Beiträge von Xaar


    Ich nehm dich beim Wort.
    Zuletzt hatten wir glaubig im Jahr 2008 hier weiße Weihnacht.
    Über den ganzen Winter hatten wir Schnee bis fast zu den Knie.

    Bei uns gab's im Dezember 2012 größere Schneemengen. Aber so richtig: Mal eben 'n halben Meter Schnee in wenigen Tagen. Hat auch über den Jahreswechsel gut gehalten und geschneit. Bin im Januar 2013 zum Studium über total vereiste Straßen geeiert - und wurde fast von 'nem ins Schleudern geratenden Transporter von der Autobahn geschoben. Und das bei -16 °C oder so :D


    Und 1986 kam ich dann eimal in die DDR (Niedersachswerfen bei Nordhausen), was mangels Verwandtschaft "drüben" nur über den "kleinen Grenzverkehr" möglich war. Das war schon recht bizarr. Überall hingen solche roten Banner "Mit uns für den Sieg des Sozialismus …" (o.ä.) rum, ansonsten wirkte Niedersachswerfen wie ein Dorf in der BRD in den 1950er Jahren (soweit DokufIlme aus dieser Zeit die Realität wiederspiegeln), nur halt mit Trabis statt Leukoplastbombern auf der Straße, aber ähnlich wenig Verkehr.

    Niedersachswerfen dürfte so 7 km von der Landesgrenze entfernt gewesen sein - also "Grenznaher Raum", da galten sowieso noch ganz andere Regeln. Und dass wenig PKW-Verkehr da war, muss nix heißen - auf'm Dorf schon gar nicht. Bei den Preisen und Wartezeiten - zumal nicht selten der öffentliche Personennah- und -fernverkehr recht gut ausgebaut war (wobei ich da nur hier für meine Ecke sowie die Region Halle/Leipzig sprechen kann, da ich nur dort Verwandschaft habe, nicht aber in Grenznähe).

    Nein, natürlich nicht. Es geht auch nicht um den Alltag.

    Das MfS gehörte wohl schon zum Alltag.

    Und die Geschehnisse 1989 waren keine Fiktion.

    In manchen Punkten bzw. Nachwirkungen des Herbstes 1989 wäre es (im Nachhinein betrachtet) schon besser gewesen, wenn es Fiktion gewesen wäre.

    Habe ich neulich auch gleich gehört. Hard Rock? Ja. Heavy Metal? Nein!

    Hab' ich auch nie verstanden, was daran Heavy Metal sein soll. Aber "mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen." :D

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    Wusste ich gar nicht, dass es auch Synthesizer aus DDR-Fertigung gab - wenn auch wenige.


    Der fett markierte Teil spiegelte schon das Lebensgefühl vieler DDR-Bürger wieder, wofür die DDR-Staatsführung 1989 dann die Quittung bekam.

    Kann schon sein, dass das als Kritik gemeint ist.

    Allerdings kann ich da nur schwerlich mitrerden, da ich von der DDR nicht sonderlich viel aktiv mitbekommen habe. Ich kann nur das wiedergeben, was ich durch meine Verwandten und Bekannten mitbekommen habe im Nachhinein - und so sonderlich schlecht wurde da von der DDR bisher nicht gesprochen. Liegt aber wohl auch daran, dass man eher an die positiven Dinge erinnert und die schlechteren verdrängt.

    Andererseits kann ich mir auch nur schwer vorstellen, dass man im Westen ein realistisches Bild vom Alltag in der DDR hatte bzw. hat. Jeder hat seine Vorurteile gehabt - und die sind auch heute noch nicht verschwunden. Nicht mal bei mir, der vom ganzen Wiedervereinigungshickhack altersbedingt nahezu nix mitbekommen hat.

    @Topic: Berluc - No Bomb



    Perl - Zeit die nie vergeht

    Motorola MicroTAC Classic aus den Niederlanden für den NMT900-Standard: Da war 'n Batteriekontakt abgebrochen (durch beginnenden Auslauf des NiCd-Akkus angegammelt). Also wieder angelötet und schon geht's. War nur nicht so einfach, das Gehäuse aufzubekommen, das Scharnier, was die Klappe hält, aus der Klappe selbst, der Unterschale, der Oberschale und zwei verschiebbaren Stiften besteht. Dass die Stifte verschiebbar sind, habe ich mir schon gedacht - nur wusste ich nicht, wie man die Arretierung löst. Jetzt im Nachhinein kann man gut erkennen, wo man rumprokeln muss, damit man reinkommt: Einfach die (nur schwer erkennbaren) Widerhaken mit 'ner Büroklammer zur Seite drücken und mit 'ner zweiten Büroklammer dann den Stift verschieben.

    Nun hab' ich zwei NMT900-Handys - nur telefonieren können sie nicht mehr miteinander. Aber sie funktionieren noch :>

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    Xaar886240Intel Celeron J1900442,00Link

    Liegt leicht unter 'nem Athlon 5370, welcher zwar einen höheren Basistakt (2,20 GHz statt 2,00 GHz), aber keinen Turboboost wie der Celeron hat. Dafür kommt der Celeron mit passiver Kühlung aus - der Athlon möchte schon einen kleinen Lüffi drauf haben.

