Beiträge von Dirk

    Wie gesagt, ein "kommt drauf an": Falls ein Programm eh nicht cachefreudig ist (eher mathematisch gelagert) oder einfach viel Speicher braucht, kann mehr Speicher positiv wirken. Befindet sich aber ein Programm zufällig im oberen Speicherbereich, und braucht nicht den ganzen RAM: Deutlich negativ. Tendenziell würde ich nicht höher als cacheable ausbauen. Die Programme + Betriebssystem was du fahren willst, sollten damit auskommen. Was mehr braucht läuft auch auf oder will eher ein neueres System, also profitiert auch schon von mehr cpu leistung.

    c't Frage in die Richtung von 98

    Zitat

    Das c't-Tool ctcm V1.6n meldet bei meinem etwas betagten Asus SP3G, daß die `Cacheable Area´ mit 32 MByte kleiner sei als der Hauptspeicher (64 MByte). Was habe ich darunter zu verstehen?
    Es ist leider so: Bei vielen Boards reicht der zugriffsbeschleunigende Cache nicht für den gesamten, maximal einsetzbaren Speicher, sondern beschränkt sich auf einen Teil - die sogenannte Cacheable Area. Das hat zur Folge, daß Programme erheblich verlangsamt werden, wenn sie zufällig auf einer Adresse jenseits der Cacheable Area ablaufen. Bei älteren 486er Chipsätzen reicht der Cache oft nur bis 16 oder 32 MByte. Die meisten 586er Chipsätze (darunter Intel Triton FX, VX und TX) sind auch nur für maximal 64 MByte ausgelegt, selbst wenn man 128 MByte und mehr Speicher einstecken kann.
    Alte Neptun- und HX-Boards sind prinzipiell für größere Cache-Bereiche ausgelegt - so denn der Board-Hersteller nicht durch falsche Knausrigkeit ein zu kleines Tag-RAM vorgesehen hat (Tag-RAMs braucht der Cache zur Verwaltung). Bei manchen HX-Boards (etwa Asus T2P4) kann man ein größeres oder zusätzliches Tag-RAM einsetzen, um eine Cacheable Area von bis zu 512 MByte zu erhalten.

    128 MB werden laufen, nur wird die Performancesteigerung unter umständen nicht im gewünschten Maße eintreten. Bei RAM Hungrigen Anwendungen hat es noch nen Vorteil, bei dem Rest verliert man eventuell Leistung, wenn auf dem Arbeitsspeicher ohne Cache zugegriffen wird.

    Wie gesagt, wenn man weiß welchen Chipsatz du hast, steht im Handbuch, oder meistens auf dem näher an der cpu liegenden großen Chip.

    Für die Win9x gibts doch überhaupt keine Centrino Chipsatz Treiber für Win 9x? Ideal ist das nicht? generell würde (oder tue ich) zu Win 9x nur noch greifen, wenn ich entweder die Kompatibilität brauche oder die Leistung für was besseres nicht habe. Und die Kompatibilität sind mit virtuellen rechnern oder dos box, oder mit einfach laufenden Spielen meist nicht wirklich mehr ein springender Punkt.

    Zitat von Calavera

    ...so habe mir gestern noch - für sage und schreibe EINEN Euro eine Daimond Monster V1 inkl. Loop Kabel gekauft... Ist ja der Hammer wie günstig man das Zeug heute bekommt...

    Von Euch hat nicht zufällig jemand noch 4x32 MB DRAM oder EDORAM SIMM Module mit 72 pins und 60 - 70ns über, die er los werden will? Denke mit 128MB Ram spürt man auch nochmal einen großen Unterschied zu 32MB.

    Gruß
    Calavera

    Und da hatten wir auch mal ein Thema. Nämlich Cacheable Areas. Je nach Chipsatz deines Mainboardes, kann das nämlich garnicht sinnvoll mit soviel Speicher umgehen. Bei vielen Populären Intel Chipsätzen hörte es bei 64 MB auf.
    Intel-Chipsätze – Wikipedia

    Bei nicht Intel muss man dann mal schauen.

