so gewesen), aber nun ists ja wieder in Ordnung :)

    Na, dann will ich auch mal "mitmachen".

    Hier erstmal meine Robotron-Grafikkarten. In Klammern steht das jeweilige Bus-System bzw. ein Rechner-Typ:

    ABS 2 K7014 (K1510-System, z.B. Robotron PBT4000). Für Monochrom-Text-Ausgaben mit 80x24 Zeichen. Links Bildschirmspeicher, rechts Bildwiederholsteuerung.

    ABS K7023 (K1520-System, z.B. Robotron A5120). Für Monochrom-Text-Ausgaben mit 64x16 Zeichen, 1 Helligkeitsstufe.

    ABS K7023.01 (K1520-System, z.B. Robotron A5120). Für Monochrom-Text-Ausgaben mit 64x16 Zeichen, 2 Helligkeitsstufen.

    ABS K7024 (K1520-System, z.B. Robotron A5120). Für Monochrom-Text-Ausgaben mit 80x24 Zeichen.

    GM1 (Robotron 1715). Semigrafischer Adapter für "Text-Grafik".

    ABS K7072 (K1700-System, Robotron A7100). Für Monochrom-Grafik-Ausgaben bis max. 640x400 Pixel.

    MON (Robotron EC1834). Für Monochrom-Text-Ausgaben mit 80x25 Zeichen.

    COL (Robotron EC1834). Für Farb-Grafik-Ausgaben bis max. 640x480 Pixel. (CGA- und EGA-kompatibel).

    Weitere Nicht-Robotron-Karten folgen =)