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    Kann dir gerne DDR CPUs abnehmen :trollface:

    Auch wenn's nicht den Anschein macht: Die CPU-Liste in meiner Signatur ist nicht soooo unaktuell (ist mehr dazu gekommen als weggegangen!). Von den MME UB8001C (== Zilog Z8001) im sidebrazed-CerDIP-Gehäuse mit Goldcap habe ich nachwievor was "über" :D

    Allerdings will ich die Liste auch schon seit einiger Zeit mal wieder aktualisieren - ist schon viel dazu gekommen, v. A. Celeron M und Pentium M in der letzten Zeit. Außerdem kann der Suchumfang verringert werden - hab' ja bspw. zwei Rise mP6 dazu bekommen, ebenso diverse IDT WinChip und Cyrix/IBM/SGS Thomson 6x86/L/MX. Auch die "Wanted"-Liste an Rechentechnik werde ich mal aktualisieren - und vllt. auch mal die Rechentechnik reinschreiben, die ich abgeben möchte. Vllt. interessiert's ja Jemanden :fresse:

    Ich kann nicht behaupten, dass meine Sammlung kleiner geworden ist - im Gegenteil. 2224 Einträge in meiner CPU-Liste zeugen davon, dass da immer mehr dazu gekommen ist (wobei auch verlötete CPUs auf Festplatten und Controllern mitgezählt sind!). Und das, obwohl ich die Sammlungszielpunkte schon gestrafft habe - aber gerade bei den x86er Rechnern, wo ich mal die Devise "IBM/ThinkPads - und noch ein paar Sonderlocken wie EISA" fahren wollte, geht das nur schwer - sind zu viele andere Sachen dabei, die nicht davon abgedeckt werden, mir dennoch nicht unwichtig sind (wie bspw. 'n Atari PC3, oder mein MSI MegaBook 635 - oder aber die beiden ECS-Elitegroup-Notebooks mit Transmeta-CPU - oder diverse Siemens-PGs - oder so manche Compaq-Besonderheit wie 'n Portable III oder Portable 386...).

    Und leider muss ich dazu sagen: Das Interesse ist nachwievor da - nur fehlt manchmal arg die Lust, was zu machen. Wenn ich mir da meine DDR-Rechentechniksparte ansehe (immerhin 35 Rechner), so ist es schon traurig, wieviel davon mittlerweile die Funktion eingestellt hat - und ich keine Zeit bzw. Lust finde, diese instandzusetzen. Das Beste Beispiel dafür ist wohl mein allererster Robotron-Rechner: Ein alter Robotron A5120 mit alten 5,25"-Diskettenlaufwerken, den ich total vergammel erhalten habe - und den ich wieder neu aufbauen wollte. Der Zustand ist bisher nahezu unverändert - und das seit über 12 Jahren :b2:

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    Verrückt, was die Leute so bauen :D

    Compaq Deskpro 486/33M in etwas ramponiertem Zustand:

    Im Original ausgerüstet war der Deskpro 486/33M mit einem 486DX-33, 8 MB RAM, einer 340 MB großen IDE-Festplatte sowie einer I/O-Platine mit Compaq Business Audio. Angekommen ist er bei mir zwar noch mit dem originalen CPU-Board (486DX-33, 4 MB RAM OnBoard), dem originalen EISA-Board und dem I/O-Board mit Audio, jedoch ohne RAM-Karte und - in meinen Augen viel ungünstiger - ohne Montageschienen für Laufwerke. Die Grafikkarte war auch leider keine EISA-Karte, sondern "nur" eine Tseng Labs ET4000/W32i als ISA-Karte.

    Da ich ja Windows NT 3.1 auf dem Guten installieren wollte, war die so vorgefundene Ausstattung nicht ausreichend (viel zu wenig RAM!). Da ich kurz zuvor den Platinensatz eines anderen Deskpro/M erhalten habe (im Konkreten einen Deskpro 5/60M), hab' ich den Platinensatz ausgetauscht und den Rechner mal etwas aufgerüstet:

    • CPU: Pentium 60 w/FDIV-Bug
    • RAM: 40 MB FPM-DRAM (8 MB OnBoard + 4x 8 MB PS/2-SIMM)
    • Grafik: Compaq QVision 1024/E (32 Bit EISA; V32-Chipsatz, 1 MB RAM)
    • FDD: Citizen 3,5" (DSHD)
    • HDD: Quantum Fireball TM 1280S (3,5", 1,28 GB, Fast SCSI)
    • ODD: Plextor PX-32TSi (in externem AppleCD-600e-Gehäuse, Ultra SCSI)
    • SCSI-Controller: Adaptec AHA-2740A (32 Bit EISA; Fast SCSI intern/extern)
    • Netzwerkkarte: 3Com EtherLink II/16 (16 Bit ISA)

    Da mir die Montagemittel fehlen, ist die Festplatte "schwingungsgedämpft" mit vier Kabelbindern aufgehangen - was erstaunlich gut funktioniert.

    Gern hätte ich eine EISA-Netzwerkkarte genutzt, aber da die hier vorhandenen Netzwerkkarten allesamt deutlich neuer sind und von Windows NT 3.1 nicht unterstütz werden (und ich zu faul zum Suchen nach Treibern bin :P), hab' ich die alte EtherLink II/16 (ELII/16 von Mitte 1992, hat noch nicht mal eine Modellnummer nach dem Schema "3Cxyz") genutzt. Die lief auch auf Anhieb :)