Beiträge von Xaar

    Also CachyOS ist durchaus ne Überlegung wert, wird aber an den Grafiktreibern scheitern, denn ne solch alte NVIDIA-GPU, die EOL ist, wird da nicht lange funzen, dann muss man auf den nouveau-Treiber zurückgreifen, welcher fast gar keine 3D-Beschleunigung kann. [...]

    Da ist keine nVidia-Grafik drin, wie Igor in #5 schrieb. Nur die Intel HD - die jetzt vermutlich auch nicht gerade eine Rakete ist.

    Für den Einstieg find' ich Linux Mint mittlerweile auch ganz praktisch. Installation ist einfach über 'nen grafischen Installer gemacht und Programme gibt's über den Software-Manager recht einfach zu installieren. Gibt's mit verschiedenen Benutzeroberflächen: Cinnamon als Quasi-Standard-Variante, Xfce oder Mate.

    Ansonsten wären früher meine Empfehlungen auch Ubuntu (bzw. dessen Variationen mit grob gesagt verschiedenen Benutzeroberflächen) oder Debian gewesen - da ich die aber schon sehr lange nicht mehr genutzt habe, bin ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

    Was die Wahl der Benutzeroberfläche betrifft, hast du eh die Qual der Wahl: Da gibt's mittlerweile Einige:

    Wobei das die sind, die bei den jeweiligen Versionen out of the box dabei sind - andere kannst du in der Regel mit entsprechendem Aufwand auch zusätzlich installieren. Manche davon sind eher schwergewichtiger (früher war KDE da gern mal so ein Beispiel dafür), andere eher leichtgewichtiger (wie Xfce oder LQXt).

    Was davon allerdings auf der Grafikkarte von deinem T540p performant läuft, vermag ich nicht zu sagen. Zumal da die Frage ist: Was hat das T540p für einen Grafikchip drin: Nur die Intel HD 4600? Oder noch zusätzlich die nVidia GeForce GT 730M? Soweit ich das noch in Erinnerung habe, sind nVidia-Karten unter Linux nicht selten schwierig (gibt freie Treiber, die aber wenig Performance bieten und proprietäre, die wohl aber auch nicht problemfrei sind, zumal der Support für die GeForce GT 730M vermutlich auch schon zuende sein dürfte - zumindest sind die neusten Linux-Treiber von nVidia von 2022 (32 Bit/64 Bit)). Wie das mit dem nVidia Optimus (also dem Wechselspiel zwischen der Intel- und der nVidia-Grafik) aussieht, weiß ich gar nicht.

    Am Besten ist es da wohl, dass du dir mal von den Versionen, die dich ansprechen, erstmal 'n Image runterlädst und das einfach in einer VM oder noch besser auf dem ThinkPad startest. Für gewöhnlich sind das Versionen, die du erstmal ohne Installation testen kannst.

    Auch wenn ich eher der AMD-Anhänger bin (und das auch schon seit gut 'nem Vierteljahrhundert), so find' ich die Probleme bei Intel schon etwas schade - kann man nur hoffen, dass die wieder auf den Grünen Zweig kommen. Aber AMD (siehe die Probleme mit der FX-Serie) und auch Intel (Pentium-4-/-D-Ära) hatten schon schon schwierige Zeiten.

    Am Ende sehe ich's ähnlich wie michi Konkurrenz belebt das Geschäft.

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    Boney M. - Belfast

    Ich weiß nicht wie andere Betriebssysteme das machen. Bei Linux hängt man ja meißt in der Konsole, und die ist auch schwarz. Vermutlich stimmt es schon, dass die meisten Anwender damit nichts anfangen können, oder auch durch den Trend zu kompakten Geräten und Laptops meist Hardwarefehler auch nicht ohne weiteres behoben werden können. Und bei Software muss man halt wissen, wo es her kommt.

    Eben um zu wissen "wo es her kommt", ist 'ne detailliertere Fehlermeldung schon echt praktisch. Kann man ja auch so gestalten, dass der Laie damit nicht überfordert wird - und eben einen recherchierbaren Fehlercode ergänzen.


