Beiträge von Xaar

    ThinkPad Z60t:

    Mal wieder ein Fall für "aus zwei mach eins": Beim neueren Z60t war das Mainboard defekt und das Gehäuse mechanisch an einer Ecke beschädigt. Beim älteren Z60t fehlte das Display, der CPU-Kühler war auch nicht der Richtige - und das Keyboard Bezel war mechanisch defektiös. Also das Display vom neueren Z60t in das ältere Z60t eingebaut, die mechanisch etwas deformierten Teile gerichtet bzw. gegen die intakte Variante aus dem neueren ersetzt. Schon tut's wieder b1. Muss nur noch ein BIOS-Update drauf.

    ThinkPad X301. Sieht noch fast genauso aus, wie zum Zeitpunkt der Einrichtung anno 2016 (also nahezu so, wie im Juli 2016 auch auf dem X300).

    Bin schon erstaunt, wie lange ich nun schon Arch Linux nutze - und bisher alle Updates weitestgehend funktioniert haben (bis auf Kleinigkeiten, die sich aber beheben ließen). Beim vorher genutzten Xubuntu war spätestens nach dem 2. Versionsupdate das Ganze meist so kaputt, dass eine Neuinstallation sinnvoller war. Und Debian hab' ich irgendwie auch nie lange dauerhaft aktiv genutzt, obwohl ich das ganz prima fand und auch nachwievor finde.

    Mein A275 ist auch nicht wirklich älter jünger: November 2017. War von Werk aus auch 'ne SSD drin, allerdings nur 'ne 128 GB SanDisk, die mir für den Dual-Systembetrieb etwas zu mikrig war.

    Btw.: Wieso als Systemsprache Englisch?


    Neuzugang ThinkPad A275. Windows-Partition ist fertig, heute Abend dann noch Arch Linux installieren.

    Wieso kommt mir diese Konstellation so bekannt vor? =) Wobei bei mir 'n neuerer A10 (PRO A10-9700B) aber dafür weniger RAM (8 GB) drinstecken.


    32-Bit-Software bringt unnötige Limitierungen mit sich und ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

    Inwiefern gibt es denn da unnötige Beschränkungen? Ich kenn' mich mit Notensatz absolut nicht aus, daher die Frage.

    Ob es noch zeitgemäß ist, wäre mir persönlich schnuppe, solange die Software noch auf einem aktuellen System nutzbar ist - und natürlich die notwendigen Anforderungen an Funktion, Bedienbarkeit etc. erfüllt. Und ja, ich weiß, dass ich nicht das Maß aller Dinge bin.

    Ich persönlich hab' bisher noch kein Programm angetroffen, wo die 32-Bit-Version mich eingeschränkt hätte - wobei ich auch zugeben muss, dass ich oft nicht mal weiß, ob's da Einschränkungen in der 32-Bit-Version gibt, die es in der 64-Bit-Version nicht gibt. Das einzige Beispiel, was mir da einfällt, sind die Tabellen-/Arbeitsmappengrößen in Excel, die in den 64-Bit-Versionen merklich größer sind (zumindest bei der 2010er Version kenne ich diese Aussage). Sonst könnte ich mir vorstellen, dass es bei der Arbeit mit großen Datenmengen (Videoschnitt bspw.) Einschränkungen gibt. Oder ist Notensatz auch so ein Anwendungsfall für große Datenmengen?


    first gen geht gar nicht, fängt schon mit der Grafik an, hier ist oft noch n verkrüppelter GMA 4500 MHD im Einsatz

    Die GMA X4500HD ist doch 'ne GPU aus 'nem Core-2-Chipsatz (G*40/G*45-Serie), wie willste die in 'nem Core-i-System der ersten Generation finden? Die Westmere-CPUs hatten dann 'ne GPU mit auf der CPU - als Weiterentwicklung der X4500HD ("Ironlake"). (Und ja, ich weiß, dass die Sandy-Bridge-GPUs merklich mehr Leistung bieten als die Ironlake-GPUs).


    die i5 mobile sind ja nur 2kerner mit ht, und die krächzen jetzt schon auf youtube rum

    Was für Auflösungen fährst du denn, dass du 'nen Ivy Bridge i5 mit Youtube zum Ruckeln bekommst? 720p (mehr ergibt bei dem Display vom X230 auch keinen Sinn) mit 30 fps sind locker mit 'nem Low Voltage Core 2 Duo mit 1,4 GHz und IGP machbar - sehe ich jeden Tag an meinem alten ThinkPad X301. 60 fps (die imho auch nicht so viel mehr bringen, kommt aber auch auf den Videoinhalt an) sind für den Core 2 Duo LV schon etwas dünn, mit einem Core i3/i5 sollte das aber auch gut gehen.

