Soweit ich das mitbekommen habe, ist bei VR die Leistung tatsächlich wichtiger. Weil kleine Latenzen wirken sich schnell auf das Wohlbefinden aus. Bei normaler Bildschirmausgabe sind latenzen, ruckeln, tearing, etc viel schwächer für das Spielerlebnis zu bewerten. Gibt eine Schwelle wo es nur nervt, darüber kommt man aber klar, und man kübelt eher deswegen nicht.
Ansonsten klassisches Henne-Ei Problem. Für die Studios lohnt es sich nicht, in teure Spiele zu investieren, wenn die User keine teure Hardware gekauft haben, weils keine Spiele gab.
Die Konsolen haben den Vorteil, dass es subventionierte Hardware eh gibt, und einheitlicher für die entwickler sind. Und wie gesagt, es ist ein Problem, dass viele klassischen Spieleerlebnisse sich nicht einfach in VR umsetzen lassen. Bei RE VR haben die wohl die Bewegung gelößt, indem man relativ unnatürlich in nen 30 grad raster dreht/bewegt. Aber gerade nen schneller shooter geht garnicht.