    Wie wichtig sowas ist, sehe ich gerade an einem Beispiel bei mir, wenn auch unter Arch Linux: Hab' da auf einem Notebook alles an Paketen aktualisiert - und dann festgestellt, dass mein Chromium (ungoogled-chromium-bin ist das Paket da in dem Fall) nicht mehr startet - ohne eine Fehlermeldung. Per Kommandozeile aufgerufen, kam außer einem ":("-Smiley auch nix Verwertbares bei rum - am Ende hat einfach der Rebuild des Chromium-Pakets geholfen, was ich aber nur durch Zufall rausgefunden habe. Bei einem anderen Notebook mit ähnlichem Problem (wobei ich da vom normalen Chromium zum Ungoogled Chromium gewechselt bin) funktioniert das allerdings nicht. Da gibt's am Ende aber auch keine hilfreiche Fehlermeldung. Da muss ich mal guggen, ob's irgend eine Art Logfile oder so gibt :b2:

    Das hilft auch wirklich nur, wenn auf dem Schwarzen Bildschirm dann nur noch die Fehlermeldung "Es ist ein Fehler aufgetreten" steht - damit man auch ja nicht nach einer Ursache suchen kann.


    Aber hey: Immerhin brauchen wir dann keine Farbbildschirme mehr, um einen Absturz zu erkennen :trollface:

    Ja gut, die Belegung könnte man ja ändern - die Stecker kannst du umändern. Die Frage wäre aber: Welche von den Andern ist da was? Vermutlich ist Rot +5 Volt und Schwarz Masse (GND) - und Grün und Weiß dann Data+/Data- (oder umgekehrt).


    Ist die andere Seite vom Kabel zugänglich? Also so, dass du erkennen kannst, wo welche Ader vom Kabel auf der Leiterplatte verlötet ist und wie die einzelnen Leiterbahnen auf der Leiterplatte zu den USB-Ports verlaufen?

    Die "normalen" USB-Header haben eigentlich 4 Signale pro USB-Port dran: +5 Volt, Data+, Data- und Masse (GND) - und da meist zwei USB-Ports auf einem Stecker zusammengefasst sind und die Stecker verdrehsicher sein sollten, sind es meist 10-Pin-Header, bei denen Pin 9 fehlt. Pin 10 ist unbelegt.

    Für dein Gigabyte-Board findest du die Belegung hier: https://download1.gigabyte.com/Files/Manual/m…-s2l(s2c)_e.pdf auf Seite 30.

    Für das Gehäuse musst du eigentlich "nur" guggen, dass die Leitungen vom Header auf dem Mainboard am richtigen Kontakt vom USB-Port ankommt (Belegung siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Universal…cker_Typ-A_&_-B - allerdings musst du das auf die USB-A-Buchse übertragen, da ist der USB-A-Stecker dargestellt). Heißt im ungünstigsten Fall, dass du den USB-Anschluss im Gehäuse ausbauen musst.

    Mal eine kleine Frage: Ich hab' hier an einem Rechner (Ryzen 3000 Mobile-APU mit Vega-IGP) mit Linux drauf, der nur einen DisplayPort-Anschluss für den Bildschirm zur Verfügung hat. Ich habe auf der anderen Seite aber nur einen Monitor/Projektor mit HDMI-Anschluss zur Verfügung und nutze daher einen DisplayPort-zu-HDMI-Adapter. Wenn ich nun den Monitor darüber anschließe, erhalte ich automatisch erstmal nur ein Bild in 640x480. Mit xrandr kann ich 'ne höhere Auflösung einstellen, die auch flüssig läuft. Nutze ich testweise den selben Monitor mit dessen DisplayPort-Anschluss, so läuft der direkt in nativer Auflösung. Das Phänomen habe ich sowohl bei Linux Mint 22.1 als auch bei Ubuntu 24.04 LTS - und auch beim testweise gebooteten grml Linux 2024.12 (die ja alle irgendwo auf Debian aufsetzen).


    Gibt's hier einen Kniff, dass die Erkennung über den DisplayPort-HDMI-Adapter auch automatisch funktioniert? Oder habe ich dafür evtl. einfach den "falschen" Adapter erwischt?