Beiträge von Dirk

    SCSI war die Profivariante, bestimmte Platten waren sicher schneller als IDE Modelle, bestimmt war sogar die durchschnittschliche SCSI Platte schneller als die normalo Modelle in fertig PCs mit IDE.

    Allerdings kommen die meisten auch aus dem Servereckchen, und das bedeutet das die wirklich, wirklich sehr laut und schrille Geräusche teilweise von sich geben. Teilweise gibts ja sogar Modelle mit 10.000 Umdrehungen. Die meisten Desktopplatten waren mit 5400 unterwegs, nur die guten mal mit 7200.

    Mit deinem SCSI Controller hatte ich mal nen P3 450 und ner damaligen Platte. Die Performance war jetzt nicht wirklich spürbar besser als mit ner etwa gleichgroßen Markenplatte und IDE.

    Wenn du willst kann ich die Alternate Anzeige 12/98 mal einscannen. Nen haufen alter Anzeigen findest du ja schon im Download Bereich von Winhistory.de

    Hab mal ne PC Player 12/98 rausgekramt (Anfang November):
    IDE:
    6,5 GB 300 DM
    8,6 GB 350 DM
    10 GB 409 DM (5400 rpm)
    10 GB 479 DM (7200 rpm)
    14,4 GB 699 DM
    16,8 GB 719 DM

    SCSI:
    4,5 GB 619 DM
    9,1 GB 1079 DM
    18,2 GB 1949 DM
    46,4 GB 4999 DM

    Die letzte ist ne UW-SCSI von Seagate im 5,25 Zoll Format. Auch die anderen großen Platten haben doppelte Höhe. Alles von Alternate.

    Ist also ne Frage wieviel du ausgeben willst.

    Weniger Diskrettung als den frühzeitiges Backup. Hab schon vor Jahren das Zeug mit Winimage gespeichert und arbeitete seit dem nur noch mit den Images oder Kopien davon.

    Ansonsten Diskettenlaufwerk wechseln. Manchmal kommt ein anderer Computer besser mit der Diskette zurecht. Wenn doch nen Fehler ist, mit nen Imager kopie ziehen. Dann mit Windows Fehlertool probieren. Allerdings sind die typischen Altersschäden meist nicht zu beheben, zu groß, zu wenig Ersatzsektoren und die Disketten sind typischer Weise so gut wie Randvoll.

    Dann hilft nur ersetzen.

    Die meisten Disketten habe ich in den Originalverpackungen belassen. An sich sollten die Disketten am besten Lichtdicht und an einem Ort mit nicht allzuhoher Luftfeuchte und/oder Wärme liegen. In den Originalkartons sind sie halt gut Isoliert. Die restlichen 5,25 Zoller liefen in einem Karton übereinanderliegend. Die paar 3,5er OEM in einer Diskettenbox, wobei da sicherlich besser wäre, wenn da kein Licht durchkäme. Aber die Kiste steht ziehmlich unten im Regal hinter nen PC.

    Ich glaube mit Spielen wird schwierig. Von Quake 3 heißt es das es mit tricks 3 % mehrleistung aus der zweiten cpu zieht. Dann kommt ne weile nichts, und jetzt halt die aktuelle generation an spielen.

    wie wäre es mit diesen seti@home artigen wissenschaftsrechenprogrammen. Das System dürfte noch schnell genug sein um pakete vor verfall zu rechnen. da gibts inzwischen so ne generalplattform.

    Iiyamaist nicht verkehrt. Gerade bei High End Bildschirmen war es damals Cool wenn die einzelne Farbeingänge hatten. Wobei ich bei nen Siemens 21 Zoll damals keinen echten Unterschied gesehen hab.

    Ansonsten wäre halt 21 Zoll die Königsklasse. Ist aber vom Gewicht und Stromverbrauch schon pervers. Schau auf jeden Fall was das Gerät für Bildwiederholraten schaft, beim 19er sollte 1280x1024 schon 100 Hertz gehen.

    Generell würde ich mir persönlich keine Röhre mehr antun. Hab nur noch eine für Schnelltests im Bastelkeller. Leider passt in dein Projekt kein jüngeres Gerät mit besseren Farben und planer und oder kurzer Bildröhre. Bei jedem Gerät steht der Herstellungsmonat und Jahr hinten drauf.