    Wegen des Pentium Upgrades: Hat das Board rein zufällig Split Voltage Unterstützung für MMX-Prozessoren? Diese sind nämlich deutlich billiger und einfacher zu haben. Gerade der 200er NICHT-MMX war mal früher sehr begehrt, weil das beste was auf alten Boards lief.

    hier habe ich mal ein wenig dokumentiert:
    Klassikerbau - Hauptprozessor

    An sich ist es eigentlich recht einfach. ohne gewalt kann man eigentlich nichts kaputtmachen. nur die kühlermontage muss man je nach modell mit fingerspitzengefühl rangehen, wenn man abrutscht kann was kaputtgehen.

    Die Voodoo 2 bringt bei einigen 3D Spielen deutlich mehr leistung, auch schon ab 200 mhz, vor allem kann man 800x600 fahren.

    Meinst du Need for Speed 1 oder 2? nur von 2 kenn ich eine SE Version. SE war ja erstmals mit 3d beschleunigung. Soweit ich weiß haben die spiele noch kein harten kopierschutz. cds waren einfach zu teuer beim brennen zu der zeit. sprich du kannst legal eine kopie ziehen (sofern es noch geht) und mit der kopie spielen.

    es kann aber auch helfen, das optische laufwerk deines klassikers zu wechseln. es gab damals noch viel müll. wenn du irgendwo nen relativ "jungen" cd brenner mit letzter firmware findest, die haben noch die besten fehlerkorrekturen.

    Es gab nur wenig Spiele die nur ne 3dfx voodoo 1 vertrugen. wing commander 5 war noch das bekannteste beispiel, gab aber nen patch. hatte mit ner 2 eher wenig probleme, mit ner 5 ging da schon eher mal was daneben. hab aber inzwischen auch nur noch eine 1 (okay auch ne 3), weil die halt wirklich am kompatibilsten für die paar spiele ist, die 3dfx wirklich benötigen.

    Es gab einige Spiele die beim Cyrix gebuggt hatten, aber wohl nur einzelfälle. Die 166+ sind nicht MHz, ich würde mal 133 MHz tippen. Also der Pentium 200 dürfte schneller sein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Cyrix_6x86

    Es dürfte ein paar Spiele geben, die von Profitieren. Star Craft sicherlich. Das wurde 10 Jahre gepacht, da könnte sogar noch mehr sinnvoll sein. C&C ging auf 200 Mhz, das weiß ich noch, wobei man etwas mehr performance im dos modus holt.

    Ne Anleitung zum Mainboard könnte klarheit bringen, ich meine die cyrix hatten ne andere jumperung. Wenn nicht auch spannung...

    Der Rat mit dem Fachmann ist aber in der Regel bei Gas nicht verkehrt. ist ja nicht nur Brennbar, sondern sind auch schon so manche am Abgas erstickt. Evtl. zieht der auch nicht mehr richtig und erstickt sich selbst die flamme...

    Das Argument ist nicht mal neu. Habs schon in den frühen 90zigern in der c't gelesen. Aber am Ende war deren fazit das, durch die geringere festplattenaktivität durch ausbleibendes/vermindertes swappen, das mit mehr speicher unterm strich wohl egal ist.

    Aber da gings noch um einstellige Megabytegrößen. Weniger Speicher in dem Fall wird wohl eher interessant sein, für billigrechner und gerade in schwellenländern. Weil sind wir ehrlich der aufpreis für die industrie von 2 auf 4 gb ist vernachlässigbar, summiert sich aber.

    Grafikkarten werden gerne mal 100 °C warm. Von Notaus ist mir nichts bekannt. Falls der Rechner ausgeht, würde ich eher auf mangelnde Stromzufuhr tippen.

    Wenn ein mainboard wegen cpu abschalten, ist es entweder temperatur oder lüfterdrehzahl und eher ungenau. Soweit ich weiß haben P4 und AMD64 und neuer Schutzfunktionen. Die CPUs throtteln oder schalten ganz ab.