    Wobei das jetzt Angaben für Linux sind - unter Windows krieg' ich das nicht hin, das frisst an sich schon zu viel Ressourcen, nur für den eigenen Betrieb.

    Mal eine Frage bezüglich Touchpad-Alternativen: Ich hab' hier unter Arch Linux an mehreren ThinkPads (u. A. dem X301 und dem A275) das Phänomen, dass die Tasten vom TrackPoint nur als einfacher Klick nutzbar sind. Halte ich die Taste fest (bspw. für drag'n'drop), so wird dennoch nur ein kurzer Klick ausgeführt. Bei den TrackPad-Tasten hingegen funktioniert das Halten.

    Hat da jemand eine Idee, wie ich das Verhalten ändern kann? Unter Arch Linux find' ich da keine Einstellungsmöglichkeiten, wassoetwas angeht (bei den Xfce-Einstellungen für Maus und Trackpad). Im ThinkWiki-Beitrag zur TrackPoint-Konfiguration bin ich auch nicht so recht fündig geworden. Unter Windows verhalten sich die TrackPoint-Tasten genauso wie die TrackPad-Tasten.

    Das Problem kommt mir bekannt vor - mein A31p zeigt ein ähnliches Verhalten, nur dass das mittlerweile gar nicht mehr hochfährt, egal, ob mit Akku und ohne Netzteil, mit Akku und mit Netzteil oder ohne Akku und mit Netzteil. :(

    Vielleicht hat Pain ja eine Idee.


    Auf der Batterie steht u.a. "6 V". Das spricht gegen eine Batterie mit 7,2 V.

    Und in den Angaben vom Hersteller steht Lithium-Thionylchlorid, was keine 6,0 V bringt. Was ist nun richtig? An sich ist es mittlerweile egal, da die Batterie in die Entsorgung geht.

    Aluminiumdioxid wäre sehr seltsam, normal ist Aluminiumoxid = Al₂O₃.
    An der Stelle würde ich zur Messingdrahtbürste greifen.

    Das "die" war da zu viel reingekommen - ist natürlich Aluminiumoxid. Aber die Drahtbürste braucht's nicht mehr, da der Rechner irreparabel ist.


    Eine Ethernetkarte, z.B. 3Com 3C509B wäre darin sicherlich gut aufgehoben. Ansonsten bei einem 80386SX …

    Eine 3C509B-COMBO steckt in meinem 486er. Verfügbar hab' ich nur noch eine Longshine LCS-8634 und eine Intel EtherExpress PRO/10+ ISA. Aber ob davon eine in den anderen IP Lite reinwandert, bezweifle ich. Ich werd' erstmal die SPS-Anschaltung von dem defekten IP Lite einbauen - und muss mal schauen, wass die so an Ressourcen übrig lässt. Wobei die SPS-Anschaltung nochmal fast die selbe Rechenleistung hat, wie der IP Lite (IP Lite: 386SX-16; SPS-Anschaltung: 68020-12). Und dabei hat die SPS-Anschaltung mit 4 MB RAM viermal so viel wie der Rechner an sich :D

    Kontron IP Lite mit 386SX-16:

    Hier hat sich leider doch die Befürchtung bewahrheitet, dass das Busboard und die CPU-Platine durch die ausgelaufene Batterieflüssigkeit Schaden genommen haben. Ein Rettungsversuch, die komplett vollgesifften DIL-Schalter der CPU-Platine zu ersetzen, war leider erfolglos.

    Das IP Lite hab' ich damals(TM) als halbes Wrack bekommen, wo 'n ganz paar Teile gefehlt haben oder verbastelt waren. So fehlte das Diskettenlaufwerk, 'n ganz paar Schrauben und die Rückwand. Elektrisch war's aber noch in Ordnung.