    WLAN gibts auch per USB. Das Problem sind die Softwares, das alter und die Verschlüsselung. Richtig alte Karten kommen mit ohne Buchstaben. 811 nix. Das sind 2 MB Karten. Leider komplett veraltet und nicht kompatibel zu den neueren. 811b können die meisten Router noch bereitstellen, allerdings können die zugehörigen Karten und Treiber nicht unbedingt WPA Verschlüsselung, man müsste unsichere WEP Einstellen.

    Bleibt noch ne Schnittmenge die 54 Mbit, also 811g kann. Leider ist das mehr als die meisten alten Rechner per USB 1.1 bereitstellen können. USB 1.1 liegt bei 12 MB rum. Müsste meistens aber drosselbar sein.

    Ich habe einige gute Erfahrung mit dem Siemens Gigaset 54 Stick gemacht, allerdings unter ME, mit 98 SE war was. Bin mir nicht sicher obs die software war, oder das OS generell mistig Lief. 98 ist meist zu alt für neuere Geräte.

    Alternativ nimmste LAN und baust dir ne WLAN Bridge.

    für 3,5 Zoll Schächte taugen nix, wenn musste in die 5,25 Zoll. Die Dämmen aber nicht, sondern dämpfen nur schwingungen. ich hab von sharkoon so ne schiene:
    Sharkoon HDD Vibe-Fixer III - 4044951007288
    Sharkoon HDD Vibe-Fixer III

    Der taugt schon was. Ob es aber was bringt musste selber testen. einfach deine festplatte ausbauen und auf nen stapel zeitschriften neben das gehäuse legen. leiser wirds kaum. Es gab mal in der PCGH nen Basteltipp wie man eine eigene Aufhängung mit Gummiseilen bastelt. Fands aber zu abenteuerlich.

    Wenn das Gehäuse mitschwingt gibts nen anderen Gratistipp, den hab ich bei meinen Bruder angewandt, der hatte so nen durchgehenden 3,5 Zoll Einbauschacht. Hab einfach ne sehr schwer alte Platte dazu geschraubt. Durch deren Trägheit durch Masse, konnte die aktive Platte das Gehäuse nicht so leicht zum schwingen bringen. War deutlich leiser.

    Zitat von E-VOLUTION

    . Und weiß jemand ob's zu dieser Zeit schon eine ISA- oder PCI-Erweiterungskarte gab, damit ich die Front-USB Anschlüsse des Gehäuses nutzen kann.



    Jein, es gab zwar ab 1998 PCI Karten die das Nachrüsten von USB erlaubten, aber damals herrschte noch extremer Wildwuchs, und so ist mir keine so alte Karte bekannt, die interne Anschlüsse geboten hat. Andersherum waren bei den damaligen Gehäuse kaum Front USB zu haben (brauchte keiner), die ersten gehäuse hatten dann entweder einzelne Stifte, oder normale USB Stecker, so dass man sie aus dem Gehäuse führen musste, um sie hinten einzustecken.

    Willst du mit nen neuen Gehäuse Front USB nachrüsten, musste entweder ne neuere Karte mit Pfostenleiste kaufen, oder basteln. Das heißt Kabel an die USB Karten kontakte Löten, oder ans Kabel nen Stecker.

    Ganz doofe Frage:
    Bist du sicher ein SATA Port erwischt zu haben? Hab mir mal das Handbuch runtergeladen: P5VD2, allerdings: VM SE.
    ASUSTeK Computer Inc. - Motherboards- ASUS P5VD2-VM SE

    Und danach ist an der Stelle weit und breit kein SATA Port, an der Stelle habe ich auch noch keinen gesehen und schon garnicht einzeln.

    An der Stelle befindet sich nur nen Anschluss für nen CPU Lüfter. Welche Revision hast du genau? Kannst du nen Foto machen?
    .
    Streich das einige OEM habens tatsächlich da. Hab die Bildersuche bemüht

    Teste mal deinen Arbeitsspeicher. Vielleicht hat der jetzt nen Schuss weg, soweit ich es sehe nutzt du onboard, die alten Intel nehmen sich dafür RAM vom Hauptspeicher