Wenn die Entwickler weniger Zeit mit Hexaddressen von Bluescreens abtippen verbringen und sich mehr mit interessanteren Problemen beschäftigen, dann profitiert der User letztendlich auch davon.
genau das ist der Kern meiner Argumentation: diese Art von Vorteilen find ich super. bei Hurd seh ich das aber nicht, dass die tiefergehendere Abstraktion sich in erhöhter Effektivität niederschlägt, im gegenteil die kämpfen seit äonen mit den trivialsten OS-aufgaben, die woanders längst gelöst sind. Da stell ich mir halt die Frage, ob das erhoffte Wunderwerkzeug vielleicht doch von anfang an ein totes Pferd war.
Dass das zur Steuerung von Mobilfunkchips super funktioniert ist schön und gut, aber vielleicht hat ein Desktop-OS doch andere Anforderungen.
Ist bisschen wie bei Serverprogrammierung, das ist auch ganz grundlegend was anderes als GUI-Apps zu schreiben. Für das eine ist Java nach wie vor alive and kicking, beim anderen ists zurecht in der Versenkung verschwunden.