    Aber es ist nicht alles verloren: Nicht in den Schrott wandern die CPU und NPU des Board (beide gesockelt, wobei ich die NPU selbst nachgerüstet habe), das Diskettenlaufwerk, die Festplatte, die mechanisch noch intakten Teile, das Netzteil, die Tastatur - und 'ne komplett funktionierende, wenn auch schon etwas ausgelutschte, Display-Einheit mitsamt Inverter. Damit hab' ich wenigstens etwas Ersatz, wenn mal was sein sollte.

    Kontron IP Lite mit 386DX-33 mit Cache:

    Hier lief das interne Display nicht. Ursache war ein defektes Interfaceboard, welches das interne Display nicht mehr angesteuert hat. Mit dem Interfaceboard des älteren Kontron IP Lite mit Batterie-Schaden läuft's nun problemlos, wobei ich hier 'n bisschen was umlöten musste, weil der Schirm-/Masse-Anschluss um den PS/2-Port bei dem älteren IP Lite schonmal modifiziert wurde. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch ein paar mechanische Teile, die beim neueren IP Lite defekt waren, gegen die aus dem älteren IP Lite getauscht.

    Damit ist das neuere IP Lite nun wieder in Ordnung:

    =)

    Hier mal ein paar Komponenten aus dem Kontron IP Lite:

    Die erste Lithium-Primär-Batterie, die ich habe auslaufen sehen:

    Der Spannung nach müsste es eine Lithium-Mangandioxid-Batterie (zwei in Reihe geschaltene 3-V-Li-MnO2-Zellen) sein, lt. UN 38.3 Test Summary Report vom Hersteller Tadiran ist es jedoch eine Lithium-Thionylchlorid-Batterie (mit 7,2 7,4 V Nennspannung). Was da austritt, weiß ich nicht - es ist auf jeden Fall noch flüssig und durchsichtig (das braune Material ist nur eine dünne "Kruste" drüber), was für Thionylchlorid sprechen würde.

    Netterweise sind die Tropfen genau auf der CPU-Platine gelandet, diese entlang gelaufen und haben sich an der Gehäuseunterseite und auf der Busplatine gesammelt. Dadurch wurde das Aluminium-Gussgehäuse massiv angegriffen:

    Das Weiße ist offenbar zum Großteil Aluminiumdioxid - wobei das Gehäuse an einer Stelle fast durchgefressen wurde.

    Die Busplatine hat eine dicke Ansammlung einer Mischung aus der ausgelaufenen Flüssigkeit und dem korrodierten Aluminium festgehalten:

    Die CPU-Platine hat aber auch ordentlich was abbekommen:

    Und ja, das ist wirklich ein gesockelter, nicht verlöteter 386SX.

    Ich hab' jetzt erstmal versucht das Ganze weitestgehend zu entfernen (erst mechanisch, dann mit Wasser und Alkohol), wobei ich zumindest etwas Hoffnung habe, dass es noch funktioniert. Scheinbar hat die Flüssigkeit doch nicht so korrosive Eigenschaften, zumindest was Kupfer und Zinn angeht. Auf der Busplatine ist der Lack über den Leiterbahnen zum Teil weg, die Leiterbahnen selbst sehen aber noch gut aus. Am Gehäuse selbst isses leider nicht so einfach, da das Al2O3 doch recht stabil ist.

    Schauen wir mal, wie es aussieht, wenn alles getrocknet ist.

    Zum Glück hätte ich noch den anderen IP Lite hier - er hat aber 'ne flottere CPU-Platine mit 'nem 386DX-33 mit 32 kb Cache und 4-MB-Memory-Card (statt 386SX-16 mit 1 MB onboard) drin:

    Das Interfaceboard ist in beiden Rechner das Selbe:

    An sich schon ein hübsches Rechnerchen, mit VGA, 256 kB VRAM, IDE-Anschluss, diversen Anschlüssen - und einer zwischen RS232 und RS422/485 umschaltbaren zweiten seriellen Schnittstelle.

    Erweiterungsplatinentechnisch sind 4 ISA-Slots frei zugänglich, ein fünfter Slot wäre mit mehr Demontageaufwand auch bestückbar. Mit 'ner anderen CPU-Platine kann das System auch einfach zu 'nem EISA-System werden, was wimre bei neueren Modellen (mit 486er Prozessoren) auch gemacht wurde.