Bei Intel war es genauso verkorkst, nur gabs da 2 Vorteile: Die Sockel wurden häufiger gewechselt und bei den Chipsätzen war schnell mehr durchblick, da irgendwann nicht-Intel Chipsätze an Bedeutung verloren. Kann mich auch an keine bedeutenden Chipsätze für P4 von Fremdherstellern nicht groß erinnern. Glaub zu Rambuszeiten ja, da gabs noch was von Via, aber mit Sockel 478 war das Thema weitestgehend durch.
AMD hat zur der Zeit halt einige Nebelkerzen gezündet. Erst mit Palomino den Takt der CPU verschleiert, wobei das System mehrmals geändert wurde. Es gibt + Prozessoren mit der selben Kennung, und unterschiedlichen Takt. Das mit dem DDR Speicher haben alle durchgezogen. Und ehrlich ist das sogar heute noch der Fall. Da kauft man DDR5 mit irgendner 10000 Zahl und der Läuft dann auch nur mit nen 100er Takt. Frag mich gerade nicht in welcher Höhe. Bei den AMD CPUs der Zeit war halt die Range extrem groß, da lange noch Durons mit niedrigen FSB mitgeschleppt wurden. Glaube das und der Cache waren damals die Marketingunterscheidungen um das selbe Die in ne 50 € oder ne viele hundert € CPU unterzubringen. Heute geht man mehr über Kerne, Funktionseinheiten und weiterhin Cache.
Generell wenn du einen Spitzenathlon suchst, spring direkt zu den letzten Brettern. Nur die Nvidias nForce2-400 war uneingeschränkt dafür zu empfehlen. Oder nimm halt nen 333er Setup. Die waren deutlich gängiger, weil der Wechsel von 333 auf 400 (mit seinen 2 CPUs) nicht mehr viel gebracht hat. Zumindest im Kosten/Nutzen Verhältnis. War da aber auch Nvidia Fan. Die Vias hatten immer irgendwo irgendwelche Nickligkeiten. Mal hat die Soiuthbridge Bugs gehabt, mal war die Speicherbestückung. SIS war immer Billigmist, Performance hing immer hinterher. Schämten sich aber auch nicht verrückte Designs zu ermöglichen, die aber damals schon nur nische waren.